Wandern im Karwendel

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Foto: Christoph

Endlose Bergketten unter blauem Himmel und ein Horizont markanter, schneebedeckter Gipfel machen das Wandern im Karwendel zu einem alpinen Augenschmaus. Von Garmisch-Patenkirchen bis Jenbach zieht sich das Gebiet in vier imposanten Gebirgsketten aus dem östlichen Bayern über Innsbruck bis weit nach Tirol hinein. Der größte Naturpark Tirols lockt zudem mit einem außergewöhnlich dichten Netz an bewirtschafteten Hütten entlang der vielen Wanderwege im Karwendel. Vor allem im Osten ziehen eine wunderbare Dichte an verschiedenen Tierarten und der schöne Achensee auch Wanderer mit Kindern an. Hier kommt die Vielfältigkeit der Wanderregion besonders zur Geltung.  Im alpin-raueren Westen dagegen gibt es eine Vielzahl an ambitionierten Bergtouren, aber auch den beschaulichen Isarursprung zu entdecken.

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Das Karwendel ist eine eindrucksvolle und sehr wandelbare Wanderregion, in der du sowohl wilde und ausgesetzte Grat-Touren in Angriff nehmen kannst, als auch entspannte Wanderungen über sanfte Almen. Überall bilden die mächtigen Bergketten am Horizont ein eindrucksvolles Panorama. Der Süden ist sanfter, doch in dieser Gebirgslandschaft mit ihren mächtigen Graten und Gipfeln heißt das nicht, dass du dort nur zahme Hügel finden wirst. Selbst hier wirst du noch auf Gletscher, Kare und tiefe Gebirgstäler stoßen. Viele Wanderwege im Karwendel sind gut begehbar, aber Wanderer sollten auf Geröll gefasst sein, denn der Kalk des Gesteins ist verhältnismäßig brüchig. Daher ist oftmals gute Trittsicherheit gefragt. Der brüchige Fels hat aber auch noch eine andere Folge: Die ganze Region ist reich an wunderschön wilden Felsformationen. Auf der Nordseite kannst du sogar Steilwände mit bis zu tausend Meter Höhe bestaunen, die bei der Auffaltung des Gebirges entstanden sind. Im Süden wird das Gebiet durch das Inntal begrenzt, auf das man aus der erhöhten Bergposition häufig einen sehr schönen Ausblick hat. Jeder Abschnitt des Karwendels hat seinen eigenen Reiz.

Rauer Westen: Schroffer Fels und majestätische Bergketten

Das Karwendel ist der größte Naturpark Tirols. Der Isarursprung, wo zwischen massiven Felshängen der bekannte Fluss als beschauliches Bächlein beginnt, ist ein gemütlicher Ort. Leise plätschert hier das Wasser aus drei kleinen Karstbächen über moosbewachsenen Fels und vereint sich unter jungen Birken auf einer Lichtung zur Isar. Die Isar wird in ihrem weiteren Verlauf Richtung Schwarzes Meer zu einem mächtigen Fluss. Als einer der wenigen naturbelassenen Wildflüsse Europas rauscht sie aber zunächst noch durchs Gebirge.

Etwas weiter östlich kannst du im zentralen Karwendel den Besuch der bekannten Stadt Innsbruck ganz einfach mit einer Bergtour kombinieren: Hier fährt die Nordkettenbahn mehrmals pro Stunde direkt aus dem Stadtteil Hungerburg über zwei Stationen bis hinauf auf den Gipfel des Hafelekars. Innerhalb von zehn bis fünfzehn Minuten befindest du dich so auf etwa 1900 Metern Höhe und kannst den Ausblick über die Stadt und bis weit ins Gebirge hinein genießen. Direkt an die Bergstation der Nordkettenbahn schließen auch mehrere schöne Wanderwege durch das Karwendel an, die dich über Hänge und Grate führen.

Üppiger Osten: Sanfte Gipfel und Artenreichtum in Flora und Fauna

Ganz im Osten bildet der beliebte Achensee die Grenze zwischen Karwendel und Brandberger Alpen. Als größter See Tirols wird er manchmal „Tiroler Meer“ genannt. Das Wasser hat hier eine sehr gute Qualität und ist zum Schwimmen voll und ganz geeignet. Allerdings sollte man bedenken, dass der Achensee ein Gebirgssee und als solcher relativ kalt ist.

Über dem Achensee erhebt sich fast unscheinbar der sanfte Gipfel der Hochplatte. Dieser Berg ist zwar „nur“ 1814 Meter hoch und einfach zu besteigen, aber er ist trotzdem ein sehr lohnendes Ziel. Die Flora und Fauna sind hier reicher als im schrofferen Westen und entlang der Wanderwege blühen auch schon einmal seltene Orchideen. Wer mit Kindern wandern geht, findet hier ein tolles Gebiet, denn auf Rundwanderungen im östlichen Karwendel könnt ihr viele Tierarten sehen. Gemsen, Steinböcke, Steinadler und sogar Murmeltierrudel sind hier zuhause.

Aber auch für ambitioniertere Wanderer bietet der Osten des Karwendels passende Wanderwege. Wanderungen auf die Mondsteinspitze etwa gelten als technisch und konditionell anspruchsvoll. Sie sind aufgrund ausgesetzter Passagen auf brüchigem Kalkstein und einem steilen Gipfelanstieg vom Alpenverein der Kategorie „schwarz“ (besonders schwierig) zugeordnet.

Die besten Möglichkeiten zur Anreise (nach Gebiet)

Der Isarursprung ist am besten über Scharnitz zu erreichen. Über Innsbruck gelangt man sehr gut ins Inntal, ins Halltal und zur Wolfsklamm. Für die Anreise zur Mondscheinspitze, der Hochplatte und dem Achensee bietet sich Jenbach an. Im Westen kannst du die Wanderregion Karwendel auch über Garmisch-Partenkirchen und im Norden über Mittenwald erreichen. Hütten sind in dieser Region meist von Mai oder Juni bis Anfang Oktober geöffnet.


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