Den Wandersommer verlängern – Farbenrausch Trentino

Wander-Collection von Trentino

Goldgelb, Rostorange und Kupferrot – der Herbst verwandelt die Berghänge im Trentino in eine wahre Farbenpracht. Welche Region wäre besser geeignet als der Norden Italiens, um die Wandersaison zu verlängern? Wenn nördlich der Alpen die Landschaft meist im Nebel liegt, erwarten dich im Trentino noch unzählige Sonnenstunden, milde Temperaturen und ein Mix aus Gipfelglück und Dolce Vita.

In dieser Collection haben wir dir zehn Wanderungen in den beeindruckenden Dolomiten zusammengestellt. Manche Touren sind einfach zu begehen und für die ganze Familie geeignet. Andere führen dich auf fordernden Steigen ins atemberaubende Hochgebirge. Die Bergwelt des Trentino zeichnet sich durch malerische Täler wie das Val di Fumo, bizarre Felszacken in der Palagruppe und rustikale Schutzhütten wie dem Rifugio Pedrotti aus. Im Spätsommer und Herbst, wenn die Hochsaison bereits vorbei ist, hast du diese Postkartenmotive meist für dich alleine. Zusätzlich zeigen sich die bewaldeten Hänge unterhalb der schroffen Felstürme, die für die südlichen Dolomiten so typisch sind, in den schönsten Farben. Wenn du trotz der milden Temperaturen in dieser Jahreszeit mal ins Schwitzen geraten solltest, kannst du deine Füße in den glasklaren Bergseen abkühlen.

Lass dir in einer gemütlichen Malga – italienisch für Almhütte – geräucherten Speck oder würzigen Bergkäse schmecken und erlebe atemberaubende Sonnenaufgänge nach einer Nacht im Rifugio – einer italienischen Berghütte. Natürlich werden auch vorzüglicher Wein aus der Region und italienischer Kaffee angeboten. Die Hütten, in denen du dich stärken oder auch teilweise übernachten kannst, sind bis Oktober geöffnet. Die Reservierung eines Schlafplatzes im Voraus ist obligatorisch. Pack deine Wanderschuhe, Kamera und Sonnenbrille ein und verlängere den Wandersommer im bezaubernden Trentino.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:17
    12,3 km
    3,7 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Das Val di Fumo ist das größte Tal der gesamten Adamello-Presanella-Gruppe und besticht durch idyllische Postkartenmotive am Fluss Chiese. Auf der entspannten Wanderung überwindest du nur wenige Höhenmeter und so ist sie für die ganze Familie geeignet. Der Startpunkt liegt am Parkplatz bei der mächtigen Staumauer Diga di Malga Bissina, wo sich eine kleine Bar befindet. Ein breiter Schotterweg verläuft entlang des linken Seeufers und bietet dir weite Blicke auf die schimmernde Wasseroberfläche. Der Stausee wird von bewaldeten Hängen eingerahmt, die sich im Herbst bunt verfärben.Am nördlichen Ufer angelangt, geht der Schotterweg in einen Pfad über, der dem Fluss Chiese folgt. Im kristallklaren Wasser liegen mächtige Felsbrocken, die sich für ein Sonnenbad eignen und an manchen Stellen haben sich kleine Wasserfälle gebildet. Nach sechs Kilometern erreichst du auf 1.887 Meter Höhe die urige Hütte Val di Fumo mit ihren blau-weiß gestreiften Fensterläden. An der aufgewärmten Steinfassade lässt es sich auch im Herbst noch herrlich draußen sitzen. Nach einer Stärkung wanderst du entweder auf demselben Weg zurück oder du folgst dem Pfad am anderen Ufer des Flusses Chiese zurück zum Stausee Malga Bissina.

