© Fotografin: Erika Dürr

Grenzgänger – 6 Tage Weitwandern im Tannheimer Tal

Wander-Collection von Tannheimer Tal

Wanderlustige, die gerne länger unterwegs sein wollen, können sich auf die neugeschaffene Route „Grenzgänger“ freuen. Wie der Name schon verrät, führt sie auf ihren sechs Etappen stetig entlang der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. In insgesamt sechs Tagen werden in beiden Ländern 80 Kilometer und 6.000 Höhenmeter erwandert. Start- und Zielpunkt ist dabei das Tannheimer Tal. Die überaus anspruchsvolle Wanderroute ist in Zusammenarbeit des Tannheimer Tals mit dem Deutschen Alpenverein, Bad Hindelang und dem Lechtal entstanden.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    04:26
    9,05 km
    2,0 km/h
    970 m
    620 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Etappe des Grenzgänger-Etappenwandersteigs führt uns zu den Paradegipfeln des österreichischen Tannheimer Tals: Bschießer und Ponten. Der herrliche Gratweg ist einfach zu begehen und imposant aussichtsreich.Beschreibung:
    In einer abwechslungsreichen Wanderung geht es durch sämtliche Vegetationsstufen von Schattwald hinauf zur Unteren Stuibenalpe, bis wir uns an unserem ersten Gipfel, dem Bschießer, inmitten einer alpinen Landschaft wiederfinden. Über einen wilden, aber kaum ausgesetzten Grat gelangen wir zu unserem zweiten Gipfel, dem Ponten, dessen Kreuz wir über eine anspruchsvolle letzte Passage erreichen. Von hier führt uns der Weg auf der deutschen Seite hinab zur urigen Willersalpe. Da schmecken die Erzeugnisse der eigenen Sennerei besonders gut. Hier haben wir die Möglichkeit zur Übernachtung - oder zum eineinhalbstündigen Abstieg hinunter nach Hinterstein.
    Tipp:
    Der Bergkäse in der Willersalpe schmeckt hervorragend! Die Übernachtungsmöglichkeiten sind einfach, aber urig!
    Sicherheitshinweise:
    Entlang des gesamten Grenzgängers sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit grundlegende Voraussetzung. Es handelt sich um alpine Wege und Pfade!
    Ausrüstung:
    Alpine Wanderausrüstung, gutes Schuhwerk, evtl. Stöcke

    Schwer
    05:38
    11,8 km
    2,1 km/h
    920 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Wir wandern auf dem Grenzgänger-Etappenwandersteig von der Willersalpe über den Schrecksee und mit dem Blick auf drei Seen zur Landsberger Hütte. Beschreibung:
    Früh machen wir uns auf, um einen der ganz großen Höhepunkte des gesamten Grenzgänger-Weges zu bestaunen: den Schrecksee. Diesen Anblick müssen wir uns aber zunächst mit mehreren Auf- und Abstiegen verdienen.
    Zunächst geht es steil und teilweise etwas anspruchsvoll hinauf zum Geißeckjoch, von wo wir nicht nur den herrlichen Vilsalpsee von oben sehen können, sondern auch unser Etappenziel, die Landsberger Hütte erahnen können. »So weit noch!?« wird man erstaunt feststellen! Aber der Tag ist noch lang und der Weg wunderschön. Unterhalb des felsigen Rauhhorns gelangen wir in das nächste Joch, von dem wir nun das erste Mal den Schrecksee erblicken können. Nur schwer lösen wir uns einige Kilometer später von diesem sagenhaften Anblick, aber wir müssen weiter! Wieder wechselt unser Blick am nächsten Sattel.Durch eine sanfte Graslandschaft erreichen wir unseren letzten Übergang für heute, das westliche Lachenjoch, das uns endlich den Blick auf unser Etappenziel ermöglicht. Während die Füße die verdiente Pause genießen, bleibt Zeit, von der Sonnenterrasse der Landsberger Hütte aus die düstere Nordwand der Lachenspitze mit ihrem anspruchsvollen Klettersteig zu bestaunen. Tipp:
    Der Kaiserschmarrn auf der Landsberger Hütte bei Wirt Reinhard Frühholz ist ein Genuss!

