Mit dem Bike durch den Herbst – Traumhafte Touren im Trentino

Mountainbike-Collection von Trentino

Das Trentino ist wohl eines der beliebtesten und ältesten Mountainbike-Reiseziele Italiens. Im Norden des Landes gelegen ist es von Deutschland aus schnell erreicht und lockt Biker mit Trail-Klassikern rund um den schönen Gardasee, verschiedenen Bikeparks und seiner markanten Alpenlandschaft. Doch das Trentino hat auch eine unbekannte, stille Seite. Und genau die stellen wir dir in dieser Collection vor. Wir zeigen dir zehn wunderschöne Touren, die meist in kleinen Ortschaften beginnen, von denen du bestimmt noch nichts gehört hast. Besonders schön wird das ganze im Spätsommer und Herbst: Während die Regionen weiter nördlich bereits von Nebelschwaden verhangen sind, lockt das Trentino immer noch mit warmen Temperaturen, herrlichem Sonnenschein und der ganzen Farbenpracht des Herbstes.

Diese Collection stellt dabei den Genuss in den Vordergrund. Es muss doch nicht immer ein Marathon sein, um Abends zufrieden ins Bett zu fallen. Daher sind die meisten der zehn Touren eher kurz gehalten. Stattdessen liegt der Fokus auf der wunderschönen Landschaft, die für visuelle Hochgenüsse sorgt. Gemütliche Almhütten stellen sicher, dass auch deine Geschmacksnerven nicht zu kurz kommen: Immer wieder kommst du bei freundlichen Gastgebern vorbei, die dich mit regionalen Spezialitäten verwöhnen.

Unsere zehn Touren sind wie geschaffen für einen entspannten Bikeurlaub im Spätsommer oder sogar im Herbst. Das milde Klima sorgt dafür, dass du dich auch dann noch wohlfühlst, wenn die Blätter an den Bäumen schon bunt werden. Genau genommen ist diese Jahreszeit hier sogar besonders reizvoll. Wenn die Farben des Herbstes sich über Zitronen- und Olivenhaine ausbreiten, wenn die Erntezeit auf den Weingütern und Obstplantagen in vollem Gange ist und wenn ganz oben in den Bergen die ersten grauen Spitzen wieder weiß werden – dann ist es im Trentino ohne Zweifel ganz besonders schön.

Die Anreise ins Trentino ist sehr unkompliziert. Wenn du mit dem eigenen Auto kommen möchtest, erreichst du die Gegend am besten über die Brenner-Autobahn. Zum Beispiel von München aus dauert die Fahrt keine fünf Stunden. Die Anreise mit der Bahn ist eine echte Alternative: Die beiden wichtigsten Städte der Provinz, Trento und Rovereto, sind bestens an das italienische und europäische Bahnfernverkehrsnetz angebunden, sodass du auch ohne dein Auto schnell, komfortabel und günstig in deinen Bikeurlaub starten kannst. Apropos komfortabel: Im Trentino gibt es eine ganze Reihe von Gastgebern, die sich speziell auf die Bedürfnisse von Bikern eingestellt haben. Bikerfreundliche Unterkünfte vom Campingplatz bis zum Hotel findest du hier: visittrentino.info/de/unterkunfte/bike-friendly.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    04:20
    37,1 km
    8,6 km/h
    1 400 m
    1 380 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Technische Grundkenntnisse genügen.

    Diese Tour besticht durch Vielfalt: Die weite Landschaft voller unberührter Natur wird dir unterwegs den Atem rauben.Die Route führt dich durchs Lagoraigebirge, das sich vom Rollepass bis nach Pergine Valsugana erstreckt und zwischen den drei Trentiner Tälern (Primiero-Vanoi, Tesino-Valsugana und dem Fleimstal) gelegen ist. Große Wiesen und weite Wälder prägen hier das Landschaftsbild. Schäumende Wildbäche und ein großes Waldwegenetz tun ihr Übriges dazu. Das Vanoi-Tal ist das Highlight der Runde. Es gehört zu den „wilderen“ Gegenden des Trentino und lässt sich wunderbar per Mountainbike entdecken.Mit mehr als 37 Kilometern und rund 1.400 Höhenmetern ist diese Tour durchaus fordernd. Nach dem Start in Caoria überquerst du den Vanoibach und pedalierst zunächst auf Asphalt in Richtung Almhütte Refavaie. Vielleicht hast du ja Lust, dir hier ein zweites Frühstück zu gönnen? Eine kleine Stärkung kann sicher nicht schaden, denn es geht im Anschluss weiterhin teils knackig bergauf, bis du schließlich am Lago Nero vorbeikommst. Ab jetzt wird es etwas entspannter. Es geht mal auf mal ab, bis du die Almhütte Fosernica di Dentro erreichst. Spätestens hier hast du dir eine Pause verdient, auch wenn die nächste Einkehrmöglichkeit, die Almhütte Fosernica di Fuori, nicht weit ist. Nun führt die Route beinahe nur noch bergab. Über einen alten Saumpfad fährst du umgeben von wunderschöner Landschaft zurück bis nach Caoria.

