© Zugspitz Region GmbH, Foto: Erika Spengler

12 Tage durch die Zugspitz Region auf dem Spitzenwanderweg

Wander-Collection von
Zugspitz Region

200 Kilometer und über 6.800 Höhenmeter, das ist das Rahmenprogramm für den Spitzenwanderweg. Der nagelneue Fernwanderweg führt dich in zwölf Etappen als Rundroute durch die abwechslungsreiche Landschaft der Zugspitz Region. Am Rande von Mooren und weiten Seen wanderst du durch die hügelige Voralpenlandschaft. Auf spannenden Steigen erkundest du die Partnachklamm und die Höllentalklamm. Entlang von Loisach und Isar genießt du stille Flusstäler. Rund um Mittenwald verzaubern dich naturbelassene Bergwälder. Und auf schmalen Pfaden steigst du auf in die Bergwelt von Karwendel, Wetterstein und Ammergebirge. Ohne Frage, Spitzenwanderweg ist der perfekte Name für diese Traumtour.

Der Rundweg beginnt in dem Künstlerort Murnau und führt dich von hier aus über Garmisch-Partenkirchen in die Alpenwelt Karwendel. Nach einem Zwischenstopp im beschaulichen Mittenwald steigst du an den Hängen des Wettersteingebirges auf und durch die Höllentalklamm zum Zugspitzdorf Grainau ab. Von hier aus durchquerst du das malerische Ammergebirge, bevor du nach der Umrundung des Staffelsees wieder am Ausgangspunkt ankommst. Die einzelnen Etappen stellen unterschiedliche Ansprüche an dein Können und deine Kondition. Während sich auf den alpinen Etappen durch Karwendel und Wettersteingebirge vor allem ausdauernde Wanderer wohlfühlen, eignen sich die Abschnitte durchs Voralpenland und durchs Ammergebirge auch perfekt für Familien und Genusswanderer. Aber auch die alpinen Strecken führen über gut ausgebaute Wege und drahtseilversicherte Steige. Wenn du hier noch ein wenig mehr Spannung suchst, kannst du problemlos den ein oder anderen Gipfelaufstieg mit einbauen.

Wie es sich für einen Rundweg gehört, kannst du natürlich an jeder beliebigen Stelle einsteigen oder auch nur einzelne Etappen erwandern. Das wird vor allem dadurch erleichtert, das alle Etappenorte – abgesehen von den Berghütten Soiernhütte und Schachenhaus – per Bus, Bahn oder Seilbahn erreichbar sind. So kannst du dich entscheiden: Nimmst du dir den ganzen Spitzenwanderweg am Stück vor oder teilst du ihn dir auf verschiedene Tage und Wochenenden auf. Wie deine Entscheidung auch ausfallen wird – diese Tour wird ein unvergessliches Erlebnis.

Der Spitzenwanderweg wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:58
    21,7 km
    4,4 km/h
    400 m
    450 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Wanderung (leichte Tour) ausgewiesen.Mitten in der idyllischen Fußgängerzone Murnaus beginnt deine erste Etappe auf dem Spitzenwanderweg, die dich zunächst an der evangelischen St. Nikolaus Kirche vorbei und über mehrere Aussichtspunkte an den Ortsrand führt. Durch Wälder und Weideland erhaschst du bald schon den ersten Blick auf den Froschlauer See, den du anschließend auf direktem Weg nahezu umrundest.Einen kurzen Anstieg später und du kannst ein erstes herrliches Panorama in Richtung Alpen genießen, während du durch kleine Ortschaften und Wiesen hinunter zur breiten Loisach wanderst. Du folgst ihrem Verlauf – direkt an ihrem Ufer führt dich ein schmaler Pfad am Fluss entlang und bis zur nächsten größeren Ortschaft. Ohlstadt ist ein typisches bayerisches Dorf und verlockt Wanderer zu allerlei Genuss: Ob Eis, Getränk oder Einkehr – gut gestärkt machst du dich auf zum nächsten Abschnitt der Etappe.Zunächst noch am Waldrand, führt dich ein breiter Forstweg bald hinein und hinauf in den Wald, wo über den Wipfeln der Bäume immer wieder das Zugspitzmassiv aufblitzt.Ein besonders schöner Abstecher führt dich über 140 Höhenmeter hinauf zur Aussicht am Heldenkreuz. Wir haben dir den Weg mit eingeplant, damit du das Panorama nicht verpasst. Danach sind es nur noch wenige Minuten bis du das Ortszentrum von Eschenlohe, deinem heutigen Tagesziel erreichst.

