Breite Täler, mächtige Berge – Raderlebnisse in der Region Auvergne-Rhône-Alpes

Fahrrad-Collection von Auvergne-Rhône-Alpes Tourisme

Von den französischen Alpen über das Rhonetal bis ins Zentralmassiv, dem Herzen Südfrankreichs, reicht die recht junge Region Auvergne-Rhône-Alpes. 2016 entstand sie durch den Zusammenschluss der bisherigen Regionen Auvergne und Rhône-Alpes. Freunde des Outdoor-Sports und Naturliebhaber dürfen sich seither bei ihrem Besuch über ein noch breiteres Spektrum an eindrucksvollen Landschaftsräumen und Outdoor-Aktivitäten freuen.

In dieser Collection stellen wir dir sechs abwechslungsreiche Touren vor, die allesamt Teil noch viel größerer Abenteuer sind. Vielleicht macht dich die eine oder andere Tour neugierig und du nimmst sie als Anlass für eine spektakuläre Frankreichreise. Aber auch für sich genommen sind die Touren eine tolle Möglichkeit, die Vielfältigkeit der Region Auvergne-Rhône-Alpes zu erkunden.

Die ViaRhôna ist eines der großen Herzstücke der französischen Radwege. Auf 815 Kilometern folgt sie als Teil der EuroVelo 17 dem Lauf der Rhone vom Genfer See bis zum Mittelmeer. In dieser Collection warten gleich zwei erstklassige Touren auf dich, die dir die Strecken östlich von Lyon und im Rhonetal vorstellen. In Lyon mündet auch die Saône in die Rhone. Durch die vielen Kanäle, die an sie angrenzen, stellt sie DAS Bindeglied des französischen Wasserstraßennetzes dar. Auf der „Voie Bleue“ kannst du sie radelnd erkunden und am Rande der Weinbauregion Beaujolais gelegen, hat diese Route auch kulinarisch so einiges zu bieten.

Bergiger wirds im Zentralmassiv – oder auch nicht, denn der neu errichtete Radweg auf den ehemaligen Bahntrassen des „Train de l’Ardèche“ führt dich auf der Dolce Via ohne große Höhenunterschiede durch die beeindruckenden Landschaftszüge des Zentralmassivs am Rande des Rhonetals. Etwas weiter östlich kreuzt in der Nähe von Clermont-Ferrand die „Grande Traversée du Massif central“ den „Parc naturel régional des Volcans d'Auvergne“. Für diese spannende Mountainbike-Tour durch die Vulkane des Zentralmassivs kannst du dir dein Trinkwasser direkt an der Volvic-Quelle zapfen.

Und wenn es etwas mehr sein darf, lädt der „Chemin du Soleil“ – ein extra eingerichtetes Mountainbike-Streckennetz in den französischen Voralpen – dazu ein, den Gebirgszug des Vercors zu überqueren. Hier sind Fitness und auch etwas technisches Können gefragt, denn auf 130 Kilometern gilt es über 3.500 Höhenmeter zu bewältigen.

