Leipzig Travel

Steigeisen nicht vergessen! Auf Höhentour rund ums flache Leipzig

Marco

Steigeisen nicht vergessen! Auf Höhentour rund ums flache Leipzig

Wander-Collection von Leipzig Travel

In den Alpen hast du schon genügend Gipfel erklommen? Schwarzwald, Harz und Thüringer Wald sind ebenfalls schon abgegrast? Wie wäre es dann mit ein paar aussichtsreichen Höhenwanderungen rund um Leipzig? Bitte? Höhenwanderungen ums flache Leipzig? Ganz genau! In dieser Collection stellen wir dir zehn besonders schöne Touren vor, die dich im platten Land hoch hinaus bringen. Es müssen ja schließlich nicht immer gleich die Dreitausender sein, oder? Bei der Besteigung des Collms, höchster Gipfel im nordsächsischen Land, überschreitest du immerhin die Dreihunderter-Marke – Steigeisen also nicht vergessen. Ohne Akklimatisierung, alpine Erfahrung oder Medikamente gegen Höhenkrankheit geht hier eigentlich gar nichts. Na gut, da stapeln wir vielleicht ein bisschen zu hoch. Ambitionierte Bergfexe und solche, die gerne welche sein wollen, kommen dennoch auf ihre Kosten.

Die Wanderungen dieser Collection sind abwechslungsreich, bieten dir herrlichen Naturgenuss und bringen dich zu märchenhaften Schlössern und Burgen. Und wie es sich für Höhenwanderungen gehört, kommst du auch immer wieder an grandiosen Aussichtspunkten vorbei, die du dir durch einen schweißtreibenden Aufstieg verdienst. Alle zehn Wanderungen sind schnell von Leipzig zu erreichen, entweder mit dem eigenen Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Perfekt, um den Trubel der Stadt gegen entspannte Natur zu tauschen und die frische Höhenluft ausgiebig zu genießen. Du wanderst um die idyllische Talsperre Kriebstein, begleitest die Freiberger und Zwickauer Mulde auf ihren Reisen, entdeckst die Besonderheiten des Geoparks Porphyrland oder begibst dich auf die Spuren von Martin Luther. Entscheide selbst, worauf du Lust hast und welche Gipfel du stürmen willst.

Die Region rund um die einwohnerreichste Stadt in Sachsen bietet dir jede Menge Wanderspaß für spontane Kurztrips oder gerne auch längere Wandertage. Entdecke die unterschätzten Höhen des Flachlands und sammel ordentlich Höhenmeter. Und falls du tatsächlich noch keine Steigeisen in deinem Outdoor-Equipment hast, dann kannst du dich trotzdem in die luftigen Höhen wagen. Denn sind wir mal ehrlich: Die Hügel rund um Leipzig sind dir wohlgesonnen und haben nur eins im Sinn – dir die beste Aussicht bieten.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:42
    13,1 km
    3,5 km/h
    270 m
    270 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ein Höhenzug folgt auf den nächsten, Fernblicke satt und knapp 300 stramme Höhenmeter, die es zu erklimmen gilt. Der Waldheimer Höhenrundweg ist nichts für Flachland-Tiroler: Auf der gut zwölf Kilometer langen Wanderung überschreitest du die – tief einatmen – 250 Meter-Marke. Eine Akklimatisierung ist zwar noch nicht notwendig, etwas Proviant im Rucksack wäre jedoch nicht verkehrt. So lassen sich die verdienten Ausblicke gleich noch besser genießen.

    Los geht die Höhentour im Ortszentrum von Waldheim. Gleich zu Beginn erwartet dich ein knackiger Aufstieg hinauf zur Schillerhöhe. So kannst du gleich mal deinen Kreislauf in Schwung bringen. Auf der Höhe geht es weiter, bis du dann noch einmal hinab ans Ufer der Zschopau steigst. Du überquerst den Fluss und kraxelst auf der anderen Seite wieder bergauf – fantastische Aussichten auf Waldheim sind dir danach sicher.

