Franken Tourismus

Eine Zeitreise ins Mittelalter – Rothenburg ob der Tauber entdecken

© Frischmuth

Eine Zeitreise ins Mittelalter – Rothenburg ob der Tauber entdecken

Wander-Collection von Franken Tourismus

Eine Zeitreise durch vergangene Epochen – die Stadt Rothenburg ob der Tauber in Franken blickt auf eine bewegte und reiche Geschichte zurück. Als Reichsstadt blühte Rothenburg im 15. und 16. Jahrhundert so richtig auf, prunkvolle Gebäude entstanden und im Tal der Tauber siedelten sich viele Mühlen an, die teilweise bis heute erhalten sind. Obwohl während des Zweiten Weltkriegs massive Schäden entstanden, konnten sich die Gassen und Plätze ihren mittelalterlichen Charme bewahren. Dich erwarten kunstvolle Fachwerkhäuser, mächtige Stadtmauern, mittelalterliche Basteien und beeindruckende Prunkbauten.

Das Zentrum der malerischen Altstadt bildet der Marktplatz mit dem Rathaus, deshalb liegt hier der Startpunkt aller sechs Wanderungen dieser Collection. Von hier geht es je nach Tour in idyllische Täler, zu schimmernden Seen und in kleine Orte. Wandere durch das Tal der Mühlen, die in vergangenen Zeiten die Stadt mit Leder, Werkzeug und Papier versorgt haben. Auf ganz neue Perspektiven auf Rothenburgs unzählige Türme kannst du dich am Panoramaweg freuen und der Weg W12 bringt dich ins verträumte Örtchen Gebsattel. Wenn du Ruhe und Natur suchst, dann ist die Wanderung durchs wildromantische Steinbachtal genau das Richtige für dich. Ein besonderes Highlight für Vogelbeobachter ist der von Schilfgürteln umgebene Lindleinsee, der unter Naturschutz steht. Und die Wanderung durchs Schandtaubertal führt dich durch dichtes Grün, sowie an knorrigen Bäumen und alten Mühlen vorbei.

Jede der sechs Wanderungen ist eine abwechslungsreiche Kombination aus Kultur und Natur, da du erst durch die engen Gassen der Altstadt spazierst und von dort weiter ins Umland Rothenburgs wanderst. Es besteht die Möglichkeit, einige Tagestouren zu verkürzen, zu verlängern oder zu kombinieren – mehr dazu findest du in den einzelnen Tourenbeschreibungen. Außerdem verfügt Rothenburg über einen Anschluss ans Bahnnetz, so kannst du ganz entspannt mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Pack deine Wanderschuhe ein und begib dich auf eine Zeitreise in Rothenburg ob der Tauber!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:03
    11,1 km
    3,6 km/h
    180 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wie bei allen Wanderungen in dieser Collection startest du am Marktplatz in Rothenburg. Links am Fleischhaus vorbei, folgst du der Hofbronnengasse und spazierst schon bald entlang der beeindruckenden Stadtmauer. Durch das Sieberstor verlässt du die Altstadt und erreichst die wehrhafte Spitaltorbastei aus dem 16. Jahrhundert. Am Tauberhang geht es hinab zur Oberen Walkmühle, wo früher Textilien und Leder verarbeitet (gewalkt) wurden. Im Anschluss wechselst du auf den Taubertalweg, der über die schimmernde Tauber führt. Leicht ansteigend wanderst du durch den Wald ins naturbelassene Schandtaubertal.

    Bei der Hammerschmiede, wo früher Metallwerkzeuge hergestellt wurden, hältst du dich rechts und folgst dem Lauf der Schandtauber. Flussaufwärts geht es am Wasser entlang bis zur Schmelzmühle. An der Tauber querst du imposante Doppelbrücke (um 1330 erbaut ) und genießt ein herrliches Stadtpanorama. Ein kurioses Highlight erwartet dich an der Fuchsmühle: Das hellblaue Topplerschlösschen kann nach Vereinbarung besichtigt werden.

    In Detwang wechselst du ans andere Tauberufer und wanderst wieder zurück in Richtung Rothenburg. Bei der Bronnenmühle lädt schließlich die Wiesenwirtschaft „Unter den Linden“ zur Rast ein. Gestärkt steigst du den Kurzen Steig zur Stadtmauer hinauf und schon bist du wieder in der Altstadt Rothenburgs angelangt.

    Mittelschwer
    02:37
    9,85 km
    3,8 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom prächtigen Marktplatz aus lohnt sich ein Abstecher zum Markusturm, auf dessen Spitze im Frühling ein Storchenpaar nistet. Anschließend geht es Richtung Süden am Plönlein und Sieberstor vorbei. Vor der Schwimmhalle biegst du rechts auf den Walkmühlsteig ab, der dich ins Taubertal führt.

