Auf den Spuren der Tour de France – spektakuläre Pässe in der Region Auvergne-Rhône-Alpes

Rennrad-Collection von Auvergne-Rhône-Alpes Tourisme

Die Region Auvergne-Rhône-Alpes ist ein unglaublich vielseitiger Landstrich. Über weite Teile prägen die rauen Gipfel der Alpen die Landschaft. Doch auch idyllische Flusslandschaften, markante Vulkankegel und natürlich kulturelle sowie kulinarische Besonderheiten locken dich in den Südosten von Frankreich an der Grenze zu Italien und der Schweiz. Vor allem aber ist die Region eines: Schauplatz zahlreicher Tour-de-France-Etappen und somit ein wahres Mekka für Rennradfahrer. In dieser Collection zeigen wir dir neun spektakuläre Pass-Auffahrten, die du einfach mal mit deinem Rennrad gefahren sein musst.

Diese Collection bietet genug Stoff für einen richtig tollen Rennrad-Urlaub. Hier gibt es so viele legendäre Pässe, dass du dich nicht nur übers Wochenende richtig austoben kannst. Dabei hast du es selbst in der Hand, ob du dir die Pässe einzeln vorknöpfst oder sie zu richtig fordernden Touren kombinierst. Natürlich ist eine gewisse Grundkondition im alpinen Gelände durchaus sinnvoll, trotzdem kannst du auf diese Weise selber steuern, ob deine Touren dich nur fordern, oder ob sie zu waschechten Challenges werden! Auf jeden Fall gehst du mit der Tour de France auf Tuchfühlung, wie nie zuvor: Erst, wenn du diese Pässe selbst gefahren bist, kannst du richtig nachvollziehen, wie es sich anfühlt, ganz oben anzukommen.

Ob mit dem Auto, per Zug oder sogar mit dem Flieger: Via Genf, Annecy oder Grenoble ist die Region ganz hervorragend erreichbar. Alles, was du brauchst, ist dein Bike, ein bisschen Durchhaltevermögen und eine Grundausstattung für lange Touren in den Alpen: Neben ausreichend Werkzeug, ein paar Ersatzteilen und einem Erste-Hilfe-Kit ist vor allem eine Wind- und Regenjacke unverzichtbar. Denn nach einem langen Anstieg folgt immer auch eine grandiose, aber meist kühle Abfahrt!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    02:30
    34,7 km
    13,9 km/h
    1 200 m
    430 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Dieser Aufstieg zum ‚Pas de Peyrol‘ hat alles zu bieten, was du dir als Rennradfahrer wünschst: knackige Anstiege, herrliche Aussichten und zwischendurch eine sehr gute Gelegenheit für eine Pause. Start dieser Tour ist in Anglards-de-Salers, wo fast 35 Kilometer und satte 1.200 Höhenmeter auf dich warten. Aufgrund des teils hügeligen Streckenprofils geht es aber immerhin auch 430 Höhenmeter bergab.Bevor du dich in den Sattel schwingst, solltest du unbedingt checken, ob der Pass auch wirklich geöffnet ist – zumindest, wenn du ihn dir nicht mitten im Hochsommer vorknöpfen willst. Denn oft kommt es vor, dass der Puy Mary wegen starker Schneefälle gesperrt ist – das kann auch noch im Juni passieren. Ist der Pass offen, kann es losgehen. Auf den ersten fünf Kilometern rollst du erstmal entspannt in der Ebene oder sogar leicht bergab. Wenn deine Beine bereit sind, wartet anschließend der erste sanfte Anstieg auf dich. Parallel zur Straße verläuft der kleine Fluss „Le Mars“. Neben der genialen Aussicht in die Bergwelt sorgen auf den ersten gut zehn Kilometern außerdem einige kleine, idyllische Dörfer für Abwechslung. Spätestens jetzt sollten deine Beine auf Touren sein, denn kurz danach kommen die ersten steileren Rampen, bis endlich erstmals echtes Passfeeling aufkommt, wenn sich die Straße zum ‚Col de Neronne‘ auf 1.242 Meter Höhe hinaufwindet. Hast du den geschafft, kannst du nochmal durchatmen, einen Schluck trinken und dir das Laktat aus den Beinen schütteln. Das erste große Stück der Auffahrt ist geschafft!Nach einer flacheren Passage folgt nun der zweite Akt: Kurz vor Kilometer 30 solltest du wieder voll einsatzbereit sein. Die letzten Kilometer haben es nochmal richtig in sich. Bis zu 18 Prozent Steigung warten auf dich – aber auch die grandiose Kulisse für ein ruhmreiches Gipfelfoto, der Stolz, es geschafft zu haben, eine kleine Stärkung im Restaurant ‚Chalet de Puy Mary‘ und die Vorfreude auf eine berauschende Abfahrt. Vorher hast du nochmal kurz die Qual der Wahl: Fährst du die Route einfach wieder zurück oder verlängerst du deine Tour über eine der anderen Straßen, die zum Pass führen?Hier findest du passende Outdoor-Reiseangebote in der Region: chamina-voyages.com/themes/auvergne.

