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Radeln in Erlangen – entdecke das Herz von Franken

Fahrrad-Collection von Franken Tourismus

Herrlich zwischen der felsigen Bergwelt der Fränkischen Schweiz und den Weihern des Aischgründer Karpfenlands gelegen, befindet sich Bayerns kleinste Großstadt mitten im Herzen von Franken: Erlangen.

Die Hugenottenstadt kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken und weiß mit vielen historischen Plätzen und Bauwerken zu beeindrucken. Im 19. Jahrhundert hatte Erlangen sogar einen internationalen Ruf als deutsche Stadt des Bieres inne. Und auch wenn die Stadt diesen Titel inzwischen wieder abgeben musste, so wird die Bierkultur nach wie vor ausgiebig gepflegt und gelebt.

Vor allem profitiert Erlangen jedoch von der einzigartigen Landschaft, die sie umgibt. Außer der Fränkischen Schweiz im Osten und dem Aischgründer Karpfenland im Westen findet sich im Süden der Sebalder Reichswald mit dem Naturschutzgebiet Tennenloher Forst. Der Main-Donau-Kanal verbindet Erlangen mit Bamberg im Norden und der Städteregion Nürnberg im Süden – ein Paradies für Genussradler.

In dieser Collection möchten wir dir vier eindrucksvolle Radtouren vorstellen, auf denen du diese malerischen Naturräume kennenlernen kannst. Ob eine gemütliche Halbtagestour rund um Erlangen oder die etwas anspruchsvollere Mini-Radreise mitten durch die Fränkische Schweiz – hier findet jedes Radlerherz die richtige Tour.

Fast alle Touren beginnen und enden übrigens direkt am Erlanger Bahnhof. Das ist praktisch, denn solltest du mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen, musst du nicht erst lange nach dem Startpunkt suchen, sondern kannst direkt mit der Tour loslegen. Für die nötige Energie unterwegs kannst du dich von der herzhaften fränkischen Küche verwöhnen lassen und gegen den Durst kommt natürlich der regionale Gerstensaft ins Glas – Brauereien gibt es fast in jeder Ortschaft.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:19
    48,3 km
    14,6 km/h
    310 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Diese abwechslungsreiche Tour mit wenigen Steigungen verbindet die Hugenottenstadt Erlangen mit den umliegenden Stadtteilen und seiner grünen Lunge, dem Tennenloher Forst, wo ein Walderlebnispfad und ein Wildschweingehege auf deine Entdeckung warten. Du kannst sie sowohl gemütlich in Form einer Halb- oder Ganztagestour, als auch zum feierabendlichen Auspowern fahren.Vom Bahnhof in Erlangen kommend, führt dich die Tour zunächst über die Regnitz und entlang des im Frühling und Sommer von Störchen bevölkerten Wiesengrunds an Alterlangen vorbei. Ab hier geht es durch idyllische grüne Wälder zum bekanntesten Badesee im Stadtgebiet, dem Dechsendorfer Weiher – eine gute Möglichkeit, um eine kleine Schwimmrunde einzulegen.Durch das Waldgebiet der Mönau, in dem sich ein Abstecher zum Keltengrab „Kosbacher Altar“ lohnt, geht es weiter entlang der Grenzen des Aischgründer Karpfenlands ins historische Frauenaurach. Noch heute sind hier die Spuren eines ehemaligen Frauenklosters zu sehen. In diesem Zusammenhang lohnt sich hier auf halber Strecke auch eine Einkehr im Schwarzen Adler, der auf den Grundmauern des ehemaligen Dominikanerinnen-Ordens erbaut wurde.Von Frauenaurach geht es weiter über die scheinbar endlosen Felder der Stadtteile Kriegenbrunn und Hüttendorf – bei guter Sicht kannst du von hier einen einmaligen Blick bis nach Nürnberg genießen, dessen Skyline am Horizont über die Baumwipfel tritt. Hinter Hüttendorf querst du ein weiteres Mal die mäandernde Regnitz und fährst nun über Eltersdorf nach Tennenlohe, wo das Tennenloher Walderlebniszentrum zu einem erfahrungsreichen Stopp im grünen Dickicht einlädt.Über das Naturschutzgebiet Brucker Lache führt der Weg im Anschluss weiter bis ins Naturschutzgebiet Exerzierplatz, das mit seinem sandigen Boden und sommertrockenen Tümpeln für seltene Amphibien und andere einheimische Tiere und Pflanzen ein besonderes Biotop darstellt. Zum Schluss folgt die Route der idyllischen Schwabach am Fuße des historischen Burgbergs, wo von Frühling bis Spätsommer ein reges Treiben in den örtlichen Bierkellern herrscht.

