Kaunergrat-Runde: ein Traum für geübte Bergwanderer

Wander-Collection von Nadine

Die Kaunergrat-Runde führt dich auf fünf Etappen und 70 Kilometern ins Herz des Naturparks Kaunergrat in Tirol – für geübte Bergwanderer ist diese Tour ein ganz besonderes Erlebnis! Der Kaunergrat ist ein nördlicher Ausläufer der Ötztaler Alpen und ein beeindruckendes Bergmassiv. Die auffallenden Felszinnen von ingesamt elf Dreitausendern ragen hier beeindruckend in den Himmel. Auf der anspruchsvollen Weitwanderung warten mehr als 70 Kilometer und fast 5000 Höhenmeter auf dich.

Mitten hinein in diese wilde Berglandschaft führt die Kaunergrat-Runde. Über Steinbockjoch, Verpeiljoch und Madatschjoch geht es von Hütte zu Hütte – die hohen Berge immer in Reichweite. Deine Tour startet am Naturparkhaus am „Gachener Blick“ auf der Piller Höhe. Zur Einstimmung kannst du dich hier über den Naturpark informieren und dich erkundigen, welche Flora und Fauna dich auf deinem Weg erwarten. Auf der Bergtour selbst durchwanderst du das Kaunertal und das Pitztal. Bei guter Sicht erblickst du auch die vergletscherte Gipfelwelt des Kaunergrats und der Ötztaler Alpen – ein Hauch hochalpines Flair auf deiner tollen Wanderung!

Die Kaunergrat-Runde ist sehr vielseitig. Du wanderst auf beschaulichen Almwegen, auf hochalpinen Steigen, über apere Gletscher und Schuttmoränen einmal rund um den Gebirgskamm des Kaunergrats. Die Route verläuft zum großen Teil auf schwarz markierten, hochalpinen Bergwegen. Jede Tour endet mit einer Hütte oder in einem Ort mit Übernachtungsmöglichkeit. Auf- und Abstieg sind auf jeder Etappe möglich. Das erlaubt dir, deine Tour individuell zu planen.

Wenn du dich der gesamten Rundtour stellst, solltest du Ausdauer für Tagesmärsche von bis zu neun Stunden mitbringen. Zudem sind Trittsicherheit und gute Bergwanderausrüstung unbedingt erforderlich. Das umfasst festes Schuhwerk, Teleskopstecken, regenfeste Kleidung, Handschuhe und eine warme Jacke. Dafür warten auf dich zur Belohnung einsame Wege in unberührter Natur, klare Bergseen, kraftvolle grüne Kräuterwiesen und urige Hütten mit herzlicher Tiroler Gastfreundschaft. Die Kaunergrat-Runde lässt sich auch auf einer dreitägigen oder siebentägigen Variante gehen. Alle drei Varianten führen über die Kaunergrathütte.

Du kannst mit Zug und Bus zum Start- und Zielpunkt, dem Naturparkhaus am „Gachener Blick“, anreisen. Regelmäßige Verbindungen des Naturparkbusses sind von Landeck und Pitztal möglich. Mehr Info findest du hier: kaunergrat.at/de/naturpark/anreise/sanfte-an-und-abreise

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    09:28
    22,4 km
    2,4 km/h
    1 600 m
    1 150 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schon Etappe 1 fordert viel von dir ab: Insgesamt überwindest du an diesem Tag 1.600 Höhenmeter im Aufstieg. Vom Naturparkhaus geht es hinauf zur Aifner-Alm, weiter zur Falkaunsalm, zur Gallruthalm und zur wildromantischen Verpeilhütte auf 2.025 Meter Höhe, wo ein gemütliches Nachtlager auf dich wartet.Für deine Strapazen wirst du aber ausgiebig mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Auf dem Dr. Angerer Höhenweg bietet sich dir ein herrlicher Blick auf die markante Bergsilhouette des Kleinen und Großen Dristkogels sowie des Gsallkopfs. Nach etwa acht Kilometern wartet bei guter Sicht dann das Highlight auf dich: der Blick auf den Kaunertaler Gletscher, der vor allem für sein großes Skigebiet sehr bekannt ist. Für eine Rast auf etwa der Hälfte der Strecke bieten sich entweder die Falkaunsalm oder die Gallrutt-Alm an. Und keine Sorge: Die Tour bleibt so spektakulär und aussichtsreich - dafür lohnt es sich, aus den gemütlichen Liegestühlen wieder aufzustehen. Nach einem langen, anstrengenden Tag gelangst du schließlich auf der urigen Verpeilhütte an. Ein leckeres Menü und ein kühles Getränk runden einen perfekten Tag in den Bergen ab.