    Schwer
    05:45
    73,5 km
    12,8 km/h
    3 010 m
    1 780 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    2020 steht der Grand Colombier zum allerersten Mal im ganz großen Rampenlicht der Tour de France: Nachdem er bereits im Jahr 2012 teil der Tour war, gibt es hier 2020 sogar eine Bergankunft. Bis du wie die Profis auf dem Gipfel stehst und dich feiern kannst, ist aber erstmal einiges an Arbeit nötig: Auf dieser gut 73 Kilometer langen Tour warten beeindruckende 3.010 Höhenmeter sowie zwei weitere beachtliche Passstraßen auf dich.Viel Zeit zum Aufwärmen bleibt dir auf dieser Route nicht. Gleich nach dem Start in Artemare geht es bergauf. Am Anfang ist die Steigung noch relativ moderat, allerdings gibt es auch ein bis zwei kurze Ausreißer, die deinen Kreislauf direkt in Schwung bringen. Richtig zur Sache geht es dann aber erst, wenn du das kleine, idyllische Dorf Virieu-le-Petit passiert hast. Nun heißt es: Drücken und Beißen. Mit neun bis 20 Prozent kann man die nächsten viereinhalb Kilometer mindestens als brutal bezeichnen – es ist einer der härtesten Anstiege der Alpen überhaupt. Dafür knackst du schon bald die 1.000er Höhenmarke und kannst den Blick über die Bergwelt schweifen lassen. Der erste von drei Anstiegen ist bezwungen.Die folgende Abfahrt ist ein schöner Lohn und eine wohlverdiente Abwechslung. Einige scharfe Kurven und ein Geschwindigkeitsrausch später rollst du durch den kleinen Ort Lochieu – hier beginnt Anstieg Nummer zwei. Dieser ist nicht ganz so fordernd wie der erste, hat aber mit bis zu 14 Prozent Steigung auch einige Rampen zu bieten. Am Anfang läuft die Straße noch gerade und gleichmäßig aufwärts, sobald aber die Serpentinen kommen, wirst du hin und wieder aus dem Sattel gehen müssen. Nach rund zehn Kilometern erreichst du mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Hochebene des Col de la Biche und den Start in eine rund 25 Kilometer lange Abfahrt. Angekommen in Culoz, beginnt der eigentliche Anstieg zum Grand Colombier über die Tour-de-France-Route. Nach der „Vorbelastung“ kannst du auf dem langen und fordernden Anstieg hervorragend nachempfinden, wie es den Profis im Rennen hier ergehen mag. Doch im Gegensatz zu ihnen spricht absolut nichts dagegen, dass du dir hin und wieder eine kleine Pause gönnst, bevor du stolz dein heutiges Etappenziel erreichst. Wahnsinn: Du hast heute drei unfassbar schwere Anstiege nacheinander bezwungen.Die Rückfahrt kannst du ganz direkt über Virieu-le-Petit antreten. Exakt diese Route (nur in umgekehrter Richtung) bietet sich übrigens auch an, falls du den Grand Colombier ohne die beiden anderen Anstiege erklimmen willst. Wenn dir hingegen das alles immer noch nicht genug ist, haben wir hier noch eine „kleine“ Extramission für dich: Um in den etwas verrückten Club der „Gesellschaft der Fêlés des Grand Colombier“ aufgenommen zu werden, musst du alle vier möglichen Anstiege des Grand Colombier an einem Tag schaffen. Aber das ist eine andere Geschichte, zu der du hier weitere Infos findest: felesducolombier.fr/deutsch/startseite.Radreiseangebote rund um den Grand Colombier kannst du hier finden: bugeyvelo.com/?lang=en

