Baltic Manors

Baltic Manors – Entdeckertouren durch die Gutshauslandschaft der Südlichen Ostseeregion

© Pocha Burwitz

Baltic Manors – Entdeckertouren durch die Gutshauslandschaft der Südlichen Ostseeregion

Fahrrad-Collection von Baltic Manors

Mit dieser Collection begibst du dich auf eine Zeitreise im Küstengebiet der Südlichen Ostsee. Während deiner Reise entdeckst die „Baltic Manors“ – uralte Herrenhäuser und damit steinerne Zeitzeugen, die an frühere landwirtschaftliche Strukturen, das Leben der Gutsherren und die wechselreiche Geschichte im Südlichen Ostseeraum erinnern.

Der Einfluss der zahlreichen Schlösser, Guts- und Herrenhäuser, die du in dieser Region vorfindest, hat die typischen Strukturen der Gutsdörfer im ländlichen Raum bis in die heutige Zeit hinein geprägt. Von den weiten Feldern Südschwedens bis zu den dänischen Inseln, von den sanften Hügellandschaften Mecklenburg-Vorpommerns über die polnische Küste bis nach Litauen haben die Gutsherren der weitläufigen Region ihren eindeutigen Stempel aufgedrückt. Inzwischen werden immer mehr der alten Gemäuer denkmalgerecht saniert und mit neuem Leben erfüllt. Das klassische Gutshaushotel ist dabei nur eine von unzähligen Nutzungsformen. Kreative Köpfe bringen innovative Ideen, Mut und Energie mit, um den Guts- und Herrenhäusern eine neue Bestimmung zu geben.

Mit dieser Collection tauchen wir mit dir in diese geschichtsreiche Landschaft ein. Auf 13 abwechslungsreichen Touren zeigen wir dir Seiten von Norddeutschland, Dänemark, Litauen, Polen und Schweden, die du bisher vielleicht noch nicht kanntest. Die Bandbreite reicht von gemütlichen Halbtagestouren bis hin zu Zweitagestouren, die bei entsprechender Fitness aber auch in einem Tag zu schaffen sind. Grundsätzlich ist das Terrain nahe der Ostsee relativ flach, so stellt sich dir selten ein mühseliger Hügel in den Weg. Wo die Landschaft flach ist, kann dafür aber der Wind aufbrausen – ein Blick auf die Wetterkarte vor Tourbeginn lohnt sich deshalb.

Zum Essen kommt nahe der Ostseeküste natürlich überall frischer Fisch auf den Tisch. Aber auch die landestypischen Gerichte, wie der in Litauen traditionell im Sommer gereichte gekühlte Borscht oder die polnischen Pierogi (gefüllte Knödel), werden deinen Gaumen mit neuen Geschmacksnoten verzaubern und deinen Radfahrerhunger zu stillen vermögen.

Übrigens liegen alle Touren dieser Collection in näherer Umgebung des Ostseeküstenradwegs, der EuroVelo-Route EV10. Wenn du eine längere Radreise planst und die Touren miteinander kombinieren möchtest, bietet sich der EV10 hervorragend als Verbindungsglied an. Nähere Informationen zur Euro-Velo10 findest du hier: de.eurovelo.com/ev10

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:14
    35,5 km
    15,9 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese schöne Rundtour im Nordwesten von Wismar ist perfekt für eine angenehme Halbtagestour, während der genügend Zeit bleibt, die malerische Landschaft Mecklenburgs und auch die architektonischen Highlights während der Strecke ausgiebig zu erkunden. Du startest direkt in Wismar nur wenige hundert Meter südlich des Bahnhofs am märchenhaften Lindengarten. Dieser bietet sich natürlich auch hervorragend an, um am Ende der Tour auf einer Parkbank genüsslich die Beine auszustrecken und den Wasservögeln auf dem Mühlenbach zuzusehen.

    Am Alten Wasserturm vorbei fährst du aus der geschichtsträchtigen Hansestadt in nördlicher Richtung heraus und gelangst alsbald an die Ostsee. In dem Küstenort Redentin genießt du einen tollen Ausblick auf das aufgelaufene Betonschiff vor der Küste, dann geht die Fahrt durch typisch mecklenburgische Dörfer weiter. In einiger Entfernung streifst du das Südufer des Frapener Stausees und schließlich gelangst du nach Neuburg. Hier lohnt es sich, die Neuburger Kirche zu besichtigen, deren Schlüssel du dir übrigens beim Bäcker nebenan abholen kannst.

