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Die Berge, das Meer und du – Korsika mit dem Rennrad entdecken

Sigi Rieger

Die Berge, das Meer und du – Korsika mit dem Rennrad entdecken

Rennrad-Collection von komoot

Von deinem Rennrad aus hörst du die Meeresbrandung und die Wildbäche rauschen, riechst den Duft der Macchia und spürst die erfrischende Brise – du bist auf Korsika angekommen. 117 Berggipfel über 2000 Meter geben dir das Gefühl im Hochgebirge zu radeln. Das Meer jedoch immer zum Greifen nah.

Doch nicht nur die einzigartige und kontrastreiche Landschaft wird dich überraschen, sondern auch die herrlich asphaltierten Straßen kreuz und quer über die Insel. Vergiss nicht auf deinen Touren eine Banane oder einen Riegel einzupacken, denn du findest unterwegs kaum Läden oder Einkehrmöglichkeiten. Denn auf einem Großteil der Insel findest du statt touristischer Infrastruktur unberührte Natur und die Ruhe nach der du dich gesehnt hast.

Damit du die allerschönsten Orte der Insel erfahren kannst, haben wir für dich in dieser Collection neun Rennradrunden quer über die Insel zusammengestellt. Die Routen führen dich durch Gebiete, wo die Zeit stehen geblieben ist. Winzige Bergdörfer, dunkle Kastanienwälder, unzählige Schweine- und Ziegenherden sowie einmalige Ausblicke säumen deinen Weg. Freue dich auf Begegnungen mit gastfreundlichen Korsen und auf eine schmackhafte Küche, die dir Energie für die Pässe jenseits der 1000 Meter gibt.

Wilde Natur, kurvige Straßen, Traumkulisse: Korsika ist das Paradies für Rennradfahrer, die die Insel auch langsam für sich entdecken. Einige Strecke sind bereits bekannt und beliebt, auf anderen teilst du dir die Straße höchstens mit Ziegen und Schweinen.

Da so gut wie kein öffentlicher Verkehr vorhanden ist, empfehlen wir dir ein Auto zu mieten, was am Flughafen in Bastia problemlos möglich ist. Fast alle Fluggesellschaften aus dem deutschsprachigen Raum landen dort. Oder du kommst gleich mit der Fähre. Unter anderem von den italienischen Häfen Genua, Savona und Livorno gibt es häufige Verbindungen.

Für die nördlichen Touren bietet sich Bastia als Übernachtungsort an. Für das Landesinnere ist Corte am besten geeignet und für die Touren im Süden übernachtest du am besten in Ajaccio oder Porticcio auf der anderen Seite der Bucht.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:10
    116 km
    18,8 km/h
    2 190 m
    2 190 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Das Meer, die Berge und du. Die Höhenmeter bringen dich ins Schwitzen und die Landschaft raubt dir den Atem. Die Umrundung des Cap Corse ist nicht umsonst eine der beliebtesten Rennradstrecken der Insel.

    Die Tour beginnt in Bastia, der zweitgrößten Stadt der Insel. Hier ist noch recht viel los auf der Straße, aber das ändert sich nach wenigen Kilometern. Der Anfang der Strecke ist flach und du kannst den Blick auf das Meer und die Berge voll genießen. Auf einer einsamen Straße überwindest du den ersten Pass. Danach folgt die hügelige zweite Hälfte, die dir aber fantastische Ausblicke ermöglicht.

    Spar dir noch ein wenig Kraft für das große Finale, der Fahrt auf den 500 Meter hohen Tehghime-Pass. Danach rollst du zurück nach Bastia und kannst dir dein verdientes Pietra (Kastanienbier) oder den Aperitif Cap Corse gönnen.

    Mittelschwer
    01:42
    30,6 km
    18,1 km/h
    660 m
    660 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Wunderschöne kurze Rennradrunde zum Einradeln oder als Vormittagsausfahrt. Die Tour führt dich am Meer entlang aus Bastia hinaus und anschließend auf eine Panoramastraße mit sehr wenig Verkehr, dafür aber atemberaubenden Ausblicken.