  • Mittelschwer
    04:08
    15,6 km
    3,8 km/h
    180 m
    100 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Wanderung (leichte Tour) ausgewiesen.Die heutige Etappe steht ganz im Zeichen von Moor und Wald – und natürlich im Zeichen von der unübersehbaren Zugspitze, der du heute immer näher kommen wirst. Vom Ortszentrum Eschenlohes steigst du zunächst wenige Höhenmeter gemächlich bergauf, um den ersten Aussichtsplatz entlang des Weges zu erreichen: Inmitten von Weideflächen schweift dein Blick über den Mühlbach und Moorflächen bis hinüber zu dem – momentan noch – weit entfernten Zugspitzmassiv.Vorbei an den sieben Quellen führt dich der Weg immer zwischen Moor und Wald in Richtung Oberau und weiter über Weiden nach Farchant. Hier hältst du dich auf der östlichen Seite der Loisach und steigst bald durch Wald und Wiesen auf den schmalen Pfaden des Philosophenwegs hinauf – der Blick auf die Zugspitze begleitet dich auf jedem Schritt.Auf urigen Waldwegen geht es weiter: Die Geräusche von Garmisch teilweise im Ohr, wanderst du auf schön angelegten Pfaden, passierst Bänke und religiöse Denkmäler, die die unmittelbare Nähe der Wallfahrtskirche St. Anton verraten. Ein Abstecher zur Kirche lohnt sich und bedarf nur eines unerheblichen Umwegs.Vom Denkmal König Ludwigs II. aus steigst du nach Garmisch-Partenkirchen ab – entweder, um deine Übernachtungsmöglichkeit aufzusuchen oder um mit Bus und Bahn die Heimreise anzutreten.

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  • Mittelschwer
    04:44
    26,2 km
    5,5 km/h
    740 m
    590 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Bergwanderung (mittelschwere Tour) ausgewiesen.Mit über 26 Kilometern gehört die dritte Etappe zu den längsten des Spitzenwanderwegs. Aber auf dieser Strecke wird dir von Anfang an einiges geboten: Vom Olympia Skistadion führt dich der Weg direkt in die berühmte Partnachklamm. Nachdem du am Eingang den Eintritt bezahlt hast, geht es hinein in die atemberaubende Schlucht. Tief und an vielen Stellen nur wenige Meter breit hat sich das Wasser in den harten Muschelkalk gefressen und über aufwändig angelegte Stege wanderst du direkt durch dieses Naturschauspiel.Viel zu schnell ist es rum und schon stehst du nach der dunklen Schlucht und dem lauten Grollen des Baches inmitten eines hellen Waldes. Auf einem schmalen Pfad steigst du hinauf nach Vordergraseck und weiter über einen Serpentinenpfad zum Eckbauer. Von nun an folgst du dem Bergrücken und zahlreiche Aussichtsbänke laden dazu ein, die Ruhe der Natur in vollen Zügen zu genießen. Durch herrlichen Wald, über weite Wiesen und vorbei an urigen Schuppen gelangst du zur Elmauer Alm-Hütte – eine Einkehr hast du dir hier redlich verdient.Bergab wanderst du am Schloss Kranzbach vorbei. Im Anschluss geht es zunächst auf schmalen Pfaden, später auf einer Forststraße bis nach Klais. Hier wechselst du auf die andere Seite der Schnellstraße und biegst auf Höhe des Bahnhofs nach rechts ab – durch Wald und Lichtungen gelangst du zum Grubsee. Am Ortsrand vom Dorf Barmsee wechselst du abermals die Seite der Schnellstraße und wanderst von nun an durch Wälder und über Wiesen bis zum Etappenziel Krün – das Karwendel inzwischen stets im Blick.

