Wandern auf Fuerteventura

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Foto: sky

Beim Wandern auf Fuerteventura kannst du mit eigenen Augen entdecken, wie belebt die Landschaften sind, die auf den ersten Blick beinahe einer Wüste gleichen. Es gibt in dieser scheinbar kargen Gegend viel mehr zu sehen als Palmen und Aloe Vera. Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanaren. Viele schmale Pfade und Wanderwege führen dich durch Fuerteventuras einmalige Landschaft aus Vulkankratern, Palmentälern und Sanddünen. Im Westen findest du windumtoste Steilklippen, an denen sich die Wogen des Atlantiks kraftvoll brechen. Im sanften Osten dagegen gibt es traumhafte Sandstrände soweit das Auge reicht. Wirklich hohe Berge wirst du auf dieser Insel nicht finden, dafür aber die wirklich faszinierendsten Sandstrände in versteckten Buchten, die du über schmale Wanderpfade erreichst. Außerdem gibt es einen der Volkssage nach „heiligen“ Berg mit Spuren früher religiöser Rituale.

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Insel des ewigen Frühlings

Fuerteventura, nach dem stets kräftig blasenden Wind benannt, war lange Zeit eher als Ziel für Surfer und Badegäste bekannt. Inzwischen aber hat die Insel auch das Interesse vieler Wanderer gelockt, die Fuerteventura auf den zahlreichen Wanderwegen entdecken, welche hier „caminos naturales“ heißen. Das liegt zum Teil daran, dass die Halbwüstenlandschaft in Kombination mit derart spektakulären Sandstränden, eine sehr reizvolle Kombination ist. Zum anderen ist es aber auch dem Klima geschuldet. Nicht umsonst nennt man die Kanaren auch die „Inseln des ewigen Frühlings“. Aufgrund stetiger Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius und konstant geringer Luftfeuchtigkeitswerte dauert die Wandersaison auf Fuerteventura 365 Tage pro Jahr. Die Regierung hat mit der großzügigen Errichtung einer funktionierenden Infrastruktur für Wanderer das Übrige dazu beigetragen, Fuerteventura zu einem Traumziel zu machen.

Fuerteventuras versteckte Vielfalt in Flora und Fauna entdecken

Es gibt auf dieser Insel viele Landschafts- und Naturschutzgebiete. Die bekannten Wanderdünen von Corralejo im Norden beispielsweise stehen unter Naturschutz, wie auch das fruchtbarste Tal der Insel „Vega de Río Palmas“ nordwestlich von Pajara, wo neben vielen Palmen auch ein sehr schönes Bauerndorf und zwei schöne Kirchen stehen. Allgemein ist Fuerteventuras Landschaft als „Halbwüste mit Tendenz zur Wüste“ klassifiziert und wirkt daher auf den ersten Blick eher leer. Wenn du aber etwas genauer hinschaust, wirst du viele wüstentypische Planzen und Tiere entdecken. Wirklich schön ist die kurze Blütenpracht, die die Insel im April nach den alljährlichen Regenfällen für kurze Zeit schmückt.

Im Norden liegt die kleine Insel Isla de los Lobos, die noch zu Fuerteventura gehört. Die gesamte Insel ist ein Schutzgebiet, das auf jeden Fall einen Besuch lohnt. Im Parque Natural Islote de Lobos findest du nämlich viele Pflanzenarten, die es nur auf den Kanaren gibt. Dort gedeihen beispielsweise die schon exotisch klingenden Strandflieder und Wolfsmilchgewächse. Und natürlich Palmen, unterschiedlichste Kakteen und die als Heilpflanze der Superlative berühmte Aloe Vera.