    Nicht weit entfernt von Neuburg erreichst du etwas weiter südlich das Schloss Gamehl. Eingebettet in einen hübschen Park, bietet sich dir hier die Gelegenheit für eine verdiente Radlerpause. Das angegliederte Schlossrestaurant serviert gehobene Küche in einer für die Radtasche gerade noch verträglichen Geldbeutelgröße. Montags und dienstags hat das Restaurant Ruhetag.

    Die Fahrt geht noch etwas weiter gen Süden, dann führt dich die Strecke ab der Ortschaft Goldebee zurück nach Wismar. In Hornstorf kannst du noch einen Blick auf die im gotischen Stil erbaute Kirche St. Laurentinus werfen, bevor du kurze Zeit später aus östlicher Richtung in dein Ziel einfährst. Am Mühlenteich oder im Lindengarten kannst du nochmal ein wohlverdientes Päuschen einlegen, bevor du den Nachhauseweg antrittst.

    Mittelschwer
    02:15
    36,0 km
    16,0 km/h
    70 m
    70 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Der Startpunkt dieser angenehmen Halbtagestour befindet sich in Klein Bünzow direkt am Bahnhof, so kannst du selbst von etwas weiter weg bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Da es sich um eine Rundtour handelt, stellt auch die Abreise kein Problem dar. Die Tour führt dich durch die weiten Landschaftsgebiete von Vorpommern-Greifswald nördlich der Peene. Herrschaftliche Gutsanlagen und Herrenhäuser säumen den Weg, ein weiteres Highlight stellt die Fährüberfahrt in den verträumten Ort Stolpe an der Peene dar.

    Zunächst folgst du der Landstraße von Klein Bünzow Richtung Ranzin. Die Ortschaften, die du dabei durchquerst, bestehen oft aus nicht viel mehr als ein paar Häusergruppen. In Ranzin kannst du die erste Gutsanlage besichtigen: Von einem gepflegten Park umgeben, macht das Anwesen fast ein Sechstel des gesamten Dorfgebiets aus und wirkt in Relation dazu gesehen fast ein wenig übertrieben.

    Wie du noch sehen wirst, ist das aber bei weitem keine Seltenheit: Viele der Herrenhäuser und Gutshöfe, die dir auf den Touren dieser Collection begegnen, liegen in vergleichsweise kleinen Dörfern. Ein Grund dafür ist, dass die Dörfer meist aus kleinen Siedlungen um die Gutshöfe herum entstanden, in denen die Landwirtschafts-Arbeiter hausten.

    Auf der weiteren Strecke besichtigst du die Gutsanlage Owstin, die heutzutage eine Straußenzucht beherbergt und das Herrenhaus Lüssow. In Quilow kannst du entweder direkt zum Wasserschloss abbiegen oder noch einen Abstecher nach Stolpe an der Peene machen. Dafür musst du zwar mit einer kleinen Fähre den Fluss überqueren, aber schon allein die Fährüberfahrt macht den Besuch in Stolpe zu etwas ganz Besonderem. Das Gutshaus Stolpe ist heute ein hochklassiges Hotel mit ausgezeichneter Gourmet-Küche, auch optisch lohnt sich ein Blick hinter die Mauern der Gutsanlage. Alle Infos findest du unter gutshaus-stolpe.de.

    Bevor es dann wieder zurück nach Quilow und damit auch dem Ende der Tour entgegen geht, lohnt es sich im Stolper Fährkrug einzukehren. Der hiesige Biergarten lädt auf eine gemütliche Erfrischung mit Blick über die Peene ein und im 350 Jahre alten, historischen Wirtshaus wird deftige pommersche Genussküche serviert.

    Einen Besuch im Wasserschloss Quilow solltest du dir ebenfalls nicht entgehen lassen. Das im Sommer 2020 eröffnete Schloss ist nun ein Ausflugslokal für Gäste im Peenetal und wird 2021 der Ausstellungsort der siebenteiligen Baltic Manors Ausstellung. Das Wasserschloss empfängt Gäste zu Kaffee oder kalten Getränken von Donnerstags bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr. Alle Infos zum Wasserschloss gibt es hier: wasserschloss-quilow.de.

