Wandern auf den Kanarischen Inseln

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Auf den Kanarischen Inseln kannst du auf den Spuren der alten Guanchen wandeln und nicht nur mehr über die Kultur der Ureinwohner erfahren, sondern auch die atemberaubenden vulkanischen Landschaften erkunden. Gran Canaria und La Palma bieten dir beispielsweise einige der dichtesten Lorbeerwälder der Erde. An der Küste flanierst du über die schwarzen Vulkanaschestrände und in den Bergen erwarten dich schroffe Schluchten. Jede der Inseln verfügt über ihre Vulkane und Vulkanketten. Besonders Teneriffa mit dem Teide ist ein beliebtes Ausflugsziel zum Wandern. Andere Kanarische Inseln wie La Gomera gelten als spanisches Naturparadies schlechthin: Anziehungspunkt ist hier der Garanjonay-Nationalpark.

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Wandern auf den Kanarischen Inseln: Ausfüge auf La Palma

Beim Wandern auf La Palma kannst du eine der grünsten Inseln der Kanaren kennenlernen. Spektakuläre Lavafelder und der mächtige Krater Caldera de Taburiente locken zu einer ausgiebigen Tour. Viele Naturfans begeben sich zudem auf die Vulkanroute Cumbre Vieja, die über die Kämme und Vulkankrater des Eilands führt. Von den hiesigen Aussichtspunkten genießt du eine traumhafte Aussicht hinunter ins Tal und bis zum Atlantik. La Palma gilt gemeinhin als eine der am wenigsten besuchten Kanarischen Inseln: Hier kannst du abseits des Badetourismus die bezaubernde Natur erleben und wirst auf der Strecke nur wenigen anderen Wanderern begegnen.

Gran Canaria und sein zerklüftetes Inselinnere

Prägend für die Kulisse, vor der du auf Gran Canaria wandern gehen kannst, sind der Vulkan Pico de las Vieves und der Roque Nublo. Letzterer ragt mit seinem massiven Basalt 1.803m aus dem Erdboden und gilt angesichts der markanten Formung als Wahrzeichen der Insel. Rund um den Felsen gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, von wo aus du deutlich den Roque Nublo und den Teide-Vulkan der Nachbarinsel Teneriffa im Hintergrund erkennen kannst. Auf dem Weg nach oben kommst du an Vulkanschloten und Lavafeldern, an Kiefernwäldern und nur auf den Kanaren wachsenden Pflanzen, wie den Natternköpfen und den kanarischen Wicken, vorbei. Rund um den Roque Nublo verlaufen, neben den Wanderwegen, auch eine Reihe an Kletterpfaden, die bis zu zehn Routen jedes Schwierigkeitsgrades bedienen. Viele Wanderer begeben sich auf Gran Canaria auch in die tieferen Ebenen, um die meterhohen Dünen an der Küste zu bewundern. Speziell bei Maspalomas kannst du die Sandberge erklimmen und nach einer Tour ins erfrischende Nass des Atlantiks springen.

Teide-Vulkan und Mondlandschaften: Wanderwege auf Teneriffa

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und beherbergt in ihrer Mitte die mächtigste Erhebung von ganz Spanien, den 3.718m hohen und oftmals in Nebel gehüllten Vulkan Teide. Bis zum Gipfel führt eine Seilbahn – alternativ kannst du natürlich die Wanderroute nach oben nehmen. Spektakulär sind die schroffen bis kargen Gebiete, die du beim Aufstieg passieren wirst: Geröllwüsten, bizarre Felsformationen und Vulkanschlote wie der Roque Cinchado und Kakteenfelder machen den Reiz beim Wandern am Teide aus. Am Gipfel angekommen, eröffnet sich dir ein eindrucksvoller Blick in den Krater hinein. Zudem kannst du von hier aus den Nachbarvulkan Pico Viejo deutlich erkennen. Ein weiteres Highlight beim Wandern auf den Kanarischen Inseln ist die sogenannte Mondlandschaft von Vilaflor. Unweit des gleichnamigen Dörfchens siehst du versteckt im Kiefernwald, perlenweiße Bimsteinkegel aufsteigen. Der nur 13km lange Wanderweg zählt auf den Kanarischen Inseln zu den schönsten seiner Art und lässt sich spielend innerhalb von 4h bis 5h meistern.