    In einem abwechslungsreichen Auf und Ab wanderst du weiter am Rand der Stadt entlang und genießt immer wieder herrliche Ausblicke. Perfekt, um eine Pause einzulegen und das verdiente Panorama zu genießen. Kurz vor Ende deiner Wanderung geht es wieder bergab ans Ufer der Zschopau und am Wasser entlang zurück zu deinem Ausgangspunkt. Wie wäre es mit einer gemütlichen Einkehr im Gasthaus Ratskeller zum Abschluss deiner Höhentour?

    Mittelschwer
    04:07
    15,4 km
    3,7 km/h
    160 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zugspitze, Brocken, Feldberg, Collm. Der 312 Meter hohe Gipfel muss sich hinter seinen größeren Brüdern keineswegs verstecken. Der Berg ist immerhin die höchste Erhebung im nordsächsischen Land und schon von weitem sichtbar. Eine Besteigung ist quasi Pflichtprogramm für alle sächsischen Gipfelstürmer. Diese gut 15 Kilometer lange Tour führt dich von Wermsdorf hinauf in luftige Höhen, ein grandioses Panorama ist dir dabei sicher.

    Los geht die Rundwanderung am Schloss Hubertusburg in Wermsdorf. Du verlässt den Ort und tauchst schon bald in den dichten Wermsdorfer Wald ein. Nach knapp fünf Kilometern erreichst du den Silbersee, der sich perfekt für eine gemütliche Rast eignet – idealerweise zu genießen mit einem mitgebrachten Proviant.

    Die Stärkung wirst du brauchen, denn nun beginnt der Aufstieg auf den Collm. Der Weg bergauf ist kurz und (verhältnismäßig) knackig. Hast du den anstrengenden Part jedoch gemeistert, kannst du erstmal verschnaufen und die Aussicht genießen. Noch schöner ist das Panorama vom 18 Meter hohen Albertturm, die zusätzlichen Höhenmeter sind die Mühen absolut wert.

    Nachdem du die Aussicht ausgiebig genossen hast, geht es durch den Wald wieder zurück nach Wermsdorf. Zum Abschluss deiner Höhentour lohnt sich noch eine Führung durch das stattliche Jagdschloss, übrigens eines der prächtigsten Landschlösser Europas. Dank seiner Lage direkt neben dem Forst war das Schloss einst beliebter Ausgangspunkt für die kurfürstlichen Jagdausflüge von August den Starken.

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  • Mittelschwer
    04:55
    18,2 km
    3,7 km/h
    250 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Martin Luther ist jetzt nicht unbedingt als passionierter Bergsteiger bekannt, auf dem Lutherweg kommst du trotzdem hoch hinaus. Der Pilgerweg vom hessischen Worms zur Wartburg bei Eisenach ist rund 400 Kilometer lang, auf diesem Teilstück von Mügeln nach Leisnig entdeckst du gut 18 Kilometer davon. Los geht die Tour an der Kirche in Mügeln. Von Leipzig kannst du ganz entspannt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Dafür mit dem Zug bis nach Oschatz fahren und dort steigst du für das letzte Stück in die Döllnitzbahn um.

    Zur Einstimmung deiner Tour lohnt sich eine Runde durch die historische Innenstadt von Mügeln. Dann verlässt du die Stadt und wanderst in einem spannenden Auf und Ab durch die herrliche Landschaft, durch üppige Obstplantagen und kleine Ortschaften. Genieße die Ruhe, lass deinen Alltagsstress hinter dir und wandere dir einfach mal den Kopf frei. Und ganz nebenbei gilt es noch 250 Höhenmeter zu meistern – Wanderstiefel also feste schnüren.

