Wandern im Piedmont

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Foto: Tom

Unsere TourenvorschlĂ€ge basieren auf tausenden von AktivitĂ€ten, die andere Personen mit komoot durchgefĂŒhrt haben.

Wandern in Piemont, einer Region Italiens im Nordwesten des Landes, kann sich wahrhaftig als Besuch eines kulinarischen Schlaraffenlandes herausstellen. Die Gegend ist weltbekannt fĂŒr ihre Weine und TrĂŒffel – aber auch fĂŒr ihre malerische und abwechslungsreiche Landschaft. Vom höchsten Berg Europas, dem Mont Blanc, bis hin zur fruchtbaren und ausgedehnten Region der Po-Ebene, bietet dir Piemont eine breite Auswahl an Szenerien. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten erwarten dich auch eine schier unfassbare Menge an Kunst- und ArchitekturschĂ€tzen, welchen du auf den Piemonteser Wanderwegen begegnen kannst. FĂŒr alle Weinliebhaber unter uns besteht auch die Möglichkeit, die eine oder andere Wanderpause auf einem Weingut einzulegen.

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Mehr Informationen

Die Landschaft am Fuße der Berge

Die Region Piemont besteht aus drei Teilen: Den grĂ¶ĂŸten Teil macht die Alpenregion aus, zu welcher eine Vielzahl an TĂ€lern – inklusive des Aostatals –, der Langensee (Lago Maggiore) sowie der Mont Blanc gehören. Der zweitgrĂ¶ĂŸte Teil ist das HĂŒgelland, in welchem sich die Weinbaugebiete Langhe sowie Montferrat befinden. Den kleinsten Teil des Piemont bildet die Po-Ebene, welche von FlĂŒssen und BĂ€chen durchzogen ist und Heimat der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte Piemonts, wie beispielsweise Turin, ist. Sowohl die Alpenregion als auch das HĂŒgelland eignen sich hervorragend zum Wandern. Diese Region bietet alles, was das Wanderherz begehrt – von anspruchsvollen, hochalpinen Touren bis hin zu einfachen, familienfreundlichen Wanderwegen durch Weinbaugebiete oder einen Nationalpark.


Der König der Berge und Italiens Àltester Nationalpark

Der Mont Blanc als höchster Berg Europas ist definitiv ein sehenswertes Monument: Mit seiner Schartenhöhe von 4.697 Metern gibt es weltweit nur zehn Berge, welche dem Mont Blanc das Wasser reichen können. Mit einer Spitze aus Firn und Eis, vergletscherten Bergflanken sowie Palmen und Kakteen am Fuße hat Europas König der Berge viel zu bieten. Wenn du eine Tour am Mont Blanc in Angriff nimmst, kannst du mit etwas GlĂŒck Steinböcke oder gar einen Bartgeier sichten. Falls du ĂŒber die BergpĂ€sse des Mont Blanc wandern willst, sind Erfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit empfehlenswert, da dies durchaus anspruchsvolle Hochtouren sind.  Im angrenzenden Aostatal liegt der Gran Paradiso National Park, welcher als Ă€ltester Nationalpark Italiens dafĂŒr bekannt ist, im 19. Jahrhundert der letzte Zufluchtsort der beinahe ausgerotteten Alpensteinböcke gewesen zu sein. Im Nationalpark findest du sowohl leichte Touren in den TĂ€lern, als auch hochalpine Wanderrouten am Berg, dem Gran Paradiso, welcher 4.061 Meter hoch ist. Durch seine vielfĂ€ltige Pflanzen- und Tierwelt, in Kombination mit den leichten Routen in den TĂ€lern, eignet sich der Park hervorragend fĂŒr Wanderungen mit Kindern. Unter Einhaltung einiger Regeln sind sogar Wanderungen mit Hund erlaubt – das zugehörige Reglement findest du auf der offiziellen Webseite des Parkes.