    Schwer
    01:42
    18,4 km
    10,8 km/h
    500 m
    510 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Diese Runde ist kurz, aber knackig. Es geht auf und ab und du sammelst auf gerade einmal 18 Kilometern immerhin 500 Höhenmeter. Dabei kommst du durch malerische kleine Ortschaften und genießt wunderbare Ausblicke – stets im Schatten der großen Dolomiten.Die Tour startet im schönen Ort Stenico, der sich bestens als Ausgangspunkt eignet. Hier gibt es Unterkünfte und typisch italienische Bars, die dich nach deiner Tour zu einer Erfrischung willkommen heißen. Doch vorher geht es erstmal steil bergauf: Der erste Abschnitt zwischen Stenico und Seo hat es in sich. Dafür gibt’s immer wieder mal wirklich schöne Weitsicht zum Genießen.In Seo angekommen, wartet eine einfache, aber abwechslungsreiche Abfahrt auf dich. Teils über Straßen, teils über Waldwege kommst du zunächst zum Ort Sclemo, vorbei an Tavodo und schließlich über eine steile Rampe nach Dorsino – der perfekte Ort für eine kulinarische Pause! Das Dorf ist bekannt für seine Weine und seine gute Küche, sodass es sich lohnt, hier eine kleine Siesta einzuplanen. Nun geht es langsam zurück in Richtung Stenico. Das Gröbste hast du bereits geschafft. Zwar warten noch ein paar Anstiege auf dich, die sind aber vergleichsweise harmlos. Hoch über der Limaroschlucht kannst du noch einmal einen atemberaubenden Blick über die tief eingeschnittene Schlucht und das gegenüber liegende Massiv des Monte Casale genießen, bevor du über die Route der „Dolomiti di Brenta Bike“-Tour zurück zum Ausgangspunkt rollst.

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  • Schwer
    04:17
    33,9 km
    7,9 km/h
    1 550 m
    1 550 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die Tour um den Monte Peller ist eine richtige Herausforderung. Heute pedalierst du rauf bis auf beinahe 2.100 Meter Höhe. 1.550 Höhenmeter stehen nach getaner Arbeit in deinem Logbuch, aber du sammelst auch viele schöne Eindrücke von großartigen Ausblicken und atemberaubenden Trails. Nach dieser Runde kannst du stolz und zufrieden den Rest des Tages in typisch italienischer Kleinstadtidylle des Val di Sole genießen.Nach kurzem Einrollen beginnt der rund zehn Kilometer lange Aufstieg, der dich über eine Schotterstraße durch dichten Wald rauf zum Passo le Fraìne geleitet. Hier oben öffnet sich die Sicht und du befindest dich mitten in einer offenen Landschaft mit weiten alpinen Weiden und vielen schönen Aussichtspunkten. Immer wieder mal kommst du an malerischen Bergseen vorbei, die sich für eine kurze Pause eignen. Wenn du Lust auf eine längere Rast samt Stärkung hast, lohnt sich etwa auf halber Strecke der Abstecher zur Schutzhütte Peller, die dich zur Einkehr lädt. Oder du strampelst noch ein bisschen weiter bergauf bis zum höchsten Punkt der Tour: An der Malga Tassula befindet sich eine Käserei, wo du den Sommer über ebenfalls schmackhafte Verpflegung kaufen kannst.Obwohl du in etwa die halbe Distanz hinter dich gebracht hast, ist in Wirklichkeit der größte Teil der Tour bereits geschafft. Denn ab jetzt geht es bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich bergab. Anfangs warten ein paar schöne Trails auf dich, im weiteren Verlauf schlängelt sich die Route überwiegend über gut befahrbare Schotterwege zurück ins Tal, wo in einem der Cafés von Malé schon ein echt italienischer Espresso auf dich wartet!

