Nationalpark Sächsische Schweiz

Schönste Pfade durch das Elbsandsteingebirge

© Sebastian Kowalke

Schönste Pfade durch das Elbsandsteingebirge

Wander-Collection von Nationalpark Sächsische Schweiz

Das Elbsandsteingebirge hat weit mehr zu bieten als die Basteibrücke: Je weiter du dich in die schmalen Täler und in das Herz des Nationalpark Sächsische Schweiz hineinwagst, umso einsamer werden die Wege und Pfade und umso ursprünglicher wird die Natur. Mal folgst du Bächen und Flüssen durch canyonartige Täler, mal geht es auf steilen Pfaden hinauf auf die aussichtsreichen Tafelberge und immer wieder erblickst du die sanft dahin fließende Elbe, die der Region so unverwechselbar ihren Stempel aufgedrückt hat.

Unsere NationalparkführerInnen präsentieren dir in dieser Collection ihre 27 liebsten Touren. Es geht durch den Uttewalder Grund und durch das Polenztal, zu altehrwürdigen Burgen, durch die Schwedenlöcher, am Lauf der Kirnitzsch entlang und natürlich auf zahlreiche aussichtsreiche Felstürme hinauf. Und ein Abstecher zur weltberühmten Basteibrücke und zur markanten Schrammsteinaussicht darf in der Sammlung selbstverständlich auch nicht fehlen!

Verlass mit uns die Enge der Stadt und begib dich zu den schönsten Orten im Elbsandsteingebirge. Worauf wartest du noch?

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:15
    10,7 km
    3,3 km/h
    360 m
    350 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die Tour startet am Bahnhof in Wehlen. Du setzt mit der Fähre auf die andere Elbseite über und steigst zur Burg Wehlen hinauf. Danach folgst du der Markierung roter Punkt durch den Wehlener Grund, Zscherregrund und Höllengrund zum Steinernen Tisch und weiter zur Bastei.
    Der heimliche, stille Höhepunkt der Wanderung ist jedoch der Zustieg durch die typischen, U-förmigen Gründe. Wir wandern durch Sandsteinschluchten mit fast senkrechten Felswänden. Kühle Feuchtigkeit hüllt uns ein, ein Paradies für Moose, Farne und Flechten. Die Nuancen der Farbe Grün und die Formenvielfalt sind überwältigend. 452 Moos- und 367 Flechten-Arten gedeihen in der Sächsischen Schweiz. Ein Reichtum der besonderen Art mit Fokus im Detail.

    Fast 200 Meter senkrecht über der Elbe liegt die wohl bekannteste Brücke Deutschlands – die Basteibrücke. Die berühmteste Sehenswürdigkeit des Elbsandsteingebirges ist ein Besuchermagnet. 1851 wurde diese steinerne Brücke gebaut, vorher war das zerklüftete Felsriff durch eine Holzbrücke zugänglich.
    Zurück geht es über den Malerweg/ Schwarzbergweg nach Wehlen.

    Die Tour ist sowohl für Kinder als auch mit Hunden geignet. Aber Vorsicht: an Sommertagen kann es vor allem auf der Basteibrücke sehr voll sein.

    Mittelschwer
    01:38
    6,04 km
    3,7 km/h
    80 m
    80 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Tief eingeschnittene Gründe durchziehen den Sandstein der Vorderen Sächsischen Schweiz. In ihnen herrscht eine fast mystische Stimmung und ein kühles Kellerklima.
    Es ist eine eigene Welt, in die wir bei dieser Wanderung eintauchen dürfen; in Abgeschiedenheit und ein bisschen entkoppelt von der Realität.

    Vom Parkplatz Kohlberg (Straße zwischen Lohmen und Dorf Wehlen) oder von der nahegelegenen Bushaltestellte in Uttewalde geht es nach ein paar Metern Straße in die Buschholzstraße, einen unmarkierten Feldweg, der in den Wald führt.

    Biegen Sie von der Buschholzstraße links auf einen unmarkierten Weg ab und folgen Sie dann der Beschilderung „Rundgang Teufelskammer“.

    Die feuchtgrünen Felswände des Teufelsgrundes rücken immer näher an den Pfad. Plötzlich steht man an der engsten, dunkelsten Stelle mitten in der Teufelskammer. An den Seiten sehen wir feenhafte Skulpturen von Flechten und Farnen, Schattenspiele, Tropfwasser und Moose, die wie Schwämme die Feuchtigkeit aufsaugen.

    Für besonders Abenteuerlustige bietet sich eine kleine Extraschlaufe an: Folgen Sie hierfür vom Teufelsgrund rechts der Beschilderung „Rundgang Teufelsschlüchte“ und halten Sie sich dann rechts, so dass Sie erneut mit dem „Rundgang Teufelskammer“ in den Teufelsgrund herabsteigen.

    Nach dem Teufelsgrund geht unsere Wanderung nach links in den Wehlener Grund (roter Punkt) und weiter (grüner Strich) in den Utterwalder Grund, bis wir das Gasthaus Waldidylle erreichen.
    Wir folgen dem mit dem grünen Punkt markierten Weg, bis wir Uttewalde erreichen und biegen dort links ab, um über die Alte Uttewalder Straße den Ausgangspunkt der Wanderung zu erreichen.

    Die Tour ist sowohl für Kinder als auch für Hunde geeignet.

    Anreise ÖPNV:
    Ab Pirna mit Bus 238 Richtung Stadt Wehlen bis Haltestelle Uttewalde

    Anfahrt mit PKW:
    - aus Richtung Lohmen: der Ausschilderung Uttewalde bzw. Wehlen folgen. Am Abzweig nach Uttewalde vorbei und dann gegenüber dem nächsten Feldgehölzes auf der linken Seite parken.

    - über Dorf Wehlen: In Dorf Wehlen nach Lohmen abbiegen (nach links, an der Kirche vorbei), Straße über Feld folgen und an Parkfläche rechts (gegenüber großem Feldgehölz) parken.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Leicht
    01:56
    6,22 km
    3,2 km/h
    210 m
    220 m
    Fähre
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Weißt du, woher die Schwedenlöcher ihren Namen haben?