    Ziel dieser Etappe auf dem Lutherweg ist die stattliche Burg Mildenstein in Leisnig. Die Festungsanlage ist die älteste Burg Sachsens, mehr über die Geschichte erfährst du bei einer Führung durch die herrschaftliche Anlage beziehungsweise im Museum. Zum Abschluss deines Wandertages kannst du dir in Leisnig noch eine Stärkung gönnen, bevor du dann wieder in den Zug steigst.

    Mittelschwer
    01:38
    5,83 km
    3,6 km/h
    100 m
    100 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Eine herrschaftliche Burg, ein uriger Biergarten und zur Krönung noch eine Bootsfahrt. Die knapp sechs Kilometer lange Wanderung um die Talsperre Kriebstein erwartet dich mit jeder Menge Abwechslung – und immerhin 100 Höhenmetern rund ums flache Ufer. Los geht die Rundwanderung am Großraumparkplatz Talsperre Kriebstein.

    Schon kurz darauf erreichst du die Burg Kriebstein, Sachsens schönste Ritterburg und eine beliebte Sehenswürdigkeit. Eindrucksvoll thront die Festungsanlage über der Zschopau, eine Besichtigung der Burg lohnt sich auf jeden Fall. Die Aussicht ins wildromantische Flusstal und weiter auf die Staumauer ist grandios. Auf deinem weiteren Weg am Wasser entlang bieten sich dir zudem immer wieder tolle Blicke auf die 34 Meter hohe Staumauer.

    Das Aufstauen der Zschopau dient der Stromerzeugung, der Schifffahrt, der Fischerei und der Erholung. So findest du entlang des Ufers immer wieder schöne Rastplätze. Nach der fordernden Höhenwanderung durch das hügelige Umland kommt eine erfrischende Abkühlung mehr als gelegen.

    Auf dem letzten Stück deiner Tour kannst du die Beine getrost hochlegen, mit der Fähre schipperst du von der Anlegestelle Erlebach zurück zum Hafen Kriebstein. Perfekt, um die Talsperre inklusive Staumauer von einer neuen Perspektive zu genießen und vom Schiff gleich Aussicht nach einem lauschigen Plätzchen für den Rest des Tages zu halten.

    Mittelschwer
    03:15
    11,7 km
    3,6 km/h
    210 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Geopark Porphyrland bei Rochlitz umfasst eines der größten Vulkangebiete Europas aus dem Erdaltertum. Grund genug, die einzigartige Landschaft mit ihren vulkanischen Gesteinen, dem sogenannten Porphyr, auf dieser Georoute zu erkunden. Startpunkt der knapp zwölf Kilometer langen Runde ist an der Petrikirche in Rochlitz. Freu dich auf eine lehrreiche Wanderung durch die spannende Landschaft. Den einen oder anderen Anstieg gilt es zu meistern, du wanderst ja schließlich über erloschene Vulkane.

    Vor rund 290 Millionen Jahren gab es auf dem Gebiet des heutigen Geoparks explosive Vulkanausbrüche mit gigantischen Ausmaßen. Ereignisse, die sich im heutigen Gestein noch nachweisen lassen. Entlang der Georoute erfährst du mehr über die Besonderheiten des Geoparks und die verschiedenen vulkanischen Sedimente. Bekannt ist Rochlitz übrigens für das rötliche Rochlitzer Porphyr, das einst für Brücken, Fenster- und Türeinfassungen genutzt wurde.

    Doch der Weg ist nicht nur lehrreich, unterwegs kannst du auch ausgiebig die herrliche Natur genießen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Picknick am Ufer der Sandgrube Biesern? Einfach etwas Proviant in den Rucksack packen, einen schönen Sitzplatz aussuchen und den Blick übers Wasser schweifen lassen. Von hier ist es dann nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt.

    Bevor du wieder in Rochlitz ankommst, wartet noch ein Anstieg auf dich: der 200 Meter hohe Junkerberg. Zum Abschluss deiner Tour kannst du noch das hübsche Schloss besichtigen und eine Spazierrunde durch das beschauliche Städtchen am Ufer der Zwickauer Mulde drehen.

