Radtouren im Altmühltal

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Eine Radtour im Altmühltal ist eng mit dem Fluss Altmühl verbunden, dessen Verlauf das Tal gebildet hat. Von der Quelle bis zur Mündung fließt die Altmühl 220km durch Bayern, bevor sie bei Kelheim in die Donau mündet. Der Naturpark Altmühltal umrahmt den Fluss bis zu seiner Einmündung und schützt die einzigartige Landschaft im Umkreis. Das bekannte Mittelalter-Städtchen Rothenburg ob der Tauber bildet den besten Ausgangspunkt im Altmühltal für eine Radtour, die entlang des Flusses von den Feuchtgebieten im Norden bis fast ins schöne Regensburg an der Donau führt.

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Romantischer Ausgangspunkt

Rothenburg ob der Tauber ist für Radfahrer gut geeignet. In der mittelalterlichen Stadt kannst du leicht mit dem Fahrrad das historische Zentrum erkunden und bist den Fußgängern immer einen Schritt voraus. Als Startpunkt für deine Radtour im Altmühltal solltest du die kleine Rundfahrt auf jeden Fall mit einplanen, bevor du dich in die freie Natur begibst. Gleich am Beginn teilt sich der Altmühltal Radweg auf. Eine flache Strecke umgeht das hügelige Quellgebiet und macht die Fahrt leichter. Die anspruchsvollere Strecke führt direkt durch die Hügel an die Quelle der Altmühl. In Colmberg-Binzwangen laufen beide zusammen und der Radweg führt weiter nach Gunzenhausen.

Am Oberlauf der Altmühl fährst du durch die feuchten Auengebiete. Hier ist das Tal nur eine weite Senke, die bei starken Regenfällen auch schon mal überflutet sein kann. Dann ist auch der Radweg für einige Tage nicht befahrbar. In der Saison kommt das aber eher selten vor.

Eine Fahrradtour um den Altmühlsee herum führt dich zu interessanten Landschaftsmarken wie der kontinentalen Wasserscheide, die den Verlauf der Flüsse nach Norden oder Süden teilt. Das Ablaufwasser aus dem Altmühlsee überwindet durch einen Tunnel diese Trennung und fließt nach Norden in die Regnitz. Der See selbst ist als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Hier kannst du seltene Arten von Wasservögeln und Singvögeln ganz ungestört beobachten. An dem anderen Ufer des Sees ist hingegen immer etwas los. Hier gilt der Altmühlsee als fränkische Adria mit Badespaß und Unterhaltung.

Familienfreundliche Radwege

Nur kurz östlich vom Altmühlsee führt ein Radweg zum Brombachsee, der wesentlich größer ist und der als Badesee weniger überlaufen ist als der Altmühlsee. Hier kannst du auf deiner Radtour im Altmühltal eine kurze oder auch längere Pause einlegen, um beim Baden im See oder in der Sonne am Strand die Seele baumeln zu lassen.

Am Altmühlsee, der zur Wasserversorgung des Main-Donau-Kanals dient, stößt der Taubertalradweg zum Altmühlradweg, sodass die überregionale Verbindung zum Main hergestellt ist. Er weist auf der ganzen Strecke kaum Steigungen auf und ist für Familien und Senioren daher ebenso geeignet wie für geübte Radsportler. Auch entlang der Altmühl ist das Landschaftsprofil flach, sodass das Radfahren sehr gemütlich werden kann und auch Kinder keine Probleme mit längeren Strecken haben. Zudem sind zahlreiche Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten an der Strecke vorhanden, so kannst du die Radtour im Altmühltal allein, mit deinem Partner oder mit der ganzen Familie individuell gestalten und auch mal spontan abändern.

Anspruchsvolle Abzweigungen

Viele der zahlreichen Radwege durchs Altmühltal kreuzen den zentralen Altmühlradweg oder zweigen von diesem ab. Besonders in nördlicher Richtung wird die Landschaft zusehends hügeliger, sodass viel dieser Wege eher für ambitionierte Radfahrer geeignet sind.