    Unterwegs fährst du immer wieder durch kleine Dörfer, wie San Marino oder Cardo, die mit ihren Steinhäuschen aussehen, als hätten sie sich die letzten paarhundert Jahre nicht verändert.

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  • Schwer
    02:04
    31,9 km
    15,4 km/h
    990 m
    990 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Ausnahmslos und kompromisslos bergauf führt dich die Etappe durch das wildromantische Restonica-Tal. Als Belohnung erwartet dich das schönste Tal Korsikas mit dem rauschenden Wildbach, den schroffen Felsen und den duftenden Kiefern.

    Am besten fährst du am frühen Vormittag hoch, wenn die Sonne über die Berggipfel aufgeht und die Sonnenstrahlen die Felsen, Bäume und den Fluss in ein wundersames Licht tauchen lassen. Der Weg endet an einer Käserei, Bergerie genannt, direkt an der Baumgrenze.

    Sei beim Runterfahren besonders vorsichtig, da die Straße eng ist und immer wieder Autos, Ziegen und Kühe hinter der Kurve lauern.

    Schwer
    04:37
    80,6 km
    17,4 km/h
    1 750 m
    1 750 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Korsika ist ein Gebirge im Meer. Spätestens heute wird dir das klar. Diese Runde durch die ursprüngliche Mitte der Insel entführt dich durch kleine Bergdörfer und du begegnest garantiert mehr Schweinen als Menschen auf den einsamen Straßen.

    Gerade der östliche Teil der Strecke ist (noch) ein absoluter Geheimtipp. Es kann dir passieren, dass dich Einheimische fragen, warum du mit dem Fahrrad fährst und ob du denn kein Auto hast.

    Auf deiner Tour überwindest du mehrere kleine Pässe und genießt atemberaubende Abfahrten und Höhenstraßen. Wilde Bergbäche und dichte Wälder sind deine ständigen Wegbegleiter. Du begreifst, warum kein Herrscher das wilde Herz Korsikas einnehmen konnte und Corte, dein Start- und Zielpunkt, die Hauptstadt der Separatisten ist.

    Nach der Tour hast du dir eine Stärkung verdient. Unser Tipp: Im "Rivière des Vins" in Corte bekommst du ausgezeichnete lokale Spezialitäten und frisch gegrilltes Fleisch zu einem sehr guten Preis (komoot.de/highlight/651046)

    Schwer
    05:45
    94,6 km
    16,4 km/h
    2 470 m
    2 470 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Die ersten Kilometer ist das Meer dein ständiger Begleiter. Der Ausblick wird häufig durch bizarre Felsformationen unterbrochen. Im kleinen Dörfchen Cargèse, das lange die letzte Möglichkeit für eine Kaffeepause bietet, biegst du auf eine winzige aber asphaltierte Straße ab.

    Nachdem einer hügeligen Etappe und einer Abfahrt startest du einen Anstieg über 1.000 Höhenmeter durch eine bezaubernde Berglandschaft. Nach dem Pass kannst du dich auf eine 30 Kilometer lange Abfahrt durch einen wunderschönen, wilden Canyon freuen.

    Nach der Abfahrt bist du wieder am Ausgangspunkt angekommen und kannst dich am Strand abkühlen.

    Schwer
    05:39
    103 km
    18,3 km/h
    2 140 m
    2 140 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Auf unzähligen Serpentinen geht es bergauf bis zum Col de Scalella. Je mehr du die Inselhauptstadt Ajaccio hinter dich lässt, desto leerer werden die Straßen und die Landschaft wird immer beeindruckender.

    Von Tavera lohnt sich ein kleiner Schlenker nach Bocognano, einem kleinen, hübschen Dörfchen. Unterwegs liegt auch Korsikas höchster Wasserfall, der Brautschleierwasserfall (komoot.de/highlight/651173).

    Oben am Pass angekommen erwartet dich ein herrliches Panorama. Bei gutem Wetter siehst du auch einen winzigen Gletscher in der Ferne. Eine Schautafel hilft dir beim Finden.