    Schwer
    03:19
    26,6 km
    8,0 km/h
    1 170 m
    1 170 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Technische Grundkenntnisse genügen.

    Eine kurze Tour, die es in sich hat und selbst für erfahrene Biker eine kleine Challenge darstellt. Der Name ist Programm: Heute fährst du rauf zum zauberhaften Bergsee Lago di Lagorai, an dem die Mühen des langen Anstiegs jedoch sofort vergessen sind.Die Tour beginnt am WM-Langlaufstadion im Ort Lago di Tesero. Von hier aus radelst du zunächst ganz gemütlich am Ufer des Avisio entlang in Richtung Ziano di Fiemme. Kurz vorm Ortseingang biegt die Route dann aber ab – in Richtung Berg!Ab jetzt geht es wirklich lange bergauf. Eine zwölf Kilometer lange Bergstraße bringt dich durchs Val Cavelonte hindurch langsam, aber sicher immer höher, bis der Lagorai-Wasserfall den großen Endspurt ankündigt: Noch ein knackiger Anstieg über einen steilen, alten Militärweg und du erblickst den herrlichen Lagorai-Bergsee vor dir. Hier sind deine Anstrengungen sofort vergessen, denn der See zählt zu den schönsten und größten Gewässern der gleichnamigen Gebirgskette. Setz dich doch einen Moment am Ufer hin und schau auf das tiefblaue Wasser, in dem sich die Bergspitzen rundherum spiegeln.Ausgeruht bist du bereit für dich Rückfahrt, die sich deutlich einfacher gestaltet, als der Hinweg: Zunächst holperst du den alten Militärweg zurück. Es folgt ein kurzer Anstieg – danach geht es über eine Forststraße im Zickzack nur noch bergab, bis du zurück am Ausgangspunkt bist.

    Schwer
    02:22
    20,0 km
    8,4 km/h
    920 m
    920 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Dies ist die perfekte Tour für Endurofahrer, die sich ihre Trails gern selbst verdienen! Von Arco aus fährst du zunächst knapp zwölf Kilometer, aber immerhin meist über Asphalt, steil bergauf – danach wartet eine lange, anspruchsvolle und einfach richtig gute Trail-Abfahrt auf dich.Die Route startet auf dem Radweg, der am Fluss Sarca verläuft und führt zunächst durch die schönen Gassen und über den prächtigen Marktplatz der Altstadt von Arco. Nachdem du die alten Mauern der Stadt hinter dir gelassen hast, wartet der lange Anstieg auf dich. Zunächst durch die malerischen Olivenhaine vor den Toren der Stadt, dann über Asphalt nach Padaro, wo du deine Flaschen nochmal mit frischem Wasser auffüllen solltest, denn hier ist die letzte Gelegenheit dafür auf dem langen Anstieg zum Dos del Clef.Oben angekommen, hast du dir erstmal eine Pause verdient. Vom Dos del Clef ist der Blick auf Garda Trentino wirklich wunderschön und ein Fotostopp gehört hier oben einfach dazu. Außerdem kann es nicht schaden nochmal in Ruhe durchzuatmen, denn die folgende Abfahrt erfordert höchste Konzentration: Es warten einige anspruchsvolle Passagen mit Felsen, Stufen und Schotter auf dich. Vor allem aber wartet grandioser Trail-Spaß auf dich, der dich mit einem Grinsen im Gesicht wieder auf die Straße ausspuckt, die du schon vom Anstieg kennst. Von hier aus geht’s über die Pfade durch den Olivenhain zurück ins Zentrum von Arco, wo schon ein frischer Espresso auf dich wartet.