Die Seen der heiligen Berge

Du kannst in dieser Region viele Seen besuchen, jedoch möchten wir dir zwei davon besonders ans Herz legen: den Lago d’Orta und den Lago Maggiore. Beide Seen liegen im Norden Italiens und entstanden in der Eiszeit durch den Abfluss der Gletscher. Am Lago d’Orta kannst du nicht nur die Aussicht auf den See und dessen Umgebung genießen, sondern auch den Heiligen Berg Ortas erkunden, der als Teil der prĂ€alpinen Sacri Monti UNESCO Weltkulturerbe ist.  Du kannst hier nicht nur entlang der beiden Seen oder auf den umliegenden Bergen Wanderungen mit herrlichen Ausblicken auf den jeweiligen See unternehmen, sondern auch in den HĂŒgeln zwischen den beiden Seen die fantastischen Wanderstrecken erkunden. Der Lago Maggiore ist im Norden von schneebedeckten Bergen umgeben, wĂ€hrend auf Seelevel und speziell im sĂŒdlichen, italienischen Teil, ein subtropisches Klima herrscht, welches jeglichen Arten der Flora und Fauna prĂ€chtiges Gedeihen ermöglicht. Hier ist auch das Sondernaturschutzgebiet des Sacro Monte der heiligen Dreieinigkeit von Ghiffa – ebenfalls Teil der Sacri Monti – zu finden, in welchem auch die zugehörige Wallfahrtskirche Sacro Monte di Ghiffa steht. Sie stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Ein ganz besonderes SchmuckstĂŒck findest du auf den borromĂ€ischen Inseln, genauer gesagt auf der Isola Bella. Ein Abstecher auf die Insel lĂ€sst sich gut mit einer Wanderung am Lago Maggiore verbinden. Neben dem herrschaftlichen, barocken  Palast, dem Palazzo Borromeo, kannst du hier durch eine der wohl faszinierendsten Gartenanlagen ĂŒberhaupt spazieren. Die mehrstöckige Gartenanlage ist ĂŒbersĂ€t mit atemberaubenden Pflanzenanlagen und obendrein wirst du auch noch prĂ€chtige weiße Pfaue sehen.


Die Spezialtouren: Grande Traversata delle Alpi und Via Alpina

Die Grande Traversata delle Alpi und die Via Alpina sind zwei absolut außerordentliche hochalpine Touren in Piemont. Die Grande Traversata erstreckt sich ĂŒber 1.000 Kilometer und fĂŒhrt ĂŒber 65 Tagesetappen durch den gesamten Westalpenbogen des Piemonts. Die Eigenheit der Via Alpina liegt darin, dass sie auf der Strecke von Triest nach Monaco durch acht verschiedene Alpenstaaten fĂŒhrt, namentlich: Slowenien, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Italien, Frankreich und Monaco. Bei beiden Strecken besteht auch die Möglichkeit, diese nur Teilweise zu bewandern.


Kunst- und ArchitekturschÀtze von der PrÀhistorie bis Heute

Interessierst du dich fĂŒr Schlösser und Burgen? Dann bist du im Piemont genau richtig, denn hier kannst du beispielsweise die Residenzen des Hauses Savoyen, welche ebenfalls ein UNESCO Weltkulturerbe sind, das Castello della Manta, das Grinzane Cavour Castle und weitere historische Bauten, wie beispielsweise die Basilika Sant Andrea, erkunden. Deine Wanderung kannst du so legen, dass du beispielsweise am Schloss Rivoli in der gleichnamigen Ortschaft vorbeikommst. Dieser Teil der Residenzen des Haus Savoyens ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern beherbergt auch eines der bedeutendsten Kunstmuseen. Dies ist einer von vielen ArchitekturschĂ€tzen, welchen du auf deinen Wanderungen begegnen kannst.  Falls du dich fĂŒr das prĂ€historische Zeitalter interessiert, könnten die Pfahlbauten aus der Jung- und Bronzezeit ein lohnenswertes Wanderziel fĂŒr dich sein. Sie liegen nördlich von Turin sowie auch am SĂŒdende des Lago Maggiore. FĂŒr alle Leseratten und Film begeisterten unter uns: Auf dem Monte Pirichiriano liegt die Sacra San Michele, welche als Kulisse fĂŒr die Verfilmung des Romans „Der Name der Rose“ von Umberto Eco – welcher ĂŒbrigens auch aus Piemont stammte – diente.


Wein und TrĂŒffel – die kulinarischen SchĂ€tze des Piemonts

Wanderungen in Piemont kannst du auch mit den kulinarischen Köstlichkeiten, fĂŒr welche die Region bekannt ist, verknĂŒpfen. Die Spitzenzeit der TrĂŒffelsaison ist im Oktober – zur selben Zeit finden viele lokale Pilzfestivals statt, welche zu den kulinarischen Höhepunkten Italiens zĂ€hlen. Die Weinbaugebiete Langhe und Montferrat, welche ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, laden zu Wanderungen mit traumhafter Aussicht und Besuchen der WeingĂŒter ein. Hier wird die Nebbiolo Traube abgebaut, aus welcher der weltbekannte Rotwein Barolo sowie dessen kleiner Bruder, der Barbaresco, hergestellt werden. Der Name der Traubensorte kommt daher, dass die Weinbaugebiete im Herbst, wenn die Trauben geerntet werden, oft nebelverhangen sind – Nebbiolo ist eine Ableitung des italienischen Nebbia was Nebel bedeutet.


Wie du siehst, ist das Piemont unglaublich facettenreich und kann fĂŒr jegliche BedĂŒrfnisse etwas bieten. Ob mit Kindern, mit Hund oder auch alleine, jeder kann hier eine Wanderroute mit seinen persönlichen Highlights finden.


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