    Der Name »Schwedenlöcher« geht auf die Zeit des 30-jährigen Krieges zurück, als die Schweden durchs Land zogen. Ihnen eilte der Ruf voraus, dass sie alles zerstören, plündern und rauben würden. So brachten die Bewohner der angrenzenden Ortschaften ihr Hab und Gut sowie sich selbst in den Schlüchten – auch Löcher genannt – in Sicherheit.. Wenn du durch die zerklüfteten Felsformationen wanderst, erkennst du auch gleich, dass es hier allerlei gute Verstecke gibt. Die romantische und zugleich abenteuerliche Schlucht führt dich zwischen grünen Wänden und schroffen Felsen über ca. 700 Stufen und zwei steilen Eisenleitern vom Gansweg hinunter zum Amselgrund.

    Leicht
    01:38
    6,00 km
    3,7 km/h
    50 m
    150 m
    Fähre
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die Künstler der Romantik kamen zu Fuß von Dresden in die Sächsische Schweiz. Mit dem Skizzenblock „zurück zur Natur“ war im 18. Jahrhundert ein nicht ganz unbeschwerliches Unterfangen, aber damals Ausdruck eines neuen Lebensgefühls. Die wilden Gründe in der Vorderen Sächsischen Schweiz gehörten zu den ersten Eindrücken von Malern, Dichtern, Schriftstellern und Komponisten. Das Felsentor im Uttewalder Grund war ein Höhepunkt des mehrtägigen, anstrengenden Marsches. Richard Wagner, Carl Maria von Weber, Caspar David Friedrich, Hans Christian Andersen und viele andere waren begeistert von der wilden Natur.

    Heute können wir die Anreise sehr viel angenehmer gestalten als damals: Bis zur Haltstelle »Meißner Hochland« in Lohmen können wir mit dem Bus fahren. Von hier folgen wir den Markierungen grüner Strich und M (Malerweg), erst ein Stück durch die Ortschaft, dann am Waldrand entlang hinab zum Uttewalder Grund.

    Es ist kühl und feucht im Uttewalder Grund, die Schlucht ist wild und romantisch. Umgestürzte Bäume und Felsblöcke liegen quer, unzählige Farne hängen von den Felsen und Moose überwuchern das Gestein. Der Uttewalder Grund ist einer der moosreichsten Gründe der Sächsischen Schweiz. Beim genauen Hinsehen kann man verschiedene Arten an ihren unterschiedlichen Formen und Farbnuancen erkennen. Manchmal sind es nur kleinste Unterschiede, die eine andere Art ausmachen. Eine Lupe ist hierbei von Vorteil!

    Im Tal verzweigen sich die Wege, hier biegen wir nach rechts ab und wandern den Grund entlang. Weiter unten im Tal verengt sich die Schlucht und große Felsblöcke sind zwischen den Wänden verkeilt - das ist das Uttewalder Felsentor. Wir wandern weiter und gehen durch das berühmte Tor, das auf vielen Gemälden verewigt wurde. Spätestens an dieser Stelle wird uns klar, was die damaligen und heutigen Künstler derart am Elbsandsteingebirge faszinierte. Einige Minuten nach dem Uttewalder Felsentor kommen wir zum Gasthaus Waldidylle, einem wirklich idyllischen Ort, der zu einer gemütlichen Rast, draußen oder drinnen, einlädt. Von hier geht es weiter bis zur nächsten Kreuzung, an der wir uns rechts halten (roter Punkt). Der breite Weg führt uns nach Stadt Wehlen, wo sich ein Besuch der Burg anbietet. Auf dem Marktplatz angekommen, geht es rechts an der Kirche vorbei zur Elbe. Wir setzen mit der Fähre über und gehen nach rechts zum Bahnhof.

    Die Tour ist für geländegängigen Kinderwagen und für kleinere Kinder geeignet, außerdem für Hunde.
    Bei Hitze ideal, da es im Tal angenehm kühl bleibt. Sie kann auch im Winter begangen werden.

    Ausgangspunkt: Bushaltestelle »Meißner Hochland« in Lohmen (Bus 237 Richtung Sebnitz ab Pirna)

    Endpunkt: Stadt Wehlen Bahnhof

    Mittelschwer
    02:03
    6,66 km
    3,2 km/h
    260 m
    220 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Wanderung beginnt am Forsthaus im Kirnitzschtal, an der Straße westlich vom Parkplatz (Wegweiser "Schrammsteine"). Nach der Überquerung der Brücke biegen wir rechts ab.

    Wir steigen bergan, zunächst ein Stück rechtshaltend, auf dem Kohlichtsteig/Oberer Steinbruchweg und folgen der Beschilderung Richtung Ostrau.
    Vorsicht, auf dem Kohlichtsteig liegen zur Zeit einige auf Grund von Borkenkäferbefall umgestürzte Fichten!

    Beim nächsten Abzweig wählen wir den Weg in Richtung Hohe Liebe (roter Strich). Der Aufstieg zu diesem Berg ist mit "Bergsteigerehrendenkmal" ausgewiesen.

    Die hügelige Gestalt der Hohen Liebe steht im Gegensatz zu den schroffen Felsen der Nachbarschaft. Die Sage überliefert, dass der Ursprung des Namens in einer unglücklichen Liebesgeschichte mit tragischem Ausgang liegt.

    Wir steigen auf dem selben Weg wieder ab und folgen dem Oberen Liebenweg (roter Strich) bis zur nächsten Kreuzung. Dort biegen wir nach rechts ab. Bei der nächsten Kreuzung nehmen wir erneut den nach rechts abzeigenden Weg namens Wenzelweg. bei der nächsten Kreuzung biegen wir nach links in den Elbleitenweg ab (Schilder Richtung Ostrau). Unser Weg führt bis zur Kreuzung am Großen Schrammtor. Hier zweigen wir nach rechts ab (gelber und blauer Strich) und nach etwa 400 Metern nochmals rechts in den Lattengrund (blauer Strich). Bevor wir absteigen, können wir eine schöne Aussicht auf den Falkenstein genießen.

    In einer mutigen Unternehmung bestiegen Turner aus Schandau bereits 1864 diesen 80 Meter hohen Gipfel - die Idee des Freikletterns war geborenen!

    Der Lattengrund mündet in den Zahnsgrund. Rechts haltend gelangen wir zum Gasthaus „Schrammsteinbaude“ mit der gleichnamigen Bushaltestelle.