Du siehst also: Diese Collection nimmt dich mit auf eine spannende Reise durch die Berge, wie auch auf genussreiche Strecken entlang mächtiger Flüsse oder alter Bahntrassen. Egal für welche der Touren du dich entscheidest, die weltbekannte französische Küche wird dich unterwegs mit der nötigen Energie versorgen und für die Rast zwischendurch kommt leckerer Käse und Baguette auf den Picknicktisch.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:18
    40,5 km
    17,5 km/h
    80 m
    110 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die ViaRhôna folgt als Teil der EuroVelo 17 dem Verlauf der Rhone vom Genfer See bis zum Mittelmeer. Auf 815 Kilometern kannst du auf ihr die kulturellen und landschaftlichen Schätze Frankreichs genießen, um dir anschließend am Mittelmeer an den Stränden der Camargue eine wohlverdiente Erholungspause zu gönnen. Diese Tour führt dich im Rhonetal südlich von Lyon auf einer ihrer schönsten Teilstücke von Le Pouzin über das mittelalterliche Dorf Rochemaure bis nach Viviers. Vielleicht bekommst du ja Lust und fährst noch ein „Stück“ weiter bis zum Meer.Du startest in Le Pouzin am Westufer der Rhone. Le Pouzin erreichst du am besten über Loriol-sur-Drôme, das wenige Kilometer östlich des Rhoneufers liegt und von Lyon aus gut mit dem Zug zu erreichen ist. Von nun an geht es schnurstracks in Richtung Mittelmeer, denn auch die Rhone macht auf ihrem Weg dorthin ab Lyon nur noch minimale Umwege.Kurz nach dem Start erwartet dich schon das erste Abenteuer: eine alte Furt, um den Fluss La Payre zu überqueren. Glücklicherweise hat man inzwischen eine recht stabile Hängebrücke daneben errichtet, sodass du dich wahlweise in die „Fluten“ stürzen oder einfach ein hübsches Foto von all den Mutigen machen kannst, die sich dieses kleine Wagnis trotz der komfortablen Brücke nicht nehmen lassen wollen.Die Ortschaft Cruas umfährt die ViaRhôna am Flussufer, wobei sich auch ein Besuch des Ortes mit seiner mittelalterlichen Abteikirche lohnt – wenn du möchtest, leg hier doch eine verdiente Frühstückspause ein. Kleiner Tipp: Am nördlichen Ende des langgezogenen Sees neben der Avenue Marcel Paul gibt es einen Trinkbrunnen, wo du deine Wasserreserven auffüllen kannst.Weiter geht es vorbei an der Centrale nucléaire de Cruas, dem hiesigen Atomkraftwerk, das hier einen markanten Platz in der Landschaft einnimmt. Spätestens im mittelalterlichen Ortskern von Rochemaure lohnt es sich, einen weiteren Stopp einzulegen. Vielleicht findest du ja sogar die Zeit, um der rustikalen Burgruine hoch oben auf dem Berg einen Besuch abzustatten – es wird aber ganz schön steil, also besser vorher noch in einem der gemütlichen Straßenrestaurants etwas Energie tanken.Über eine beeindruckende Hängebrücke geht es nun an einen Nebenkanal der Rhone, dem du auf der Ile de Tonneau bis an ihr südliches Ende folgst. Hier im Naturschutzgebiet „Réserve de Vie Sauvage des Deux Lacs“ mündet der Kanal wieder in den Hauptfluss der Rhone und auch du bist an deinem Zielpunkt östlich von Viviers angekommen. Der nächste Bahnhof befindet sich entweder nördlich in Montélimar, das übrigens für sein exquisites Nougat landesweite Bekanntheit genießt, oder etwas weiter südlich in Donzère. Ein Campingplatz und andere Übernachtungsmöglichkeiten finden sich in Châteauneuf-du-Rhône.Noch mehr Informationen zur ViaRhôna findest du hier: de.viarhona.com

    Mittelschwer
    02:01
    32,7 km
    16,3 km/h
    100 m
    140 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe auf der ViaRhôna führt dich direkt in die französische Metropole Lyon. Auf etwas mehr als 30 Kilometern erkundest du das Binnendelta der Rhone vor den Toren der Großstadt, dem die Vororte hier wahrlich eine kleine grüne Oase abgewinnen können. Los geht's in der Ortschaft Jons – der nächste Bahnhof, der zum Beispiel von Lyon aus zu erreichen ist, liegt hier ein paar Kilometer nördlich der Rhone in Montluel.Von Jons fährst du in westlicher Richtung mitten in die Wald- und Seenlandschaft des Parks Miribel-Jonage. Hier erwarten dich viele gemütliche Naturpfade, kleine Weiher, Sumpflandschaften und große Seen – ein wahres grünes Paradies. Deswegen lohnt es sich hier für ein kurzes Stück von der ViaRhôna abzuzweigen, um zum Beispiel am „Lac des Eaux Bleues“ die Beine ein bisschen ins Wasser zu strecken.Kurz hinter dem Park triffst du auch schon wieder auf den Radweg und tauchst in das urbane Leben Lyons ein. Erfreulicherweise führt der Radweg beschaulich am Rhoneufer entlang. Vom hektischen Stadtverkehr bekommst du deshalb nur so viel mit, wie unbedingt nötig ist. Auf Höhe des Bahnhofs wechselst du von der Rhone zum Westufer der Saône. Nur wenige Kilometer später mündet diese an der südlichen Spitze des modernen Stadtviertels La Confluence in die Rhone – ein schönes Ziel für diese Tagestour auf der ViaRhôna.Mit dem Hauptbahnhof in Lyon hast du natürlich die perfekte Verkehrsanbindung für dein nächstes Ziel. Warum also nicht etwas weiter nordwärts fahren bis nach Romanèche-Thorins, wo der Startpunkt der nächsten Tour dieser Collection schon fast in greifbarer Nähe liegt?Noch mehr Informationen zur ViaRhôna findest du hier: de.viarhona.com