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  • Schwer
    03:31
    47,9 km
    13,6 km/h
    1 750 m
    1 770 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Ein einziger Aufstieg, der „nur“ 22 Kilometer lang ist, ja lohnt sich das denn? Die Antwort auf diese Frage kann nur lauten: unbedingt! Auf dieser Tour liegen zwar tatsächlich nur dieser eine Aufstieg und eine Abfahrt vor dir, die 1.750 Höhenmeter zum Pass sind aber wirklich ein ganz schöner Brocken. Kein Wunder also, dass unzählige Erfahrungsberichte vieler Hobby-Rennradler, aber auch diverser prominenter Tour-de-France-Fahrer wie Lance Armstrong und Tony Rominger von einer wahren Hassliebe zu diesem Anstieg berichten.Dabei geht es ganz gediegen los: Kurz nach dem Start in La Chambre ist erstmal leichtes Warmfahren angesagt. Doch nach den ersten Serpentinen zieht der Anstieg merklich an und du wirst ordentlich in die Pedale treten müssen. Ab jetzt bleibt es gleichmäßig steil. Das ist fordernd, aber gut kalkulierbar, sodass du deinen Rhythmus finden und dich langsam nach oben schrauben kannst. Außerdem ist es hier echt schön: Es lohnt sich, deinen Blick immer wieder mal von der verkehrsarmen Nebenstraße in die wunderschöne Berglandschaft rundherum zu schwenken. Auf diese Weise schmelzen die Höhenmeter fast schon genussvoll dahin.Bevor du zum Endspurt auf den Pass ansetzt, erreichst du den Ort Longchamp. Hier kannst du eine kleine Pause einlegen, deine Vorräte auffüllen oder dir in einem Café eine Erfrischung gönnen, bevor du die letzten Höhenmeter zum Col de la Madeleine angehst. Auf weiteren fünf Kilometern schlägt die Straße nochmal einige Haken, doch dann hast du es geschafft: Der höchste Punkt der Tour ist erreicht!Nun heißt es: Windjacke an und auf geht’s! Es geht 26 Kilometer lang fast nur bergab – das ist doch wohl ein wunderbarer Lohn für die lange Auffahrt. Vom Ziel in Notre-Dame-de-Briançon kannst du deine Tour fortsetzen und aus eigener Kraft zurück zum Ausgangspunkt fahren oder die Bahn zu Hilfe nehmen: Die bringt dich über Albertville und Saint-Pierre-d‘Albigny in rund zwei Stunden zurück nach La Chambre.Mehr Details zum Pass und Radreiseangebote rund um den Col de Madeleine kannst du hier entdecken: maurienne-tourisme.com/visiter_bouger/col-de-la-madeleine-sud-768326