    Die Tour ist sowohl für Kinder als auch für Hunde geeignet.

    Ausgangspunkt: Forsthaus, Mittelndorf (Bus 241 Richtung Hinterhermsdorf Erbgericht ab Nationalparkbahnhof Bad Schandau)
    Endpunkt: Schrammsteinbaude, Postelwitz (Bus 252 Richtung Schöna Dorfplatz bis zum Nationalparkbahnhof Bad Schandau)

    Mittelschwer
    02:07
    7,29 km
    3,5 km/h
    180 m
    190 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Startpunkt der Wanderung ist der Bahnhof im Kurort Rathen oder der Parkplatz (linkselbisch). Die historische Gierseilfähre bringt uns über die Elbe. Im Ort zweigen wir zwischen den Häusern nach links in den Amselgrund ab und erreichen in kurzer Zeit den Amselsee.

    Zwischen steilen, bewachsenen Hängen und Felsen liegt dieser idyllische, angestaute See.
    Ein besonderes Erlebnis, v.a. an heißen Sommertagen, ist eine Bootsfahrt auf den Amselsee mit einer herrlichen Felskulisse u. a. aus Lokomotive, Lamm, Storchennest und Talwächter.

    Am Ende des Sees geht es nach rechts über den Höllgrund (grüner Strich), Pionierweg (grüner Strich) und rechts abbiegenden Knotenweg (nicht farblich markiert) in den Koppelsgrund. Hier biegen wir nach links auf den Füllholzelweg ab (roter Strich) und kurz darauf rechts hinauf zum Gamrig (nicht farblich markiert).

    Nach dem kurzen und steilen Anstieg wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt: das Elbtal liegt zu unseren Füßen, Stadt Wehlen, Pirna, die Festung Königstein, der Lilienstein, dahinter die Schrammsteine und die Böhmische Schweiz. Vorsicht: Im Unterschied zu den meisten Aussichtspunkten sind keine Geländer vorhanden! Die Ursprünglichkeit des verwitterten Sandsteingipfels mit der Rundumsicht soll so erhalten bleiben.

    Zurück vom Gipfel geht es den gleichen Weg hinunter. Bevor wir den Rückweg antreten, lohnt ein Abstecher zur nahegelegenen Gamrighöhle. Für den Rückweg wählen wir den kurz vor der Straße nach rechts abzweigenden Weg zurück nach Rathen (Aspichgraben).

    Die Tour ist für Kinder geeignet. Achtung: auf dem Gamrig ist kein Geländer vorhanden!
    Eignung für Hunde: nein

    An- und Abfahrt: Mit der S-Bahn bis Kurort Rathen

    Mittelschwer
    02:09
    5,90 km
    2,7 km/h
    330 m
    330 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die Wanderung beginnt in Königstein am Bahnhof. Von dort setzen wir mit der Fähre über nach Halbestadt und folgen dort der Markierung blauer Strich Richtung Lilienstein. Nach dem ersten Anstieg kommen wir durch Ebenheit, weiter über ein Feld und nehmen dann im Wald den Südaufstieg zum Plateau des Tafelberges.

    In einer fast vollständigen Schleife umrundet die Elbe den 415,2 m hohen Lilienstein. Das Gipfelplateau bietet ein phänomenales Panorama des Elbsandsteingebirges. Nicht umsonst gilt der Lilienstein als Symbol einer ganzen Landschaft und wurde zum Logo des 1991 gegründeten Nationalparks Sächsische Schweiz. Hoch oben thront der Tafelberg über dem Elbtal so auffällig und beeindruckend, dass ihn bereits August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, 1708 bestieg. Die eigens dafür in den Fels geschlagenen Stufen nutzen wir heute noch im Südaufstieg. An den hohen Besuch erinnert der vier Meter hohe Obelisk an der Ostseite. Er wurde 1966 durch Blitzschlag zerstört und 2008 durch eine Nachbildung ersetzt.
    An den Felswänden des Lileinsteins sind bei genauerem Hinsehen weiße Flecken zu erkennen: der Kot von Vögeln, die auf den Felssimsen brüten. Kolkrabe, Turmfalke oder der seltene Wanderfalke könnten die Verursacher sein. Den Wanderfalken begann man 1998 am Lilienstein anzusiedeln, nachdem diese Greifvögel in den 1970er Jahren ausgestorben waren. Wanderfalken jagen ausschließlich in der Luft. Vor dem Greifen ihrer Beute – Vögel – erreichen sie im Sturzflug Geschwindigkeiten von über 300 km/h.

    Hinunter folgen wir dem Nordabstieg mit der Markierung gelber/blauer Strich. Unten angekommen halten wir uns an einer Kreuzung rechts und wandern weiter auf dem Kirchweg, parallel zur Elbe, in Richtung Königstein bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.

    Die Tour ist für Kinder geeignet, jedoch nur bedingt für Hunde (Trittleitern im Nordabstieg, Gitterrost im Südanstieg).

    An- und Abfahrt: Mit der S-Bahn bis Königstein

    Mittelschwer
    03:39
    12,7 km
    3,5 km/h
    310 m
    310 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Auf dieser Wanderung hast du die Gelegenheit, zwischen der Elbe und der Polenz mehrere wertvolle, weitgehend natürliche Lebensräume kennenzulernen.

    Startpunkt ist die S-Bahn-Haltestelle im Kurort Rathen oder der Parkplatz auf der linken Elbseite. Nach der Fährfahrt geht es durch den Kurort Rathen, wir halten uns links und laufen entlang des Baches, um an den Amselsee zu gelangen. Danach zweigen wir nach rechts und folgen der Markierung grüner Strich. Nach einem Treppenanstieg halten wir uns links und folgen auf dem weiteren Weg der grünen Markierung zum Hockstein.

    Der Hockstein ist ein ausgesetzter Felssporn hoch über dem Polenztal. Gegenüber liegt die Burg Hohnstein. Nicht weit von hier befindet sich die Lausitzer Überschiebung – der Übergang vom Granit zum Sandstein. Dies ist gut sichtbar durch die unterschiedlichen Talformen: v-förmig im Granit talaufwärts und u-förmig im Sandstein talabwärts.