    Mittelschwer
    01:14
    2,89 km
    2,3 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Rundwanderung führt dich durch das malerische Val del Saent zu den rauschenden Saent Wasserfällen. Grüne Wiesen und bunte Wälder vor den mächtigen Gipfeln des Stilfserjoch Nationalparks erwarten dich.Du startest bei der Malga Stablasolo, die du vom Parkplatz Ramoni di Coler bequem mit dem Shuttlebus-Dienst erreichst. Alternativ wanderst du direkt vom Parkplatz weg, somit verlängert sich die Wanderung um circa eine Stunde. Von der Stablasol Alm führt ein Weg aufwärts in Richtung Val del Saent und nach etwa 200 Metern hältst du dich bei der Abzweigung rechts. Eine Brücke führt über den plätschernden Wildbach und anschließend geht es auf dem Saumpfad neben dem Wasserlauf weiter.Der Weg wird steiler und schon bald kannst du das Rauschen der mächtigen Wasserfälle hören. Beim Weitergehen kommst du zu tollen Aussichtspunkten, von denen du die verschiedenen Stufen der Fälle bewundern kannst. Im Anschluss steigst du zur großen, oberen Kaskade hinauf, die beeindruckend zwischen Felsen herunterstürzt.Nachdem du die Cascate di Saent ausgiebig bewundert hast, folgst du dem Weg zu einem Rastplatz. Hier kannst du einen Abstecher hinauf zum Aussichtspunkt Dos de la Cros unternehmen. Im Tal unter dir erblickst du die Wasserfälle Cascate Alte del Saent, die du in einer zusätzlichen halben Stunde erreichen kannst.Ansonsten machst du dich auf den Rückweg und folgst dem Wegweiser in Richtung Centro Visita Stablet. Ein gepflasterter Saumpfad führt in engen Kurven durch den Wald ins Tal hinab. Vorbei am Centro Visitatori di Malga Stablet gelangst du zurück zur gemütlichen Stablosol Alm. In der Hütte kannst du dir köstlichen Speck, würzigen Bergkäse und ein Gläschen Wein schmecken lassen.

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  • Schwer
    06:41
    18,9 km
    2,8 km/h
    780 m
    780 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Im Zentrum dieser traumhaften Wanderung steht der türkisfarbene Lago di Tovel und die umgebenden Lärchenwälder, die sich im Herbst golden verfärben. Der Bergsee im Nonstal, das im Naturpark Brenta Adamello liegt, ist eine wahre Augenweide. Die Tour ist technisch nicht anspruchsvoll, erfordert mit 19 Kilometern aber eine gewisse Ausdauer. Der Startpunkt liegt bei der Bushaltestelle beziehungsweise beim Parkplatz am Ende der Straße 14 zum Tovelsee. Der malerisch gelegene Bergsee ist zu jeder Jahreszeit sehenswert, besonders beeindruckend ist jedoch das Farbenspiel im Herbst: Dann spiegeln sich die in Gold getauchten Lärchen im türkisen Wasser. Entlang des sich sanft schlängelnden Wanderwegs findest du unterschiedliche Rast- und Sitzplätze sowie Einkehrmöglichkeiten.Du folgst dem Seeweg gegen den Uhrzeigersinn und beim Albergo Rosso biegst du rechts ab. Im Wald gewinnst du schnell an Höhe und genießt frische Bergluft. Eine Weile geht es am Bach Torrente Santa Maria Flavona entlang, bis sich die Bäume lichten und den Blick auf Almwiesen freigeben. Der perfekte Platz für eine erste Pause ist die steinerne Malga Pozzol – die Hütte wird zwar nicht bewirtschaftet, du findest hier aber einen Brunnen mit Trinkwasser.Nach einer Rast führt dich der Weg weiter bergauf zu einer weiteren Hütte, der Malga Flavona. Picknickplätze laden zum Rasten und Aussicht genießen ein. Über offene Almen und mit herrlichen Dolomiten-Blicken geht es weiter Richtung Norden. In einer Schleife wanderst du im Wald zurück zur Forststraße, die dich zurück zum Lago di Tovel bringt. Wenn du noch einen weiteren Tag in dieser wunderschönen Landschaft verbringen möchtest, kannst du ganz einfach in einer der Herbergen am See übernachten.