    Schwer
    03:35
    36,3 km
    10,1 km/h
    2 020 m
    160 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Normalerweise kann es auf abgelegenen Passstraßen irgendwo in den Bergen schonmal ganz schön rappeln. Nicht so auf dieser hier: Auf diesem Anstieg mit mehr als 2.000 Höhenmetern genießt du über weite Abschnitte herrlich glatten, nahezu jungfräulichen Asphalt. Ein wahrer Traum für jeden Rennradfahrer!Doch da geht noch mehr: Nicht nur, dass der Asphalt brandneu ist – er ist auch noch ausschließlich Radfahrern vorbehalten. Grund dafür ist zum einen die Tatsache, dass hier 2020 die Tour de France zu Gast sein wird. Zum anderen ist diese Straße Teil eines größeren Tourismus-Projekts, das die Gegend über den Sommer insbesondere für Radfahrer attraktiver gestalten soll. Das Projekt namens „Via 3 Vallées” soll später einmal Courchevel, Méribel, Les Menuires und Val Thorens miteinander verbinden.Heute jedoch begnügst du dich erstmal mit dem Col de la Loze, der ja auch schon einiges zu bieten hat. 2.020 Höhenmeter verteilt auf rund 36 Kilometer sind definitiv eine Herausforderung! Die beginnt in Notre-Dame-de-Briançon zunächst ganz entspannt. Du folgst dem Fluss L‘Isère und später dem „Le Doron de Bozel“ bis nach Brides-les-Bains – ein rund 14 Kilometer langes Warm-Up-Programm, das aber auch bedeutet: Der größte Teil des Anstiegs verteilt sich auf die verbleibenden 22 Kilometer. Mit anderen Worten: Ab jetzt gibt es eine Menge zu tun für deine Beine!Die Straße führt dich zunächst rauf nach Méribel – der Ort war schon mehrfach Teil der Tour de France. Hier beginnt der neu asphaltierte Teil der Strecke, der dich rauf zum Col de la Loze bringt. Es wird nochmal richtig steil, die Auffahrt über den aalglatten Untergrund inmitten der beeindruckenden Berglandschaft ist dennoch genial. Oben angekommen, kannst du stolz auf dich sein: Du hast soeben den wohl schwersten Pass der Französischen Alpen bezwungen!Von Notre-Dame-de-Briançon aus kannst du eine schöne Runde fahren: Vom Pass aus führt dich der neue Asphalt noch bis nach Courchevel – ab hier teilst du dir die Straßen zurück zum Ausgangspunkt wieder mit motorisierten Verkehrsteilnehmern. Alternativ kannst du die Strecke vom Pass aus natürlich auch einfach zurückfahren.Du möchtest mehr über die Region Savoie Mont Blanc erfahren? Dann findest du hier weitere Tourenvorschläge, Angebote und Unterkünfte: savoie-mont-blanc.com/en/Discover/Summer-active-holidays

    Schwer
    01:56
    24,4 km
    12,6 km/h
    1 090 m
    1 090 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Die Auffahrt nach Alpe d’Huez ist wohl eine der bekanntesten Tour-de-France-Strecken überhaupt. Und wie das so ist, liegt es ganz bei dir, ob du die legendären 21 Kurven als Mainstream verachtest, oder sie als echter Mythos auf deiner Rennrad-Todo-Liste stehen. Fakt ist jedoch, dass diese Auffahrt voller Tour-de-France-Flair steckt: Von unten bis oben ist die Straße bemalt und jede Kurve ist nach einem der Etappensieger des Rennradspektakels benannt. Und selbst der – zugegebener Weise nicht besonders hübsche – Retortenskiort Alpe d’Huez hat irgendwie einen ganz besonderen Charme und man kann sich gut vorstellen, was hier los ist, wenn die Profis der Tour zu Gast sind. Das Beste aber an dieser Tour ist, dass sie im Grunde für alle machbar ist: Der Anstieg ist nicht besonders lang und nicht besonders steil, sodass er auch von Rennrad-Neulingen geschafft werden kann. Vielleicht ist das ja auch der Grund dafür, warum er im Tour-Jubiläumsjahr 2013 gleich zweimal hintereinander von den Profis gefahren werden musste?Der Start des Anstiegs befindet sich ganz unspektakulär am Fluss La Sarenne, wo dich ein Schild darauf hinweist: Jetzt geht es los! Das passiert dann auch sehr direkt: Ohne Umschweife geht es in den Berg und es dauert nicht lange, bis du dich mitten in Kurve Nummer 1 befindest. 20 weitere warten auf dich und sie folgen recht dicht aufeinander – langweilig wird es auf der Strecke jedenfalls nicht. Was auch daran liegt, dass du stets aufmerksam sein solltest: Die Kurven sind oft unübersichtlich und die Straße wird durchaus rege vom motorisierten Verkehr genutzt.Ob du die 21 Kurven von Alpe d’Huez nun liebst oder nicht: Am Ende hast du einen echten Klassiker bewältigt! Und falls du Lust auf mehr davon hast, hat die Region zum Beispiel mit dem ‚Galibier‘ und dem ‚Croix de Fer‘ noch ein paar richtige Kracher im Programm.Kribbeln schon deine Waden? Dann schau dir hier ein paar passende Reiseangebote für deinen Radurlaub an: uk.bike-oisans.com/cycling/cycling-holidays.