  • Schwer
    05:26
    13,2 km
    2,4 km/h
    770 m
    60 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als alpine Wanderung (schwere Tour) ausgewiesen.Deine heutige Etappe beginnt im Dorf Krün, direkt am Fuße der eindrucksvollen Schöttelkarspitze. Der Blick auf diesen Gipfel wird sich im Laufe des Tages wandeln, denn während du am Morgen noch von weit unten auf bewaldete Hänge blickst, wird der felsige Berg in wenigen Stunden zum Greifen nahe sein – oder blickst du womöglich von der Schöttelkarspitze selbst hinunter ins Tal?Um dir dieses Panorama zu verdienen, erwartet dich zunächst aber ein ebenerdiger Wanderweg entlang der wildromantischen Isar. In ihrem naturbelassenen, breiten Bachbett plätschert sie gleichmäßig neben deinem Weg dahin, bis du den Fluss nach wenigen Kilometern überquerst und in den Berghang abbiegst. Über breite Forststraßen geht es durch den herrlichen Wald bergauf, bis du nach den ersten 500 Höhenmetern eine erste Rast verdient hast: Die Fischbachalm steht auf weiten Almwiesen und verwöhnt die Wanderer und Bergsteiger mit kleinen Köstlichkeiten.Mit Blick auf die vordersten Felsgipfel des Karwendels kannst du hier für den nächsten Abschnitt Kraft tanken: Der Lakeiensteig ist wunderbar abwechslungsreich und führt auf schmalem Pfad quer durch den steilen Hang bis zum Soiernhaus. Immer wieder erwarten dich kurze ausgesetzte Passagen, die jedoch größtenteils mit Drahtseilen gesichert sind. Der Aus- und Tiefblick ist dafür umso fantastischer!Ebenso schön ist der Kontrast, wenn du kurz vor dem Soiernhaus unvermittelt in den Bergwald rund um die Soiernseen eintauchst. An der Weggabelung bleibt dann die womöglich wichtigste Entscheidung des Tages: erst ein Bad oder gleich zur Hütte? Leicht bergab geht es zu den herrlichen Bergseen, rechts über einen steinigen Pfad in wenigen Minuten zum Soiernhaus.Und wenn du jetzt immer noch vor Energie strotzt, bleibt auch eine dritte Variante: Rund 400 Höhenmeter und leichte Kletterei, die Trittsicherheit erfordert, trennen das Soiernhaus von der Schöttelkarspitze – bezahlt wird diese Mühe nicht nur mit einem unbeschreiblich schönen Panorama, sondern vor allem auch mit Tiefblick hinunter auf Krün, wo du heute Morgen gestartet bist.

  • Schwer
    07:10
    20,8 km
    2,9 km/h
    550 m
    1 210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als alpine Wanderung (schwere Tour) ausgewiesen.Der fünfte Tag startet gleich mit einem fordernden Aufstieg – aber dafür wirst du auf jedem Schritt mit einer unfassbaren Aussicht auf die tief unter dir liegenden Soiernseen verwöhnt. Auch wenn der Weg dazu einlädt – raste hier noch nicht, den am schönsten ist der Ausblick am Joch unterhalb der Gumpenkarspitze. Und wenn du es noch ein wenig dramatischer haben möchtest, dann steigst du die letzten 100 Höhenmeter zum Gipfel auf.Hast du dich in die eine Richtung satt gesehen, brauchst du dich nur umzudrehen: Felsig und alpin ragen plötzlich die großen Gipfel des Karwendels vor dir auf. Während du auf herrlichen Wiesenpfaden hinabsteigst, kommst du aus dem Staunen kaum heraus. An allen Weggabelungen hältst du dich rechts und gelangst nach einem kurzen Gegenanstieg zum 1.787 Meter hohen Jöchel zwischen Hirzeneck und Soiernspitze. Wenn in dir ein echter Gipfelstürmer steckt, dann steigst du am besten noch auf Pfadspuren über grobes Geröll hinauf zur Soiernsitze, dem höchsten Gipfel rund um die Soiernseen.Vom Jöchel führt ein schöner Pfad durch herrlichen Bergwald zunächst hinunter zur bewirtschafteten Krinner-Kofler-Hütte und anschließend eine breite Forststraße bis zum Abzweig des Jägersteigs. Hier biegst du links ab und folgst dem Lauf des Seinsbachs – der jedoch im Sommer kein Wasser führt. Nach wenigen Minuten verwandelt sich der breite Weg in einen schmalen, rutschigen Pfad. Die Bänke des Bachs sind hier selbst lange nach Regenfällen nass. Wenn du nicht gerade über schmierige Steine balancierst, querst du einen der zahllosen Bäche oder Wasserfälle. Eine sagenhafte und zugleich abenteuerliche Passage, ganz besonders bei sommerlicher Hitze!Bald wird der Wald lichter und du gelangst über eine Weide hinunter zur Aschaukapelle nahe des – hier inzwischen ganzjährig wild brausenden – Seinsbaches. An dieser Stelle überquerst du ein weiteres Mal den Bach und gelangst bald an die Hauptstraße, der du für knapp einen Kilometer bis zum Kreidewerk folgst. Nun biegst du bei der Beschilderung „Buckelwiesen/Schmalensee” rechts in den Wald ab, absolvierst einen letzten steilen Gegenanstieg und findest dich nach wenigen Minuten plötzlich inmitten eines sagenhaften Panoramas wieder: Urige Holzschuppen stehen verstreut auf den weiten, saftigen Wiesen, etwas unterhalb glitzert der Schmalensee in der Abendsonne, während dahinter die mächtigen Felswände des Karwendels aufragen.Die Route führt dich auf einer schmalen Teerstraße direkt auf das Bergpanorama zu. Ein letztes Mal zweigt der Spitzenwanderweg in den Wald ab und führt dich dann hinab zum Etappenziel Mittenwald – allerdings nicht ohne dir kurz vor deiner Ankunft eine letzte Aussicht auf die Berge und die Stadt zu gönnen.