    Schwer
    05:10
    10,7 km
    2,1 km/h
    800 m
    800 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Drei schimmernde Bergseen, jeder in einer etwas anderen Farbe, erwarten dich auf dieser abwechslungsreichen Rundwanderung. Besonders farbenfroh zeigt sich die Landschaft im Spätsommer, wenn sich die Wälder an den Hängen bunt verfärben und auf der Wasseroberfläche spiegeln. Ausgangspunkt dieser Rundwanderung ist die Malga Valmaggiore, die selbstproduzierte Köstlichkeiten serviert – egal ob vor oder nach deiner Tour. Ab hier folgst du zunächst dem Wegweiser „Lago di Moregna“ und hältst dich nach der Überquerung einer kleinen Brücke links. Der Weg wird bald schon zu einem Wanderpfad und führt im Zickzack bergauf.Mit ansteigender Höhe wird der Wald immer lichter und du erblickst die Almwiesen der Malga Moregna. Der gleichnamige See Moregna liegt unterhalb der kleinen Schutzhütte und bietet einen wahrlich idyllischen Anblick. Dem Weg folgend wanderst du weiter zum zweiten See dieser Tour, dem Lago delle Trute. Ob im „Forellensee“ wirklich noch Fische schwimmen, kannst du bei näherer Betrachtung herausfinden.Nur wenige Gehminuten später erreichst du den dritten See, den Lago Brutto auf 2.207 Metern. Warum der See fälschlicherweise „brutto“, also „hässlich“ benannt wurde, ist unklar. Hässlich ist das tiefblaue Wasser des Sees definitiv nicht.Im Anschluss steigst du zum höchsten Punkt der Drei-Seen-Wanderung an der Forcella Moregna hinauf. Wenn du möchtest, kannst du von hier einen Abstecher zum Gipfel des Moregna unternehmen. Aussichtsreich geht es dann nur mehr bergab und in einer Schleife wanderst du zurück zur Malga Valmaggiore – Speck und Bergkäse warten schon auf dich.

    Mittelschwer
    02:56
    9,54 km
    3,3 km/h
    330 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Friedensweg folgt dem Frontverlauf des Ersten Weltkrieges und ist heute ein Symbol der Wertschätzung des herrschenden Friedens. Während des Krieges besetzten die italienischen Truppen die wichtigsten Gipfel des Monte Baldo Massivs, um sich eine privilegierte Aussichtsposition zu sichern. Entlang des Friedensweges triffst du auch heute noch auf Überreste von Militärbauten.Die Rundwanderung beginnt im Örtchen Polsa, wo sich Restaurants, Unterkünfte und ein Campingplatz befinden. Von dort steigst du zum Bocchetta d’Ardole auf einer Höhe von 1.390 Meter hinauf und hältst dich an der Weggabelung rechts. Zum Corno della Paura, dem „Horn der Angst“, führt eine aussichtsreiche Serpentine. Entlang des Weges triffst du auf militärische Überbleibsel aus dem Ersten Weltkrieg.Vom Aussichtspunkt auf 1.518 Meter genießt du einen sagenhaften Blick, der vom Pasubio-Massiv in den Vizentiner Alpen bis zu den Dolomiten und von den Lessinischen Bergen am Gardasee bis zum Altissimo di Nago reicht. Anschließend geht es über sanfte Wiesen und an Waldrändern entlang weiter Richtung Monte Vignola. Wenn du noch einen zweiten Gipfel besteigen möchtest, kannst du einen Abstecher zum höchsten Punkt des Monte Vignola unternehmen. Ansonsten wanderst du an weiteren Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg vorbei zurück zum Ausgangspunkt in Polsa.

    Schwer
    08:59
    19,5 km
    2,2 km/h
    1 150 m
    1 640 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Fantastische Hochgebirgswanderung, die dich vom Ufer des Molvenosees hinauf in die bizarre Felsenlandschaft der Brenta Dolomiten führt. Diese fordernde Wanderung lässt sich perfekt in eine zweitägige Tour verwandeln, indem du die Nacht im Rifugio Selvata oder im Rifugio Pedrotti verbringst. Für die teils ausgesetzten Wege solltest du Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen. Vom Ort Molveno geht es mit der Seilbahn hinauf zur Pradél-Hochebene, alternativ kannst du die Strecke auch zu Fuß zurücklegen. Oben angekommen erwartet dich die erste fantastische Aussicht auf den Molvenosee und die umliegenden Wälder, die sich im Herbst bunt verfärben. Anfangs geht es noch eben entlang der Wände des Croz dell’Altissimo dahin – je höher du steigst, desto schmaler und steiler wird der Weg.

