Stadt-Land-Fluss-Radeln in der Städteregion Nürnberg

Fahrrad-Collection von Franken Tourismus

Am Tor zur Fränkischen Schweiz, eingerahmt von mittelalterlichen Stadtmauern und umgeben von traditionsreichen Bierkellern liegt die Städteregion Nürnberg. Sowohl in der Innenstadt, als auch in der näheren Umgebung findest du hier eine Vielfalt an Möglichkeiten für kürzere und längere Touren mit dem Rad.

In dieser Collection nehmen wir dich mit auf eine Entdeckungsreise rund um die Städteregion Nürnberg und stellen dir acht abwechslungsreiche Fahrradtouren vor, die ganz sicherlich deinen Horizont über die Stadtgrenze hinaus erweitern werden. Nürnberg selbst bietet dir viele kulturhistorisch hochinteressante Sehenswürdigkeiten, während das Umland mit herrlichen Wäldern und fantastischen Aussichten darauf wartet, von dir erradelt zu werden – das Tolle daran: von der Nürnberger Stadtgrenze sind es oft nur ein paar Kilometer und du befindest dich bereits im Herzen der Natur.

Passend für jeden Fitnessgrad finden sich in dieser Collection wahre Schätze: Außer den zwei etwas anspruchsvolleren Touren, die dich an die Pforten zur Fränkischen Schweiz führen, gibt es vier moderate Halbtagestouren, zum Beispiel an den Ludwigskanal, den Nürnberger Flughafen oder entlang der Pegnitz – und überall gibt es andere Dinge zu entdecken. Dazu gesellen sich noch zwei Mini-Runden im Stadtgebiet, die aber so vollgepackt sind mit Sehenswürdigkeiten und anderen Highlights, dass du schon aufpassen musst, dass du das Radfahren nicht komplett vergisst.

Die meisten der Touren beginnen in der Nürnberger Innenstadt. Jene, deren Startpunkt am Stadtrand oder etwas weiter weg liegt, sind aber ohne Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Nürnberg aus zu erreichen. Natürlich bekommt jeder auf einer Radtour, ob kürzer oder länger, auch irgendwann mal Hunger und Durst – und was das angeht bist du bei den Franken in allerbesten Händen: ob ein schmackhaftes Schäuferla mit Kraut und Knödel, das beste Nürnberger Würstchen, das du je gegessen hast oder ein traditionell gebrautes Bier aus der Region – die gute fränkische Küche wird dir noch lange nach deinen Radtouren in Erinnerung bleiben.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    00:22
    5,39 km
    14,5 km/h
    50 m
    50 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese gemütliche Mini-Runde ist perfekt für eine kleine Sightseeing-Tour. Sie führt dich rund um die Nürnberger Altstadt und ist vollgepackt mit tollen Highlights. Aufgrund der Kürze der Fahrradtour kannst du dir für diese jede Menge Zeit lassen. Du startest im Südosten der Altstadt direkt am Nürnberger Hauptbahnhof und fährst zunächst in nördlicher Richtung an der Stadtmauer entlang. Über die Agnesbrück gelangst du auf die Insel Schütt inmitten der Pegnitz. Von hier hast du eine gute Sicht auf die beeindruckenden Brückenkonstruktionen entlang der Stadtmauer, die dich in Nürnberg immer wieder zum Staunen bringen werden.Nun geht es hinauf auf den Burgberg. Der Radweg entlang des Vestnertorgrabens eröffnet immer wieder eindrucksvolle Ansichten von der Nordseite der Burg – Nürnbergs bekanntestes Wahrzeichen. Hier lohnt es sich auch mal abzusteigen und das Fahrrad zu schieben, um das Burgerlebnis voll auskosten zu können.Durch das Tiergärtnertor gelangst du auf einen belebten Platz, umgeben von hübschen Fachwerkhäusern, an dem auch das Albrecht-Dürer-Haus zu finden ist. Auf Pflastersteinen geht es nun den Berg hinab, an einigen Restaurants vorbei und in Richtung Sebalduskirche. Auf dem Weg dorthin kannst du noch einen Stopp einlegen, um die historischen Felsengänge Nürnbergs zu erkunden. In diesen katakomben-artigen, kühlen Kellern wurde früher das Bier gelagert. Solltest du während der Besichtigung durstig werden, bietet dir im Anschluss die angegliederte Hausbrauerei Altstadthof schnelle und vor allem vorzüglich gute Abhilfe.Weiter geht es an die Pegnitz, die du dieses Mal auf der Maxbrücke überquerst. Über den Jakobsplatz, wo im Sommer immer mehrere Wochen lang ein Straßenfest stattfindet, gelangst du zur Straße der Menschenrechte, einer eindrucksvollen Außenskulptur, die einen guten Kontrastpunkt zur traditionellen Architektur der Altstadt setzt. Zum Abschluss der Tour kannst du dir in den schmalen Gassen des Handwerkerhofs die leckere Fränkische Küche schmecken lassen oder ein bisschen shoppen gehen – hier hat man ein bisschen das Gefühl, als wäre das ganze Jahr über Weihnachtsmarkt.