  • Schwer
    06:00
    14,3 km
    2,4 km/h
    1 160 m
    230 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als alpine Wanderung (schwere Tour) ausgewiesen.Vom beschaulichen Mittenwald führt dich die sechste Etappe wieder hinauf in wildromantische alpine Landschaft. Trotzdem geht es auf der Etappe zunächst gemütlich zu: Die ersten zehn Kilometer steigen nur sanft an und bei sicherer Wetterlage kannst du dir einen kleinen Abstecher zum Strandbad am Lautersee erlauben.Nach den ersten steilen 100 Höhenmetern direkt am Ortsrand von Mittenwald, wanderst du zunächst auf breiten Pfaden entlang eines Lehrpfades und zahlreicher Aussichtspunkte, bevor du nach nur gut zwei Kilometern den Badesee erreichst: Der Lautersee ist mit Kiosk und Strandbad erschlossen und bietet ein erstes wunderbares Panorama, denn die Spitzen des Karwendels spiegeln sich bei Windstille in der Wasseroberfläche.Optisch fast noch schöner ist wohl der folgende Ferchensee, der von ursprünglichen Bergwäldern gesäumt wird. Hier beginnt nun eine meditative Wanderung durch den Wald – einzige Unterbrechung sind die wenigen Lichtungen und hin und wieder mal ein Bachlauf.Erst mit Erreichen der Wettersteinalm auf 1.530 Meter Höhe ändert sich der Anspruch: Unterhalb der beeindruckenden Wände des Wettersteinkamms steigst du durch alpinen Rasen, Geröllflächen und Latschen hinauf zum Schachentor. Auf 1.878 Metern eröffnet sich dir unvermittelt ein sagenhafter Blick auf König Ludwigs Schachenschloss: Mit den wilden Gipfeln der Zugspitze im Hintergrund ist diese Perspektive womöglich die schönste, die du auf das Bauwerk bekommen kannst.Auf Pfadspuren querst du das große Geröllfeld unterhalb von Frauenalpkopf und Nördlicher Dreitorspitze und steigst, wenn das Schachenhaus bereits in greifbarer Nähe scheint, nochmals einige Meter ab, nur um sie auf der anderen Seite über die Forststraße wieder aufzusteigen. Spätestens jetzt hast du dir deine Einkehr im Schachenhaus mehr als verdient. Nach einer ersten Pause locken dich dann aber doch das bemerkenswerte Schachenschloss und der botanische Alpengarten.