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  • Mittelschwer
    03:01
    35,5 km
    11,7 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    La Voie Bleue – die Blaue Piste – beginnt im Dreiländereck von Luxemburg, Deutschland und Frankreich. Von dort folgt sie zunächst der Mosel bis nach Épinal, wo sie entlang des Canal des Vosges weiter an die Saône führt, die sie dann auf ihrem weiteren Weg bis zum Ziel nach Lyon geleitet. Insgesamt 700 Kilometer umfasst das Streckennetz der Voie Bleue, das aufgrund der steten Flussnähe und einem recht moderaten Höhenprofil vor allem Genussradler überzeugen kann. Mit dieser Tour möchten wir dir ein besonders schönes Teilstück am Rande der idyllischen Weinbauregion Beaujolais vorstellen.Du startest deine Tour südwestlich des kleinen Örtchens Thoissey, direkt am Flussufer. Am besten erreichst du deinen Startpunkt vom westlicher gelegenen Bahnhof Romanèche-Thorins aus. Diesen fahren auch Züge direkt aus Lyon an.Du folgst dem Flusslauf der Saône bis nach Montmerle-sur-Saône, wo du einen kleinen Abstecher zum Tour des Minimes machen kannst – von seiner Turmspitze aus hast du einen phänomenalen Ausblick über Landschaftszüge des Beaujolais. Etwas weiter südlich in Beauregard, der Ortschaft mit dem „schönen Blick“, hast du schon mehr als die Hälfte der Tour hinter dich gebracht und dir damit eine ordentliche Pause verdient. Vielleicht findest du sogar ein passendes Restaurant am Flussufer, um den schönen Ausblick noch etwas länger zu genießen.Weiter geht die Fahrt, kontinuierlich am Westufer der Saône entlang, was vor allem am Abend für eine tolle Lichtstimmung sorgt. Die alte Hängebrücke in deinem Zielort Trévoux gibt zu dieser Tageszeit ein besonders hübsches Fotomotiv ab. Aber auch sonst hat die mittelalterliche Ortschaft so einiges zu bieten: Warum nicht noch einen Ausflug zur Burg „Château fort de Trévoux“ machen bevor du deine Weiterreise antrittst? Oder ins antike Apothekenmuseum?Wie du dich auch entscheidest, den nächstgelegen Bahnhof findest du westwärts in Saint-Romain. Möchtest du lieber noch eine Nacht bleiben, so gibt es in Trévoux genügend Unterkünfte wie auch einen Campingplatz.Noch mehr Informationen zur Voie Bleue findest du hier: lavoiebleue.com