    Die erste Einkehrmöglichkeit erwartet dich nach knapp vier Kilometern: In der gemütlichen Gaststube des Rifugio Croz dell’Altissimo werden typische Gerichte des Trentino serviert. Mit Blick auf die senkrechten Wände des Croz dell’Altissimo und auf den Campanil Bas wanderst du durch eine von Bächen durchzogene Landschaft. Der Weg führt dich hinauf zum Rifugio Selvata, einem möglichen Nachtlager mit schönem Garten für eine Pause.

    Anschließend beginnt der steile Aufstieg hinauf zum Rifugio Pedrotti, dessen Steinfassade sich nahtlos in die felsige Umgebung einfügt. Auf diesem Teilstück triffst du auf einige ausgesetzte Stellen, die Trittsicherheit verlangen. Zackig und schroff ragen die Gipfel der Dolomiten rund um die Hütte Pedrotti in die Höhe. Wenn du noch Motivation hast, kannst du zur Bocca di Brenta (2.552 Meter) weiterwandern.

    Der Rückweg verläuft bis zum Rifugio Selvata auf demselben Weg, den du hinaufgestiegen bist. Von dort folgst du einem Waldweg bergab bis ans Ufer des Baches Rio Massodi. Am Wasser entlang geht es ins Tal. Bevor du Molveno erreichst, kannst du eine Rast in der urigen Baita Ciclamino einlegen.

    Schwer
    06:45
    15,4 km
    2,3 km/h
    1 150 m
    1 150 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Eine facettenreiche und fordernde Wanderung, die dich hoch hinauf unter die mächtigen Gipfel des bekannten Rosengartens bringt. Sowohl auf bunte Almwiesen, als auch auf eine faszinierende Hochgebirgslandschaft kannst du dich freuen.Du startest bei der Kirche in Fontanazzo und folgst dem Saumpfad, der direkt in den Wald hinaufführt. Schon zu Beginn machst du einige Höhenmeter gut. Nach zweieinhalb Kilometern lichten sich die im Herbst bunt verfärbten Bäume und geben den Blick auf die malerische Alm des Val di Dona frei. Dort liegt an einem Bach die unbewirtschaftete Schutzhütte Rifugio Dona, wo du eine Pause einlegen kannst.

    Über Wiesen und an kleinen Steingebäuden vorbei geht es weiter bergauf. Die grüne Umgebung verwandelt sich mit zunehmender Höhe in eine karge Felsenlandschaft mit unglaublichen Aussichten auf die Gipfel der Dolomiten. Am Passo Dona auf 2.516 Metern hast du den höchsten Punkt dieser anspruchsvollen Tour erreicht und dein Blick schweift über den Seekofel, Plattkofel, Sella und Piz Boe.

    Vom Passo Dona wanderst du ohne größere Höhenunterschiede weiter zur Hütte Antermoia, wo du auf der Sonnenterrasse erstmal deine Füße hochlegen kannst. Nach einer verdienten Stärkung lohnt sich ein Abstecher zum türkisen Lago di Antermoia. Wenn du den Rückweg nicht am selben Tag antreten möchtest, kannst du in einem der gemütlichen Zimmer im Rifugio Antermoia übernachten.

    Schwer
    07:09
    11,6 km
    1,6 km/h
    1 010 m
    1 000 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf den Spuren historischer Verteidigungsanlagen wanderst du vom Forte Presanella hinauf zum kristallklaren Denza See und weiter zu den beeindruckenden Moränenhängen am Rand des Gletschers Vedretta della Presanella. Ganz einfach kannst du diese Runde auch mit einer Übernachtung im Rifugio Stavel Francesco Denza auf zwei Etappen aufteilen.

    Den Startpunkt am Forte Presanella erreichst du von Vermiglio aus über eine nicht asphaltierte Militärstraße. Das Forte Presanella auf 1.884 Metern war im Ersten Weltkrieg Teil des österreichisch-ungarischen Verteidigungssystems und diente zum Schutz des Tonale-Passes. Unter bunten Blättern folgst du dem Waldweg zum Gras di Presanella. Dort zweigst du rechts ab und wanderst im Zickzack zum Waldrand hinauf. Die Bäume um dich herum werden immer weniger und vor dir öffnet sich eine beeindruckende Hochgebirgslandschaft.