    Mittelschwer
    02:00
    32,0 km
    16,1 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese 32 Kilometer lange Tour im Westen von Nürnberg eignet sich hervorragend für eine gemütliche Halbtagestour, während dir genügend Zeit bleibt, auch mal die Füße ins Wasser zu strecken oder in einen der leckeren Keller einzukehren, für die Franken so berühmt ist.Du startest südwestlich der Altstadt von Nürnberg direkt am Kettensteg an der Pegnitz. Hier findest du auch ein gemütliches, kleines Restaurant, das sich den besonderen Flair dieses Ortes zunutze macht – eine gute Gelegenheit, um sich vor oder auch erst nach der Tour zu stärken, denn hier endet die Runde auch wieder.Zunächst fährst du zwischen der Pegnitz und gemütlichen Parkanlagen auf gut ausgebauten Radwegen entlang. An schönen Tagen herrscht überall ein reges Treiben: Grüppchen sitzen hier und da, es wird gegrillt und vor allem gebadet. Du folgst dem Radweg in Richtung Führt, verlässt alsbald den Lauf der Pegnitz und kommst am Bahnhof von Fürth vorbei. Dieser ist übrigens auch ein geschickter alternativer Einstiegspunkt in die Runde, falls du nicht direkt in Nürnberg starten kannst.Du folgst den Bahngleisen zunächst durch ein Industriegebiet. Gegenüber dem Gleisbett eröffnet sich dir der Blick auf schöne, alte Gebäude, deren Fassaden dem Verfall trotzen. Dann führt dich der Weg näher an die Bahnstrecke heran und im Anschluss durch ein kurzes Waldstück. Bevor du schließlich an den Main-Donau-Kanal gelangst, fährst du noch durch eine leicht verwunschene Allee in einem alten Villenviertel, die Lindenstraße. Prachtvolle Häuser ziehen hier an deiner Linken und Rechten vorüber.Ab Oberfürberg geht es auf einer Schotterpiste direkt in ein herrliches Waldgebiet hinein. Es wird merklich kühler und die Luft angenehm frisch. Hier erwartet dich eine kleine Schleife hinauf in den Wald zum Grünen Felsenkeller, wo du einkehren und dir eine verdiente Pause gönnen kannst. Wenn du mit dem Mountainbike unterwegs bist, kannst du stellenweise auch ein paar nette Trails ausprobieren, die hier und da von dem Forstweg ins Unterholz abzweigen.Zurück führt dich der Weg am Ortsrand von Hardhöhe entlang bis in die Fürther Altstadt hinein, wo ein paar nette Restaurants abermals zur Einkehr laden. Ab hier folgst du der Uferpromenade der Rednitz, wo sich ein ähnliches Schauspiel darbietet, wie schon in den Pegnitzauen – kleine Grüppchen im Park, am Ufer oder bei besonders schönem Wetter sogar im Wasser. Alsbald folgst du der Pegnitz auf bekannter Strecke wieder zurück nach Nürnberg und durchquerst das Hallertürlein in die Nürnberge Altstadt.

