Weite Dachstein-Blicke im Ennstal – Panoramaweg 100

Wander-Collection von Tamara

Nomen est omen – der Panoramaweg 100 in der Schladming-Dachstein Region macht seinem Namen alle Ehre. Besonders eindrucksvoll sind die wechselnden Ausblicke auf das mächtige Dachsteinmassiv, die landschaftliche Vielfalt und die gepflegten Bauernhöfe. Dabei wanderst du auf gut begehbaren Wegen, für die keine alpine Erfahrung nötig ist. Der bekannte Wintersportort Schladming ist also nicht nur in der kalten Jahreszeit eine Reise wert.

Wandergenuss pur erwartet dich auf dem 120 Kilometer langen Rundweg, der links und rechts der Enns entlangführt. Teilweise wanderst du direkt am Ufer des schimmernden Flusses, dann wieder hoch über dem Ennstal in aussichtsreicher Höhe. In dieser Collection ist der Panoramaweg 100 in sieben Etappen geteilt – natürlich kannst du ihn auch in weniger oder mehr Tagen gehen. Der Abschnitt links (nördlich) der Enns führt unterhalb der beeindruckenden Gipfel des Dachsteinmassivs über das Ramsauer Plateau, das Gröbminger Talbecken und den Mitterberg nach Öblarn. Dort wechselst du am Ende der dritten Etappe auf das südliche Ufer der Enns. Im Anschluss wanderst du entlang der 4-Berge-Skischaukel (Reiteralm, Hochwurzen, Planai und Hauser Kaibling) sowie durch beschauliche Orte wie Untertal, Haus im Ennstal oder Michaelerberg.

Den Start- und Endpunkt des Panoramawegs 100 in Mandling erreichst du ganz einfach mit dem Regionalzug. Auch entlang der Tour findest du mehrere Anschlüsse ans öffentliche Verkehrsnetz – wenn du nicht den gesamten Rundweg wandern möchtest, zum Beispiel in Pruggern oder Öblarn. Mehr Infos zu den Fahrzeiten findest du unter oebb.at.

Die Nächte verbringst du in Orten mit einer guten Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten, da ist für jedes Budget etwas dabei. Nur die vierte Etappe endet am Berg direkt beim Michaelerberghaus, deshalb solltest du dort deinen Schlafplatz vorher reservieren. Ein attraktives Angebot bieten die Tourismusverbände der Region, in denen die Nächtigungen in einer gemütlichen Unterkunft und der Gepäcktransport von Hotel zu Hotel inkludiert sind.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:12
    10,6 km
    3,3 km/h
    430 m
    120 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine Weitwanderung startet am Bahnhof in Mandling im grünen Ennstal, umgeben von majestätischen Bergen. Wenn du bereits am Vortag anreisen möchtest, kannst du in einer der Unterkünfte im Ort übernachten. Zu Beginn der ersten Etappe geht es flach an der Bundesstraße entlang, bis du links in den Wald abbiegst. Bei Warterdorf wird der Weg steiler und bringt dich die erste Anhöhe deiner siebentägigen Rundwanderung hinauf.Du gelangst auf eine weite Hochebene, von der du eine traumhafte Aussicht auf das felsige Dachsteinmassiv genießt. Auch im Sommer kann auf den Gipfeln noch Schnee liegen. Wenn du eine Pause brauchst, kannst du dich im Jausenplatzl Astlhof mit steirischen Köstlichkeiten verwöhnen lassen – wie allseits bekannt ist, macht Kernöl jedes Gericht besser.Gestärkt marschierst du weiter und kommst an bunten Feldern und traditionellen Höfen vorbei. Dein heutiges Ziel ist der Ort Ramsau am Dachstein, wo du viele Übernachtungsmöglichkeiten findest. Zum Abschluss des ersten Tages kannst du in den Ramsauer Badeteich springen oder die sehenswerte evangelische Kirche besuchen.