  • Schwer
    05:15
    11,9 km
    2,3 km/h
    690 m
    920 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als alpine Wanderung (schwere Tour) ausgewiesen.Zusammen mit der achten Etappe durch die Höllentalklamm ist die siebte vom Schachenhaus zum Kreuzeck wohl die mit dem stärksten alpinen Flair: Während deines Abstiegs – immerhin fast tausend Meter – hinunter ins Reintal bleibt dir in jedem Fall genügend Zeit zum Bestaunen der atemberaubenden Landschaft.Der Abstieg beginnt nahezu unmittelbar nach dem Start am Schachenhaus und dauert tatsächlich mehrere Stunden. Der Tiefblick hinunter ins Tal, der Weitblick auf die Felsspitzen des beliebten Klettergebiets rund um die urige Oberreintalhütte und natürlich die Aussicht auf das Zugspitzmassiv belohnen die Mühe. Dazu das Rauschen des Wassers inmitten des mystischen Waldes und die Bergwanderung ist perfekt.Steil und teilweise ausgesetzt – aber mit Drahtseilversicherungen – geht es in zahlreichen Serpentinen hinunter. Mit Erreichen des Oberreintals beginnt der Wald, der dir von hier bis zum Etappenziel Schatten spenden wird. Bald plätschert das erste Wasser neben dir, bevor es es mit jedem Meter wilder und wilder rauscht. Immer tiefer steigst du, während das Tosen des oft versteckten Baches auf reißende Wasserfälle und enge Tobel schließen lässt. Irgendwann verliert der Pfad an Steilheit und du findest dich im malerischen Reintal wieder. Die nahegelegene Bockhütte verspricht eine erste Belohnung für die geschafften Höhenmeter.Frisch ausgeruht und gestärkt wanderst du ohne größere Höhenunterschiede entlang der bläulich schimmernden Partnach durchs Tal. An welcher Stelle sollst du deine Füße in den eiskalten Bach halten? Eine schwere Entscheidung, denn ein Platz ist schöner als der andere. Die letzte Möglichkeit ist kurz nach der markanten Brücke, danach verschwindet die Partnach unvermittelt in ihrer berühmten Klamm.Hier verlässt du schließlich auch das Reintal. Auf breiten Forststraßen geht es in Richtung der nicht bewirtschafteten Laubhütte, die den niedrigsten Punkt der heutigen Etappe markiert. Bedeutet: Ab hier geht es wieder bergauf! Mit dem Rauschen der Bodenlahne im Ohr, wanderst du auf schmalen Pfaden durch herrlichen Wald. Nach einer Bachüberquerung führt der Pfad stetig ansteigend bergan, bevor er auf den letzten Höhenmetern nochmals deine Kondition herausfordert: In einigen Serpentinen geht es durch den steilen Wald hinauf auf das Plateau vom Kreuzeck. Erst einmal verschnaufen und die Aussicht genießen, bevor du dann dein Lager in der Kreuzeckhütte beziehst.

  • Mittelschwer
    04:38
    12,2 km
    2,6 km/h
    210 m
    1 080 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Bergwanderung (mittelschwere Tour) ausgewiesen.Nachdem du am Vortag bereits das ausgiebige Absteigen geübt hast, wendest du das Erlernte heute direkt nochmals an: Von der Kreuzeckhütte geht es zunächst zwar noch 140 Höhenmeter nach oben, danach aber knapp 1.400 bergab! Langweilig wird es dabei sicher nicht, denn hast du den Anstieg durch herrliche Bergwiesen, Alpenrosen und Latschen zum Hupfleitenjoch geschafft, geht es durch eine wilde Felslandschaft hinunter in Richtung der unbewirtschafteten Knappenhäuser.Immer wieder entschärfen Drahtseile den gerölligen, teilweise steilen Pfad, der dich mit einem großartigen Tiefblick nach Hammersbach verwöhnt. Nach den Knappenhäusern wird der Pfad bald etwas bewaldeter, bevor unvermittelt die Höllentalangerhütte zwischen Waldrand und Klammbeginn auftaucht. Die 2015 neu eröffnete Hütte wartet nicht nur mit einer modernen Architektur und einem eigenen Kleinwasserkraftwerk auf, sondern vor allem auch mit einem freien Blick auf den höchsten Gipfel Deutschlands: Die 2.962 Meter hohe Zugspitze ragt direkt über der Hütte in den Himmel.Nach einer ausgiebigen Rast setzt du deine Tour entgegengesetzt der Zugspitze fort und steigst hinab in die bekannte Höllentalklamm. Gerade noch wanderst du durch einen breiten Talkessel, doch nach einem kurzen Tunnel stehst du mitten in der schmalen, eindrucksvollen Klamm. Hoch über dir kannst du den Himmel über den Felswänden sehen, tief unter dir das Wasser des Hammersbachs. Das Wasser hast du dabei nicht nur akustisch im Ohr, sondern an vielen Stellen auch direkt auf der Haut, denn nass wird es in dieser Klamm selbst bei klarem Sonnenschein.Am Kassenhäuschen bezahlst du rückwirkend den Eintritt zur Klamm – Bargeld nicht vergessen – und wanderst abschließend durch dichten Wald hinab nach Hammersbach. Der letzte Abschnitt des Tages führt dich schließlich ohne größere Höhenunterschiede über weite Wiesen zum Zugspitzdorf Grainau.