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  • Mittelschwer
    02:30
    25,3 km
    10,2 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der von König Ludwig I. in Auftrag gegebene Ludwig-Donau-Main-Kanal verband früher auf 172 Kilometern die Donau bei Kelheim mit dem Main bei Bamberg. Heute übernimmt diese Aufgabe der neue Main-Donau-Kanal. Am Alten Kanal kannst du deshalb genüsslich auf den zu Rad- und Wanderwegen umgestalteten Treidelpfaden in völliger Ruhe durch die Natur radeln – und das direkt vor den Toren Nürnbergs. Kleine Info am Rande: Die Boote auf dem Kanal wurden früher übrigens von einem oder mehreren Pferden gezogen, die auf den Treidelpfaden neben dem Kanal vorangetrieben wurden.Du startest am Eingang des Alten Kanals, der hier wie aus dem Nichts am Rande der Nürnberger Gartenstadt auftaucht und fährst in südlicher Richtung an seinem idyllischen Ufer entlang. Pass ein bisschen auf die Enten auf, die auf den Treidelpfaden herumdösen und sich von niemandem auf der Welt aus der Ruhe bringen lassen – im Prinzip bleibt dir nichts anderes übrig, als vorsichtig um sie herum zu fahren.Leicht ansteigend folgst dem Alten Kanal bis nach Wendelstein. Auf der Strecke begegnen dir hier und da rustikale Schleusen, an denen ein paar kurze Anstiege zu bewältigen sind, auch ein kleiner Biergarten lädt am Uferrand zum Pausieren ein. In Wendelstein lohnt sich ein Besuch des historischen Ortskerns, in dem sich ein paar gemütliche Lokalitäten befinden. Wenige Kilometer weiter entlang der Hauptstraße flussabwärts der Schwarzach und schon schwenkst du auf den neuen Main-Donau-Kanal ein. Deutlich breiter und voluminöser setzen sich hier die Wassermassen fort und fliesen kurz hinter Neues sogar über eine Kanalbrücke unter der die Hauptstraße verläuft – ein wahrlich imposantes Bauwerk, bei dessen Anblick man sich nicht vorstellen möchte, was passieren würde, falls es mal leckt. Dem Neuen Kanal folgst du nun in Richtung Norden zurück bis nach Nürnberg. An einem schönen Tag kannst du es dir während des Rückwegs auch noch auf einer der ausladenden Liegewiesen bequem machen – mitunter lassen es sich die Nürnberger nicht nehmen und springen an einem besonders heißen Tag sogar hier am Kanal ins kühle Nass.Kurz vor den Toren Nürnbergs wird es zunehmend geschäftiger am Kanal und eine gewisses Flair von Industrieromantik macht sich breit. Wenn du möchtest kannst du den Abend hier am Nürnberger Hafen bei einem kühlen Bier ausklingen lassen und deinen Blick mit der Sonne über die Kräne und Schiffscontainer wandern lassen.