    Mittelschwer
    04:30
    16,9 km
    3,8 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Knapp 17 Kilometer, knapp 200 zu meisternde Höhenmeter und dazu noch jede Menge Naturgenuss – eine Höhentour wie aus dem Bilderbuch quasi. Die Colditzer Rundwanderung bietet dir jede Menge Wanderspaß und Abwechslung rund um die Stadt an der Zwickauer Mulde. Los geht's im Zentrum von Colditz auf dem Marktplatz.

    Zu Beginn wanderst du gleich stramm bergauf – erst zum prunkvollen Schloss und dann vorbei am einstigen Tiergarten. Ein paar Höhenmeter gilt es noch zu erklimmen, bis du dir im Ortsteil Zschadraß angekommen, erstmal eine ausgiebige Verschnaufpause verdient hast. In einem weiten Bogen wanderst du danach über eine offene Fläche wieder bergab bis nach Podelwitz ans Ufer der Freiberger Mulde. Schau dir auf jeden Fall das hübsche Wasserschloss im Ort an.

    Du überquerst den Fluss, spazierst ein Stück weiter

    Mittelschwer
    01:58
    7,09 km
    3,6 km/h
    130 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese gut sieben Kilometer lange Georoute führt dich auf idyllischen Waldwegen am stillgelegten Steinbruch Löbenberg und am teilaktiven Steinbruch Zinkenberg vorbei. Los geht die Runde am Museum Steinarbeiterhaus in Hohburg. Der Besuch des Museums ist die perfekte Einstimmung (beziehungsweise der perfekte Abschluss) für deine Wanderung durch den Geopark Porphyrland.

    Im Erdzeitalter Perm, vor rund 290 Millionen Jahren, entstanden durch explosive Vulkanausbrüche gigantischen Ausmaßes zahlreiche Gesteinsablagerungen in der Region. Die Menge an sogenannter vulkanischer Auswurfmasse zählt zu den größten, weltweit bekannten Ereignissen dieser Art. Entlang des Weges erfährst du auf Informationstafeln mehr über die interessante Entstehungsgeschichte des Geoparks.

    Du bist hauptsächlich im Wald unterwegs, sodass die Tour besonders schön an einem Sommertag ist. Im kühlen Schatten steckst du so auch die 130 Höhenmeter easy weg. Die Highlights entlang des Weges sind die beiden Steinbrüche – einer bereits seit über 60 Jahren stillgelegt, der andere noch teilweise aktiv. Beide zählen als Zeitzeugen des industriellen Steinabbaus in der Gegend und bieten dir im wahrsten Sinne des Wortes tiefe Einblicke in die geologischen Besonderheiten.

    Mittelschwer
    03:35
    13,3 km
    3,7 km/h
    170 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In einem abwechslungsreichen Auf und Ab führt dich dieser gut 13 Kilometer lange Rundweg von Leising zum Kloster Bruch und wieder zurück. Dich erwarten eine idyllische Natur, eine eindrucksvolle Klosteranlage und jede Menge Wanderspaß entlang der Freiberger Mulde. Los geht deine Wanderung beim Parkplatz am Stadtbad in Leising. Falls du mit dem Zug anreist, dann kannst du die Tour natürlich auch gleich vom Bahnhof aus beginnen.

    Du verlässt die Stadt und überquerst die Freiberger Mulde. Es lohnt sich, sich hin und wieder umzudrehen und den Blick auf die stattliche Burg Mildenstein zu genießen, die über Leising thront. Der Weg führt dich am Flussufer entlang weiter, bis du dann das Zisterzienserkloster Bruch erreichst. Während einer Führung kannst du mehr über die lange Geschichte der Klosteranlage erfahren.