    Übrigens: Wusstest du, dass die Peene vor über 350 Jahren noch der Grenzfluss zu Schweden war?

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  • Mittelschwer
    02:58
    46,9 km
    15,8 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die Tour startet in Klempenow direkt an der örtlichen Bushaltestelle. Alternativ kannst du auch mit dem Auto anreisen und auf dem Wasser-Wanderparkplatz ums Eck parken. Das erste Highlight auf dieser mit knapp 50 Kilometern schon etwas längeren Halbtagestour wartet bereits auf dich, während du quasi noch in den Startlöchern steckst: Die Ruine der Burg Klempenow liegt nur wenige Meter vom Anfang der Tour entfernt. Im angegliederten Café kannst du noch ein leckeres Heißgetränk zu dir nehmen, dann geht es los, die Tollense von beiden Seiten zu erkunden.

    Über Burow und Glochen fährst du auf der sogenannten Eiszeitroute über Felder, Wiesen und durch ein kurzes Waldstück, bis du den Ort Hohenbüssow erreichst. Das Radler-Café mit seinem rustikal hübschen Ambiente macht es einem nicht einfach und man ist schnell geneigt, sich für eine zweite kleine Stärkung auf der schnuckeligen Terrasse niederzulassen.

    Kurz hinter der Gutsanlage Broock überquerst du bei Alt Tellin die Tollense und fährst nördlich von ihr weiter bis nach Schmarsow, wo ein weiteres stattliches Gutshaus auf deine Entdeckung wartet. Auch der kurze Abstecher nach Kartlow lohnt sich, denn das dortige Schloss bietet dir einen der eindrucksvollsten Anblicke der heutigen Tour. Über das verträumte Örtchen Wietzow, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, fährst du im Anschluss wieder zurück nach Klempenow.

    Schwer
    06:09
    99,3 km
    16,1 km/h
    340 m
    330 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Radtour ist Teil des Radfernwegs zwischen Hamburg und Rügen. Sprich, wenn du Lust auf mehr als die hundert Kilometer der Tour hast, lässt sie sich hervorragend erweitern. Aber auch bereits auf diesem Teilstück erwarten dich tolle Highlights und einzigartige Landschaftszüge. Du fährst von Stralsund durch das Küstenhinterland, folgst der Trebel bis zur Peene und gelangst kurze Zeit später in die nördliche Region der Mecklenburgischen Seenplatte an den Kummerower See. Ziel ist das direkt am See gelegene Barock-Schloss Kummerow.

    Du startest am Bahnhof Stralsund Rügendamm nahe der Insel Dänholm. Bevor du in die Pedale trittst, um ein bisschen Strecke zu machen, lohnt es sich, eine kleine Hafenrundfahrt und einen Abstecher in die Altstadt von Stralsund zu machen. Dann führt dich der Weg aus der Stadt heraus, am Borgwallsee und Richtenberger See vorbei bis du bei Kilometermarke 34 zum Gutshaus Rekentin gelangst, wo sich ein kurzer Fotostopp anbietet.

    Kurz darauf überquerst du die Trebel zum ersten Mal und hältst dich fortan in der Nähe ihres Flusslaufs, um ihr bis zur Mündung in die Peene zu folgen. Von hier sind es noch etwas mehr als 20 Kilometer, dann hast du dein Ziel am Schloss Kummerow erreicht. Wenn du das Schloss besichtigen möchtest, findest du hier alle relevanten Infos: schloss-kummerow.de.

    Bei Kummerow befindet sich auch das Gutshaus Pohnstorf, dass sich mit seinen hübschen Ferienwohnungen perfekt für eine Übernachtung anbietet. Neben dem Gutshaus gibt es ein kleines Café, wo du dich zum Ende deiner Tour verdient mit einem leckeren Stück Kuchen belohnen kannst. Hier kannst du dich über das Gutshaus informieren: gut-pohnstorf.de.

    Hast du noch etwas Zeit übrig und möchtest die Tour um ein paar Kilometer erweitern, lohnt sich eine Besichtigung des Herrenhauses Vogelsang oder der Burg Schlitz im Westen beziehungsweise Südwesten von Kummerow. Hierfür solltest du zwischen 25 und 35 Kilometer Extrastrecke einplanen.