    Leicht
    00:52
    11,4 km
    13,1 km/h
    60 m
    70 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dieser kleine Rundkurs von etwas mehr als zehn Kilometer Länge führt dich einmal quer über das ehemalige Reichsparteitagsgelände. Viele Informationstafeln laden unterwegs dazu ein, sich genauer über die Geschichte dieser eher dunkleren Zeit Nürnbergs zu informieren.Du beginnst deine Tour am Bahnhof Dutzendteich und kannst im Biergarten der Brauerei Gutmann erstmal auf ein gemütliches Bier einkehren und den Blick hinüber zur Kongresshalle schweifen lassen. Da die Tour hier ganz in der Nähe auch wieder endet, kannst du dir diesen Part aber auch für den Schluss aufheben.Bis zur Kongresshalle, die du einmal komplett umrundest, sind es nur wenige hundert Meter – eindrucksvoll ist vor allem auch der Innenhof, den du bis um 20 Uhr frei besichtigen kannst. Der imposante Backsteinbau scheint zwar nur halbfertig zu sein, ist aber gerade aufgrund dessen nicht minder beeindruckend. Vergleicht man ihn mit der aus Granitblöcken zusammengesetzten, recht edlen Außenfassade des Gebäudes, so scheinen fast zwei verschiedene Architekten am Werk gewesen zu sein – so stark ist der Kontrast.Durch den Luitpoldhain an der Ehrenhalle vorüber führt die Tour nun an den kleinen Dutzendteich und im Anschluss auf den Silberbuck – ein toller Aussichtspunkt, dessen steile Wege dich oben angekommen mit einer bombastischen Weitsicht über die Bäume des Luitpoldhains und die Dächer Nürnbergs belohnen.Wenn du im Anschluss auf die Große Straße gelangst, eröffnet sich dir eine ähnliche aber doch grundlegend verschiedene Weitsicht. Die breiten Betonplatten der Straße scheinen am Horizont im Nichts zu verlaufen und dir wird abermals das Ausmaß des Größenwahns auffallen, mit dem das Reichsparteitagsgelände damals konzipiert und teilweise auch angelegt wurde. Die Haupttribüne am Zeppelinfeld, die du kurz darauf erreichst, ist übrigens das einzige Gebäude, das damals komplett fertig gestellt wurde.Zum Abschluss der Runde und um etwas Abwechslung in die Betonbauten zu bringen, geht es noch auf einen Abstecher an den Valznerweiher. Hier kannst du gemütlich am Seeufer die Beine ausstrecken oder in das kleine Inselrestaurant verdient einkehren, ehe die Tour dich kurz darauf zurück an den Bahnhof Dutzendteich führt.

    Schwer
    03:56
    38,6 km
    9,8 km/h
    490 m
    490 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Auf dieser Halbtagestour im Nürnberger Osten wird es etwas waldiger, bergiger und steiniger. Wenn du ein Mountainbike hast, dann kannst du dieses nun aus der Garage holen – du wirst deinen Spaß damit haben. Aber auch mit einem normalen Tourenrad stellt diese Runde in wunderschönster Natur kein größeres Problem dar.Du startest direkt am Waldrand vor den Toren des Nürnberger Tiergartens. Von hier aus sind es nur wenige Meter und du findest dich bereits auf den herrlichen Forstwegen des Lorenzer Reichswalds wieder. Die Strecke führt hier auf leicht ansteigenden, aber gut befahrbaren Schotterwegen durch idyllische Kiefernwälder mit eindrucksvollen Naturdenkmälern und lichten Feuchtgebieten. Allenfalls in den Kurven musst du etwas aufpassen, um nicht den Grip unter den Rädern zu verlieren. Wenn du mit einem Mountainbike unterwegs bist, hast du die Möglichkeit, die Streckenführung stellenweise auch etwas zu variieren, denn die Tour führt an vielen spaßigen Flow-Trails vorbei, die du dir mit dem Mountainbike eigentlich nicht entgehen lassen kannst.An der Röthenbachklamm kannst du einen kleinen Abstecher entlang des idyllischen Bächleins machen. Das ist selbst mit dem Tourenrad zu bewältigen. Zwar ist der Untergrund mitunter etwas wurzelig, wenn dir die Strecke zu anspruchsvoll wird, kannst du aber einfach absteigen und die wenigen Meter über die Wurzelpassagen zu Fuß zurück legen – auf diese Weise lässt sich diese kleine Perle der Natur eh viel besser genießen. Wenn du dich für die Klamm entscheidest, biegst du im Anschluss einfach links auf die Landstraße ab und folgst dieser in Richtung Fuchsmühle bis du wieder zurück auf die Tour gelangst.Weiter geht's zum Moritzberg, einem Highlight im wahrsten Sinne des Wortes. Es erwartet dich ein ordentlicher Anstieg, der gegen Ende ganz schön in den Waden zwackt. Zur Belohnung gibt es auf dem Gipfel einen richtig hübschen Biergarten, in dem du dich verdient erfrischen und stärken kannst. Der Aussichtsturm ist ebenfalls einen Besuch wert, denn in Richtung Westen versperrt dir nichts den Blick und du kannst versuchen deinen Startpunkt auszumachen.Möchtest du auf die etwas anspruchsvollere Bergetappe lieber verzichten, kannst du an der Röthenbachklamm übrigens auch direkt zu den beiden Birkenseen abbiegen und statt dem schweißtreibenden Anstieg eine kleine Runde im See zurücklegen.Vom Moritzberg, der auch als Tor zur Fränkischen Schweiz gilt, führt die Strecke zunächst auf schattigen Waldwegen und später auf sonnigen Straßen bergab bis an die Birkenseen – eine spaßige Abfahrt, die mindestens genauso erfrischt, wie ein Bad im See. Für die letzten zehn Kilometer tauchst du anschließend wieder in den Lorenzer Reichswald ein – dieses Mal auf etwas lichteren Wegen und an einem Sandsteinbruch vorbei – ehe deine Tour am Nürnberger Tiergarten endet.