Geheimtipp zum Wandern auf den Kanarischen Inseln: La Gomera

La Gomera ist eine der kleinsten Inseln der Kanaren und gilt als das Wanderparadies im Atlantik schlechthin. Das milde, frühlingshafte Klima hat hier ein reiches Wachstum vor allem der endemischen Pflanzenwelt bewirkt. Dich erwarten immergrüne Farne, die mehrere Meter in die Höhe wachsen sowie einige der dichtesten Lorbeerwälder weltweit. Diese beginnen ab einer Höhe von 500m und lassen sich gemütlich beim Wandern erkunden. Nachdem du die Nebelwälder und Moore durchschritten hast, zeigen sich die schroffen Vulkanlandschaften. Lavafelder und Basaltsteine prägen die Kulisse im Hochland. Die imposantesten Landschaften erwarten dich dahingehend im Nationalpark Garajonay, der sich bis zu 1.487m über den Meeresspiegel erhebt. Auch hier finden sich weite Kratergebiete sowie schroffe Felsspitzen, u.a. der Roque Ojila, der Roque de Agando und der Roque de la Zarcita. Ein absolutes Muss für eine Wanderung auf den Kanarischen Inseln sind selbstverständlich die Schluchten La Gomeras. Von Imada aus kannst du z.B. durch die Barranco de Guarimiar wandern und erreichst nach etwa 5h den Strand von Santiago, der Inselhauptstadt. In Imada solltest du eine kurze Pause unter den Mandel- und Feigenbäumen einlegen. In Playa de Santiago erfrischst du dich bei einem Bad im Atlantik.

Anreise und Mobilität vor Ort

Im Sommer bringen dich zahlreiche Charterflüge an nahezu jedem Tag der Woche von Deutschland und anderen Ländern Europas auf die Kanarischen Inseln. Hinzukommen reguläre Linienflüge, die mehrmals in der Woche zu deinem Wanderziel aufbrechen. In der Regel werden die Inseln Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria angesteuert. Von hier aus kannst du mit der Fähre zu den anderen Eilanden übersetzen. Einige Airlines bieten auch Flüge nach La Palma an. Einmal angekommen, stehen dir die verschiedenen Buslinien der jeweiligen Insel zur Verfügung. Für relativ wenig Geld kannst du so von einem Ort zum anderen gelangen und am Rande der Strecke deinen Einstieg zum Wandern finden. Auf den Kanarischen Inseln gibt es außerdem eine Reihe an Taxiunternehmen, die dich flexibel von A nach B bringen.

Beste Reisezeit zum Wandern auf den Kanarischen Inseln

Grundsätzlich kannst du dich zu jeder Jahreszeit auf die Wanderwege der Kanarischen Inseln begeben. Die meisten Urlauber kommen ab März und April hier her und genießen das trockene Klima bei etwa 23°C bis 24°C. Zwischen Juni und Oktober kannst du sogar mit maximal 29°C rechnen. Der Hochsommer ist von etwa 11h Sonnenschein am Tag und null Regentagen geprägt. Lediglich im November fängt es an, etwas mehr zu regnen. Wer im Dezember, Januar und Februar anreist, sollte mit etwa sieben Niederschlagstagen im Monat rechnen. Badefans kommen zwischen Juni und Dezember voll auf ihre Kosten. Nach einer ausgiebigen Wandertour kannst du dich bei Wassertemperaturen zwischen 20°C und 23°C im Atlantik entspannen. Für Wanderungen ins Bergland der Kanarischen Inseln solltest du stets warme Kleidung mitnehmen. Die Passatwinde bestimmen das Klima in den höheren Lagen und sorgen für frische Böen. Mütze, Handschuhe und windabweisende Kleidung sind daher obligatorisch.

Wenn du Touren für andere Sportarten in Kanarische Inseln suchst, schau dir unsere Guides für Rennradtouren auf den Kanarischen Inseln, Mountainbike-Touren auf den Kanarischen Inseln, und Radtouren auf den Kanarischen Inseln an.

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