    Falls dir die Tour für einen Tag hingegen etwas zu lang sein sollte, kannst du sie natürlich auch in zwei Etappen aufteilen. Die Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Route sind zwar eher rar, in Tribsees gibt es auf etwa halber Strecke aber die Möglichkeit, in einem Hostel einzukehren. Am besten du reservierst dir hier deinen Schlafplatz im Vorfeld.

    Mittelschwer
    02:12
    36,5 km
    16,6 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Berge wie in den Alpen solltest du auf dieser gemütlichen Rundtour eher nicht erwarten – dann wär sie auch nicht mehr so gemütlich. Dennoch ist dieser Teil der Insel Lolland deutlich hügeliger als der Rest, was der Gegend immerhin den Spitznamen „Lolländische Alpen“ einbrachte. Die einzigartige Landschaft wurde vor rund 20.000 Jahren im Verlauf der letzten Eiszeit gebildet, als sich mächtige Eisblöcke im Gebiet von Ravnsby Bakker hin und her schoben. Teilweise schmolzen sie etwas schneller, teilweise etwas langsamer ab und haben so dem Gelände seine heutige Form verliehen.

    Die Tour beginnt in der hübschen Hafenstadt Kragenæs. Von hier legen auch die Fähren Richtung Fejø und Femø ab. Reist du zum Beispiel über das dänische Festland an, kannst du von Svendborg die Brücke nach Langeland nehmen und von dort die Fähre „Langelandslinjen 9“ nach Lolland. In diesem Fall lohnt es sich allerdings, den Startpunkt in den Westen der Tour in die Nähe von Vesterborg zu verlegen.

    Von Kragenæs folgst du der Strecke in südlicher Richtung und fährst an den spektakulären Steinskulpturen „Dodekalitten“ vorbei. Bei Ravnsby lohnt sich ein kleiner Abstecher an die Küste, wo du mit etwas Fantasie die Überreste einer Burgruine besichtigen kannst – heute ist davon nicht viel mehr als ein grüner Hügel in der Landschaft übrig.

    Durch den Ugleholter Wald führt dich die Tour in Richtung Südwesten bis nach Vesterborg – ein guter Ort, um an der Kirche eine wohlverdiente Pause einzulegen. Da es in dieser Ecke Lollands nicht gerade viele Restaurants gibt, ist es übrigens eine gute Idee, ausreichend Proviant mitzunehmen, denn ein idyllisches Plätzchen für ein Picknick findet sich hinter nahezu jedem Hügel.

    So auch etwas weiter im Norden: zum Beispiel im Park rund um das Herrenhaus Pederstrup – ein beliebter Treffpunkt auf der Insel – oder am nahegelegenen See. Das Hauptgebäude des Herrenhauses wurde zu einem Museum umgebaut, das dem dänischen Staatsmann C.D.F. Reventlow und der Zeit der Aufklärung und Romantik gewidmet ist. Alle Infos zum Museum findest du unter aabne-samlinger.dk/reventlow-museet/reventlow-museet.

    Auf deinem Rückweg nach Kragenæs stattest du noch dem Kong Svends Høj einen Besuch ab. Es ist eines der besterhaltenen Ganggräber Dänemarks und über 5.000 Jahre alt. Gegen Ende führt dich die Tour noch in einem kleinen Bogen durch das Hinterland, um die Hauptstraße zu umgehen. Dann bist du auch schon wieder zurück an deinem Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    03:17
    54,5 km
    16,6 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Rundtour „Nordische Traube“ führt dich auf einer Halbtages- bis Ganztages-Etappe durch die malerische Landschaft des Naturparks „Nakskov Fjord“. Dieser Teil Dänemarks ist besonders für sein mildes Klima bekannt. Nicht von ungefähr rührt daher auch der Name dieser Tour, denn du besuchst ein geschätztes dänisches Weingut, das insbesondere für seinen Kirschwein bekannt ist. Diesen Wein aus der etwas anderen „Traube“ solltest du dir unter keinen Umständen entgehen lassen.

    Du startest in der Stadt Naskov im Westen von Lolland. Naskov ist recht gut über die Fährverbindung von Langeland zu erreichen, zudem gibt es einen Bahnhof und damit Anschluss an das lokale Insel-Zug-Netz. Wenn du möchtest, kannst du deine Tour direkt im örtlichen Schiffs- und Seefahrtsmuseum beginnen. Solltest du es jedoch vorziehen, zunächst erst mal kräftig in die Pedale zu treten, kannst du diesen Stopp auch ohne Probleme ans Ende der Tour legen.