    Schwer
    01:39
    23,9 km
    14,4 km/h
    90 m
    90 m
    Schwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Lust auf ein bisschen Frühsport oder ein Feierabendbier mit Blick auf den abendlichen Flugverkehr? Dann ist diese kleine, recht moderate Runde genau das Richtige für dich. Aber auch zusammen mit der Familie macht diese Runde so richtig Spaß, denn Flugzeuge beobachten ist interessant für Jung wie auch für Alt – vor allem wenn es dafür einen richtig tollen Picknickplatz gibt.Du startest am Nürnberger Hauptbahnhof. Von hier führt dich die Tour an der alten Stadtmauer auf den Burgberg hinauf und von dort in nördlicher Richtung erst am Stadtpark und dann an der überwältigend großen Grünanlage des Marienbergs entlang. Durch den Nürnberger Stadtteil Ziegelstein gelangst du an eine Bahnstrecke, der du bis zum östlichen Ende des Flugfelds folgst.Hier stehst du direkt in der Einflugschneise und wenn du Glück hast, ist gerade ein Flugzeug im Landeanflug – das ist immer ein beeindruckendes Erlebnis. Weiter gehts auf idyllischen Pfaden auf dem Nürnberger Marienweg, der hier Teil des Jakobswegs ist, um den Flughafen herum. Auf einer kleinen Anhöhe bietet sich dir der perfekte Platz, um eine Rast einzulegen: Picknicktische stehen im Schatten hoher Kiefern und direkt vor dir befindet sich die Start- und Landebahn des Nürnberger Flughafens – hier kann man es eine Weile aushalten.Im Anschluss führt dich die Runde um den Flughafen noch etwas tiefer in den Krafthofer Forst hinein, ehe sie im Westen wieder auf das Flugfeld stößt. Am Bucher Landgraben entlang querst du nun den Vorplatz des Flughafengebäudes und fährst im Anschluss südwärts Richtung Nürnberg. Bevor du wieder auf die Parkanlage des Marienbergs gelangst, geht es für ein kurzes Stück an rustikalen Pferdehöfen vorbei – hier kommt leichtes Wild West-Feeling auf, dann hat dich der Straßenverkehr Nürnbergs wieder.