    Mittelschwer
    02:34
    23,1 km
    9,0 km/h
    870 m
    870 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Auf dieser kurzen Runde erwartet dich nicht nur die schöne Natur des Pasubio Massivs, sondern auch eine kleine Zeitreise in ein dunkles Kapitel der Region: Entlang der Route kommst du an zahlreichen Artefakten aus dem Ersten Weltkrieg vorbei, hinter denen sich spannende Geschichten verbergen. Im Kontrast dazu stehen gleich mehrere Almhütten, die dich zu genussvollen Pausen einladen.Die Tour beginnt im kleinen Dorf Giazzera, das du mit dem Auto von Rovereto aus gut erreichen kannst. Hier gibt es einen Parkplatz, einen Wohnmobilstellplatz, eine Bar und mehrere Möglichkeiten, die Trinkflaschen aufzufüllen. Von hier aus beginnt ein rund zehn Kilometer langer Aufstieg, der zunächst über Asphalt führt, später über eine gut befahrbare Schotterstraße. Langsam, aber sicher kommst du immer höher, bis du schließlich die Almhütte „V. Lancia“ erreichst. Ausgeruht und frisch gestärkt nimmst du nun den Rest des Anstiegs bis zum „Sella delle Pozze” in Angriff. Oben angekommen, hast du den anstrengenden Teil der Tour geschafft. Ab jetzt geht es, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, bergab. Über aussichtsreiche, befestigte Wege, später über eine Straße kommst du zurück zum Ausgangspunkt der Tour nach Giazzera.

    Schwer
    02:27
    20,5 km
    8,4 km/h
    940 m
    940 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die große Runde um den Monte Tremalzo ist ein echter Klassiker in der Gardasee-Region. Allerdings ist er auch eine ganz schöne Challenge, die bestimmt nicht immer in deinen Zeitplan passt. Deutlich kürzer und kraftsparender ist diese schöne Tour, die das Beste der abwechslungsreichen Tremalzo-Region in rund 20 machbare Kilometer packt. Die Tour startet in Tiarno di Sopra im Ledrotal. Kurz nach dem Ortsausgang zweigt die Straße zum berühmten Tremalzopass ab. Ab hier heißt es erst einmal: Pedalieren! Rund zwölf Kilometer Uphill liegen vor dir. Da er überwiegend auf Asphalt verläuft, kannst du den Anstieg aber relativ entspannt abspulen. Bis zum Rifugio Garibaldi folgst du der Straße. Danach verlässt du die eigentliche Tremalzo-Route. Der Untergrund wechselt hier und du legst die letzten Höhenmeter bis zum Bochèt de Casèt auf einer Schotterstraße zurück. Auf rund 1.650 Meter Höhe hast du den höchsten Punkt der Tour erreicht. Hier oben befindet sich das Vogelberingungszentrum, das im Sommer einen Stopp wert ist, denn dann kannst du hier den Vogelexperten über die Schultern schauen.Es folgt eine rasante Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Anfangs kannst du deine Bike-Skills auf ein paar richtig spaßigen Trails testen, später rollst du dann gemütlich über einfache Wege und Straßen aus und kannst dich schonmal auf einen Kaffee in einer der typisch italienischen Bars in Tiarno di Sopra freuen.

    Schwer
    03:17
    25,3 km
    7,7 km/h
    1 280 m
    1 280 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Diese herrliche Tour startet im gemütlichen Dorf Roncone im malerischen Valle del Chiese. Zwar ist sie nur rund 25 Kilometer lang, mit Höhenmetern geizt sie jedoch nicht: 1.280 stehen am Ende des Tages auf deinem Tacho. Und darum geht es auch von Anfang an zur Sache.Aus dem Dorf heraus kurbelst du zunächst über eine steile Straße bis zur Malga Bondone. Dort wechselst du auf eine Schotterstraße, die bald in einen alten Militärweg übergeht, der dich langsam, aber sicher immer weiter bergauf führt. Der Weg ist fahrbar, aber du brauchst Durchhaltevermögen, denn rund 1.200 Höhenmeter am Stück sind selbst für hartgesottene Biker eine Ansage.Dafür ist die Landschaft einmalig schön. Spätestens, wenn du die Baumgrenze auf rund 1.700 Meter Höhe erreichst, wirst du begeistert von der wilden, felsigen Landschaft sein, die dich fortan begleitet. Die Ausblicke hier oben sind fantastisch und täuschen locker darüber hinweg, dass der Weg nicht immer in allerbestem Zustand ist.Den Höhepunkt der Tour hast du auf der Malga Avalina erreicht. Wenn du keinen eigenen Proviant mitgebracht hast, kannst du hier nochmal 100 Höhenmeter „investieren“ und kurz zuvor zur Malga Stablo Fresco abbiegen, wo du nicht nur eine unvergessliche Panorama-Aussicht, sondern auch leckere Brotzeiten bekommst. Danach wartet eine lange, richtig schöne Abfahrt auf dich. Ein schöner Mix aus Waldwegen und Trails mit abenteuerlichen Bachüberquerungen und richtig flowigen Stücken bringt dich zurück ins Tal. Am Ende geht’s nochmal kurz ein Stück bergauf, bevor du auf schmalen Schotterwegen zurück nach Roncone kommst, wo du die Tour stilvoll und typisch italienisch mit einem Cappuccino beenden kannst.