    Schwer
    05:30
    82,9 km
    15,1 km/h
    550 m
    550 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese ordentliche Tagestour führt dich westlich von Erlangen durch die Landschaft des Aischgründer Karpfenlands, das mit seiner wildromantischen Kulisse und seinen zahlreichen, vor hunderten von Jahren zur Karpfenzucht angelegten Weihern ein kleiner Geheimtipp für Naturliebhaber ist. In dieser einmaligen Seenlandschaft liegen viele pittoreske, fränkische Orte, in denen die Mühlen der Zeit noch langsam mahlen.Vom Startpunkt am Erlanger Hauptbahnhof gelangst du nach nur wenigen hundert Metern an die Regnitz und den Wiesengrund, der die östliche Grenze des Karpfenlands Aischgrund markiert. Über den Dechsendorfer Weiher hinaus führt die Tour entlang der vielen kleinen Teiche, die wie Perlen an einer Kette aneinandergereiht das Landschaftsbild prägen. Die typisch fränkischen Dörfer bieten dir mit ihren Landgasthöfen und Bierkellern immer wieder die Möglichkeit zur Stärkung.Über Adelsdorf knickt die Route westlich ab in Richtung Höchstadt. In der ehemaligen Kreisstadt lohnt sich ein kurzer Spaziergang durch die historische Altstadt. Ab September gibt es hier auch den legendären, regionalen Spiegelkarpfen zu verkosten. Als weitere Sehenswürdigkeit lohnt sich ein Abstecher zum Höchstädter Kellerberg.Nach einem kurzen Abschnitt entlang der Bundesstraße warten schon die sanften, grünen Hügel mit weiteren idyllischen Ortschaften auf deine Erkundung. In Voggendorf grüßt am Fuße eines Bierkellers ein stählernes Radfahrerdenkmal inklusive dem für die Region obligatorischen Karpfen auf dem Gepäckträger. Auf verwinkelten Wegen führt dich die Tour weiter durch die malerische Teichlandschaft. Ortsnamen wie Gottesgab spiegeln die Schönheit dieses herrlichen Stücks Natur wider. Ab Rezelsdorf führt der Weg abwechselnd durch Wälder und über Felder wieder zurück Richtung Erlangen, wo sich in Kosbach eine abschließende Einkehr im örtlichen Fischrestaurant anbietet.Übrigens: Wenn dir die Tour mit ihren knapp über 80 Kilometern für einen Tag zu weit ist, dann splitte sie doch einfach in zwei Etappen auf. Rund um Höchstadt an der Aisch und Uehlfeld finden sich auf halber Strecke einige rustikale Gasthäuser, zum Teil sogar mit angegliederter Brauerei.

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  • Mittelschwer
    04:34
    67,0 km
    14,7 km/h
    400 m
    400 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese mittelweite Tagestour führt dich in einem großen Bogen sowohl um als auch durch den Sebalder Reichswald und den Tennenloher Forst. Unterwegs begegnen dir hochgewachsene Hopfenfelder und machen Durst auf ein traditionell gebrautes Bier, das du am besten bei einem herrlichen Ausblick in die Fränkische Schweiz genießen kannst. Highlight der Tour ist die mittelalterliche Altstadt von Lauf an der Pegnitz.Du startest am Bahnhof in Erlangen. Von hier folgst du dem Pegnitztalradweg entlang der Schwabach aus der Stadt heraus und befindest dich schon bald in idyllisch grüner Natur zwischen Wald und Flussauen. Nach einem kurzen Abstecher zur Habernhofer Mühle querst du den Dormitzer Forst in südlicher Richtung und kurbelst dich am Hirschberg auf 415 Meter bis nach Kalchreuth hinauf. Damit hast du bereits den steilsten Teil der Tour bewältigt und erntest, oben angekommen, den Lohn für deine Anstrengungen: weite Ausblicke über die Ausläufer der Fränkischen Schweiz.Über sanft ansteigende Straßen geht es weiter bis nach Tauchersreuth, wo du den höchsten Punkt des Tages mit abermals sensationellen Ausblicken Richtung Fränkische und Nürnberg hinter dir lässt. Nach dieser kleinen Bergetappe hast du dir eine Einkehr im Schloss Oedenberg verdient, bevor die Strecke auf flotten Radwegen für ein kurzes Stück etwas tiefer in den Sebalder Reichswald hineinführt.Es dauert nicht lange und schon eröffnet sich die Möglichkeit für eine zweite, etwas ausgedehntere Pause. Die Altstadt von Lauf an der Pegnitz lädt zum gemütlichen Bummel ein und auch die Burg will erkundet werden. Von hier folgst du fortan der Pegnitz auf ihrem Weg nach Nürnberg bis zum Naturschutzgebiet Pegnitztal Ost. Du umfährst in einem kleinen Bogen die Vororte von Nürnberg und schaust noch auf einen kleinen Abstecher am Nürnberger Flughafen vorbei – vielleicht hast du Glück und es landet gerade ein Flieger. Dann führt dich die Strecke abermals wieder etwas tiefer in den Wald hinein.Nun geht es durch den Tennenloher Forst, vorbei an der Skulpturenachse und dem Walderlebniszentrum Tennenlohe. Wenn du möchtest, kannst du hier noch einen kurzen Abstecher zum Gehege der urzeitlichen Przewalski Wildpferde machen. Über das Naturschutzgebiet Brucker Lache führt dich der Weg zurück nach Erlangen und zu deinem Ausgangspunkt am Bahnhof.