    Mittelschwer
    02:31
    31,0 km
    12,3 km/h
    120 m
    120 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese gemütliche Runde durch die ländliche Gegend nördlich von Nürnberg und Teile des Tennenloher Forsts startet direkt am Parkplatz für Autos und Wohnmobile südlich des Marienbergs. Von hier fährst du durch die weitläufige Parkanlage zunächst in Richtung Flughafen, um dann über den Bucher Landgraben an diesem vorbeizuradeln. Vielleicht hast du ja Glück und es startet gerade ein Flugzeug, dann bist du auf dem besten Weg, dieses direkt beim Abheben beobachten zu können.Hinter dem Flughafengelände wird die Gegend merklich ländlicher – Bauernhöfe und weite Felder lösen die Vorstadtsiedlungen Nürnbergs ab. Du befindest dich im sogenannten Knoblauchsland, eines der größten zusammenhängenden Gemüseanbaugebiete Deutschlands. An verwunschenen Waldstücken und herrschaftlichen Schlössern vorbei führt die Tour weiter in den Norden bis du kurz hinter Neunhof den Tennenloher Forst erreichst. Am Waldeingang erwartet dich ein Warnschild, dass im Wald vergrabene Munition und anderes Gefahrengut liegen kann, also sei vorsichtig.Auf langgezogenen Forstwegen fährst du noch etwas weiter durch das Waldgebiet, das mittlerweile nachhaltig beweidet wird, um wertvolle Naturräume – wie etwa Sandmagerrasen und Heidelandschaften – zu erhalten. Ein kurzer Stopp bei den Wildpferden und zurück geht die Fahrt auf der Skulpturachse, einer Freiluftausstellung, bis nach Tennenlohe.Spätestens in Kraftshof lohnt es sich an der Wehrkirche einen kurzen Stopp einzulegen. Die vollständig von einer Burgmauer mit kleinen Türmen umgebene Kirche verzaubert mit einer wunderbar mittelalterlichen Atmosphäre. Ein kleiner Biergarten im Vorhof rundet das Ganze ab und lädt dazu ein, dieses märchenhafte Ambiente noch etwas länger zu genießen. Auf Feldwegen und durch kleine ländliche Ortschaften führt der Weg im Anschluss wieder zurück zum Marienberg und dem Ausgangspunkt der Route.

    Schwer
    03:10
    43,2 km
    13,6 km/h
    460 m
    470 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Diese etwas anspruchsvollere Halbtagestour belohnt dich mit fantastischen Ausblicken über das Nürnberger Land. Der Startpunkt liegt an einem Wanderparkplatz in Lauf an der Pegnitz, das du ohne Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Nürnberg aus erreichst.Von dort geht es direkt hinein in den Sebalder Reichswald. Auf langen, gut geschotterten Radwegen fährst du durch das kühle Grün und wirst auch dem einen oder anderen Jogger begegnen, denn hier führt ein lokaler Trimm-dich-Pfad entlang. Bei Behringershof schwenkst du auf den asphaltierten Radweg neben der Hauptstraße ein und kannst auf gerader Linie nun mal so richtig Gas geben. Wenn du schon mal so richtig schön im Flow bist, kannst du den kleinen Schlenker um den Kreuzplatz herum auch auslassen und weiter geradeaus düsen. Die Route führt im Anschluss nochmal an die Hauptstraße bevor sie nach Oedenberg abbiegt.Nun geht es ein Stück bergauf. Während des Anstiegs kannst du entweder in einem der Biergärten von Oedenburg eine Pause einlegen oder du machst dir den Flow zunutze und fährst direkt bis auf die Anhöhe nach Tauchersreuth. Vergiss nicht, dich vor der Ortseinfahrt noch einmal umzudrehen – die Aussicht ist bombastisch und reicht an klaren Tagen bis nach Nürnberg. Auf der anderen Seite des Ortes bietet sich dir während der Abfahrt ein ähnliches Schauspiel, denn hier präsentiert sich dir die Südflanke der Fränkischen Schweiz von ihrer schönsten Seite – ein Grund nochmal anzuhalten und zu genießen.Auf deinem weiteren Weg nach Schnaittach kreuzt du viele kleine, ländliche Ortschaften, zunehmen wird Hopfen in voluminösen Feldern entlang der Wege angebaut und stellenweise kannst du auch in eine Brauerei einkehren, um zu probieren, ob er auch die richtige Verwendung findet. Dabei wirst du feststellen: Hier in Franken ist Hopfen und Malz garantiert nicht verloren.Ab Wolfshöhe geht es abermals durch ein dichtes Waldstück entlang einiger hübscher Weiher, die zu einer kurzen Pause einladen. Dann geht es ein Stück hinauf, sodass du kurz vor Lauf an der Pegnitz noch mit einer kleinen, rasanten Abfahrt verwöhnt wirst, ehe du auch schon wieder zurück an deinen Startpunkt gelangst.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    211 km
  • Zeit
    17:00 Std
  • Höhenmeter
    1 590 m
Stadt-Land-Fluss-Radeln in der Städteregion Nürnberg
Fahrrad-Collection von
Franken Tourismus