Wandern rund um Oberammergau hat viele Gesichter: Das berühmteste Ziel der Region ist natürlich die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg. Aber die Wanderwege rund um Oberammergau führen dich auch an andere lohnenswerte Orte. Der markante kegelförmige Kofel – der Hausberg Oberammergaus – ist dank seiner tollen Aussicht und der leichten Begehbarkeit sehr beliebt. Im Ammergebirge bieten sich Gratwanderungen an, aber auch die kunstvoll erhaltenen Barockbauten inmitten grüner Wälder sind tolle Ziele. Etwas weiter nordöstlich kannst du im größten zusammenhängenden Moor Mitteleuropas eine weitläufige, reichhaltige Pflanzen- und Tierwelt entdecken. Oder du gehst eben doch zur imposanten Zugspitze. Vielleicht in Verbindung mit einem Abstecher zum Eibsee?

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Kunst und Kultur als Markenzeichen

Oberammergau gehört wie auch Krün und Mittenwald zum Landkreis Garmisch-Partenkirchen und ist gar nicht weit vom berühmten Kreishauptort entfernt. Das Dorf ist bekannt als Passionsspielort und für eine besondere Form der Kunst: die Lüftlmalerei (Fassadenmalerei). Viele Häuser sind noch heute mit großen, komplexen Szenen geschmückt. Ein gemütlicher Spaziergang auf den „Wanderwegen“ durch Oberammergau selbst lohnt sich für Kunst- und Architekturinteressierte somit auf jeden Fall. Landschaftlich ist es eingebettet zwischen dem Ammergebirge und dem Wettersteingebirge, in denen du viele schöne Wanderungen rund um Oberammergau unternehmen kannst.

Hausberg mit Aussicht: der Kofel und das Ammergebirge

Der Hausberg Oberammergaus, der Kofel, ist 1.342 Meter hoch und freistehend, was ihn markant von den ihn umgebenden Tälern abhebt. Der kegelförmige Gipfel aus annähernd weißem Gestein leuchtet förmlich zwischen den Bäumen an seinen Flanken hervor. Der Aufstieg ist für Wanderer mit Trittsicherheit auch ohne große Erfahrung möglich und kurze Klettersteigpassagen sind mit stählernen Fixseilen versichert. Auch für Familien und Wanderer mit Kindern ist er ein beliebtes Ausflugsziel, weil er einen sehr schönen Rundumblick über die Region bietet. Westlich schließt sich das Ammergebirge an, wo du auf durchschnittlich 1.700 Metern Höhe noch mehr richtig schöne Ausblicksgipfel finden kannst: Über den Teufelstättkopf, den Brunnenkopf und die Große Klammspitze hinweg zieht sich die Gebirgskette mit vielen Wanderwegen um Oberammergau nach Westen bis zum Bockstallsee und dem etwas nördlich gelegenen Stausee. Am Brunnenkopf zum Beispiel gibt es auch eine bewirtschaftete Hütte, die zur Rast einlädt. Wer es lieber flacher mag, der kann im Naturschutzgebiet Murnauer Moos nahe Oberammergau wandern und eine besonders artenreiche Flora und Fauna bestaunen oder einfach die weiten, offenen Horizonte des größten zusammenhängenden Moors Mitteleuropas genießen.

Schroffe Felsen, sanfte Wellen: die Zugspitze in all ihrer Pracht

Etwas südwestlich von Garmisch-Partenkirchen findest du im Wettersteingebirge gleich drei herausragende Ziele auf engstem Raum: Hier thront majestätisch Deutschlands bekanntester und höchster Berg über einem weiten, tiefblauen See. Bei gutem Wetter spiegelt sich das Profil der Zugspitze mit den umgebenden Bäumen in den kleinen Wellen auf dem Eibsee. Es gibt viele Zustiege verschiedener Schwierigkeitsgrade auf die Zugspitze und auch eine Bahn fährt hinauf. Am spektakulärsten ist aber der östliche Aufstieg durch die Höllentalklamm und über den Jubiläumsgrat. Jemand vom Deutschen Alpenverein hat dieses Tal einmal als „steiler, wilder, anstrengender, nasser“ bezeichnet und das ist genau, wie sich Touren in diesem Gebiet anfühlen. Wer eine leichte oder gemäßigte Wanderung an der Zugspitze sucht, dem bieten sich andere Möglichkeiten. Zum Beispiel gibt es sehr schöne Wege über das Gatterl oder durch die Partnachklamm. Wer aber etwas Knackiges sucht, der ist im Höllental richtig (entsprechende Bergerfahrung natürlich vorausgesetzt): 150 Meter tiefe Schluchten aus rohem, grauen Gestein, dazwischen rauschendes Gebirgswasser und unglaubliche Anblicke auf bizarre Felsformationen sind der Lohn für die Mühen des geübten Wanderers. Einmal oben angekommen, schimmert unten tiefblau und friedlich der bereits erwähnte Eibsee. Für geübte Wanderer mit historischem Interesse bietet sich auch der „Eisenzeit“-Steig durch die Nordwand an. Blick auf den wunderschönen Eibsee natürlich auch hier inklusive. Wandern an der Zugspitze ist im Allgemeinen für Wanderer ab einem leicht fortgeschrittenen Level möglich. Wichtig ist dabei, sich immer im Voraus über die Schwierigkeitsgrade der geplanten Wege zu informieren: blau bedeutet einfach, für Wanderer auch im Kindesalter bei entsprechender Trittsicherheit, rot heißt mittelschwer und einige Kondition erfordernd. Die schwarz gekennzeichneten Routen sind nur etwas für wirklich erfahrene Bergwanderer!

Kulturtrip am Wegesrand: barocke Exzellenz in Ettal

Im Ort Ettal, nur wenige Kilometer von Oberammergau und Garmisch-Partenkirchen entfernt, steht ein 1330 gegründetes Benediktinerkloster mit Ritterakademie, das nach einem Brand 1744 mit einer imposanten barocken Basilika wiederaufgebaut wurde. Die ganze Basilika ist mit kunstvollen Fresken, Statuen und Bauelementen übersät und für Barockfans mit Sicherheit ein absolutes Highlight. Das Kloster liegt auf einem Pass von grün bewaldeten Berghängen umgeben, sodass du den Besuch auch wunderbar mit einer kleinen Wanderung kombinieren kannst. Ebenfalls in Ettal steht das Barockschloss Linderhof, einst das Lieblingsschloss von „Märchenkönig“ Ludwig II. und das einzige, das noch zu seinen Lebzeiten fertig wurde. Es wurde kunstvoll im bayerischen Rokokostil erbaut und ist von einem schönen Garten mit Zier- und Parkflächen umgeben, in dem verschiedene sehenswerte exotische Bauten wie zum Beispiel der Maurische Kiosk stehen.


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