    Schwer
    07:00
    104 km
    14,9 km/h
    930 m
    970 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese sehr anspruchsvolle Tagestour führt dich in einem doppelten Bogen von Erlangen über die Fränkische Schweiz durch das Trubach-, Wiesent- und Leinleitertal bis in die Bierstadt Bamberg. Von dort geht es am Main-Donau-Kanal entlang mit dem Zug zurück nach Erlangen.Die Strecke ist mit ihren über 100 Kilometern und knapp 1.000 Höhenmetern zwar durchaus innerhalb eines Tages zu schaffen, wesentlich angenehmer ist es allerdings, du teilst sie dir in zwei oder sogar drei Etappen ein. Mehrere Übernachtungsmöglichkeiten finden sich unter anderem in Ebermannstadt auf halber Strecke, aber auch sonst entlang des Weges, zum Beispiel beim gemütlichen Zeltplatz von Oma Eichler im Trubachtal. Außerdem ist es möglich, die Strecke auch als Rundkurs von Bamberg am Main-Donau-Kanal zurück nach Erlangen zu fahren. Der Radweg am Kanal ist gemütlich und flach, sorgt aber auch für ein Plus von 40 Kilometern auf der Gesamtstrecke.Du startest am Erlanger Bahnhof und folgst dem Pegnitzradweg entlang der Schwabach stadtauswärts. Über Felder und kleine Ortschaften fährst du bis nach Weißenohe, wo du eine kleine Rast zur Stärkung einlegen kannst. Kurze Zeit später wartet bei Gräfenberg die erste Bergetappe auf dich. Der Anstieg ist recht steil und wird deine Waden selbst auf der kurzen Distanz zum Glühen bringen. In Gräfenberg selbst lohnt es sich deshalb, eine kleine Pause zur Abkühlung in einer örtlichen Brauerei einzulegen.Oben angekommen kannst du erstmal durchatmen und die Aussicht genießen. Am Horizont kündigt die Burg Hiltpoltstein das letzte steile Stück des Berges an, bevor es auf idyllischen Straßen hinab ins Trubachtal geht. Der angenehme Fahrtwind und die Aussicht auf die bewaldeten Hänge, hier und da unterbrochen von schroffen Felsen, werden dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ähnlich geht es auch vielen anderen Outdoor-Enthusiasten, denn die Fränkische Schweiz gilt als Kletterparadies und stellt mit rund 12.000 Kletterrouten ein wahres Mekka für den Klettersport dar.Dem Trubachtal folgst du fortan bis zum Mündungsgebiet in die Wiesent bei Pretzfeld. Das herrlich kühle Wasser des Flusses bietet sich besonders an heißen Tagen als willkommene Erfrischung an. Etwas weiter nördlich bei Gasseldorf hast du zudem die Möglichkeit einen kleinen Abstecher nach Streitberg zu machen. Dort liegt der Eingang zur Binghöhle, deren 300 Meter langes Höhlensystem zu einer Erkundung einlädt.Der Leinleiter flussaufwärts folgend, kurbelst du dich auf sanft ansteigenden Feldwegen hinauf zum letzten Berg der Tour, hier und da ist auch mal ein wenig mehr Druck auf die Pedale notwendig, dann hast du es geschafft: Eine erfreulich rasante Abfahrt nach Bamberg erwartet dich! Pass auf, dass du auf den geschotterten Forstwegen zu Beginn nicht zu schnell wirst – es geht steil bergab.In Bamberg fährst du noch einen kleinen Schlenker in die Südstadt, wo das ungespundete Lagerbier der Brauerei Mahrs zu deiner Erfrischung auf dich wartet – eine ganz besondere Bierspezialität. Wenn du willst, mach doch von hier noch einen weiteren kleinen Abstecher in die Bamberger Innenstadt an die Regnitz, bevor du deine Heimreise antrittst – es lohnt sich!

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    302 km
  • Zeit
    20:23 Std
  • Höhenmeter
    2 200 m

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