    Hinunter führen dich viele Serpentinen, bevor du dich in Bastelica stärken kannst. Nach einer kurzen Schlaglochpiste erwartet dich nochmal ein schöner Blick auf den Tolla-Stausee und du siehst in der Ferne schon das Meer glitzern.

    Als Tourenstart empfehlen wir dir Porticcio, da du aus Ajaccio nur auf der Hauptstraße in Richtung Osten kommst. Dort findest du auch viele Hotels, tolle Restaurants und einen schönen Strand, von dem du nach der Tour im Sonnenuntergang die Blutinseln, Îles Sanguinaires, bestaunen kannst.

    Mittelschwer
    02:11
    37,7 km
    17,3 km/h
    570 m
    570 m
    Mittelschwere Rennrad-Tour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die kurze Rennradrunde beginnt am Hauptplatz der Inselhauptstadt Ajaccio. An der Grotte Napoléon vorbei fährst du durch die hügelige Vorstadt, die Straßen werden immer einsamer.

    Vom Pass mit einer kleinen Kapelle hast du einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und du hast dein Ziel vor Augen: den Traumstrand von Capo di Feno.

    Weiter geht es über einen kleinen Anstieg zum Tour de la Parata, von wo aus du einen tollen Blick auf die Blutinseln hast.

    Zum Abschluss fährst du die flache Küstenstraße entlang zurück nach Ajaccio. Hier musst du mit etwas Verkehr rechnen. Ein Radweg ist in Planung, aber das dauert sicherlich noch ein Weilchen.

    Schwer
    05:02
    88,5 km
    17,6 km/h
    2 030 m
    2 040 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Mächtige Kastanien verleihen der sagenumwobenen Castagniccia ihren Namen. Als der Weizenimport noch unerschwinglich war, stellten die Korsen Mehl mühsam aus Maronen her. Heute leben in den Kastanienwäldern vor allem Ziegen sowie Haus- und Wildschweine, denen du auf deiner Tour häufiger begegnen wirst, als Menschen.

    Du startest deine hügelige und kurvenreiche Tour in Cervione und genießt am Anfang und am Ende deiner Tour den Blick auf das Meer. Im Herzen der Castagniccia erwarten dich dunkle Wälder, winzige Sträßchen und eine beachtliche Klosterruine. Für die Korsen ist dieses Gebiet etwas ganz Besonderes und für dich eine herrliche Rennradtour, die du auch noch um Schlenker nach Croce oder Casabianca erweitern kannst, wenn dir 2.000 Höhenmeter nicht reichen.

    Schwer
    05:18
    94,1 km
    17,7 km/h
    2 130 m
    2 140 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die Alta Rocca ist vor allem bei Wanderern bekannt, die Straßen zwischen den Dörfern lassen aber vor allem das Rennradherz höher schlagen. Der Höhepunkt der Tour ist der Bavella-Pass, der zurecht einer der beliebtesten Rennrad-Pässe der Insel ist. Du kommst aber nicht vom Meer, sondern von der anderen Seite, die die Rennradfahrer noch nicht für sich entdeckt haben.

    Du startest die Tour bei der kleinen Caldane-Therme, wo du nach der Fahrt deine Muskeln in den Thermalbecken entspannen kannst. Die vielen kleinen Dörfer, die wie Perlenketten auf deiner Route liegen, sind an sich schon eine Reise wert. Es lohnt sich in einer Pause durch die engen Gassen zu schlendern.

    Vom Hauptort der Region, Zonza, zweigt die Straße auf den berühmten Bavella-Pass ab. Vorbei an der höchsten Pferderennbahn Europas und durch dichte Wälder führt dich der Weg auf den Pass mit atemberaubenden Ausblicken auf die Felsenwelt. Für den Rückweg eignet sich Zonza mit seinen Restaurants für eine ausgedehnte Mittagspause.

    Du kannst die Tour um eine Kilometer und Höhenmeter kürzen, indem du in Santa Lucia di Tallano startest und bei der Rückfahrt von Levie direkt nach Santa Lucia zurückfährst.

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    677 km
  • Zeit
    38:27 Std
  • Höhenmeter
    14 930 m

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