    Schwer
    04:48
    70,7 km
    14,7 km/h
    2 370 m
    2 370 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Der Galibier war einst der erste Alpenpass, der im Rahmen der Tour de France überquert wurde. Darum steht auf der Südseite, knapp unterhalb der Passhöhe auch ein Gedenkstein zu Ehren ihres Gründers Henri Desgrange. An echtem Tour-De-France-Flair mangelt es also nicht auf diesem Anstieg, der im Übrigen der fünfthöchste asphaltierte Alpenpass ist. Abgesehen davon ist vor allem im oberen Teil die karge Berglandschaft einfach beeindruckend. Und als Bonus zu all dem lockt gleich noch ein zweiter Pass: Der ‚Col du Télégraph‘ ist sozusagen der „Vorpass“ des ‚Galibier‘, ohne den nichts läuft, wenn du den großen Bruder bezwingen willst.Ausgangspunkt der Tour ist der kleine Ort Saint-Michel-de-Maurienne. Du überquerst den Fluss L‘Arc und es geht gleich zur Sache: Ab jetzt fährst du für die nächsten 35 Kilometer mit einer kleinen Unterbrechung nur noch bergauf. Als erstes steht der ‚Col du Télégraph‘ auf dem Programm, der dich zum eigentlichen Ausgangsort Valloire bringt. Falls du eine größere Etappenfahrt planst oder dir den ‚Galibier‘ lieber häppchenweise vorknöpfst, ist Valloire übrigens bestens als Etappenort geeignet: Hier gibt es Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten.Je höher du kommst, desto beeindruckender wird die Landschaft. Im oberen Teil erwarten dich eine kahle, raue Berglandschaft, aber auch grandiose Ausblicke auf das bereits Geschaffte und das, was noch vor dir liegt. Kurz vor dem steilsten Stück der Strecke gibt es sogar ein kleines Berggasthaus, an dem du dich für den Endspurt stärken und erfrischen kannst. Oben angekommen kannst du wirklich stolz auf dich sein und einen dicken Haken auf deine Rennrad-Todo-Liste setzen! Zurück zum Ausgangspunkt der Tour kommst du am besten, indem du die Strecke einfach zurückfährst. Es gibt zwar auch die Möglichkeit, eine Runde zu fahren – diese Runde ist allerdings extrem lang und garniert mit weiteren Pässen für die meisten normalsterblichen Rennradfahrer wohl eine Nummer zu groß.Rund um den Col de Galibier locken noch viele weitere Pässe – genannt „Die Riesen von Maurienne”! Auf dieser achttägigen Tour kannst du alle auf deinem Rad meistern: maurienne-tourisme.com/offre-sejour/cols-geants-de-maurienne