    Schwer
    03:47
    5,53 km
    1,5 km/h
    960 m
    170 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 2 ist zwar relativ kurz, aber technisch recht anspruchsvoll. Der Tourenabschnitt führt durch hochalpines Gelände von der Verpeilhütte zum Madatschjoch und von dort weiter zur Kaunergrathütte.Die Etappe beginnt mit einem steilen Aufstieg über Alm- und später Felsgelände und führt an der Nordwestwand des Schwabenkopfes sowie den Gipfeln des Moos- und Madatschkopfes vorbei. Nach zweieinhalb Stunden erreichst du den markanten Verpeilturm und die drei Madatschtürme. Du wanderst am Madatschferner vorbei und steigst über einen versicherten Steig durch eine steile Rinne hinauf zum aperen Madatschjoch auf 3.030 Metern.Auch der Abstieg zur Kaunergrat-Hütte verlangt den versierten, trittsicheren und schwindelfreien Bergsteiger. Die Passage ist fast durchgehend mit Seilen, Stufen und Leitern versichert. Nach einer Stunde gelangst du an deinem wohlverdienten Etappen-Ziel, der Kaunergrathütte, in beeindruckender Bergszenerie an. Von hier erhaschst du einen ersten Blick auf die markante Watzenspitze mit ihren Hängegletschern.Etappe 3: Von der Kaunergrathütte zur Tiefentalalm – Kaunergrat-RundeEtappe 3 ist mit 14,9 Kilometern und 520 Höhenmetern im Aufstieg eher moderat – aber der Abstieg mit 1.390 Höhenmetern hat es in sich. Du wanderst entlang des Pitztaler Almenweges hinauf zum Steinbockjoch, weiter zum Mittelberglesee, zum Neururer Berg, zur Arzler Alm und zur Tiefentalalm. Die Tour ist trotz des langen Weges bergab sehr kurzweilig. Mit etwas Glück erblickst du in der Region rund um das Steinbockjoch ein paar stattliche Exemplare des Namensgebers.Der Aufstieg zum Steinbockjoch ist derweil recht anspruchsvoll. Der Weg ist teilweise ausgesetzt, schmal und seilversichert. Schwindelfreiheit ist ein Muss! Die Aussichten auf dem Weg entschädigen aber für alle Mühen: Du erblickst Berge wie die Hohe Geige sowie die Pitztaler- und Ötztaler Gletscher. Für eine ausgiebige Rast lohnt sich der Mittelberglesee mit seinem geheimnisvollen türkisfarbenen Wasser.Für eine Übernachtung bieten sich die Tiefentalalm, alternativ aber auch die Neubergalm oder Unterkünfte in Piösmes an. Nur bei einer Übernachtung auf der Neubergalm musst du mit einer Stunde mehr an Gehzeit rechnen. Für welche Unterkunft du dich auch entscheidest: Genieß eine zünftige Mahlzeit und ein kühles Bier!