    Durch die Wolfsschlucht, eine sehr enge Felsspalte, geht es tief hinab ins merklich kühlere Polenztal. Das Polenztal gehört zu den ersten Gebieten, die schon lange vor dem Nationalpark zum Schutzgebiet erklärt wurden. Es ist Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten, wie Schwarzstorch, Wasseramsel, Eisvogel und Fischotter, aber auch Weißtanne und Straußenfarn.

    Nach dem Abstieg biegen wir rechts ab und wandern auf dem mit einem roten-Punkt markierten Weg an der Polenz entlang. Nach etwa 2,5 km nehmen wir den nach rechts bergan führenden Weg (roter Strich). Oben angelangt überqueren wir wieder die Ziegenrückenstraße und wandern auf dem Füllhölzelweg (roter Strich) in Richtung Rathen. Später kommen wir auf einen recht breiten, nach links abzweigenden, unmarkierten Weg. Diesem folgen wir ein kurzes Stück und nehmen den nächsten nach rechts bergan führenden Weg. An der folgenden Kreuzung halten wir uns links und gehen in einer Kurve weiter bergan. Nach einer weiteren Kurve zeigt uns ein Wegweiser den Aufstieg zum Gamrig. Wir folgen diesem Pfad und stiegen steil hinauf zum Gipfel des Tafelberges. Hinunter geht es den gleichen Weg bis zum Wegweiser und von dort weiter nach links.

    Kurz vor der Straße ist ein Abstecher zur Gamrig-Höhle möglich. Hierfür an der Straße die Treppen links nach oben nehmen (gleicher Hin- und Rückweg). Andernfalls nehmen wir direkt den kleinen Pfad nach rechts (Aspichgraben). Er führt uns bergab nach Rathen, es geht durch den Ort und weiter zum Ausgangspunkt.

    Die Tour ist für Kinder geeignet. An der Wolfsschlucht müssen zahlreiche Gittertreppen überwunden werden und es wird recht eng, deswegen ist die Tour nur bedingt für Hunde geeignet.

    Ausgangs-und Endpunkt: Kurort Rathen (Bahnhof)

    Anfahrt: Mit der S-Bahn bis Kurort Rathen

    Mittelschwer
    02:17
    8,36 km
    3,7 km/h
    120 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Unsere Wanderung beginnt am Ortsrand (Richtung Brandstraße) in Hohnstein. Wir folgen vorerst der Straße (blauer Strich) Richtung Brand. Am Waldbeginn schließlich geht diese Straße in die Brandstraße, einen breiten Forstweg, über. Geradeaus (blauer Strich) wandern wir in den „Brand“ hinein, wie die Gegend hier genannt wird: Im 18. Jahrhundert stand der Wald hier verheerend in Flammen. Unter ausladenden Baumkronen geht es bis zur Brandaussicht.

    Die Brandaussicht mit der Brandbaude ist eine der schönsten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz. Dort stürzt die Geländekante senkrecht ins tiefe Polenztal. Die Lage ist ausgesetzt und von der Terrasse blickt man direkt ins Polenztal und weit hinein in die Landschaft.

    Außerdem lohnt ein Besuch der Infostellte Blockhaus Brand. Interessante Informationen zu dargestellten Bergen, Gewässern und Sehenswürdigkeiten sind via interaktiver Bildschirmpräsentationen abrufbar. Des Weiteren können Sie sich über das Polenztal und seine Besonderheiten informieren. Die „Kinderecke“ der Ausstellung lockt mit einem Streifzug durch die Vogelwelt. Wie sehr auch unsere heimischen Vogelarten an ganz bestimmte Lebensräume gebunden sind, erfahren Kinder hier spielerisch am Bildschirm und anhand von Tierpräparaten.

    Für den Rückweg nach Hohnstein nehmen wir vorerst den denselben Weg bis zur Abzweigung grüner Strich, hier biegen wir nach links ab, kommen später an einem kleinen Teich vorbei und treffen nach einigen Minuten auf den Weg mit der roten-Strich-Markierung. Hier geht es nach rechts. An der nächsten Wegkreuzung halte wir uns links und wandern weiter auf dem breiten Wanderweg zum Ortsrand. Dort angekommen halten wir uns rechts und unsere Runde schließt sich.

    Die Tour ist für Kinderwagen, Laufrad, Kinder und Hunde geeignet. Zudem ist sie, wenn man den gleichen Weg von der Brandbaude zurück nimmt, auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

    Anfahrt mit ÖPNV:
    Mit S1 nach Pirna, von hier mit den Bus 237 (Richtung Sebnitz) bis Markt, Hohnstein oder Eiche, Hohnstein. Der Ausgangspunkt der Tour liegt ca. 1,5 km südlich.

    Anfahrt mit PKW:
    Parkmöglichkeiten gibt es am Straßenrand oder am Parkplatz des ehem. Bahnhofes in Hohnstein.

    Mittelschwer
    02:34
    7,92 km
    3,1 km/h
    340 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Staunende Gesichter bei jedem neuen Ausblick, das ist auf dieser Tour gewiss. Landschaftlich sucht diese Wanderung durch die Schrammsteine garantiert seinesgleichen!

    Die Wanderung beginnt in Schmilka an der Anlegestelle der Fähre. Zunächst gehen wir ein Stück elbabwärts (grüner Strich). Der Weg trifft auf die Straße und nach wenigen Metern zweigt rechts ein Weg bergan ab (Kahntilke). Nach dem Aufstieg nehmen wir einen Abstecher zum Aussichtpunkt an der Kleinen Bastei mit schönem Panoramablick zur Schrammsteinkette, Lilienstein, Papststein und Festung Königstein.

    Für den weiteren Weg bleiben wir auf dem Pfad mit der grünen Markierung bis wir auf den Elbleitenweg treffen. Hier wenden wir uns nach links (Markierungen grüner Strich und Punkt) und wandern bis zum nächsten mit Wegweisern markiertem Abzweig. An dieser Stelle steigen wir rechts hinauf (grüner Strich) bis zum Schrammsteinweg, zweigen hier nach links (Markierung blauer Strich und Malerweg) und folgen dem Gratweg (im hinteren Drittel ohne Markierung, am Ende grüner Strich). Der Gratweg mündet in der spektakulären Schrammsteinaussicht - zerklüftete Felsen, Tafelberge und weite Landschaften, wohin das Auge reicht!