  • Mittelschwer
    04:50
    21,2 km
    4,4 km/h
    530 m
    340 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Wanderung (leichte Tour) ausgewiesen.Die neunte Etappe beginnt an dem kleinen Bahnhof von Grainau und führt dich zunächst durch einen hübschen kleinen Wald direkt bis zur Loisach. Du folgst ihrem Verlauf für einige Kilometer, bis die Route an einem Wanderparkplatz aus dem Tal abzweigt.Du lässt das turbulente Tal hinter dir und steigst in eine andere Welt auf: Durch herrlichen Bergwald führt dich der Weg nun bestens ausgebaut stetig bergan, wobei die Aussicht mit jedem Schritt besser wird. Bald schon taucht die mächtige Zugspitze hinter dir auf und auch die Felsen des Rauhensteins kommen in den Blick.Kurz nach einer markanten Weggabelung hast du auf einer malerischen Lichtung bereits den höchsten Punkt der heutigen Etappe erreicht. Von nun fällt der Weg stetig und moderat ab und gibt dir Zeit, das breite Tal zwischen Kienjoch und Friederspitz zu erkunden.Immer wieder kreuzt du kleine Bachläufe oder erhaschst an den Lichtungen neue Perspektiven auf die umliegende Bergwelt. Bald erreichst du das urtümliche Bachbett des Elmaubachs. Du überquerst das steinige Bachbett und kurz darauf triffst du auf die Fahrstraße in Richtung Schloss Linderhof. Du folgst der Straße und nach knapp drei Kilometern erreichst du an dem prunkvollen Schloss das Ziel der heutigen Etappe. Übernachtet wird hier natürlich nicht im Schloss, sondern im angrenzenden Schlosshotel.

  • Mittelschwer
    04:36
    11,8 km
    2,6 km/h
    640 m
    750 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Bergwanderung (mittelschwere Tour) ausgewiesen.Wunderbare Aussichten – sowohl auf die gestrige Etappe, als auch auf die vor dir liegenden Etappen – warten heute! Zunächst aber genießt du ausgiebig den herrlichen Bergwald, der dich auf deinem Aufstieg vom Schloss Linderhof bis hinauf zum August-Schuster-Haus begleitet. Direkt am Schloss Linderhof hältst du dich an die Wegweiser und tauchst unvermittelt in den Wald ein. Bald schon verlässt du den breiten Forstweg und steigst über einen schmalen Pfad weiter hinauf. Zweimal überquerst du noch eine breite Straße, bevor du vollends durch einsame Natur wanderst.Auf herrlichen Waldpfaden geht es über Wurzeln und Steine hinauf, bis sich auf Höhe der Kälberalm das Gelände langsam öffnet. An mehreren Stellen bieten sich dir hier traumhafte Weitblicke auf die gestrige Etappe – Blick auf die imposante Zugspitze inklusive. Ein letztes Steilstück führt dich auf den bekannten Maximiliansweg, der dich teilweise durch steile Grasflanken und unterhalb steiler Felswände direkt zum August-Schuster-Haus bringt. Neben einem Abstecher auf dessen bewirtete Terrasse bietet sich für Schwindelfreie zudem ein Abstecher zum Vorgipfel des Pürschlings an. Wenn du noch weitere 200 Höhenmeter absolvieren möchtest, erwartet dich alternativ der Teufelstättkopf.Von hier geht es weniger anspruchsvoll auf breiten Forststraßen hinunter in Richtung Langenthal-Alm und von dort immer entlang des Bachlaufs nach Unterammergau. Beim Abstieg kannst du dann noch wählen: Auf Forstwegen weiter durch den Wald oder auf Stegen und Stufen durch die romantische Schleifmühlenklamm. Vom großen Parkplatz am Fuße des Wanderwegs hältst du dich geradeaus und gelangst so direkt zum Etappenziel Unterammergau.