Spektakuläre Orte, die nicht nur Kinder begeistern

Fuerteventura ist ein relativ flaches Wandergebiet. Der höchste Berg der Insel, der Pico de la Zarza auf der Halbinsel Jandia, ist gerade einmal 807 Meter hoch. Die Aussicht ist aber trotzdem wunderschön, denn du kannst von hier aus den Blick ungestört über die Insel und das Meer schweifen lassen. Die geringen Steigungen machen Fuerteventura zu einem Gebiet, das auch für das Wandern mit Kindern gut geeignet ist, sofern man auf Sonnenschutz und genügend Trinkwasser achtet. Für die ganze Familie ist ein Bad im Meer an einem der vielen Sandstrände der Insel ein toller Abschluss für jeden Wandertag. Hier auf Fuerteventura lohnen sich auch reine Strandwanderungen, denn es gibt hier Strände aus strahlend weißem, aus goldgelbem und sogar aus geheimnisvoll schwarzem Sand. Im Kontrast mit dem türkisblau schimmernden Atlantik ist das ein sehr schöner Anblick. Solche Strände sind typisch für Vulkanlandschaften, Island und Hawaii sind zum Beispiel bekannt dafür – aber viel weiter weg oder kälter als das nahegelegene Fuerteventura. Einen dieser besonderen schwarzen Sandstrände findest du zum Beispiel bei Ajuy, wo du auch gleich die Höhlen von Ajuy besichtigen kannst.

Der „heilige Berg“ der Insel ist die Montaña Tindaya. An diesem 397 Meter hohen und leicht zugänglichen Berg kannst du ein Stück frühe Geschichte Lanzarotes anschauen, denn hier findest du Felsritzungen und Opferstätten der Ureinwohner Fuerteventuras. Außerdem kannst du von hier aus bis nach Lanzarote herüberschauen, der nur elf Kilometer entfernten und landschaftlich ganz anderen Nachbarinsel. Falls du Lust auf ein bisschen Inselhopping hast, kannst du also ganz einfach mit der Fähre rüberfahren. Das dauert nur etwa 20 Minuten.

Wichtige Hinweise zu deinem Aufenthalt auf Fuerteventura:

Auf Fuerteventura ist es grundsätzlich heißer als es sich anfühlt. Der dauernde (meist angenehme) Wind vom Wasser her täuscht sehr leicht darüber hinweg, dass du dich in einem Halbwüstenklima bewegst. Die Vegetation der Insel bietet kaum Schatten und die Hitze dehydriert dich schneller als es sich anfühlt. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, den Trinkwasservorrat auf Wanderungen auf Fuerteventura besonders großzügig zu bemessen. Süßwasser ist auf Fuerteventura ein rares Gut, daher wird Leitungswasser aus Meerwasser gewonnen und ist nicht trinkbar. Trinkwasser kaufst du in Flaschen oder zapfst es aus speziell gekennzeichneten Quellen.

Ein sehr guter Sonnenschutz für die Haut und auch für den Kopf sind beim Wandern auf Fuerteventura besonders wichtig. Das Wasser reflektiert das Sonnenlicht und wirft es stärker zurück. Zudem gibt es kaum Schatten auf der Insel.

Die wunderschönen Sandstrände laden zum entspannten Baden im türkisblauen Atlantik ein. Das ist in den meisten Fällen eine hervorragende Idee. Die Strömungen sind jedoch in Teilgebieten Fuerteventuras lebensgefährlich, beachte daher immer die lokalen Hinweise.

Besonders im Sommer kann auf den gesamten Kanarischen Inseln ein spezielles Wetterphänomen namens „Calima“ eintreten. Wenn in der Sahara ein Sturm tobt, wird Saharasand in heißen Wolken auf die östlich gelegenen Kanaren geweht. Dann steigt die Temperatur sprunghaft um etwa zehn Grad Celsius an, die Sicht wird diesig und feine Sandpartikel liegen in der Luft. So eine Phase kann nach ein paar Stunden vorbei sein oder mehrere Tage dauern. Je nach Stärke kann eine Calima das Klima für Wanderungen ungeeignet machen – oder aufgrund der zusätzlichen Wärme zum Beispiel im Winter sogar noch angenehmer.


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