    Von hier wandern wir vorerst den gleichen Weg zurück, vorbei am ersten Abstieg rechts (Wildschützensteig) und Abstieg links (Mittelwinkel), bis zum zweiten nach rechts abzweigenden Weg (Jägersteig, blauer Strich). Über Treppen führt er uns zwischen den Felsen hinab. Unten angelangt – wir sind jetzt auf der Vorderen Promenade - gehen wir nach rechts und gelangen bald zum Großen Schrammtor. An der Wegekreuzung mit der Nationalpark-Infotafel nehmen wir den Weg, der geradeaus führt (gelber und blauer Strich). An der nächsten Gabelung gehen wir nochmals gerade aus (Obrigensteig, gelber Strich). Über zahlreiche Treppen mündet dieser letztendlich steil im Zahnsgrund. Wir überqueren die Straße, zweigen rechts in den Fußweg ab und folgen diesem für wenige Minuten bis hinunter nach Postelwitz zur Bushaltestelle, wo unsere Tour endet.

    Die Tour ist für Kinder geeignet, jedoch nicht für Hunde (Abschnitt Jägersteig).

    Ausgangspunkt: S-Bahn-Haltestelle Hirschmühle, Schmilka. Fährfahrt nach Schmilka

    Rückfahrt: von der Haltestelle Postelwitz, Abzweig Ostrau mit Bus 252 (in Richtung Bad Schandau) bis zum Nationalparkbahnhof Bad Schandau, von hier aus S-Bahn

    Mittelschwer
    03:06
    10,00 km
    3,2 km/h
    320 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Startpunkt ist Hohnstein Marktplatz. Von hier nehmen wir zunächst die schmale Rathausstraße bergab – rechts von uns die Burg - und zweigen dann gleich rechts in den Weg „Bärengarten“ ab. Die Markierungen blauer Strich bringt uns hinab in den Schindergraben.

    Der Namen stammt von dem ursprünglichen Beruf des „Schinders“ oder Abdeckers, der kranken Tieren den Gradenstoß gab und die Kadaver in einsamen Gegenden entsorgte – eine wichtige Aufgabe zur Seuchenprävention.

    Der Schindergraben mündet ins Polenztal. Nach Überqueren der Polenz wandern wir nach rechts (Markierung roter Punkt). Nach wenigen Minuten nehmen wir den Pfad links hinauf zum Hockstein (Markierung blauer sowie grüner Strich). Es geht dabei durch die Wolfsschlucht - eine sehr enge und eindrucksvolle Spalte zwischen den Felsen. Oben erreichen wir den Hockstein, mit Rast-Pavillon und beeindruckendem Aussichtspunkt.

    Früher stand eine Burg auf dem Hockstein. Der einzige Zugang war eine enge Felsspalte – die Wolfsschlucht. Damit war die Festungsanlage leicht zu bewachen und im Angriffsfall optimal zu verteidigen.

    Der weitere Weg führt über die steinerne Teufelsgrundbrücke. An der nächsten Kreuzung halten wir uns links und folgen dem Knotenweg (grüner Strich), er überquert später eine Straße. Wir folgen dem Knotenweg weiterhin (an der nächsten Kreuzung ohne farbliche Wegmarkierung links bergab) bis in den Koppelsgrund. Hier gehen wir links (Füllholzelweg, roter Strich), kreuzen später wieder die Straße und steigen hinab ins Polenztal. Unten angelangt wandern wir nach rechts bis zur Waltersdorfer Mühle, hinter der Mühle geht es über die Brücke und weiter links zum Neuweg (roter Strich). Auf ihm wandern wir bergan, durch den Wald bis an den Ortsanfang von Hohnstein und weiter zurück zum Markt. Auf dem Hin- oder Rückweg empfiehlt sich ein Besuch der eindrucksvollen Burg Hohnstein.

    Die Burg Hohnstein wurde 1236 erbaut und erhebt sich seitdem 140 Meter hoch über dem Polenztal. Von drei Seiten fallen die Felswände steil ins Tal hinab. Der einzige Zugang erfolgt über den Marktplatz des Städtchens Hohnstein. Als Lehen von Kaiser Karl IV., König von Böhmen, ging die Grenzfeste 1353 an Hinko I. Berka von der Duba über.

    Die Tour ist für Kinder geeignet. An der Wolfsschlucht müssen zahlreiche Gittertreppen überwunden werden und es wird recht eng, deswegen ist die Tour nur bedingt für Hunde geeignet.

    Anfahrt mit ÖPNV:
    Mit S1 nach Pirna, dort in den Bus 237 (Richtung Sebnitz) bis Markt, Hohnstein.

    Anfahrt mit PKW:
    Mehrere, z.T. kostenpflichtige Parkmöglichkeiten gibt es am Parkplatz Eiche, am Parkplatz des ehem. Bahnhofes in Hohnstein oder Wanderparkplatz unterhalb der Burg in der Nähe der Kläranlage

    Mittelschwer
    02:19
    7,06 km
    3,1 km/h
    290 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am Wanderparkplatz "Nasser Grund" im Kirnitzschtal beginnt unsere Wanderung.

    In der Vergangenheit befand sich hier am Nassen Grund noch eine historische Sandsteinbrücke. Diese sollte zusammen mit den Felsgebilden talabwärts in den letzten Kriegstagen des 2. Weltkriegs gesprengt werden um den Vormarsch der Roten Armee zu erschweren. Zur Sprengung kam es glücklicherweise nicht, doch wurde die Brücke wegen ihrer geringen Belastbarkeit 1950 durch die heutige Konstruktion ersetzt.

    Wir wandern den breiten Weg durch den Nassen Grund leicht bergan. An der ersten Abzweigung lassen wir die Eulentilke hinter uns und laufen weiter geradeaus. Links zweigt später der Jordanweg ab (Ausschilderung, ohne farbliche Markierung), dem wir folgen. An der nächsten und übernächsten Wegegabelung folgen wir der Gelben-Strich Markierung Richtung Kleiner Dom - Großer Winterberg. Nach dem zum Teil steilen Anstieg im Kleinen Dom halten wir uns oben an der nächsten Weggabelung links. Wir folgen weiterhin der gelben-Strich-Markierung Richtung Schmilka - Großer Winterberg. An der nächsten Gabelung laufen wir links. Bei der nächsten Wegkreuzung verbleiben wir gerade aus und zweigen bei der nächsten nach links Richtung Reitsteig ab. Ab jetzt folgen wir der Ausschilderung „Carolafelsen“.