    Steil führt dich der Pfad durch das schöne Presanellatal zum Rifugio Stavel Francesco Denza, das sich unter der Nordwand der Presanella befindet – mit 3.558 Metern der höchste Berg im Trentino. Wenn du die Tour auf zwei Tage aufteilen möchtest, bietet sich eine Übernachtung in der Schutzhütte an. Nach einer verdienten Rast im urigen Rifugio geht es über die Moränenhänge hinauf zum Rand des Gletschers Vedretta della Presanella. Du wanderst durch eine unwirkliche Landschaft im vom Gletscher geformten Becken.

    Ein besonderes Highlight ist der Blick auf den dunklen Lago Denza, der unweit des Rifugio Stavel Francesco Denza liegt. Noch einmal beginnt der Weg anzusteigen und bringt dich auf den Passo dei Pozzi,wo du eine außergewöhnliche Sicht auf die Bernina-Alpen und die Viozspitze genießt. Der Abstieg zurück zum Forte Presanella erfolgt zuerst über freies Gelände und dann durch lichten Wald auf einem österreichischen Saumpfad aus dem Ersten Weltkrieg.

    Schwer
    06:29
    11,6 km
    1,8 km/h
    1 330 m
    1 340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Palagruppe ist das südlichste Bergmassiv in den Dolomiten und beeindruckt durch eine bizarre Felslandschaft mit Dreitausender-Gipfeln. Durch die südliche Lage sammeln sich an den steilen Hängen oft Wolken, was nicht nur ein optisches Spektakel ist, sondern auch zu schnellen Wetterumschwüngen führen kann. Die fordernde Tour inklusive Kletterpassagen kannst du mit einer Übernachtung im Rifugio Treviso ganz einfach auf zwei Tage aufteilen.

    Die Wanderung startet an der rustikalen Malga Canali und führt anfangs entspannt am Bach Torrente Canali entlang. Vom Wasser begleitet, legst du die ersten zwei Kilometer zurück bevor du einer steilen Serpentine hinauf zum Rifugio Treviso folgst. Auf der Terrasse kannst du die wärmende Herbstsonne und eine fantastische Aussicht genießen.

    Ausgeruht geht es weiter durch den Wald, der bald lichter wird und in eine Fels- und Graslandschaft übergeht. Dann verschwindet auch das letzte Grün und du findest dich in weiten Geröllfeldern wieder. Auf dem steilen Sentiero Vani Alti, einem ehemaligen Klettersteig, wo die Seile entfernt wurden, steigst du auf die Hochebene hinauf. Hier ist absolute Trittsicherheit gefragt. Du wanderst zwischen den Gipfeln des Cime Vani Alti und des Sass de Camp hindurch.

    Mit Blick auf schroffe Felszacken gelangst du zu der Kreuzung am Biwak Renato Reali. Hier hältst du dich links und folgst dem Steig Ferrata Fiamme Gialle in Richtung Forcella del Marmor. Es geht immer weiter bergab und nach siebeneinhalb Kilometern stößt du wieder auf den Weg zum Rifugio Treviso. Am Bach entlang geht es zurück zum Ausgangspunkt bei der Malga Canali, wo dich Trentiner Köstlichkeiten erwarten.

    Mittelschwer
    02:11
    6,52 km
    3,0 km/h
    380 m
    370 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Einen herbstlichen Farbenrausch zwischen Weinreben und Wäldern verspricht dir diese Wanderung auf den Monte Corona. Nördlich von Trient liegt das herrliche Val di Cembra, dessen Hänge mit urigen Dörfern und traditionellen Weingütern gespickt sind.Der Startpunkt der Tour liegt bei der Bushaltestelle Ville di Giovo und der Weg führt dich durch die verträumten Gassen des kleinen Dorfes. Du wanderst an der Kirche und bunten Häusern vorbei, um dann in die Weinhänge einzutauchen. Im Spätsommer hängen die Trauben schwer an den Reben und eine zu probieren schadet bestimmt nicht. Mit einem weiten Panorama über die sanften Hügel marschierst du auf breiten Wegen bergauf.Bald erreichst du den Waldrand und unter dem bunten Blätterdach geht es zum Gipfel des Monte Corona. Vom 1.035 Meter hohen Berg bietet sich dir eine beeindruckende Aussicht ins Val di Cembra und den Fluss Avisio. Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg und nach der Wanderung kannst du dich durch die heimischen Weinsorten probieren.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    119 km
  • Zeit
    50:53 Std
  • Höhenmeter
    7 260 m

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