Wandern in Niedersachsen

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Wandern in Niedersachsen zeigt, wie schön Wandern auch ohne hohe Berge sein kann. Von den sanften Ausläufern des Weserberglandes im Süden über die sandige Lüneburger Heide mit ihren Heidschnucken bis zum Wattenmeer im hohen Norden führen dich die Wanderwege in Niedersachsen durch eine abwechslungsreiche Landschaft, in der es viel zu sehen gibt. Unter den weiten Horizonten des Flachlandes schweift der Blick in die Ferne über endlose Felder, eiszeitliche Hügelkuppen oder sandige Dünen und die unzähligen Wellen des Meeres. Egal, ob du lieber durch lichte Wälder streifst oder Wanderungen an der Nordsee unternehmen möchtest – Niedersachsen hat die passenden Wege für dich.

Mittelschwer
03:52
14,0 km
Mittelschwer
03:35
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Mittelschwer
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Leicht
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Mittelschwer
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Mittelschwer
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Mittelschwer
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Leicht
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Mittelschwer
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Mittelschwer
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Leicht
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Mittelschwer
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Mittelschwer
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Mittelschwer
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Der hohe Norden: Nordsee, Sand und Wattenmeer

Im hohen Norden Niedersachsens findest du das Ostfriesland mit seinen Dünen, den rollenden Wogen der Nordsee und dem frischen Wind, der dir das Haar zerzaust. In dieser Region liegen die Ostfriesischen Inseln. Das UNESCO-Weltkulturerbe Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer lädt hier zwischen den Niederlanden und der Elbe bei Ebbe dazu ein, Land zu erkunden, das sonst unter Wasser liegt. Und bei Flut genießt du einfach Wanderungen an endlosen Stränden und durch Dünen, auf denen sich das Gras im Wind wiegt. Nach einer solchen Wanderung im schönen Niedersachsen ist eine Tasse echter Ostfriesentee mit Sahne und Klüntjes ein köstlicher Tagesabschluss.

Lila blüht die Heide, still steht das Moor: Dichterlandschaften in Niedersachsen

In der Lüneburger Heide ergießt sich eine eiszeitliche Hügellandschaft in sanften, von Teppichen aus Heidekraut bedeckten Wellen über das Land. Einmal im Jahr, von August bis September, verwandelt sich die Lüneburger Heide in ein farbenprächtiges Meer aus lila blühender Heide, die den sandigen Boden bedeckt soweit das Auge reicht. Unterbrochen nur durch gelegentliche Felsen, zypressenartige Bäume, grasende Heidschnucken und alte Bauernhöfe, kann man sich zu dieser Jahreszeit bei Sonnenschein fast in der Toskana wähnen. Aber auch ohne jegliche Anflüge von Phantasie ist es auf den leichten Wanderungen in diesen malerischen Hügellandschaften leicht zu erkennen, was schon Walther von der Vogelweide fasziniert hat. Hier verlaufen auch einige „Nordpfade“, deren Netz sich aber noch über die Heide hinaus weiter in den Norden erstreckt. Durch grüne Wiesen, lichte Wälder und stille Moore führen diese kurzen Rundwanderwege Niedersachsens. Die Pfade eröffnen durch die Abwesenheit größerer Steigungen weite Horizonte und können natürlich auch wunderbar mit anderen Wegen zu ganz eigenen Wandertouren durch Niedersachsens vielfältige Natur kombiniert werden. Wer mit Kindern wandern geht, für den ist außerdem der Binnensee Steinhuder Meer ein guter Tipp: Rundwanderungen um den großen Badesee herum sind sehr schön und führen an Badestränden und urigen alten Katen vorbei. Der See ist meterweit sehr flach und es gibt am Strand einige Spielstätten. Zudem ist das Surfgebiet klar vom Badebereich abgetrennt.

Von Felsen, Mythen und grünen Buchenwäldern

Im südlichen Teil Niedersachsens erstreckt sich das Weserbergland mit seinen gemäßigten Gebirgszügen, den üppigen Buchen- und Eichenwäldern und sanften Flussauen. Im Wiehengebirge und im Teutoburger Wald kannst du auf vielen schönen Höhenwegen wandern und dabei einen weitläufigen Ausblick nach Norden genießen, während dir die tiefgrünen Laubwälder Schatten spenden. Eine besonders beliebte Bergregion, den Harz, teilt sich Niedersachsen mit den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er ist das höchste Gebirge Norddeutschlands und bei Wanderern und Kletterern gleichermaßen beliebt. In unmittelbarer Umgebung liegen zahlreiche historische Städte, die zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben wurden – beispielsweise Goslar oder Quedlinburg. Den Brocken (mit 1.141 Metern der höchste Berg im Harz) kannst du zum Beispiel auf der Route des Harzer Hexen-Stiegs besteigen. Es fährt aber auch eine Schmalspurbahn auf den tollen Aussichtsgipfel hinauf: die Brockenbahn. Der Brocken oder Blocksberg, wie er im Volksmund oft genannt wird, ist schon seit Jahrhunderten Gegenstand und Nährboden für allerlei Sagen. Vielleicht hängt das mit dem untypischen Klima zusammen, das auf diesem abenteuerlichen Berg etwa so wie auf Island ist (nicht jedoch im flachen Umland) oder mit dem geheimnisvollen Nebel, der sich an etwa 300 Tagen im Jahr auf dem Brocken bildet. Auf jeden Fall fanden hier schon Goethe und Heinrich Heine Inspiration.