    Ein kleiner Abstecher führt uns zur Panoramaaussicht. Der Carolafels ist ein fantastischer Aussichtspunkt inmitten des Nationalparks. Vom felsigen Rastplatz haben wir das Halbrund des Doms vor uns, den zerklüfteten Sandstein und die hell-dunkel erodierten Riffe, Wetterkiefern und dichten Wald, die hellgrauen abgeriebenen Felsen im Vordergrund und schließlich die Schrammsteine und den monolithischen Falkenstein im Hintergrund.

    Zurück von der Aussicht halten wir uns links. Der Abstieg führt uns in die Wilde Hölle. Diese wildromantische Schlucht macht ihrem Namen alle Ehre! Zur Begehbarkeit, auch für Wanderer, wurden Eisenklammern an schwierigen Passagen angebracht. Trotzdem ist erhöhte Aufmerksamkeit, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit – besonders bei feuchtem Wetter – angebracht.

    Durch die Eulentilke, einem der zahlreichen Gründe der Sächsischen Schweiz, erreichen wir wieder den Nassen Grund, halten uns rechts und wandern ins Kirnitzschtal zu unserem Ausgangspunkt zurück.

    Die Tour ist nicht für kleine Kinder und Hunde geeignet (Kletterpassagen mit Absturzgefahr in der Wilden Hölle).

    Anfahrt mit ÖPNV: Bus 241 (Richtung Hinterhermsdorf) ab Nationalparkbahnhof Bad Schandau bis Haltestelle Nasser Grund

    Anfahrt mit PKW: Parkplatz Nasser Grund (gebührenpflichtig, 6 - 22 Uhr, keine Wohnmobile)

    Mittelschwer
    02:22
    6,58 km
    2,8 km/h
    350 m
    350 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Sanierte Fachwerkhäuschen charakterisieren Schmilka, die letzte Ortschaft vor der tschechischen Grenze mit nicht einmal 100 Einwohnern. Hier beginnt diese Stiegentour.

    Durch den Ort gehen wir bergan; vorbei an der historischen Mühle, in den Wald und den Wurzelweg hinauf (gelbe Strich-Markierung). An einer großen Wegkreuzung bei der Zwieselhütte nehmen wir rechts den 2. Weg mit der Markierung grüner Punkt. Nach ca. 300 Metern zweigen wir links in den Lehnsteig ab. Holzplanken, zum Schutz vor Erosion des Bodens, und viele Treppenstufen führen uns nun in Richtung Felsenwelt. Es geht zum Teil steil hinauf. Oben angelangt, geht es ein Stück auf dem Riff entlang. Später treffen wir auf den Reitsteig. Hier geht es nach links weiter (blauer Strich). Einige schöne Ausblicke zwischendurch laden zum Verweilen ein. An einer großen Weggabelung biegen wir nach links ab, es geht ein Stück bergab und bald zweigen wir wieder links (gelber Strich) zur Heiligen Stiege ab.

    Sie ist eine der wohl bekanntesten Steiganlagen der Sächsischen Schweiz. Sie führt atemberaubend steil scheinbar unendlich aus der zerklüfteten und verwitterten Felsenwelt hinab in den Heringsgrund und den Schmilkaer Kessel.

    Wir folgen der Heiligen Stiege steil hinab ins Tal zurück und halten uns an die gelbe Strich Markierung. Durch den Heringsgrund und auf dem Wurzelweg gelangen wir wieder zurück nach Schmilka.

    Die Tour ist für Kinder geeignet, auf Grund der zahlreichen Treppen jedoch nicht für Hunde.

    Anfahrt: mit der S-Bahn zur Haltestelle Hirschmühle, Schmilka. Fährfahrt nach Schmilka oder Parkplatz in Schmilka am Fähranleger (kostenpflichtig)

    Mittelschwer
    02:27
    9,08 km
    3,7 km/h
    90 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    An der Haltestelle Beuthenfall im Kirnitzschtal beginnt diese Wanderung auf historischen Wegen. Wer Zeit mitbringt, kann mit der Kirnitzschtalbahn anreisen - ein fahrendes Denkmal, das schon seit 1898 Wanderer befördert. Die Strecke ist 8 Kilometer lang und die kleinste Linie Sachsens.

    Nach Überquerung der Kirnitzsch, die zu den saubersten Gewässern in Sachsen zählt, folgen wir rechts dem Lehrpfad Flößersteig (grün-diagonaler Strich).

    Der Steig erinnert mit zahlreichen Lehrtafeln an die Flößerei. Wegen des immensen Holzbedarfes spielte sie in Deutschland seit dem Mittelalter bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine große kulturprägende Rolle. Seit Dezember 2014 ist die Flößerei anerkanntes immaterielles Kulturerbe Deutschlands. Der Pfad ist teilweise sehr schmal, exponiert und schwierig zu begehen. An kritischen Stellen befinden sich allerdings Festhaltemöglichkeiten. Trittsicherheit ist unbedingt notwendig!

    Mit etwas Gedud und Glück kann man im Kirnitzschtal den einzigen Singvogel beobachten, der in der Lage ist, in Fließgewässern zu tauchen: die braune Wasseramsel. Man erkennt sie an ihrem braun-schimmernden Gefieder und dem auffälligen weißen Brustfleck. In der Kirnitzsch hüpft sie von Stein zu Stein, taucht ab, läuft unter Wasser bachaufwärts mit leicht gespreizten Flügeln und sucht nach kleinen Wassertieren.

    An der Ostrauer Mühle, nach dem Campingplatz, bringt uns der Flößersteig über Kirnitzsch und Straße. Er verläuft nun auf der anderen Straßenseite weiter bis Bad Schandau. In Bad Schandau können wir durch den Kurpark gehen und halten uns Richtung Markt. Am Elbkai (Bushaltestell) endet unsere Tour und wir können mit der Fähre zum Nationalparkbahnhof übersetzen.

    Die Tour ist für Kinder und Hunde geeignet.