    In westlicher Richtung fährst du aus der Stadt heraus und kannst bei gutem Wetter einen Abstecher zum Strand Hestehovedet machen. Das beliebte Naherholungsgebiet lädt mit einer schönen Bademöglichkeit am Nakskov Fjord, allerlei Freizeiteinrichtungen und einem Restaurant zu einer beliebig langen Pause ein. Weiter im Norden des Nationalparks triffst du auf das Weingut Frederiksdal. Suchst du noch das passende Mitbringsel für zu Hause oder einen schmackhaften Umtrunk für den Abend, bist du hier genau richtig – das Weingut ist für seinen Kirschwein weltberühmt.

    Bleibt dir nach so viel tollen Ausflugszielen noch genügend Zeit, vergiss nicht einen Abstecher ganz in den Norden nach Onsevig Harbour zu machen. Der hübsche Hafen im Norden von Lolland ist ein wahres Kleinod und sollte als Fotostopp während deiner Lolland-Reise unter keinen Umständen fehlen. Wenn du möchtest, findest du hier übrigens auch eine Übernachtungsmöglichkeit in origineller Umgebung und einen Campingplatz. Die Tour führt dich im Anschluss durch eine herrliche Naturlandschaft wieder zurück in den Süden nach Nakskov.

    Schwer
    04:08
    61,6 km
    14,9 km/h
    200 m
    200 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Diese angenehme Tagestour verläuft auf herrlichen Radwegen und ruhigen Straßen entlang der wunderschönen polnischen Ostseeküste. Dein Startpunkt befindet sich in Dziwnówek ein paar Kilometer nördlich von Kamień Pomorski, das einen Anschluss an das örtliche Bahnnetz hat und von Swinemünde an der deutsch-polnischen Grenze mit dem Zug zu erreichen ist.

    Küstennahe Wälder wechseln sich mit den Ortschaften Łukęcin, Pobierowo und Pustkowo ab, bis du kurze Zeit später Trzęsacz erreichst. Hier triffst du auch auf die Küstenschmalspurbahn, die eine regionale Attraktion darstellt, seit sie im Jahr 2004 wieder in Betrieb genommen wurde. Wenn du möchtest, kannst du mit ihr einen Teil der Radstrecke bis nach Pogorzelica abkürzen. Die Fahrt mit der Bahn bereitet nicht nur Vergnügen, sie hat auch einen hohen nostalgischen Wert und erinnert an vergangene Zeiten.

    Aber auch der Radweg nach Pogorzelica ist ein Erlebnis für sich und absolut sehenswert. So erwartet dich am Ortseingang von Niechorze zum Beispiel der 48 Meter hohe Leuchtturm. Er ist das Wahrzeichen der Stadt und gilt als einer der schönsten Leuchttürme an der gesamten polnischen Ostseeküste.

    Bereits kurz hinter Pogorzelica wird die Landschaft wieder etwas wilder und die Siedlungsgebiete weichen dem urwüchsigen Küstenwald. Zum Ende der Tour hin führt dich der Weg mitten in die Dünenlandschaft bei Dźwirzyno hinein. Ein langer Steg hilft dir dabei, die weite Sandlandschaft zu durchqueren. Etwa elf Kilometer später erreichst du auch schon dein Ziel in Kolberg. Mit dem Zug kannst du von hier nach Gryfice fahren, wo du Anschluss an alle anderen Zugverbindungen findest – auch an die Schmalspurbahn in Richtung Küste.

    Mittelschwer
    02:20
    38,4 km
    16,5 km/h
    250 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Etwas weiter im Landesinneren, aber immer noch gut von der polnischen Ostseeküste aus zu erreichen, befindet sich diese angenehme Halbtagestour von Białogard nach Połczyn-Zdrój. Białogard ist als einer der größten Verkehrsknotenpunkte der Region von überall aus gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, so zum Beispiel auch von Kolberg an der Küste.

    Die Tour startet dementsprechend direkt am Bahnhof. Schnell bist du aus der Stadt herausgefahren und rollst während des ersten Viertels der Tour gemütlich über Felder und Wiesen, bevor dich das zweite Viertel mit dichtem Wald erwartet, was besonders an heißen Sommertagen etwas ersehnte Abkühlung mit sich bringt.