    Mittelschwer
    01:40
    21,9 km
    13,2 km/h
    310 m
    350 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Dolce Via ist ein erst kürzlich fertiggestelltes Rad- und Wandernetz auf ehemaligen Bahntrassen durch die Ardèche. Das gesamte Streckennetz umfasst etwa 90 Kilometer. 2020 wurde sie in den Niederlanden sogar zur Radstrecke des Jahres gewählt. Mit dieser Tour möchten wir dir ein besonders schönes Teilstück der Dolce Via vorstellen, an dessen Ende du sogar in den Genuss einer nostalgischen Eisenbahnfahrt kommst: den Abstecher von Le Cheylard nach Lamastre.Den Startpunkt der Tour in Le Cheylard erreichst du zum Beispiel mit dem Bus der Linie LR12 aus Valenece. Vom 1. April bis zum 30. November bietet dieser auch einen Fahrradtransport an. Am besten du reservierst dir deinen Platz im Voraus, denn die Anzahl der Fahrräder ist beschränkt – einfach unter folgender Nummer bis zu 48 Stunden vorher anrufen: +33 9 70 82 15 60.Alternativ kannst die Strecke auch andersherum fahren und in Lamastre beginnen. Dann bietet sich eine Fahrt mit dem nostalgischen Dampfzug „Le Mastrou“ von Saint-Jean-de-Muzols im Rhonetal an, um an den Startpunkt zu gelangen. Die historische Strecke wurde übrigens im Jahr 2013 wiedereröffnet und ist ganz klar ein Erlebnis der besonderen Art.Von Le Chaylard aus erklimmst du auf einer moderaten Steigung von durchschnittlich drei Prozent die Strecke hinauf zum Pass – oder in diesem Fall Tunnel – bei Les Nonières. Mit zunehmender Höhe gewinnst du auch an Weitsicht und im Westen erstreckt sich die wundervolle Landschaft des Boutières mit den Bergen Mont Gerbier de Jonc und Mont Mézenc im Hintergrund. Ganze fünf Viadukte, zwei Brücken und drei Tunnel erwarten dich auf der Strecke. Dank ihnen wird sich die bergige Landschaft kaum in deinen Waden bemerkbar machen. Allerdings besteht der Untergrund zu einem großen Teil aus Kies und ist deswegen eher weniger für Rennräder geeignet.Ab Les Nonières beginnt der entspannte Teil des Tages und du radelst für den Rest der Tour gemütlich bergab bis nach Lamastre. Wenn du möchtest kannst du hier noch einen Abstecher zum Badesee nach Retourtour machen, oder gleich direkt den Nostalgie-Zug zurück ins Rhonetal nehmen. Übrigens lässt sich diese Tour auch zu einer etwas größeren Runde erweitern, wenn du von Saint-Jean-de-Muzols südlich die ViaRhôna flussabwärts fährst und bei La Voulte wieder auf die Dolce Via Richtung Le Cheylard einschwenkst.Noch mehr Informationen zur Dolce Via findest du hier: dolce-via.com/en

    Mittelschwer
    03:44
    40,0 km
    10,7 km/h
    850 m
    460 m
    Mittelschwere Mountainbike-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    La Grande Traversée du Massif central – kurz GTMC genannt – ist eine knapp 1.400 Kilometer lange Mountainbike-Strecke im Herzen Südfrankreichs von Avallon im Norden bis Cap d'Agde im Süden. Mit dieser Tour stellen wir dir eines der eindrucksvollsten Teilstücke dieser Strecke vor: Die Vulkanregion rund um Clermont-Ferrand.Du startest im Nordwesten von Volvic, dem Ursprungsort der bekannten Mineralwassermarke. Volvic erreichst du problemlos mit dem Zug von Clermont-Ferrand. Nutze die Gelegenheit und fülle doch deine Trinkflaschen mit diesem exquisiten Quellwasser – die Volvic-Quelle an der Site du Goulet lädt dazu ein.Ab Volvic geht es für ein kurzes Stück erst mal ordentlich bergauf. Nach einem guten Kilometer ist der erste Berg aber bereits erklommen und es geht auf gut befahrbaren Wegen weiter entlang der „Chaîne des Puys“. Konische Vulkanhügel prägen das Landschaftsbild entlang des Weges. In ihren Kratern sammelt sich übrigens das Regenwasser, dem die Volvic-Quelle ihre Berühmtheit verdankt. Durch etliche Schichten Vulkangestein gefiltert, ist dieses von besonderer Qualität.Der Weg führt dich nun mitten durch die Vulkankegel. Hier und da lohnt sich ein kleiner Abstecher, um die Landschaft genauer zu erkunden. Am Col de Ceyssat hast du die Möglichkeit noch einen kleinen Ausflug auf den Puy de Dôme zu machen, den bekanntesten unter den Vulkanen der „Chaîne des Puys“. Nach dem Col de Ceyssat wird es auf dem Weg hinab nach Laschamps dann etwas holpriger. Die offizielle Route des GTMC ist an dieser Stelle steil und sehr steinig – hier gilt es also vorsichtig zu sein. Alternativ kannst du auch nach der Hauptstraße die erste Abzweigung links nehmen. Dieser Weg ist nicht ganz so steil und führt nach wenigen hundert Metern am Fuße des Hangs wieder auf die offizielle Strecke.In Laschamps angekommen, kannst du dir erstmal eine ordentliche Pause mit Blick auf den Puy de Dôme gönnen. Möchtest du die Strecke hier beenden und zurück nach Clermont-Ferrand fahren, lohnt es sich nördlich von Laschamps an der Hauptstraße direkt in Richtung La Font de l'Arbre abzubiegen – auf diese Weise kannst du bequem zurück ins Tal rollen.Noch mehr Informationen zur GTMC findest du hier: the-gtmc.com