    Ausgangspunkt: Haltestelle Beuthenfall, Lichtenhain (Sebnitz): ab Nationalparkbahnhof Bad Schandau mit Bus 241 Richtung Hinterhermsdorf Erbgericht

    Endpunkt: Bad Schandau (S1 von Dresden)

    Mittelschwer
    03:17
    10,1 km
    3,1 km/h
    330 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der Neumannmühle wandern wir auf breiter Forststraße (gelber Strich) in den Großen Zschand hinein. Dieses Trockental, zu Beginn mit feuchtkühlem Kellerklima, führt in das Herz des Nationalparks Sächsische Schweiz. Später erreichen wir das historische Zeughaus – heute ein Gasthaus.

    Zu Kurfürsts August von Sachsen (1526-1586) Zeiten war es Stützpunkt für die Jagd rund um den Großen Winterberg. Es diente als Lager für die Gerätschaften. Direkt neben dem Zeughaus lädt die Nationalpark-Informationsstelle zu einem Besuch ein!

    Von hier gehen wir rechts in Richtung Großer Winterberg (gelber und blauer Strich). Nach einem recht steilen Aufstieg bis hinauf auf ein Riff, halten wir uns links (unmarkierter Pfad) und gelangen zum Aussichtspunkt, wo uns ein grandioses Panorama belohnt. Unter dem felsigen Absatz liegt uns das Herz des Nationalparks, der Große Zschand, umrahmt von wilden Felsen, zu Füßen.
    Zurück vom Abstecher auf die Aussicht bleiben wir auf der gleichen Höhe und folgen dem Pfad geradeaus weiter. Wir befinden uns auf dem Roßsteig (gelber und blauer Strich). An einer großen Wegkreuzung (am Katzenstein) treffen wir auf einen Wegweiser. Wir folgen leicht links haltend weiter dem blauen und gelben Strich (Fremdenweg). Der nächste Abzweig rechts bringt uns letztendlich zum Großen Winterberg (blauer Strich). Von hier folgen wir der Winterbergstraße ein Stück talwärts (roter Punkt) und machen einen Abstecher zu einem der schönsten Rastpunkte der Sächsischen Schweiz - der Kipphorn-Aussicht.

    Die Kipphornaussicht unterhalb des Großen Winterberges ist ein exponierter Rastplatz mit fabelhafter Aussicht. Das Elbtal tief unter uns, die Tafelberge Zirkelstein und Kaiserkrone prägnant auf der Ebenheit und am Horizont der Zschirnstein.

    Anschließend geht es weiter auf der Winterbergstraße, immer den Serpentinen folgend (roter Punkt). Später zweigt der rote Punkt links ab (Erlsgrund). Wir nehmen diesen Weg und wandern nach Schmilka, wo unsere Tour endet.

    Die Tour ist für Kinder und für Hunde geeignet.

    Ausgangspunkt: Neumannmühle, Kirnitzschtal
    Endpunkt: Schmilka

    Anfahrt: ab Nationalparkbahnhof Bad Schandau mit Bus 241 (Richtung Hinterhermsdorf, Erbgericht) bis zur Haltestelle Neumannmühle

    Rückfahrt: Fährfahrt zur Haltestelle Hirschmühle, Schmilka. Von hier S-Bahn nach Bad Schandau/Dresden

    Mittelschwer
    03:05
    10,6 km
    3,4 km/h
    280 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Kein geringerer als der Erschließer der Hinteren Sächsischen Schweiz, Pastor Wilhelm Leberecht Götzinger, äußerte sich dahingehend, dass bei einem Besuch von Hinterhermsdorf der erste Gang auf den Weifberg gehen müsse, um sich an der zauberischen Aussicht zu ergötzen.

    Mittelschwer
    02:44
    8,34 km
    3,1 km/h
    350 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf dem 130 Meter hohen Frienstein befand sich im 15. Jahrhundert eine Burgwarte der Berken von der Duba; spätere Besitzer waren die Wettiner. Doch auch Raubritter nisteten sich ein. Der Frienstein wird deshalb noch heute Vorderes Raubschloss genannt.
    Direkt am Frienstein befindet sich eine Kluft- und Schichtfugenhöhle, die nur über ein schmales Felsband erreicht werden kann: die Idagrotte.

    Mittelschwer
    01:57
    6,64 km
    3,4 km/h
    170 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wir starten an der Bushaltestelle Markt, Hohnstein und folgen oberhalb der Stadtkirche dem Pechhüttenweg Richtung Norden durch den Ort. Bald kommen wir in den Wald und wandern nun entlang des Hanges auf dem Klötzerweg. Nach einer Weile kommen wir zu einem kleinen Bachlauf, zweigen nach links und wandern auf dem Kälbersteig langsam ins Polenztal hinab (gelber Strich). Wir kommen an die Polenztalstraße, biegen hier nach links ab (roter Punkt) und laufen ein Stück entlang der Straße, vorbei an der Rußigmühle, bis zur nächsten Kreuzung. An ihr gehen wir nach rechts, über die Brücke und gleich wieder auf dem Polenztalweg nach links (roter Punkt und diagonaler grüner Strich). Im tiefen, canyonartigen Polenztal kann mit etwas Glück die Wasseramsel beobachtet werden. Sie ist als einziger Singvogel ist in der Lage, in Fließgewässern zu tauchen: Der braune Vogel mit dem weißem Brustfleck hüpft von Stein zu Stein, taucht ab, läuft mit leicht gespreizten Flügeln unter Wasser bachaufwärts und sucht nach kleinen Wassertieren. Es geht noch ein Stück entlang der Polenz bis zur Gaststätte Polenztal. Kurz hinter der Schänke zweigen wir nach links ab und wandern den Schindergraben/Malerweg hinauf (blauer Strich, diagonaler grüner Strich). Unterwegs kommen wir an den Überresten des ehemaligen Bärengartens vorbei. Die Mauerreste waren ursprünglich Teil eines Bärenzwingers, angelegt zur Zucht und Pflege von Bären, die für Hetzjagden am Sächsischen Hof - in der Residenzstadt, im Schlosshof, auf dem Altmarkt und im Großsedlitzer Garten - eingesetzt wurden. Es brachen immer wieder Bären aus. Der Garten existierte bis 1756.Oben angekommen halten wir uns links in Richtung Hohnstein (blauer und gelber Strich) und gehen erneut, diesmal oberhalb, an den Mauerresten des Bärengartens vorbei bis wir schließlich die ersten Häuser von Hohnstein erreichen. Hier biegen wir nach links ab und gehen unterhalb der Burg Hohnstein entlang, bis wir zum Parkplatz am Klärwerk gelangen. Wir halten uns rechts und gehen bergan, die Dresdener Straße querend, zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Die Tour ist für größere Kinder und Hunde geeignet.Ausgangspunkt: Hohnstein Markt
    Anfahrt mit ÖPNV:
    Mit S1 nach Pirna, von hier mit den Bus 237 (Richtung Sebnitz) bis Markt, Hohnstein
    Parken: Kostenpflichtiger Parkplatz am Klärwerk Hohnstein unterhalb der Burg