    Zur Mitte der Tour hin wird die Landschaft zwar etwas hügeliger, nennenswerte Anstiege sind aber auch hier selbst bis zum Ende der Tour hin nicht in Sicht. Nachdem dich die zweite Hälfte der Tour überwiegend mit kulturellen Highlights begrüßt hat, wird es dich sicher freuen, in deinem Zielort Połczyn-Zdrój auf etwas Abwechslung zu treffen. Hier kannst deinen Durst nicht nur mit dem örtlichen Brauwasser – oder viel besser: dem Endprodukt in der örtlichen Brauerei – stillen, sondern auch deine müden Knochen in wohltuendem Thermalwasser entspannen, denn die Kleinstadt Połczyn-Zdrój ist ein staatlich anerkannter Kurort.

    Da es in Połczyn-Zdrój keinen Bahnhof gibt, lohnt es sich – vor allem nach einem entspannenden Bad – hier die Nacht zu verbringen. Den nächsten Bahnhof findest du entlang der Tour in Rąbino oder westlich in Świdwin. Beide Ortschaften sind knapp über 20 Kilometer von Połczyn-Zdrój entfernt.

    Schwer
    05:04
    79,2 km
    15,6 km/h
    90 m
    90 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tagestour nimmt dich mit auf eine Reise durch das Danziger Werder westlich der Weichsel. Du fährst durch eine faszinierende Landschaft, frei von jeglichen Erhebungen. Wenn du die Radtour in zwei bis drei Etappen aufteilst, eignet sie sich deshalb auch perfekt für Familien mit Kindern, die ja bekanntlich nicht so gerne auf Berge hinauffahren. Übernachtungsmöglichkeiten hierfür findest du zum Beispiel in Cedry Wielkie oder in der Nähe von Grabiny-Zameczek.

    Du startest in Danzig am dortigen Bahnhof. Hier endet deine Tour auch wieder, so brauchst du dir während deiner Fahrt keine Gedanken über den Rücktransport machen und kannst sowohl die Landschaft, als auch die vielen Kulturgüter, die es unterwegs zu entdecken gibt, in vollen Zügen genießen.

    Aus Danzig radelst du in Richtung Osten heraus und erreichst nach 18 Kilometern die kleine Ortschaft Koszwały, wo das erste Highlight in Form eines sehr gut erhaltenen Arkadenhauses auf dich wartet. Die Fachwerkbauweise ist typisch für diese prachtvollen Häuser, die zumeist Teil eines Landwirtschaftsbetriebs sind oder waren und dir noch öfter auf deiner Tour über das Werder begegnen werden.

    Das nächste Arkadenhaus wartet etwa zehn Kilometer südlich in der Ortschaft Trutnowy auf deinen Besuch. Kleiner Tipp: Falls es mal regnen sollte, findest du unter der Arkade, dem vorgelagerten ersten Stockwerk dieser Häuser, einen perfekten Unterstand.

    Kurz bevor du den südlichsten Punkt der Rundtour passierst, kannst du in Steblewo die Ruine einer gotischen Kirche aus dem 14. Jahrhundert bewundern. Dann geht es über einen Abschnitt des Mennonitenwegs, einer bekannten Kulturroute der Region, wieder zurück gen Norden bis nach Danzig, wo deine Fahrt über das Danziger Werder am Bahnhof endet.

    Mittelschwer
    03:46
    60,7 km
    16,1 km/h
    60 m
    60 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tour kannst du je nach Belieben in einem halben Tag fahren und dich auf den knapp über 60 Kilometern ein bisschen auspowern oder du nimmst dir einen ganzen Tag Zeit, um die beeindruckende Kulturlandschaft östlich der Weichsel mit ihren geschichtsträchtigen Gebäuden und Bauwerken ausgiebig genießen zu können.

    Die Tour beginnt in der kleinen Stadt Nowy Dwór Gdański am Żuławy Culture Centre, wo du dich ausführlich über die Region und ihre Besonderheiten informieren kannst. In der Kleinstadt gibt es außerdem einen Bahnhof, der die Küstenregion mit dem Werder verbindet. Du fährst in Richtung Norden am Flussufer der Tuja entlang. In der Nähe der Ortschaft Żelichowo lädt das Areal um die griechisch-katholische Kirche zu einer kleinen Verschnaufpause ein.