Der Anlautertal Radweg zweigt in Treuchtlingen in Richtung Norden vom Altmühlradweg ab und führt in die Römerstadt Weißenburg. Dahinter beginnt die anspruchsvolle Strecke mit einer starken Steigung, die dich auf die Jurahochebene führt, von der sich schöne Ausblicke über die umliegende Landschaft eröffnen. Durch längere Streckenabschnitte auf der Straße und später einem starken Gefälle, das vorsichtig befahren werden sollte, ist die Strecke für Kinder weniger geeignet. In Titting besteht dann die Möglichkeit, wieder nach Dollnstein und zum Altmühlradweg zurückzukehren.

Ausflüge in die Geschichte

Direkt in Dollnstein beginnt der Geoweg Urdonautal, der dich in die frühen erdgeschichtlichen Epochen zurückführt. Urzeitliche Felsformationen und Fossilien zeigen dir hier, wo die Donau früher einmal ihren Weg grub und wie die einzelnen Schichten der Felsen aufgebaut sind. Der Rundweg endet nach etwas mehr als 60km wieder in Dollnstein.

In Weißenburg startet eine ebenfalls schöne Alternative für deine Radtour im Altmühltal. Auf dem Limes Radweg folgst du der Strecke des alten römischen Grenzverlaufs mit seinen heute teils kaum noch sichtbaren Zeichen. Der Abschnitt startet unter der eindrucksvollen Hohenzollernburg Wülzburg und führt dich über einen rekonstruierten römischen Grenzturm in Erkertshofen bis hinunter nach Kipfenberg.

Der Via Raetica Radweg ist im Altmühltal teilweise identisch mit dem Limes Radweg. Auch er ist ein Fernweg, der zum Teil durch das Altmühltal führt und der Grenze der ehemaligen römischen Provinz Raetien folgt. Von Kipfenberg fährst du auf ihm nach Süden über Altmannstein und Bad Gögging nach Kelheim an der Donau.

Natur pur im Altmühltal

Sanfte Flussauen, helle sonnendurchflutete Buchenwälder und bizarre Felsformationen sind nur ein kleiner Ausschnitt der unzähligen Naturschönheiten auf deiner Radtour durchs Altmühltal. Auf dem Weg zum Main-Donau-Kanal, dessen Bett die Altmühl ab Dietfurt teilt, wandeln sich die Landschaften von der Aue zu Feldern und Wiesen und zu großen alten Wäldern. Kleine und große Seen und Teiche bringen Frische in die Sommerhitze und ermöglichen so manchen Badestopp unterwegs.

Die Altmühl ist eines der langsamsten Fließgewässer in Deutschland. Dies bedeutet eine ideale Lebensgrundlage für viele Tierarten, die an den heute durch Kanalisierungen schnell fließenden Flüssen kein Futter mehr finden. Daher ist das Altmühltal Heimat zahlreicher Insektenarten, die wiederum Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl von Singvögeln bilden. Eine Radtour im Altmühltal gibt dir die Möglichkeit, viele dieser seltenen Tierarten zu entdecken und die große Vielfalt der Natur zu bewundern.

Wetter und Wege

Durch die relativ hohe Lage von 400m und mehr steigen die Temperaturen im Altmühltal erst Ende Juni auf durchschnittlich über 20°C. Die Radsaison beginnt daher meist Anfang Juli und reicht bis Ende September oder sogar in die erste Oktober-Woche hinein. Der Niederschlag ist relativ gleichmäßig verteilt, weswegen die Regenkleidung immer wichtig ist. Für Familien ist der August die ideale Radfahrzeit, denn dann ist es warm, aber nicht zu heiß und das Fahren macht so richtig Spaß.

Viele Radtouren durchs Altmühltal führen abseits der Straßen auf Radwegen durch Wald und Flur. Die Wege sind gut ausgebaut und für Tourenräder ideal geeignet. Besonders anspruchsvolle Routen sind immer gut gekennzeichnet, sodass du dich schon im Voraus ideal über deine Radtour im Altmühltal informieren kannst. Das Logo des Altmühltalradwegs führt dich sicher den Fluss entlang und auch die anderen Radwege sind gut ausgeschildert.

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