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Schwer
    05:20
    12,6 km
    2,4 km/h
    700 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die dritte Etappe führt uns von der Landsberger Hütte über den Jubiläumsweg bis zum Prinz-Luitpold-Haus. Dabei laufen wir hoch über dem Schwarzwassertal auf einem herrlichen Panoramapfad. Beschreibung:
    Ein weiterer imposanter Wandertag, unter anderem auf dem Jubiläumsweg, wartet auf uns. Zunächst wandern wir auf bekannten Wegen zurück in Richtung Schrecksee, biegen dort jedoch links in Richtung Prinz-Luitpold-Haus ab. Der Hochvogel, der mächtige, unübersehbare Felsriese dominiert heute unseren Ausblick.
    Anfangs noch unendlich weit weg, kommen wir ihm auf dem herrlichen Teilstück des Jubiläumswegs näher. Immer wieder müssen wir dabei anspruchsvolle Passagen bewältigen, die jedoch meist mit Drahtseilen entschärft sind.Gerade als wir uns nach einigen Stunden am Hochvogel langsam satt gesehen haben, biegen wir ab und stehen vor der größten Herausforderung der heutigen Etappe: Das Geröllfeld zur Bockkarscharte ist steil, lang und beschwerlich zu gehen – umso größer ist der Stolz und die Freude, wenn man den Übergang dann endlich erreicht.Ob man sich dann mehr über den Anblick einiger der markantesten Gipfel des Allgäus oder aber über die überraschend nahe Hütte freut, sei jedem selbst überlassen!Tipp:
    Mittagspause auf dem herrlichen Bänklein im Bereich Notländ einplanen: Oft grasen dort Schafe - und der Ausblick ist gigantisch!

    Schwer
    07:34
    16,5 km
    2,2 km/h
    830 m
    1 590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Wir wandern über den Himmelelecksattel und das Hornbachjoch nach Hinterhornbach - die erste Talübernachtung im Verlauf des Grenzgängers! Besonders beeindruckend: das Panorama vom Kanzbergrücken mit Blick auf die Lechtaler Berge.Beschreibung:
    Während wir am Vortag die bekannten Berge wie Höfats, Trettach und Schneck von Fern bewundern konnten, kommen wir ihnen heute richtig nahe.
    Den Anfang macht der Schneck, dessen Vorgipfel trainierte Wanderer durchaus auch »mitnehmen« können. Aber auch jene, die lieber erst einmal Strecke machen möchten, werden mit einem sagenhaften Blick auf die wunderschöne Höfats belohnt.70 Grad steil ragen ihre Flanken auf, gekrönt von gleich vier spitzen Gipfeln. Eine Augenweide. Abermals durchwandern wir herrliche Blumenwiesen und ausgedehnte Geröllfelder, um am Hornbachjoch wieder eine völlig neue Perspektive zu erleben: Wieder erscheint der Hochvogel, diesmal jedoch von seiner anderen, nicht minder spektakulären Seite. Aber auch die Hornbachkette mit ihren Dolomit-Gipfeln zieht unsere Blicke auf sich.Zeit zum Schauen bleibt auf dem langgezogenen Rücken des Kanzbergs in jedem Fall genug. Der Abstieg durch den Wald nach Hinterhornbach gibt dann endlich die Ruhe, all die Eindrücke der vergangenen Tage zu verarbeiten.Tipp:
    Rast etwas unterhalb des Himmelecksattels: Mit herrlichem Blick auf die wunderschöne Höfats.

    Schwer
    07:17
    14,8 km
    2,0 km/h
    1 210 m
    1 250 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.
    Schwer
    06:21
    13,7 km
    2,2 km/h
    1 060 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Finale für den Grenzgänger. Wir passieren die Zipfelsfälle, steigen hinauf zur Zipfelsalpe und zum Iseler, ehe wir auf dem herrlichen Gratweg hinüber zum Kühgundkopf wandern. Über Wannenjoch und Wiedhag geht es hinunter nach Schattwald.Beschreibung:
    Der sechste Tag auf dem Grenzgänger führt uns ein letztes Mal über die Grenze. Zunächst wartet aber ein imposanter Wasserfall gleich zu Beginn der Etappe. Weiter geht es durch herrlichen Wald und ausgedehnte Wiesen zur Zipfelsalpe, auf deren aussichtsreichen Terrasse die Brotzeit gleich doppelt so gut schmeckt.
    Die Gipfelhänge unseres ersten Ziels, dem Iseler, sind von hier aus bereits zu sehen. Weiter durch blumenreiche Wiesen gewinnen wir immer weiter an Höhe, bis wir am Gipfelgrat das erste Mal die Ortschaften Ober- und Unterjoch erkennen können. Wir folgen dem gesamten Gratverlauf teilweise ausgesetzt, teilweise steil, meist jedoch auf schönen Bergpfaden bis hinüber zum Kühgundkopf.Im Abstieg in Richtung Schattwald warten die letzten Drahtseile auf uns, bevor wir uns an der Wannenjochbahn entscheiden können, ob wir unseren Grenzgang mit einer gemütlichen Bahnfahrt ins Tal beenden oder aber die letzten Höhenmeter noch vollends zu Fuß zurücklegen möchten.Tipp:
    Einkehr in der Zipfelsalpe bei den netten Wirtsleuten!

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    78,5 km
  • Zeit
    36:36 Std
  • Höhenmeter
    5 700 m

Dir gefällt vielleicht auch

8 Wochenendtouren im Bergischen Land
Wander-Collection von
komoot
Grenzenloses Radfahren im Saarland
Fahrrad-Collection von
Saarland
Flow-Trail statt Ski-Piste
Mountainbike-Collection von
komoot