    Du wanderst an der Oberen Walkmühle vorbei, eine von unzähligen Mühlen rund um Rothenburg. Hier wurden früher Textilien und Leder verarbeitet (gewalkt). Nach dreieinhalb Kilometern zweigt der Weg rechts ab und bringt dich zu einem Aussichtspunkt bei Eckhartshof. Weiter geht es hinab in den Ort Gebsattel, wo du die St. Laurentius Kirche besichtigen und in den Gasthof Schwarzen Adler einkehren kannst.

    Gestärkt querst du die Tauber und wanderst zurück Richtung Rothenburg. Auf dem Rückweg kommst du bei zwei weiteren Mühlen, der Siechenmühle und der Haltenmühle vorbei. Dem Fußweg folgend, gelangst du zurück in die malerische Altstadt Rothenburgs und im Weiteren zu deinem Ausgangsort.

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  • Mittelschwer
    03:59
    14,3 km
    3,6 km/h
    260 m
    260 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Rundwanderung führt dich in Richtung Norden ins idyllische, wunderschöne Steinbachtal. Die Abkürzung W9a bleibt im Tal und verläuft an der Tauber entlang. Die Alternative W9b zweigt ins grüne Ruhbachtal ab und verlängert die Strecke ein wenig.

    Auch diese Tour startet am Marktplatz. Durch die malerischen Gassen geht es zum Galgen- oder Würzburger Tor, dem höchsten Punkt der Altstadt. Du durchschreitest das Tor und folgst der Tour Richtung Norden. Schon bald erreichst du den Siedlungsrand. Von dort wanderst du auf einem von Obstbäumen gesäumten Weg durch Wiesen und Felder – dein Blick schweift über die baden-württembergische Hohenloher Ebene, das Steinbachtal und die Frankenhöhe mit dem vorgelagerten Endseer Berg.

    Anschließend spazierst du ins schattige Steinbachtal, neben dem Weg sorgen Moos-bewachsene Holunderstauden für eine mystische Stimmung. In einem sanften Auf und ab geht es durch eine grüne Wald- und Wiesenlandschaft nach Bettwar. In dem kleinen Ort kannst du dir eine Rast im Gasthof Alte Schreinerei gönnen oder du trittst den Rückweg an. Der Weg im Taubertal bringt dich zum Malerwinkel, wo du eine herrliche Aussicht genießt.

    Im Anschluss gelangst du zur Abzweigung nach Steinbach, der du links folgst, um an der nächsten Möglichkeit die Brücke über den Steinbach zu überqueren. Auf einem steilen Pfad, der als „Kniebrecherin“ bezeichnet wird, machst du einige Höhenmeter gut. Mit hoffentlich heilen Knien folgst du dann dem Hangweg zurück nach Rothenburg. Durch das Klingentor kommst du in die Klingentorbastei mit der Wehrkirche St. Wolfgang, dem Schäfertanzmuseum und den Kasematten. Die Klingengasse bringt dich zur beeindruckenden Jakobskirche und von hier ist es nicht mehr weit zu deinem Ziel- und Ausgangspunkt, dem Marktplatz.

    Mittelschwer
    02:04
    7,09 km
    3,4 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wie der Name schon vermuten lässt, bietet dir dieser Rundweg sagenhafte Ausblicke auf Rothenburg. Mit der Abkürzung W6a über die Fuchssteige oder die alternative Verlängerung W6b über die Schandhofhöhe kannst du diese Tour an deinen Geschmack anpassen.

    Der Startpunkt liegt am Marktplatz mit dem beeindruckenden Rathaus. Von dort folgst du der Schmiedgasse stadtauswärts, um bei der Spitalbastei auf den Medersteig zu wechseln. Nachdem du die Gipsmühle passiert hast, wechselst du ans andere Ufer der Tauber und wanderst bis zur Schwabenmühle. Im Taubertal befinden sich unzählige Mühlen, die früher Werkzeuge, Papier, Schießpulver und vieles mehr hergestellt haben. Weiter geht es am wildromantischen Blinkbach entlang hinauf zum Amerikanerwäldchen. Der Name stammt von den nordamerikanischen Douglastannen, die dort um 1900 gepflanzt wurden.

    Am Kletterwald vorbei tauchen langsam die Spitzen der Rothenburger Türme auf. Auf der rechten Seite öffnet sich der Aussichtspunkt Engelburg, wo früher die Rothenburger Skischanze stand – hier kannst du dich auf eine herrliche Fernsicht auf die Stadt, das Taubertal und den Burggarten freuen. Aussichtsreich wanderst du zurück ins Tal und querst die Tauber auf der Barbarossabrücke.