    Schwer
    12:53
    130 km
    10,1 km/h
    3 570 m
    3 370 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Der Chemin du Soleil ist ein MTB-Projekt von Mountainbikern für Mountainbiker. Auf zum Teil extra dafür angelegten Strecken führt er auf zwei Routen durch das Herz der französischen Voralpen. Die erste führt dich vom Genfer See bis zum Mittelmeer, die andere vom Rhonetal bis in die provenzalischen Alpen. Von dieser zweiten Route möchten wir dir hier ein besonders eindrucksvolles Teilstück vorstellen: die Überquerung des Vercors.Die Strecke führt dich vom Hauptbahnhof in Grenoble bis in die kleine Stadt Die, am südlichen Fuß des Vercors-Gebirgszugs. Dazwischen gilt es auf 130 Kilometern über 3.500 Höhenmeter zu überwinden – phänomenale Aussichten und coole Trails sind die Belohnung dafür. Natürlich ist das kein Unterfangen, dass man mal kurz an einem Tag erledigt. Wir empfehlen deshalb je nach Fitnessgrad mindestens zwei bis drei Tage dafür einzuplanen. Geeignete Übernachtung-Spots finden sich zum Beispiel in den Orten Lans-en-Vercors, Villard-de-Lans, La Chapelle-en-Vercors oder Vassieux-en-Vercors.Eines der anspruchsvollsten Stücke der Tour ist sicherlich der Aufstieg von Grenoble. Hier erwarten auf etwa 15 Kilometern ganze 1.000 Höhenmeter, die es in einigen großzügigen Serpentinen zu überwinden gilt – loser Untergrund wechselt sich dabei mit befestigten Wegen ab. Oben angekommen bietet sich dir in Saint-Nizier-du-Moucherotte ein guter Spot für eine Pause. Hier kannst du einen tollen Blick auf die umliegenden Berge genießen und für die weitere Strecke Kraft schöpfen.Auf dem Gebirgszug gilt es nun insgesamt drei ordentliche Anstiege zu bewältigen, die dich infolge immer mit tollen Abfahrten ins nächste Tal belohnen: der erste ist vergleichsweise kurz aber knackig; der zweite zieht sich etwas länger, ist aber mindestens genauso hoch; und der dritte gewinnt noch einmal an Länge bevor es schließlich am Südhang des Vercors wieder hinunter in die Ebene geht.In Die angekommen, kannst du erst mal die Beine ausstrecken und den Blick hinauf auf den Vercors genießen. Dort kommst du her – was 'ne Tour! Zurück nach Grenoble geht es direkt vom Bahnhof in Die aus – entweder auf einer etwas längeren Route durch die Voralpen oder über Valence in knapp der Hälfte der Zeit.Noch mehr Informationen zum Chemin du Soleil findest du hier: route-grandes-alpes.com/chemins-du-soleil

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    301 km
  • Zeit
    25:37 Std
  • Höhenmeter
    5 030 m

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