    Danach überquerst du die Freiberger Mulde ein weiteres Mal und machst dich auf den Rückweg. Zurück nach Leisnig gilt es allerdings noch ein paar Höhenmeter zu überwinden, schließlich liegt der Ort ein Stück höher. Als geübter Bergsteiger überwindest du den Höhenunterschied jedoch geschwind und kannst zum Abschluss deiner Tour noch über den hübsch gestalteten Marktplatz schlendern.

    Schwer
    05:47
    21,6 km
    3,7 km/h
    260 m
    250 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Lutherweg ist ein 400 Kilometer langer Pilgerweg, der vom hessischen Worms bis zur Wartburg bei Eisenach führt. Die einzelnen Etappen des Fernwanderwegs eignen sich aber auch perfekt als Tagestouren, so zum Beispiel die gut 21 Kilometer lange Wanderung von Leisnig nach Döbeln. Du spazierst am Ufer der Freiberger Mulde entlang durch den Eichgrund und die wunderschöne Landschaft des Sächsischen Burgenlandes. Insgesamt summieren sich auf dem gesamten Fernwanderweg 4.727 Höhenmeter, 260 überwindest du auf der heutigen Höhenwanderung.

    Los geht die Tour im Zentrum von Leisnig, circa eine Zugstunde von Leipzig entfernt. Auf der ersten Hälfte der Wanderung kannst du dich auf einige Kraxeleien einstellen, immerhin müssen die Höhenmeter ja auch verdient werden. Gleich zu Beginn wanderst du den Schlossberg hinauf zu stattlichen Burg Mildenstein. In einem abwechslungsreichen Auf und Ab geht es weiter durch den malerischen Wald und am Kloster Buch vorbei. Falls du dir das ehemalige Zisterzienserkloster aus der Nähe anschauen willst, dann lohnt sich der Abstecher über die Freiberger Mulde.

    Den herausfordernden Teil der Wanderung hast du bald schon geschafft, das Gelände wird flacher – genug Höhenluft für heute geatmet. Du wanderst am Ufer der Freiberger Mulde entlang, in die bald schon die Zschopau mündet. Du folgst dem Fluss weiter auf seiner Reise durch das Sächsische Burgenland, bis du die idyllische Stadt Döbeln erreichst, das Ziel dieser Etappe auf dem Lutherweg.

    Zum Abschluss deiner Runde kannst du dich in der Stiefelstadt (Rekord für den weltgrößten Stiefel) mit Kaffee und Kuchen belohnen, bevor du wieder in den Zug steigst.

    Mittelschwer
    03:23
    12,7 km
    3,8 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die grüne Stadt Döbeln ist definitiv noch ein Geheimtipp unter den Bergfexen. Auf dieser knapp 13 Kilometer langen Tour wanderst du über aussichtsreiche Höhen und durch tiefe Täler rund um Döbeln herum. Freu dich auf jede Menge Naturerlebnisse und fantastische Aussichten. So wie es sich für eine Höhenwanderung eben gehört.

    Los geht die Tour am Hauptbahnhof im Ort. Mit dem Regionalzug brauchst du eine gute Stunde von Leipzig bis zum Startpunkt. Gleich zu Beginn wirst du verstehen, warum Döbeln auch die grüne Stadt genannt wird. Der Bürgergarten und die ausladenden Wiesen entlang der Freiberger Mulde bieten eine herrliche Abwechslung zum Trubel der Stadt.

    Doch keine Sorge, auf der Höhentour kommst du auch hoch hinaus. Insgesamt gilt es, 160 Höhenmeter zu meistern. Du steigst hinauf bis auf 250 Meter und legst beim eventuellen Aufstieg auf den Holländer Turm gleich noch 30 Meter in der Vertikalen obendrauf. Deine Waden-Power ist also gefragt. Dafür kannst du dir im lebendigen Stadtzentrum von Döbeln zum Abschluss ein extra großes Stück Kuchen gönnen, bevor du dann wieder in den Zug nach Leipzig steigst.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    136 km
  • Zeit
    36:49 Std
  • Höhenmeter
    1 890 m

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