    Schwer
    04:39
    59,8 km
    12,9 km/h
    2 350 m
    670 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Mit seinen 2.764 Metern ist der Col de l'Iséran einer der höchsten Alpenpässe überhaupt. Er liegt ganz in der Nähe zur italienischen Grenze, beziehungsweise an der Grenze zum italienischen Piemont. Und er befindet sich in bester Gesellschaft: Nicht weit entfernt kommst du zum berühmten Galibier, zum Col du Télégraphe oder zum Col de la Loze. Theoretisch könntest du dir also auch eine ziemlich harte Pass-Runde aus all diesen Abschnitten zusammenstellen. Etwas „entspannter“ geht es auf dieser Tour zu: Sie beschreibt allein den Aufstieg zum Col de L‘Iseran von der französischen Gemeinde Modane aus, die du ganz hervorragend per Bahn erreichen kannst. Vom Start aus steuerst du zunächst Lanslebourg an, den eigentlichen Ausgangspunkt der Südrampe des Col de l'Iséran. Bis hierher verläuft die Strecke parallel zum Fluss L‘Arc und steigt noch recht gemächlich an. So geht es auch nach Lanslebourg noch eine Weile weiter, auch wenn zwischendurch immer wieder mal ein paar knackigere Anstiege auf dich warten. So richtig „spannend“ wird es erst ab Bonneval-sur-Arc, wenn die Strecke in Richtung Berg abknickt: Jetzt wird es deutlich steiler und die Strecke windet sich in mehreren Kehren rauf bis zum Pass. Oben angekommen, erwartet dich eine einzigartige Bergwelt: Du siehst die hohen Berge nicht bloß im Hintergrund, sondern befindest dich sozusagen mittendrin.Für die Rückfahrt kannst du die Nordrampe über Val d’Isère nehmen, die allerdings in der Regel stärker befahren ist. Oder du fährst einfach denselben Weg zurück – in jedem Fall wartet eine richtig lange Abfahrt auf dich!Um noch mehr von der Landschaft rund um den Col de l'Iseran zu erkunden, solltest du dir ruhig mehrere Tage Zeit nehmen. Deshalb haben wir dir hier ein viertägiges Radabenteuer vorbereitet, das du direkt als komplettes Paket buchen kannst: mytriptailor.com/en/tour/cycling-great-alpine-way

    Schwer
    02:59
    29,4 km
    9,8 km/h
    1 790 m
    300 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Unter „normalen“ Umständen würdest du den Col de la Croix de Fer vermutlich gar nicht kennen, denn er liegt abseits der üblichen Touristenrouten. Doch was ist schon normal, wenn du ein Rennradfahrer bist? Dieser Pass war bereits 18 mal, beziehungsweise nach 2020 sogar 19 mal, Teil der Tour de France und ist damit ein echter Klassiker. Aber dieser Anstieg ist nicht nur prominent, sondern auch wirklich schön zu fahren. Er bietet Abwechslung, tolle Ausblicke und Steigungen von „leicht“ bis „mehr geht nicht“.Am Anfang musst du aber nicht gleich in die Vollen gehen. Die ersten sechs der insgesamt knapp 30 Kilometer bis zum Pass gestalten sich zwar fordernd, sind dafür aber sehr gleichmäßig. So kannst du erstmal deinen Tritt finden. Du hangelst dich aus Saint-Jean-de-Maurienne hinaus und in die prächtige Bergwelt hinein. Das erste große Highlight lässt auch gar nicht lange auf sich warten: Immer wieder öffnet sich die Sicht zum Aiguilles d'Arves, um dir Gänsehaut zu bescheren. Der Blick zu den drei Zacken kann sogar schneebedeckt sein. Du solltest beim Aufstieg also lieber einmal mehr als zu wenig den Blick von der Straße heben, um diesen Anblick auf keinen Fall zu verpassen.Was nun folgt, ist eine Art Zuckerbrot und Peitsche. Fiese Steigungen mit bis zu 17 Prozent folgen auf flache Erholungs-Abschnitte, die dich beinahe in „Sicherheit“ wiegen, bis die nächste Rampe auf dich wartet. Schließlich kündigt eine kurze Abfahrt das Ende dieses Wechselspiels an.Der folgende Teilabschnitt zum Col de la Croix de Fer ist geprägt von einem relativ entspannten und vor allem gleichmäßigen Anstieg, stets begleitet vom Fluss L’Arvan, den du gelegentlich kreuzt. Wenn du eine Pause benötigst, dann ist das Lokal „Speed Wheel“ dafür prädestiniert. Bei diesem Namen kann eigentlich nichts schiefgehen. Hinter dem Ort Saint-Sorlin-d’Arves beginnt dein Schlussspurt: Noch sechs Kehren warten auf dich, die du von hier aus runterzählen kannst. Noch einmal musst du alles geben, besonders auf dem letzten Kilometer.Wenn du es geschafft hast und voller Stolz auf dem legendären Gipfel des Col de la Croix de Fer stehst, kannst du die wunderbare Aussicht genießen. Nachdem du die Windjacke übergestreift hast, um den Rückweg anzutreten, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst den gleichen Weg zurückfahren oder weiter Richtung Norden nach La Chambre fahren. In jedem Fall wird die Abfahrt richtig gut.Rund um den Col de la Croix locken noch viele weitere Pässe – genannt „Die Riesen von Maurienne”! Auf dieser achttägigen Tour kannst du alle auf deinem Rad meistern: maurienne-tourisme.com/offre-sejour/cols-geants-de-maurienne

