Wandern in der Schweiz

Wandern in der Schweiz

Die Schweiz vereinigt die höchsten Berge Europas und fasziniert dadurch mit eindrucksvollen Alpenpanoramen, schroffen Schluchten sowie kristallklaren Bergseen. Deine Wandertour durch die Schweiz kannst du durch die bergigen Gebiete des Wallis, des Tessins und Graubündens planen, dort, wo sich das Monte-Rosa-Massiv, das Matterhorn und das Rheinwaldhorn erheben. Das Tessin ist für seine lang gezogenen Gewässer, insbesondere den Lago Maggiore bekannt. Im Berner Oberland begibst du dich auf die Spuren der Aare und gelangst zum Thunersee, einem der höchstgelegenen Binnengewässer der Schweiz. Wandern lohnt sich außerdem in der Romandie, der französischen Schweiz, in den Grenzbergkämmen des Juras.


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Wandern in der Schweiz: die Highlights im Tessin und in Graubünden

Im Tessin erwartet dich bei Wanderungen in der Schweiz italienisches Flair: Das sonnige Klima und die mächtigen Bergwände der Region, schneebedeckte Nadelbäume im Winter und kristallklare Badeseen verlocken zu einer mehrtägigen Tour von Hütte zu Hütte. Besonders eindrucksvolle Alpenpanoramen erwarten dich hier bei einer Wanderung durch das wildromantische Maggiatal, wo du dich auf nicht enden wollende Waldgebiete einstellen kann. Auch die Seitentäler des Centovalli und das Verzascatal lohnen einen Ausflug. Von den höheren Lagen überblickst du die sich im Wind wiegenden Baumwipfel und erkennst am Horizont sogar den Lago Maggiore. Im Südosten der Schweiz entspringt der Rhein: Wandern kannst du bis zur Quelle am Tomasee im Kanton Graubünden. Die Region ist berühmt für ihre malerischen Canyons, z.B. die Rheinschlucht, durch die ein Wanderweg von 13km Länge führt. Eindrucksvoll sind hier die Rheinschleife und die Aussichtsplattform Islabord.

Auf ins Berner Oberland: die schönsten Ausflugsziele

Einige der schönsten Wanderwege der Schweiz befinden sich hoch im Berner Oberland. Als Ausgangspunkt kannst du z.B. die Ortschaften Spiez und Interlaken zwischen Thuner- und Brienzersee nutzen. Von hier aus lohnen sich Ausflüge rund um die beiden Gewässer. Vom Ufer aus genießt du traumhafte Aussichten über das Wasser und kannst an sonnigen Tagen sogar ein Bad im erfrischenden Nass nehmen. In den niedrigen Lagen verlocken der Kandersteg und der Grindelwald mit seinen dichten Waldgebieten zum Wandern. Die Schweiz lernst du hier von ihrer mystischen Seite kennen: Inmitten der dunklen Wälder triffst du nach einer längeren Tour auf beschauliche Naturwunder wie den Bachlägerwasserfall. Ein schönes Wanderziel sind darüber hinaus die beiden Grindelwaldgletscher, das Wetterhorn und der Eiger.

Flaches Wanderprofil: St. Gallen erkunden

Den Kanton St. Gallen findest du im Nordosten der Schweiz, wo du auch die malerischen Uferlandschaften des Bodensees erkunden kannst. Von St. Gallen sind es nur wenige Autominuten nach Arbon und Rorschach, von wo du zu einer Umrundung des Gewässers starten kannst. Im südlichen Teil des Kantons ist der Rundwanderweg von Gommiswald mit seichten, grünen Hügeln und dem Obersee ein interessantes Reiseziel für Wanderer. Am Horizont erheben sich hier die mächtigen Gipfel der Alpen. Die kleinen Dörfer Gommiswald und Uetliburg sind auch die idealen Orte, um mehr über die lange Volkskultur der Schweiz zu erfahren. Stärken kannst du dich hier bei traditionellem Essen wie den kross gebratenen Röstis und einem leckeren Käsefondue. Im Nachbarkanton Appenzell kannst du dich auf den Wanderweg zur Aeschershütte begeben, die sich am Altenalptürm-Massiv als Rastort auf dem Weg nach oben eignet. Das gesamte Appenzellerland verlockt angesichts der relativ niedrigen Berge, dem vielen Grün und Gewässern wie dem Seealpsee zu Wanderungen.