    Du folgst nun weiter der Tuja, bis diese in die deutlich größere Szkarpawa mündet, die auf dem Weg zur Weichsel ist und dich bis dorthin begleitet. In den Dörfern Drewnica und Żuławki lohnen sich zwei kurze Abstecher, um die eindrucksvollen Arkadenhäuser zu bewundern, die an die herrschaftlichen Landwirtschaftsbetriebe vergangener Zeiten erinnern.

    Während du die Rundtour im Süden vollendest, sind noch weitere Abstecher in kleine Ortschaften möglich, darunter Jeziernik, Stawiec und Tuja. Dann gesellt sich die Route wieder an den gleichnamigen Fluss und endet, wo sie begonnen hat: am Żuławy Culture Centre.

    Mittelschwer
    04:31
    73,9 km
    16,4 km/h
    80 m
    70 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Für diese Tour über das Marienburger Werder lohnt es sich, etwa einen ganzen Tag einzuplanen. Natürlich kannst du die 74 Kilometer auch in kürzerer Zeit fahren, die Landschaft ist komplett flach und es stellt sich dir kein störender Berg in den Weg. Aber du möchtest ja schließlich auch was von der Landschaft sehen – und die hat mit rustikalen Backsteinbauten, mittelalterlichen Burgen und mystischen Friedhöfen so einiges zu bieten.

    Du startest in Malbork am Parkplatz nahe dem Nogat-Flussufer gegenüber der Marienburg. Die Kreisstadt Malbork ist zudem ein relativ großer Verkehrsknotenpunkt in der Region, deshalb ist sie von überall in Polen gut mit der Bahn zu erreichen. Über die flache Landschaft führt dich die Route in westlicher Richtung aus der Stadt heraus. Die Besichtigung der Marienburg hebst du dir für den Schluss auf, dann kannst du ohne Zeitdruck und in aller Ruhe das imposante Gebäude erkunden.

    Nach etwa 24 Kilometern gelangst du in die Nähe der Weichsel, wo du in der Ortschaft Boręty einen kleinen Abstecher zu einer interessanten Backsteinruine einer gotischen Kirche machen kannst. In Palczewo zweigt die Route wieder gen Osten ab und du fährst in Richtung Nowy Staw, der nächstgrößeren Stadt. Aber auch die vielen kleinen Ortschaften, die du auf deiner Reise passierst, haben durchaus ihren Charme. Scheinbar willkürlich gesellen sich die Häuser in kleinen Gruppen entlang der Straße zusammen und lassen gleichzeitig noch so viel Platz, dass ohne Probleme noch fünf bis zehn Hausnummern dazwischen Platz fänden. Rustikale Holzkirchen bilden nicht selten eine Art Ortskern in diesem sporadischen Assemblement und hin und wieder taucht auch eine urige Windmühle am Feldrand auf.

    Nowy Staw weiß gleich mit mehreren Highlights zu beeindrucken, bevor deine Fahrt über eine kleine Schleife im Norden zurück nach Malbork zurück geht. Sowohl in Marynowy als auch in Lasowice Wielkie lohnt es sich, einen kleinen Streifzug durch die Ortschaft zu unternehmen. Stolze Arkadenhäuser zeugen hier von den früheren Gutshöfen, die oft den ersten Samen für eine Siedlung gesetzt haben. Bis Malbork sind es nun noch etwa zehn Kilometer, dann endet deine Tour direkt vor der Marienburg.

    Schwer
    09:23
    127 km
    13,5 km/h
    460 m
    450 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Kleinlitauen, auch Preußisch-Litauen genannt, gilt als Wiege der litauischen Literatur und bezeichnet einen alten Siedlungsraum litauischer Einwanderer nach Ostpreußen, der sich heute auf drei Staaten verteilt: Polen, Litauen und die russische Exklave Kaliningrad. Diese Tour führt dich auf knapp 130 Kilometern durch das Memelland in Litauen. Es ist zwar möglich, die Strecke in einem Tag zu fahren, angenehmer ist es aber, wenn du sie in zwei Etappen aufteilst – so musst du nicht hetzen und kannst die Landschaft und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke ausgiebig genießen. Passende Übernachtungsmöglichkeiten findest du hierfür auf halbem Weg in Šilutė.