    Schwer
    02:48
    27,7 km
    9,9 km/h
    1 610 m
    380 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Mehr Abwechslung gibt’s auf kaum einem anderen Alpenpass. Der Weg zum Cormet de Roselend führt durch grünen Wald, karge Landschaften, vorbei an einem wunderschönen See und bietet vom kurzen Ausrollen bis zum mörderischen Anstieg alles, was das Rennradfahrer-Herz höher schlagen lässt. Diese Route ist sozusagen Herausforderung, Augenschmaus und Vielfalt in einem.Der Anfang ist ganz gediegen. Aus Beaufort heraus fährst du dich erstmal warm. Es gilt zwar gleich zu Beginn ein paar Höhenmeter zu bezwingen, aber diese sind noch recht moderat. Gleich am Anfang biegst du von der Hauptstraße ab und zeichnest die ersten Zacken auf deinem Track auf der parallel verlaufenden Nebenstraße. Ganz kurz musst du trotzdem mal richtig reintreten. Dafür kommst du aber auch ruckzuck über die 1.000-Meter-Höhenmarke. Nach einer lässigen Abfahrt wartet nun endlich knallhartes Alpenpass-Feeling auf dich. Die Straße wird schnell immer steiler, bis du dich mit 22 Prozent den Berg hinauf quälst. Du musst jetzt wirklich alles geben, die Zähne zusammenbeißen und den Allerwertesten zusammenkneifen, kurzum: Es ist ein Traum! Zwischendurch gibt’s als kleine Motivationsspritze immer wieder echte Leckerbissen für dich. Zum Beispiel den Col du Méraillet, der dich mit einer grandiosen Aussicht belohnt oder das Panorama am Lac de Roselend. So einen wunderschönen Bergsee gibt es nicht auf jeder Route. Hier könntest du eine Pause machen, die schöne Aussicht genießen und dir danach den Rest des Aufstiegs vorknöpfen. Von hier aus sind es nur noch acht Kilometer bis zum Pass.Je weiter du nach oben kommst, desto unwirklicher wirkt die Berglandschaft auf dich: Die Mischung aus kargem Gestein und sattem Grün sorgt für ganz besonderen Flair und wird dich ganz sicher so sehr beeindrucken, dass die letzten Höhenmeter wie im Flug vergehen. Und so biegst du urplötzlich auf die Zielgerade ein: Du hast es geschafft! Für die Abfahrt kannst du eine größere Runde über Bourg-Saint-Maurice nehmen oder den gleichen Weg zurückrollen. Ab dem Lac de Roselend ist dann auch eine alternative Route möglich, die erst am See entlangführt und dann via Areches zurück zum Ausgangspunkt verläuft.Du möchtest mehr über die Region Savoie Mont Blanc erfahren? Dann findest du hier weitere Tourenvorschläge, Angebote und Unterkünfte: savoie-mont-blanc.com/en/Discover/Summer-active-holidays

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    404 km
  • Zeit
    32:29 Std
  • Höhenmeter
    17 190 m

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