    Schwer
    05:44
    21,1 km
    3,7 km/h
    140 m
    580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der nächste Tag beginnt so, wie der erste aufgehört hat – mit einer atemberaubenden Aussicht auf das Dachsteinmassiv. Du verlässt Ramsau am Dachstein Richtung Süden und folgst dem Lauf des Knollbachs. Nach wenigen Gehminuten durchwanderst du das malerische Örtchen Kulm mit seinen rustikalen, blumengeschmückten Häusern. Den Dachstein hast du dabei immer im Blick.Nach knapp fünf Kilometern kannst du in der kleinen Sattelberghütte eine erste Pause einlegen, ein Kaffee und ein Stück Strudel können nicht schaden. Mit neuen Kräften geht es weiter durch den Wald bergab bis nach Weißenbach. In der Kneippanlage etwas außerhalb des Ortes kannst du deine warmgelaufenen Füße abkühlen und die Aussicht genießen.Anschließend folgst du der Straße nach Aich, wo der Freizeitsee zu einer Runde Schwimmen einlädt. Über Assach gelangst du an das Ufer der Enns, die hier schon etwas breiter durch die Landschaft fließt als noch in Mandling. Der Enns folgend erreichst du dein Etappenziel in Pruggern, das über einen Bahnhof verfügt.

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  • Schwer
    06:30
    21,8 km
    3,4 km/h
    640 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Gleich zu Beginn der dritten Etappe wartet ein fordernder Anstieg auf dich: Von Pruggern geht es in Serpentinen auf den Berg hinauf. Den höchsten Punkt auf über 1.100 Metern erreichst du bei der Schutzhütte an der Abzweigung zum Gipfel des Freiensteins. Wenn dir die 21 Kilometer der heutigen Etappe nicht genug sind, kannst du einen Abstecher zum aussichtsreichen Gipfel unternehmen.Ansonsten geht es auf schattigen Waldpfaden hinab zur Stoderstraße. Dort lädt die urige Gröbminger Alm zu einer verdienten Pause ein. Nach einer kurzen Rast wanderst du weiter durch die abwechslungsreiche Landschaft – durch kleine Orte, stille Wälder und an weiten Wiesen vorbei.Nach elf Kilometern erreichst du Gröbming. Die Marktgemeinde verzaubert mit ihren historischen Gebäuden und dem schönen Kurpark. Mit Blick ins Sölktal marschierst du oberhalb der Enns weiter Richtung Öblarn und kommst am herrschaftlichen Schloss Gstatt vorbei. Nachdem du die Enns überquert hast, erreichst du dein Etappenziel Öblarn, das über eine Anbindung an das Zugnetz verfügt. Hier findest du eine gute Auswahl an Gasthäusern und Hotels.

    Mittelschwer
    04:27
    14,2 km
    3,2 km/h
    740 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer Nacht in Öblarn spazierst du an der Pfarrkirche vorbei und folgst den Gleisen bis nach Bach. Dort biegst du auf den Moarzreiterweg ab und wanderst durch die herrlichen Wälder des Naturparks Sölktäler. Bald erreichst du die markante Filialkirche Stein an der Enns, die auf einer Anhöhe über dem Ort thront. Das Restaurant Hubertus bietet sich für eine Stärkung an, bevor es wieder bergauf geht. Der Gelsenbergweg führt dich einen bewaldeten Hang hinauf.Nachdem du den Tunzendorfer Bach überquert hast, lichten sich die Bäume und du betrittst eine offene Fläche mit mehreren Gutshöfen. An den ansehnlichen Höfen vorbei tauchst du noch einmal in den Wald ein und erreichst wenig später Michaelerberg. Du genießt eine weite Aussicht ins Ennstal und die Schladminger Tauern. Dein heutiges Etappenziel ist das gemütliche Michaelerberghaus, das dich zum Abschluss der vierten Etappe des Panoramawegs mit steirischen Speisen verwöhnt.

