Wandern im Kyffhäuser

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Foto: Johnny

Beim Wandern im Kyffhäusergebirge entdeckst du die landschaftlichen Besonderheiten dieser Region auf und unter der Erde. Auf dem Kyffhäusergebirge befinden sich die Ruinen einer ehemaligen Burganlage. Hier findest du auch den Barbarossaturm, benannt nach dem sagenumwobenen deutschen Kaiser. Wenn du in die Sage eintauchen möchtest, die sich um ihn rankt, tauchst du am besten in die Barbarossahöhle ab. Vor allem Hobbygeologen kommen hier voll auf ihre Kosten. Denn die Barbarossahöhle ist eine von weltweit nur zwei Höhlen aus Anhydritgestein. Doch auch über Tage findet sich eine beeindruckende Landschaft. Buchenwälder und Streuobstwiesen wechseln sich ab mit Karstgestein und Gipshängen. Feuchtwiesen und Schilfgebiete sind Brut- und Raststätte für unzählige Vogelarten, allen voran für Kraniche. Und die Wanderwege im Kyffhäusergebirge führen dich mitten durch diese schier unberührte Natur.

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Geprägt durch die Reichsburg Kyffhausen


Südöstlich des Harzes befindet sich das Mittelgebirge Kyffhäuser. Auf einer Wanderung durch den Nordosten des Kyffhäusergebirges kannst du der Ruine der Reichsburg Kyffhausen einen Besuch abstatten. Sie ist malerisch auf einem Bergvorsprung gelegen. Eigentlich handelt es sich bei der Reichsburg um drei einzelne Befestigungsanlagen, da diese durch Gräben voneinander getrennt sind. Zusammen bilden Unter-, Mittel- und Oberburg eine riesige Burganlage, die sich über rund 600 Meter Länge und ungefähr 60 Meter Breite erstreckt.


Was dich dort erwartet ist beeindruckend. Denn in der Unterburg sind beispielsweise noch die Reste einer ehemaligen Kapelle erhalten geblieben. Die Oberburg wartet mit dem Barbarossaturm und dem Kyffhäuser-Denkmal mit dem reitenden Kaiser Wilhelm I. auf. Am bekanntesten ist aber das Innere des Berges, nämlich die Barbarossahöhle. Um diese Höhle rankt sich eine wohlbekannte Sage.


Entdecke das sagenhafte Reich Barbarossas


Kaiser Friedrich I., auch Barbarossa („Rotbart“) genannt, kam während der Kreuzzüge ums Leben. Es kam jedoch das Gerücht auf, er sei gar nicht tot. Zusammen mit seinem Gefolge weile er in einem unterirdischen Schloss im Kyffhäuserberg. Er säße auf einem Stuhl aus Elfenbein, auf einen Tisch aus Marmor gestützt. Alle 100 Jahre erwache er aus seinem tiefen Schlaf und schicke einen Zwerg aus, um festzustellen, ob immer noch Raben über dem Berg kreisten. Solange dies der Fall sei, verfalle der Kaiser in einen weiteren hundertjährigen Schlaf. Erst wenn sein roter Bart einmal um den runden Tisch gewachsen sei, würde ein Adler die Raben vertreiben und Barbarossa könne wieder seinen Platz in der Welt einnehmen.


Eine tolle Geschichte, auf deren Spuren du dich heute bei einer Führung durch die Barbarossahöhle bewegen kannst. Die Entdeckung dieser Höhle war übrigens nur ein Zufall. Jedoch einer, über den sich alle (Hobby-) Geologen heute freuen. Denn das dortige Anhydritgestein ist eine absolute Seltenheit. Nur zwei solcher Höhlen gibt es weltweit.


Ein Besuch der Barbarossahöhle ist auch im Rahmen einer kulturellen Veranstaltung möglich. Regelmäßig finden Konzerte, Kabaretts und andere Events in der Höhle statt. So kannst du dich am Ende eines Wandertages nicht nur gut unterhalten lassen, sondern erlebst gleichzeitig die mystische Atmosphäre dieser sagenumwobenen Höhle.


Erkunde den Naturpark Kyffhäuser


Beim Wandern im Kyffhäusergebirge dreht sich allerdings nicht alles nur um Barbarossa. Denn das Mittelgebirge liegt inmitten eines Naturparks. So führt dich eine Wanderung auf dem Kyffhäuserweg auf 37 eindrucksvollen Kilometern durch herrliche Buchenwälder, über einladende Streuobstwiesen und durch eine faszinierende Landschaft aus Karstgestein. Tauche ein in die herrliche Natur Thüringens und blicke hinaus auf die Goldene Aue und das Kyffhäusergebirge. Drei Tage solltest du für diese Rundwanderung einplanen.


Ein Paradies für Kraniche


Im Naturpark Kyffhäuser leben eine Vielzahl unterschiedlicher Tiere. Auch Pflanzen, die sonst nur in Küstennähe vorkommen, gedeihen hier prächtig und verleihen der Umgebung ein mediterranes Flair. Die Goldene Aue mit dem Helme-Stausee und ausgedehnten Feuchtwiesen im Norden des Naturparks Kyffhäuser dient über 300 Vogelarten als Rast- und Brutgebiet. Auch tausende von Kraniche nutzen das Gebiet, was dieses Paradies für Kraniche ebenfalls zu einem Paradies für Vogelbeobachter macht.


Spiele auf einem Waldxylophon


Für das Wandern mit Kindern im Kyffhäusergebirge bietet sich der Walderlebnispfad an. Er beginnt am Kyffhäuser-Denkmal und führt entlang des Nordhangs des Kyffhäusergebirges zur Ruine der Rothenburg. Viele interessante Informationen rund um den Wald sind hier kindgerecht aufbereitet. Außerdem könnt ihr den Wald auf dem Wanderweg durch das Kyffhäusergebirge mit allen Sinnen erleben, beispielsweise beim Laufen über den Waldboden mit bloßen Füßen oder beim Spielen auf einem Waldxylophon.


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