Wandern in Montenegro

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Foto: Robin9991

Wandern in Montenegro ist ein absoluter Geheimtipp. Kaum ein Westeuropäer macht Urlaub im kleinen Balkanstaat, dabei hat das Land gerade für Outdoor-Enthusiasten einiges zu bieten. Gebirge mit unzähligen Zweitausendern, eine wunderschöne Adria-Küste, Nationalparks, bei denen man sich nicht sicher ist, wo sie anfangen und wo sie aufhören, da der Rest des Landes genauso schön aussieht, gutes Essen und diese unglaublich freundlichen, lebensfrohen Menschen. Und wandern? Ja, klar. Das lässt es sich in der abwechslungsreichen Landschaft hervorragend. Zum Beispiel um die zerklüfteten Gipfel des Durmitor Massivs mit seinen märchenhaften Gletscherseen herum. Oder um den südlichsten Fjord Europas, der Bucht von Kotor. Oder im wilden, abenteuerlichen und ursprünglichen Nordosten. Überall gibt es auf den Wanderwegen in Montenegro etwas Besonderes und überall schlägt dir das Wanderherz bis zum Hals hinauf.

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Dobardan – und willkommen in Montenegro

Gerade einmal 100 mal 120 Kilometer ist das Land groß. Damit enden die niedrigen Angaben. Ansonsten gehen die Superlative eher in Richtung: absolut eindrucksvoll. Die tiefste Schlucht Europas, der größte Binnensee des Balkans, der längste Strand der Adria, der letzte Urwald des Kontinents – alles Rekorde mit denen das kleine Land protzen könnte. Tut es aber nicht. Denn in Montenegro sind die Menschen bedacht und mit wenig zufrieden. Prahlen, das müssen sie hier nicht. Zum Wandern eignet sich das kleine Land hervorragend. Denn im Gegensatz zu den Karstlandschaften in Kroatien wächst in Montenegro bis in große Höhen Wald. Das hat dem Land den Namen „Schwarze Berge“ eingebracht und bietet dir Schutz vor der glühenden Mittelmeersonne.


Ein paar Besuche sind beim Wandern in Montenegro auf jeden Fall wärmstens zu empfehlen: der Durmitor Nationalpark mit dem berühmten „Schwarzen See“ und dem höchsten Gipfel Bobotov Kuk (2.522 Meter). Der südlichste Fjord Europas, die Bucht von Kotor, das einzigartige Biotop des Skadar Sees, der mit einer Größe des Bodensees zu zwei Drittel in Montenegro und zu einem Drittel in Albanien liegt oder auch die Saline in Ulcinje, ein gigantischer Vogelnistplatz. Wer es wild und abenteuerlich mag, der geht im Nordosten des Landes wandern. Hier werden Touristen selten gesehen und die Wanderrouten muss man sich selbst erschließen. Der Karst hat sich hier zu schroffen Felsnadeln und riesigen Schotterfelsen geformt.


Der Nationalpark Biogradska Gora ist zu 80 Prozent von Urwald bedeckt und ist es Wert, von deinen Stiefeln durchlaufen zu werden. Rund 90 Tierarten und 2.000 Pflanzenarten sind hier beheimatet. Laufe auf den Höhenwegen mit ihren weiten Ausblicken auf die „grünen Täler, vorbei an Almen, Gipfeln jenseits der 2.000 Meter, kleinen Bachläufen und den mit Schindeln gedeckten Hütten der Schäfer.


Nach deinen Wanderungen in Montenegro schmecken die Cevapcici noch besser. Das Nationalgericht ist nur echt, wenn auf Holzkohle geröstet. Auch Lamm mit Wildkräutern ist richtig schmackhaft. Dazu trinkt man das Pivo aus Niksic, das lokale Bier oder einen einheimische Wein, beispielsweise den roten Vranac oder den weißen Krstac. Überall präsent im Land ist der Schnaps. Zu den wichtigsten gehören der Traubenbranntwein Rakija oder der Birnenschnaps.



Die Wanderwege durch das Land der schwarzen Berge


Insgesamt führen mehr als 3.000 Kilometer Wanderwege durch Montenegro. Das Zeichen für die Wanderrouten ist der große weiße Kreis mit dem roten Punkt in der Mitte. Auf der Küstentransversale kannst du dir abseits der ausgetretenen Pfade ein Stück unberührte Natur erwandern.


Das Ergebnis ist die 182 Kilometer lange Transversale mit 150 Kilometer Zugangswegen. Sie erstreckt sich entlang der Küstengebirge von Orjen durch Lovćen bis südlich nach Rumija. Und das Beste: Hier kannst du das ganze Jahr über wandern.


Ein weiterer Fernwanderweg ist die Bergwandertransversale (CT1). Sie ist 167 Kilometer lang, beginnt rund 38 Kilometer von Podgorica entfernt und endet im Durmitor.


Prinzipiell kannst du im ganzen Land wandern. Du musst dir nur deinen Weg durch die dichten Wälder bahnen. Beim Wandern mit Kindern in Montenegro ist es ratsam, dich aber doch lieber an die ausgezeichneten Wege zu halten.


Wildcampen ist nicht erlaubt, wird aber weitgehend geduldet. Doch es gibt zahlreiche günstige Campingplätze im Land verteilt und auch die Zimmer, Apartments  und Herbergen sind derart gut, günstig und mitten in der Natur gelegen, dass du nicht unbedingt im Wald dein Zelt aufschlagen musst.


Übrigens: Im Gegensatz zu anderen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens besteht in Montenegro nirgends Gefahr durch Landminen. Montengro ist ein unterschätztes Land mit viel Wander- und Outdoorpotential. Mache dich auf die Reise und erlebe dieses kleine Naturparadies mit seiner herzlichen Gastfreundschaft.


Karte der 20 schönsten Wanderungen in Montenegro

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