    Schwer
    07:00
    22,4 km
    3,2 km/h
    650 m
    1 070 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die fünfte Etappe startet mit einer beeindruckenden Aussicht vom Michaelerberghaus. Von dort schlängelt sich der Weg zum Sattentalbach hinunter, um gleich danach wieder anzusteigen. Im Zickzack steigst du zur Pirklalm hinauf, wo du herrliche Blicke auf den Stoderzinken und die Mittagsspitze genießt.Durch schattige Wälder und über weite Almwiesen geht es durch die hügelige Landschaft. Dabei kannst du dich auf viel Ruhe und herrlich frische Bergluft freuen. Nach 16 Kilometern erreichst du die erste Einkehrmöglichkeit: Auf der Terrasse der beschaulichen Schmiedalm kannst dich ausruhen und eine leckere Brettljause probieren. Hinter der Hütte liegt ein kleiner Weiher, in dem sich die umliegende Bergwelt spiegelt.Gestärkt folgst du dem Weg zu den Bergbahnen am Hauser Kaibling. Du wanderst unter der Seilbahn hindurch und dann entlang des Hauserbachs nach Haus im Ennstal hinunter. In dem Ort tummeln sich Sommer wie Winter Bergfreunde und -sportler und genießen das tolle Panorama.

    Schwer
    05:27
    16,8 km
    3,1 km/h
    720 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe ist mit knapp 17 Kilometern und 720 Höhenmetern die forderndste des Panoramawegs 100 Schladming-Dachstein. Von Haus im Ennstal steigst du zu Beginn dieses Tages den Ernest-Reitzner-Weg hinauf. Auf schattigen Wegen geht es unterhalb der Tauern-Seilbahn durch den Wald, bis du den kleinen Salleitnerteich erreichst. Das von üppigem Grün umgebene Gewässer ist ein wichtiger Lebensraum für Insekten und Amphibien.Im Anschluss geht es auf gleichbleibender Höhe weiter zur unbewirtschafteten Gföllalm. Du verlässt die bunten Almwiesen, tauchst wieder in den Wald ein und querst plätschernde Bäche, an denen du dich erfrischen kannst. Nach zehn Kilometern lichten sich die Bäume und die Route führt dich entlang der Schladminger Hausberge, wo im Winter das berühmte Skigebiet liegt.Wenn du eine Stärkung brauchst, kannst du einen Abstecher zur nahen Wieslech Alm unternehmen. Von der Terrasse schaust du auf Schladming und die umliegenden Berge. Von schönen Talblicken begleitet wanderst du unter Seilbahnen hindurch und erreichst schließlich das Örtchen Untertal. Am idyllischen Untertalbach kannst du den Tag im Restaurant Landalm ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    04:08
    14,0 km
    3,4 km/h
    380 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schon bricht die letzte Etappe an, die dich zurück zum Startpunkt des Weitwanderwegs führt: Nach einer Nacht im beschaulichen Untertal wanderst du stetig bergauf und kommst an Wiesen und Weiden vorbei. Begleitet wirst du von atemberaubenden Aussichten auf das Dachsteinmassiv mit seinen bis zu 2.995 Meter hohen Gipfeln.Nachdem du die Rohrmoosstraße gequert hast, erwartet dich der Märchenweg mit seinen charmanten Holzfiguren und Stationen. Du spazierst an Frau Holle und Schneewittchen vorbei und erreichst am Speicherteich Alpenhof den höchsten Punkt dieser Etappe. Von hier geht es nur mehr bergab. Geschwungene Wege und Nebenstraßen führen dich ins Ennstal hinab, wo du über grüne Wiesen marschierst, die im Winter als Skipisten genutzt werden.In Gleiming kannst in einem der Gasthöfe eine Rast einlegen. Den letzten Abschnitt des Panoramawegs 100 Schladming-Dachstein wanderst du entspannt an der Enns entlang und kehrst zurück nach Mandling. Wenn du dich nicht sofort auf den Heimweg machen möchtest, empfehle ich dir den kurzen Aufstieg zur urigen Jausenstation Mandlberg.

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Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    121 km
  • Zeit
    36:27 Std
  • Höhenmeter
    3 700 m

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