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  • Schwer
    06:06
    14,9 km
    2,4 km/h
    520 m
    1 390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 3 ist mit 14,9 Kilometern und 520 Höhenmetern im Aufstieg eher moderat – aber der Abstieg mit 1.390 Höhenmetern hat es in sich. Du wanderst entlang des Pitztaler Almenweges hinauf zum Steinbockjoch, weiter zum Mittelberglesee, zum Neururer Berg, zur Arzler Alm und zur Tiefentalalm. Die Tour ist trotz des langen Weges bergab sehr kurzweilig. Mit etwas Glück erblickst du in der Region rund um das Steinbockjoch ein paar stattliche Exemplare des Namensgebers.Der Aufstieg zum Steinbockjoch ist derweil recht anspruchsvoll. Der Weg ist teilweise ausgesetzt, schmal und seilversichert. Schwindelfreiheit ist ein Muss! Die Aussichten auf dem Weg entschädigen aber für alle Mühen: Du erblickst Berge wie die Hohe Geige sowie die Pitztaler- und Ötztaler Gletscher. Für eine ausgiebige Rast lohnt sich der Mittelberglesee mit seinem geheimnisvollen türkisfarbenen Wasser.Für eine Übernachtung bieten sich die Tiefentalalm, alternativ aber auch die Neubergalm oder Unterkünfte in Piösmes an. Nur bei einer Übernachtung auf der Neubergalm musst du mit einer Stunde mehr an Gehzeit rechnen. Für welche Unterkunft du dich auch entscheidest: Genieß eine zünftige Mahlzeit und ein kühles Bier!

    Schwer
    04:07
    10,2 km
    2,5 km/h
    640 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 4 kannst du etwas entspannter angehen. Starte den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück auf der Tiefentalalm (oder je nachdem, wo du übernachtet hast). Die Etappe ist geprägt von lieblicher Almlandschaft und dem Kontrast der schroffen Gipfel der umliegenden Dreitausender. Atemberaubende Ausblicke werden dich auf diesem Abschnitt stets begleiten.Du startest an der Tiefentalalm und gehst über die Neubergalm zur Mauchele Alm, bevor du dein Ziel, die Söllbergalm, erreichst. Ein idealer Rastplatz auf dieser Tagesetappe eröffnet sich unterhalb des Stallkogels mit wunderschönem Blick auf die Pitztaler Gletscherwelt. Oder du legst einen Stopp am Wasserfall am Söllbergsteig ein. Erfrischung ist dir hier gewiss.Wenn du noch fit bist und einen der schönsten Aussichtsgipfel des Pitztals besteigen möchtest, dann bietet sich der Stallkogel an. Ihn erreichst du über Mauchele Alm und Karbach in etwa zweieinhalb Stunden. Insgesamt überwindest du 750 zusätzliche Höhenmeter. Dein Bier auf der Hütte hast du dir aber sowieso verdient!

    Schwer
    08:16
    19,3 km
    2,3 km/h
    1 120 m
    1 400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 5 ist die letzte Etappe auf der Kaunergrat-Runde und noch einmal sehr fordernd. Du beginnst nach einem leckeren Frühstück auf der Söllbergalm und wanderst auf einem Steig in südlicher Richtung hinauf zu zwei einsamen Seen: dem Brechsee und danach zum Krummen See auf 2.584 Meter Höhe. Die Seen sind unglaublich schöne Wegpunkte, an denen es sich lohnt, eine Pause einzulegen – auch wenn du noch nicht lange unterwegs bist.Über das Falkaunsjoch auf 2.761 Meter Höhe gehst du kurz darauf wieder hinüber auf die Kaunertaler Seite der Bergkette. Nach einem Abstieg über den Rossboden erreichst du die Falkaunsalm. Von dort gehst du auf der Route der ersten Etappe über die Aifner Alm wieder zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung, dem Naturparkhaus Kaunergrat.Nach fünf Tagen blickst du auf herausfordernde, abwechslungsreiche Etappen zurück, die dir noch lange in Erinnerung bleiben werden. Mit neuer Inspiration trittst du die Rückreise an.

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Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    72,2 km
  • Zeit
    31:44 Std
  • Höhenmeter
    4 830 m

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