    Mittelschwer
    03:08
    30,9 km
    9,9 km/h
    810 m
    570 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Auf dieser eher einfachen Biketour durch schattige Wälder, über weite Bergweiden und vorbei an unzähligen Almen und Berghütten erwarten dich einige Besonderheiten. Du kommst an zahlreichen Relikten des Ersten Weltkriegs vorbei und du lernst eine kulturelle Besonderheit kennen, die es wirklich nur hier gibt: die Zimbern. Deren traditionelle Mundart, das Zimbrische, wird nur noch von wenigen hundert Menschen beherrscht und es gibt genau sieben Gemeinden, in denen sie überhaupt noch gesprochen wird. Zwei davon verbindet diese Tour: Roana und Lusèrn.Im Grunde ist es egal, in welcher Richtung du die Tour fährst. Wenn du in Lusèrn startest, sind die Anstiege deutlich leichter. Beginnst du in Roana, erledigst du die „Arbeit“ auf den ersten zehn Kilometern und kannst dich dafür anschließend auf einen erholsamen zweiten Teil der Tour freuen. Am besten fährst du einfach hin und zurück und erfreust dich an beiden Varianten. Unterwegs erwarten dich zahlreiche malerische Almen, auf einigen gibt es sogar Einkehrmöglichkeiten, sodass du dich stärken und typische lokale Gerichte ausprobieren kannst. Wenn du die Augen aufhältst kannst du hier auch immer wieder schaurige Zeugen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs entdecken, wie zum Beispiel Schützengräben. Und mit ein bisschen Glück läuft dir auch ein tierischer Wächter der Almen über den Weg: ein Murmeltier. Wenn dich die Kultur und Geschichte der Menschen dieser Region interessiert, empfiehlt sich ein Besuch im ethnografischen Museum (Dokumentationszentrum Lusern) im nahegelegenen San Pietro.

    Mittelschwer
    01:23
    13,5 km
    9,8 km/h
    340 m
    340 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Technische Grundkenntnisse genügen.

    Diese Runde ist kurz, aber trotzdem wunderschön. Und ihr Name ist Programm: „Lez“ bedeutet im Dialekt der Einheimischen „Wasserlauf“, was den Verlauf dieser Tour gut beschreibt. Denn sie orientiert sich über weite Teile am Verlauf eines ehemaligen Bewässerungskanals. Solche Kanäle sind typisch für die Gegend, denn sie versorgen die kleinen, verstreuten Ortschaften, die an den steilen Hängen des Magdalenergebirges verteilt liegen, mit Wasser. Ein schmaler Pfad, der neben dem ehemaligen Kanal verläuft, ist heute der Hauptdarsteller deiner Tour.Du startest in Corte Superiore und fährst zunächst über Mocenigo steil bergauf ins Val Lavazzé, wo du erstmals auf den verfallenen Kanal stößt. Ein mal oben angekommen, verläuft die Tour ganz entspannt. Nahezu höhengleich führt dich die Trasse in Richtung Lanza und weiter bis zu einer schmalen Nebenstraße, die dich ins südtirolerische Proveis führt. Ein spaßiger Trail führt nun bergab bis zum „Rankipino“-Radweg, der dich über Corte Inferiore und schließlich zurück nach Corte Superiore bringt.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    249 km
  • Zeit
    28:49 Std
  • Höhenmeter
    9 780 m

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