    Du beginnst deine Reise durch Kleinlitauen in Klaipėda am Bahnhof. Klaipėda ist die größte Stadt an der litauischen Ostseeküste und dementsprechend gut mit der Bahn zu erreichen. Am Hafen macht die Route einen kleinen Abstecher zur Memelburg aus dem 13. Jahrhundert. Klaipėda ist nicht gerade klein, so dauert es ganze 13 Kilometer, bis du aus den Vororten herausfindest. Ab hier führt dich die Strecke am König-Wilhelm-Kanal entlang, bis du im Landschaftsschutzgebiet Kliošiai in dichten Wald eintauchst.

    Für etwa zehn Kilometer gesellt sich die Route nun an die Küste des Kurischen Haffs, ehe sie nach Osten ins Landesinnere abzweigt. Die Landschaft ist weit und flach, die Straßen kaum befahren – trotzdem kann es sein, dass selbst in dieser dünn besiedelten Gegend ab und an auch mal ein LKW an dir vorbeirauscht. Achte deswegen besonders auch auf den Verkehr hinter dir. Nach etwa 16 Kilometern hast du dein Zwischenziel Šilutė erreicht, wo du für den nächsten Tag neue Energie schöpfen kannst.

    Auch wenn der Radweg ab Šilutė größtenteils auf einer Bundesstraße verläuft, ist die Strecke landschaftlich doch recht beschaulich und eher vergleichbar mit einer normalen Überlandstraße. Bis zur nächsten größeren Ortschaft Pagėgiai sind es noch knappe 40 Kilometer. Dort gibt es übrigens auch einen Bahnhof, von wo du zurück nach Klaipėda fahren kannst.

    Die Tour geht jedoch noch weiter und macht einen Schlenker durch den Rambyn Regional Park, der direkt an der Memel gelegen ein herrliches Naturparadies beherbergt. In der Ortschaft Vilkyškiai endet deine Reise durch Kleinlitauen. Von der dortigen Bushaltestelle fährt ebenfalls ein Bus zurück nach Klaipėda. Kleiner Tipp: Die Buslinie KAUTRA befördert auch dein Bike. Fahrpläne gibt es hier: autobusubilietai.lt/de

    Mittelschwer
    03:25
    56,9 km
    16,7 km/h
    270 m
    270 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Halbtagestour führt dich auf gemütlichen Radwegen und nur wenig befahrenen Straßen durch Skåne, die südlichste Provinz von Schweden. Auf 57 Kilometern besuchst du alte Schlösser und Herrenhäuser, begegnest mystischen Runensteinen und fährst auf dem neu angelegten Radweg „Sydkustleden“ auch ein Stück entlang der schwedischen Ostseeküste.

    Du beginnst deine Rundreise direkt am Schloss Svaneholm nordwestlich der Ortschaft Skurup, dort befindet sich auch ein Parkplatz. Dank seiner Lage an der Eisenbahnlinie Malmö-Ystad ist Skurup auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wenn du mit dem Zug anreist, kannst du die Besichtigung von Schloss Svaneholm auch an das Ende deiner Tour legen und in Skurup südlich aus der Ortschaft herausfahren, wo du bereits nach wenigen hundert Metern auf die Tour triffst.

    Ein paar Kilometer weiter südlich passierst du Västra Vemmenhög, jene Ortschaft, wo die bekannte Romanfigur Nils Holgersson seine wunderbare Reise durch Schweden begann. Wie passend, denn auch du wirst während deiner Rundfahrt durch Skåne mehr als nur einmal den Zauber dieser Landschaft spüren und außergewöhnliche Orte besuchen. Nachdem du das südlichste Schloss Schwedens, Schloss Dybeck, passiert hast, wirst du die Ostseeküst erreichen, wo du eine erste Pause am Hafen von Hörte einlegen kannst.


    Schon bald erreichst du die Ostseeküste, wo du im Fischerort Hörte eine erste Rast einlegen kannst. Das kleine Restaurant inmitten der vielen kleinen Fischerboote lädt zu einem ausgiebigen Mahl ein.

    Über das imposante Schloss Marsvinsholm im Osten führt dich die Tour anschließend in einem großen Bogen wieder zurück in Richtung Skurup. Dort endet sie am Schloss Svaneholm, dass du nun in aller Ruhe besichtigen kannst, falls du es am Anfang ausgelassen hast. Die Öffnungszeiten und alle weiteren Infos zum Schluss gibt es unter svaneholmsslott.se.

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  • Touren
    13
  • Distanz
    806 km
  • Zeit
    51:42 Std
  • Höhenmeter
    2 330 m

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