    Bei der Bronnenmühle mit der Wiesenwirtschaft „Unter den Linden“ kannst du deinen Durst stillen, bevor du über den Kurzen Steig in die Altstadt zurückkehrst. An der mächtigen Stadtmauer entlang spazierst du bis zum Burggarten mit seinen bunten Blumenbeeten. Mit Blick auf das Taubertal mit Doppelbrücke, Kobolzeller Kirche und einigen Mühlen gelangst du zurück zum Ausgangspunkt am Marktplatz.

    Mittelschwer
    02:41
    10,2 km
    3,8 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Wanderung bringt dich zum Lindleinsee nordöstlich von Rothenburg, der ein regional bedeutendes Vogelschutzgebiet ist. Die Schilfgürtel und die ausgedehnten Verlandungszonen sind ein wichtiger Lebensraum vieler Vogelarten.

    Auch diese Tour startet am Marktplatz und führt dich anfangs entlang der Galgengasse zum Galgentor, durch das du die Stadt verlässt. Schon bald lässt du die letzten Häuser hinter dir und folgst dem Seegrabenweg. Am Seegraben, einem kleinen Bach, entlang wanderst du an weiten Feldern und Wiesen vorbei. Der Seegraben mündet in den Großen Lindleinsee und bringt dich somit direkt ans Seeufer. Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz, um unterschiedlichen Vogelarten ungestörte Brut- und Rastplätze zu bieten.

    Du wanderst am Schilfgürtel entlang bis du rechts auf einen Pfad abbiegst, der über den Damm durch dichtes Grün führt. Dann öffnet sich ein weiter Blick auf den See, der ideale Platz für eine kurze Pause. Der Weg verläuft anschließend zusammen mit dem Fränkischen Jakobsweg entlang des Kleinen Lindleinsees bis zur Landstraße. Dort steht das Chausseehaus, ein ehemaliges Zollhaus, in dem sich heute eine Töpferei befindet.

    Am Chauseehaus biegst du ins wildromantische Saubachtal ab und folgst dem plätschernden Wasser. Ein idyllischer Abschnitt, der dich den Trubel der Stadt vergessen lässt. Auf Feldwegen geht es zurück an den Stadtrand von Rothenburg. Durch das Tor beim wehrhaften Pulverturm betrittst du Altstadt, um schließlich wieder zum Marktplatz zu gelangen.

    Mittelschwer
    04:00
    15,0 km
    3,7 km/h
    170 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das malerische Schandtaubertal zeichnet diesen Rundwanderweg aus, der dich nach Bettenfeld im Südwesten Rothenburgs bringt. Er folgt auf dieser Strecke dem Fränkisch-Schwäbischen Jakobsweg. Bei der Hammerschmiede kannst du die Abkürzung W5a über die Schandhofhöhe nehmen, welche die Gesamtstrecke halbiert. In Bettenfeld führt die Alternative W5b durch das obere Schandtaubertal.

    Vom Marktplatz aus geht es anfangs Richtung Süden zum Plönlein und weiter zur mächtigen Spitaltorbastei. Außerhalb der Stadtmauern wanderst du auf dem Medersteig ins Taubertal hinab. Hinter der Gipsmühle vorbei, überquerst du die Tauber auf dem Schmelzmühlensteig und tauchst ins naturbelassene Schandtaubertal ein. Begleitet von historischen Mühlen, knorrigen Bäumen und Kiesbänken folgst du dem Pfad durch den Wald.

    Der Bach bringt dich bis nach Bettenfeld, dessen Wahrzeichen der 30 Meter hohe Wehrturm der St. Wendelin-Kirche ist. Im Ort kommst du bei der Schandtauberquelle vorbei und nach einer Rast in einem der Gasthäuser wendest du dich wieder Rothenburg zu. Auf Feldwegen und mit wechselnden Blicken auf die Türme Rothenburgs wanderst du weiter. Nach gut elf Kilometern biegst du links ab und querst die Landstraße.

    Anschließend geht es am Rand des Amerikanerwäldchens, das seinen Namen den nordamerikanischen Douglastannen zu verdanken hat, an den Blinkbach. Durch das naturbelassene Blinktal wanderst du bis zur Schwabenmühle, wo du die Tauber überquerst. Du kommst am Wildbad vorbei und genießt bald darauf eine tolle Aussicht auf die Doppelbrücke.

    Nun geht es unterhalb des Kohlturms über die Kobolzeller Steige hinauf zur gleichnamigen Bastei, durch die du wieder in die Stadt gelangst. Bevor du zurück zum Ausgangspunkt spazierst, kannst du noch das spannende Mittelalterliche Kriminalmuseum besuchen.

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    67,6 km
  • Zeit
    18:25 Std
  • Höhenmeter
    970 m

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