  • Mittelschwer
    03:51
    10,9 km
    2,8 km/h
    540 m
    550 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Wanderung (leichte Tour) ausgewiesen.Dank eines Abstechers auf den aussichtsreichen Gipfel vom Hörnle ermöglicht dir die elfte Etappe einen Blick in Richtung Alpenvorland und Staffelsee. Ein zunächst unscheinbarer, aber dann malerischer Tobel kurz vor Bad Kohlgrub beschert dir einen überraschend schönen Abschluss dieser Etappe.Bereits von Unterammergau kannst du dein erstes Zwischenziel deutlich erkennen: Die drei bewaldeten Gipfel – Vorderes, Mittleres und Hinteres Hörnle – stehen aussichtsreich in der ersten Reihe der Alpen und können heute ganz nach Lust und Laune kombiniert oder auch schlicht durch eine Einkehr auf der Hörnlehütte ausgetauscht werden.Bis du den steilen Wald dort oben jedoch erreichst, wechseln sich Asphaltstraßen, Forstwege und herrliche Pfade ab – die markante Kapelle auf halbem Weg dient dir dabei nicht nur als Orientierungshilfe, sondern auch als erste Pausemöglichkeit. Sobald du den Wald erreicht hast, geht es teilweise steil und über Wurzeln direkt hinauf zur Hörnlehütte.Nach einer Pause mit dazugehörender Brotzeit geht es von der Hörnlehütte aus entweder nach rechts über vorwiegend breite Forstwege und gut ausgetretene Pfade auf die nachgelagerten Gipfel, oder du hältst dich gleich in Richtung Norden, um direkt nach Bad Kohlgrub abzusteigen.Hierzu folgst du zunächst den Liftanlagen und hältst dich an deren unterer Station links in einer Waldschneise, die im Winter als Skipiste dient. Auf halbem Weg verlässt du die Schneise nach links in den Wald und gelangst zuerst ans Sonneneck und anschließend nach Sonnen. Abermals folgst du der Route im Ort nach rechts, überquerst einen Bach und erreichst kurze Zeit später Guggenberg. Von hier aus folgst du der Asphaltstraße zunächst nach Obernau und biegst direkt am Bach ab in einen einsamen Tobel. Eine herrliche Allee mit Aussichtsbänken führt dich zu einem weiteren Bach und wenig später nach Bad Kohlgrub, dem Ziel der heutigen Etappe.

  • Mittelschwer
    04:15
    26,9 km
    6,3 km/h
    190 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In der Zugspitz Region wird diese Etappe als Wanderung (leichte Tour) ausgewiesen.Idyllisches Voralpenland, ein ruhiger Wald und ein See mit berühmter Insel: Die heutige Etappe führt dich durch verschiedene Eindrücke und gibt dir auf den gut befestigten Wegen viel Zeit zum Schauen, Genießen und Nachdenken über die bereits hinter dir liegenden Etappen.Du verlässt das kleine Bad Kohlgrub nach Norden und findest dich unvermittelt in typisch ländlicher Voralpengegend wieder: Ausladende Weideflächen ziehen sich über die sanften Hügel, hier und da findet sich ein Bauernhof oder ein kleines Dorf dazwischen. Du passierst wunderschöne Aussichtsbänke und kannst aus der Ferne bereits den Staffelsee erkennen. Ein Stück nach dem urigen Dörfchen Spittelsberg gelangst du in einen ruhigen Wald, den du ohne allzu große Höhenunterschiede durchquerst.Kurz bevor du den Staffelsee erreichst, biegst du scharf auf einen schmalen Wanderweg ab. Nun wanderst du durch sagenhafte Moorlandschaften in Richtung Uffing am Staffelsee. Nach der Hälfte führt dich der Weg direkt an das Ufer des Sees – ab hier folgen bis zu dem Nordufer auch zahlreiche Bademöglichkeiten.Von Uffing aus führt der Spitzenwanderweg inmitten weiter Wiesen in Richtung Seehausen, wo sich auf einer kleinen Landzunge mit Sitzmöglichkeiten nahe der Bootsanleger eine letzte Pause anbietet. Von hier wanderst du entlang von malerischen Bootshäusern und später durch einen hohen Schilfgürtel bis an den Ortsrand von Murnau. Nun sind es nur noch wenige Minuten bis zum Marktplatz, wo du vor genau zwölf Tagen deine Wanderung auf dem Spitzenwanderweg begonnen hast.

Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    207 km
  • Zeit
    59:53 Std
  • Höhenmeter
    6 600 m

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