Wandern in den Pyrenäen

in
Foto: Tom

Was ist das Besondere am Wandern in den Pyrenäen? Wie eine Naht verbinden die Pyrenäen, dort wo Spanien und Frankreich aufeinandertreffen, die iberische Halbinsel mit dem europäischen Festland. Vom Atlantik bis zum Mittelmeer erstreckt sich mit vielen hundert markanten Gipfeln, fruchtbaren Tälern und blau schimmernden Bergseen ein Gebirge, das vor allem für seine Vielfalt bekannt ist. Die häufig verwendete Beschreibung, die Pyrenäen seien wie die Alpen, nur sonniger, stimmt einerseits, wird der wilden Diversität dieser Gebirgsregion aber nicht annähernd gerecht. „Vom Atlantik bis zum Mittelmeer“ ist nämlich nicht nur geografische Beschreibung dieses Landstrichs, sondern auch gelebte Realität. Von grünen Almen und vergletscherten Gipfeln alpiner Ausprägung bis zu trockenen, mediterranen Küstenpfaden und Bergseen jeder nur erdenklichen Form hast du auf den Wanderwegen der Pyrenäen eine große Auswahl toller Routen.

Mittelschwer
03:10
11,2 km
Mittelschwer
03:04
10,8 km
Mittelschwer
04:30
9,91 km
Mittelschwer
02:03
6,12 km
Mittelschwer
04:12
13,3 km
Mittelschwer
04:22
12,1 km
Mittelschwer
02:32
7,13 km
Mittelschwer
02:59
8,54 km
Mittelschwer
04:35
11,2 km
Schwer
01:47
6,31 km
Mittelschwer
02:12
6,55 km
Schwer
03:30
10,2 km
Mittelschwer
03:46
10,8 km
Schwer
03:56
11,9 km
Mittelschwer
03:34
9,78 km
Mittelschwer
01:45
6,28 km
Mittelschwer
02:55
8,24 km
Mittelschwer
02:02
7,34 km
Leicht
01:49
6,22 km
Mittelschwer
03:47
10,6 km

Die 20 schönsten Wanderungen in den Pyrenäen

Entdecke weitere tolle Touren in der Region um Pyrenäen

Mehr Informationen

Französische Pyrenäen: Katharerburgen und tiefgrüne Täler

Der französische Teil des Gebirges zieht sich zwar ebenfalls bis zum Mittelmeer hin, ist jedoch ein wenig grüner als die klar mediterran geprägte Landschaft in großen Teilen der spanischen Gebiete. Im sanften Pyrenäenvorland kannst du einige schöne Katharerburgen besuchen, die sehr schön erhalten sind und sich mit ihren spannenden Geschichten toll für das Wandern mit Kindern eignen. In der Nähe des hübschen Ortes Cucugnan beispielsweise findest du mit den Burgen Quéribus und Château de Padern zwei tolle Burgen innerhalb einer Tageswanderung. Von der Burg Quéribus, die auf einer markanten Bergspitze thront, hast du einen sehr schönen Ausblick über die grünen Gebirgszüge der Region Okzitanien. Auch die bekannte Burg Carcassonne, die etwas weiter nordwestlich steht, gehört zu diesem kulturellen Erbe. Sehr entspannt wandert es sich entlang des Flusses Hérault, der sich aus den südlichen Cevennen durch die Pyrenäen bis zum Mittelmeer schlängelt. Die Pont du Diable (Teufelsbrücke) aus dem elften Jahrhundert bei Saint-Jean-de-Fos steht seit 1998 als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Jakobsweg in Frankreich unter Schutz, ist aber für Fußgänger passierbar.

Spanische Pyrenäen: mediterrane Sonne über wild-alpiner Landschaft

In den spanischen Gebieten verbinden sich Sonne und mediterrane Felsenlandschaften mit wunderschönen Naturparks aus tiefen Canyons, grünen Tälern, Seen und Bergen zu einer einzigartigen Wanderlandschaft. Ein sehr guter Ausgangsort für Gipfeltouren in den zentralen Pyrenäen ist das Städtchen Benasque. Hier in den Zentralpyrenäen findest du auch den Weltnaturerbe Nationalpark Ordessa, der für seine tiefen Canyons bekannt ist. Der Parque Nacional Aigües Tortes i Estany de St. Maurici in Katalonien, also etwas weiter östlich, ist vielleicht der schönste Teil der Pyrenäen, denn er vereint die vielen Charaktermerkmale des Gebirges an einem Ort: felsige Schluchten, sonnendurchflutete, lichte Wälder und knallblaue Bergseen mit Panoramablick. Bilder vom Frühling in den wilden, üppigen Tälern dieses Parks unter strahlend blauem Himmel mit markanten Bergketten am Horizont lassen jedes Wandererherz ein bisschen schneller schlagen. Wenn du gern Bergsee und Gipfeltour kombinieren möchtest, bist du zum Beispiel am Puigpedrós richtig. Der sehr markante 2.914 Meter hohe Berg liegt ganz in der Nähe der Seen von Malniu, die zwischen grünen Wiesen und mannsgroßen Felsbrocken eingebettet sind. Am Cap de Creus versinken die Pyrenäen schließlich im Mittelmeer. Die vorgelagerte Halbinsel lädt mit ihrem hübschen Hafen auf eine gemütliche Ruhepause ein.

Frühling im vielleicht schönsten Gebirge Europas

Die beste Zeit zum Wandern in den Pyrenäen ist der Frühling: die Wege sind dann (größtenteils) schon schneefrei und die überaus reichhaltige Flora blüht in farbenfroher Pracht. Dennoch ist die drückende Hitze des Sommers auch in den spanischen Gebieten wie Katalonien noch fern. Für Wanderungen in den Pyrenäen ist die Saison ein wenig länger als in den Alpen, aber im Juli und August ist es sehr heiß. In diesen Monaten empfehlen sich Küstentouren oder Wanderungen in höheren Lagen. Auch der Spätsommer ab September ist schön hier, jedoch solltest du dich informieren, welche Hütten dann noch geöffnet sind. Übrigens: Wenn du dich nicht entscheiden möchtest, kannst du auch einen der Wanderwege in den Pyrenäen aussuchen, der als Rundtour durch Frankreich und Spanien führt.


Karte der 20 schönsten Wanderungen in den Pyrenäen

Beliebt rund um die Region Pyrenäen

Find die perfekte Tour

in

Wettervorhersage rund um die Region Pyrenäen

Wenn du Touren für andere Sportarten in Pyrenäen suchst, schau dir unsere Guides für Rennradtouren in den Pyrenäen an.

Entdecke mehr von Aragonien: Finde die besten Wanderungen in allen Regionen.