An der Grenze zu Frankreich: das Juragebirge in der Romandie

Die Westschweiz ist mit den Grenzkämmen des Juragebirges eine der schönsten Regionen zum Wandern. Hier kannst du spektakuläre Kalkstein- und Granitformationen bewundern. Südlich des Jura-Kantons begeben sich Wanderer gerne auf die Pfade rund um den Genfersee. Als besonderes Extra auf Wanderungen in dieser Region erwartet dich das Panorama des Mont-Blanc-Gipfels auf französischer Seite. Auch die Städte Fribourg und Neuchatel gelten als beliebte Ausflugsziele, vor allem, weil die beiden Ortschaften mit ihren Altstädten einen authentischen Eindruck von der schweizerischen Kultur und Geschichte bieten. Der See Lac de Neuchatel verlockt darüber hinaus zu einem erfrischenden Sprung ins Wasser.

Anreise und Mobilität vor Ort

Mit dem Flugzeug erreichst du deine Reiseziele in der Schweiz insbesondere über Zürich, Genf und Bern. Von hier aus führen mehrere Autobahnen wie die A3, A1, A9, A6 und A12 in die Berge hinein. Praktisch sind außerdem die Züge in der Schweiz: Strecken wie der Gletscherexpress, der Bernina-Express, die Gotthardbahn und der Voralpen-Express bieten dir einen günstigen Anschluss und atemberaubende Panoramaaussichten. In vielen Kantonen, vor allem in den Bergen, werden Wanderbusse angeboten, mit denen du flexibel zu deinem Wanderweg gelangst. Das gilt insbesondere für das Wallis, das Emmental, Graubünden, das Tessin und das Berner Oberland. Die Shuttles bringen dich von den Innenstädten direkt zu dem Wanderweg, den du zu erkunden wünschst. Praktisch sind außerdem die Berg- und Gondelbahnen, die dich in die Höhenlagen bringen. Auf diese Weise ersparst du dir den Aufstieg und kannst vom Berg gemütlich ins Tal hinabsteigen.

Klima und Reisezeit: Wann es sich lohnt, in der Schweiz wandern zu gehen

Für die Schweiz ist es wichtig, dass du genau planst, in welcher Höhenlage du wandern gehst. Bereits über 400m bis 500m beginnt die Luft deutlich kühler zu werden. Regen- und Schneefälle sind häufiger zu erwarten. Du solltest bei Bergwanderungen also stets warme Kleidung, vor allem Handschuhe, Mütze und windsichere Hosen und Jacken einpacken. Aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung auf den Gipfeln der Alpen sind entsprechende Sonnencremes ebenfalls obligatorisch. Als beste Reisezeit zum Wandern in der Schweiz gelten gemeinhin die Monate zwischen Ende April und Mitte Oktober. Im Frühjahr darfst du dich auf Werte zwischen 5°C und 18°C und blühende Almwiesen einstellen. Im Sommer steigt das Quecksilber auf bis zu 23°C an: Diese sonnigen Monate sind ideal, wenn du Wandertouren mit einer Schwimmrunde in einem der kristallklaren Bergseen verbinden möchtest. Der Herbst ist von Temperaturen zwischen 6°C und 14°C geprägt, während im späten November bereits die Skisaison beginnt. Schneefall ist von November bis Anfang März garantiert – je nach dem, in welche Höhenlagen du aufbrichst, desto wahrscheinlicher wird es, dass die Landschaften feingepudert sind. Im Flachland sind durchschnittlich Temperaturen zwischen -2°C und 4°C typisch. Die Regenwahrscheinlichkeit ist im Sommer deutlich höher als im Winter. Als trockenste Monate gelten so der Dezember, Januar, Februar und März. Im Sommer ist der Juli verhältnismäßig regenarm.