    Leicht
    01:53
    6,23 km
    3,3 km/h
    180 m
    230 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Schrammsteinbaude im Zahnsgrund ist der Ausgangspunkt der Wanderung. Etwa 200m unterhalb des Gasthauses zweigt unser Weg ab. Wir folgen dem Lattengrund steil nach oben (Markierung blauer Strich). Es ist ein enges Tälchen, begrenzt mit Felswänden und üppigem Grün.
    Oben, an einer Gabelung, halten wir uns links und gehen bis zur großen Nationalpark-Informationstafel. Von hier folgen wir der Markierung zum Großen Schrammtor, das wir auf sandigem Pfad durchschreiten (zusätzliche Markierung M(alerweg)).

    Das Große Schrammtor ist eine der mächtigen Einschnitte in die Schrammsteine. Der Wanderweg führt eng zwischen erodierten Felswänden hindurch.

    Anschließend nehmen wir den nächsten Abzweig links, den Wildschützensteig. Der Wildschützensteig ist eine mit Metalltreppen, Leitern und Holzbohlen sowie mit Geländern versicherte Stiege durch eine feuchtkühle Schlucht, die uns fast bis nach oben zur Schrammsteinaussicht führt. Nach dem Aufstieg halten wir uns links und wandern in Richtung Schrammsteinaussicht. Der Gratweg führt direkt zur bekannten Schrammsteinaussicht, die exponiert auf den stark zerklüfteten Schrammsteinen liegt und einen herrlichen Rundum-Blick in die Felsenwelt bietet.

    Zurück von der Aussicht bleiben wir auf dem Gratweg und wandern bis zum nächsten nach links abzweigenden Weg (Mittelwinkel, grüner Punkt). Wir steigen hier ab. Unten an der nächsten großen Wegkreuzung halten wir uns geradeaus (Richtung Wildwiese) und nehmen danach den nächsten breiten Weg nach links. Vor hier folgen wir der Markierung grüner Strich Richtung Ostrauer Mühle. Im Kirnitzschtal an der Ostrauer Mühle endet die Tour.

    Die Tour ist für Kinder geeignet, jedoch nicht für Hunde.

    Ausgangspunkt: Bushaltestelle „Schrammsteinbaude, Ostrau (Bad Schandau)“: mit Bus der Linie 252 in Richtung Schmilka Grenzübergang ab Nationalparkbahnhof Bad Schandau

    Endpunkt: Ostrauer Mühle (Zeltplatz) im Kirnitzschtal. Von hier fährt die Buslinie 241 und die Kirnitzschtalbahn zurück nach Bad Schandau

    Schwer
    03:01
    8,37 km
    2,8 km/h
    430 m
    410 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wir starten in Schmilka am Fähranleger. Zuerst geht es ein Stück elbabwärts (grüner Strich). Der Weg trifft auf die Straße und nach wenigen Metern zweigt rechts ein Weg bergan ab (Kahntilke). Wir kreuzen einen Fahrweg, auf welchem wir kurz nach rechts gehen um dann weiter dem Wanderweg zur kleinen Bastei zu folgen.

    Für den weiteren Weg bleiben wir auf dem Pfad mit der grünen Strich-Markierung bis wir auf den Elbleitenweg treffen. Hier wenden wir uns nach rechts (grüner Punkt). Diesem breiten Forstweg folgen wir, er verläuft später bergab, wir kommen an eine Rechts-Kurve und hier nehmen wir den zweiten Pfad, der nach links abzweigt (Rotkehlchenstiege, grünes Dreieck für Bergpfad am Wegweiser). Der Pfad bringt uns am Talende zur Rotkehlchenstiege.

    Stiegen und Steiganlagen wurden seit jeher angelegt um das bewegte Relief im Elbsandsteingebirge zu überwinden. Eine der schönsten Treppen und ein besonderes Erlebnis ist die Rotkehlchenstiege, die einiges an Trittsicherheit und Vorsicht erfordert.

    Nach dem Aufstieg, eine Etage höher in der Felsenwelt, wenden wir uns nach rechts und folgen der Markierung blauer Strich. Nach etwas mehr als 1 km unternehmen wir einen Abstecher nach rechts um einen wunderschönen Blick in die Felsenlandschaft hinüber zur Wenzelwand zu genießen.

    Der Weg verläuft weiter auf nahezu gleichbleibender Höhe. Am Abzweig zum Lehnsteig (ausgeschildert, aber unmarkiert) zweigen wir rechts ab. Wir gehen entlang eines Riffs und steigen später Treppen bergab. Unter gelangen wir auf den Wurzelweg, halten uns rechts und an der nächsten großen Wegkreuzung talwärts (gelber Strich, Straße), es geht teilweise recht steil bergab und wir gelangen wieder nach Schmilka.

    Die Tour ist für Kinder geeignet, jedoch nur bedingt für Hunde.

    Anfahrt: mit der S-Bahn zur Haltestelle Hirschmühle, Schmilka. Fährfahrt nach Schmilka oder Parkplatz in Schmilka am Fähranleger (kostenpflichtig).

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    20
  • Distanz
    161 km
  • Zeit
    49:26 Std
  • Höhenmeter
    5 000 m

Dir gefällt vielleicht auch

Der Bergische Weg
Wander-Collection von
komoot
Pension Elans Lieblinge: Rund um den „König des Bayerischen Waldes“
Wander-Collection von
Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald
Nationalpark Sächsische Schweiz

Schönste Pfade durch das Elbsandsteingebirge