Wandern auf Madeira

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Beim Wandern auf Madeira begleitet dich eine unglaublich artenreiche Natur auf Schritt und Tritt. Die portugiesische Atlantikinsel hat für jeden den richtigen Wanderweg zu bieten, vom gemütlichen Spaziergang bis zur alpinen Tour mit beinahe 1.000m Höhenunterschied. Obwohl das Wandern auf Madeira mittlerweile sehr beliebt ist, begegnest du nur selten anderen Wanderern. Zahlreiche ganz verschiedene Touren und eine üppig sprießende Natur geben dir schnell das Gefühl, allein auf weiter Flur zu sein. So kannst du Wald und Küste intensiv erleben und die berauschende Vielfalt auf deiner Wanderroute durch Madeira genießen.

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Entlang der Levadas

Die Touren entlang der kleinen Wasserläufe auf Madeira, Levadas genannt, gelten teilweise immer noch als Geheimtipp. Hier gehst du eine Wandertour auf Madeira, die sich immer entlang eines teils abgedeckten Wasserlaufs bewegt. Oft beginnen die Levada-Wanderungen in einem Ort, aber du bist immer schnell in der freien Natur. Die Touren sind im Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich und variieren zwischen einem leichten Spaziergang und einer anspruchsvollen Geländewanderung. Die Forellen-Levada bspw. zeigt dir die abwechslungsreiche Natur Madeiras in all ihren Facetten. Sie beginnt an der Forellenzucht bei dem Ort Ribeiro Frio am gleichnamigen Bach und führt dich zuerst in herrliche Lorbeerwälder, die dich gewiss mit ihren immergrünen Blättern verzaubern. Weiter geht es am Flussbett entlang und teils über Stock und Stein hinauf zu dem Aussichtspunkt auf dem Adlerfelsen. Nach einer kleinen Pause für die beeindruckenden Aussicht gehst du bergab zum Pass Portela, wo eine gute Einkehrmöglichkeit besteht. Wenn du gut in Form bist, kannst du vorher noch die etwa einstündige Wanderung zum Aussichtspunkt Balcoes antreten, der einen Blick über den gesamten Naturpark des "kalten Flusses", Ribeiro Frio, bietet. Nach einem Rundgang durch die Forellenbecken am botanischen Lehrpfad erreichst du einzigartige, mit Moos überwachsene Wassertreppen. Der Levada-Rundweg zum Korbmacherdorf Camacha führt dich zu zwei direkt übereinanderliegenden Levadas, der Levada dos Tornos und der Levada da Serra do Faial, und zum kulturellen Hauptort der Insel. Hier, in Camacha, zeigt sich deine Ausdauer, die beim Wandern auf Madeira keine schlechte Voraussetzung ist, um alle Schönheiten der Insel entdecken zu können. Wie so häufig bei den Levada-Wanderwegen geht es durch etliche Tunnel. Eine Stirnlampe oder eine Taschenlampe ist hier immer sehr praktisch. Wenn du nach dem steilen Aufstieg etwas erschöpft bist, kannst du nach einer Einkehr in Camacha auch den Bus zurück nach Funchal nehmen. Zu Fuß gelangst du aber in die Umgebung des Dörfchens Vale de Paraíso, die mit einer besonders üppigen Pflanzenwelt überrascht.

Gipfelstürmer

Beim Wandern auf Madeira spielen die Berge in der Mitte der Insel eine ganz besondere Rolle. Der höchste unter ihnen ist der Pico Ruivo mit 1.862m, dessen Besteigung sehr lohnt. Ein guter Ausgangspunkt dafür ist der Pico do Arieiro, der mit 1.818m auch schon recht hoch ist. Zum Startpunkt kommst du am besten mit dem Taxi, mit dem Fahrer solltest du auch die Abholung am Ziel gleich vereinbaren. Das funktioniert bei so manchem Wanderweg auf Madeira nicht anders, da es kaum Rundwege gibt. Die Taxis sind jedoch recht preiswert. Die Strecke zwischen den beiden Gipfeln lohnt sich für alle Naturliebhaber vor allem zwischen Mai und Juli. Dann ist die Landschaft übersät mit blühenden Blumen. Vom Pico do Arieiro führt der "Weg der Eismänner" hinunter nach Funchal. Diese wenig bekannte Route für eine Wanderung auf Madeira folgt einer Strecke, auf der früher das Eis vom Pico da Neve, "dem Schneegipfel", hinunter nach Funchal transportiert wurde, um dort im Sommer zur Kühlung der Lebensmittel zu dienen. Hier ist es sinnvoll, die Wanderung vom Gipfel bergab zu laufen, da du in Funchal mit dem Bus weiter kommst, am Gipfel aber keine Transportmöglichkeit besteht. Die Wanderung auf der Strecke Estrada do Pico das Pedras führt dich auf den "Steingipfel", der dir einen beeindruckenden Rundblick über die Nordküste von Madeira ermöglicht. Vom Gipfel aus kannst du dann zum Wasserfall Calderao Verde wandern, der dir nach Durchquerung der wildromantischen Schluchten wie einem Film entsprungen erscheint und endlos in das grüne Tal hinabstürzt.

Der Encumeada-Pass als Ausgangspunkt

Der Pico Grande ist zwar keiner der höchsten Berge auf Madeira, durch seine Lage als einzeln stehender Gipfel bietet er jedoch sehr weite Aussichten in alle Richtungen. Der lange Weg nach oben mit kleinen Klettereinlagen erfordert Ausdauer, Trittsicherheit und Erfahrung im Bergwandern. Der herrliche Ausblick entschädigt dich für alle Mühen beim Klettern. Beim Abstieg kannst du entweder wieder zum Startpunkt zurückgehen, oder du steigst zum Encumeada-Pass ab. Der Encumeada-Rundweg, der von hier startet, gehört zu den anspruchsvollsten Abenteuerwegen auf der Insel. Die Landschaft ist bei Nebel wie bei Sonnenschein atemberaubend, und den steilen Aufstieg zum eigentlichen Rundweg hast du schnell vergessen. Hier wanderst du quer durch Wasserfälle und zu hohen Gipfel mit atemberaubenden Ausblicken. Bei Regen solltest du die anspruchsvolle Tour absagen, da das Gelände zu rutschigem Untergrund neigt und die Wasserfälle zu stark werden. Auch die Strecke "Königsweg" führt über den Encumeada-Pass. Sie zeigt dir ebenfalls die Schönheiten im Inland von Madeira und führt dich an verschwiegene Plätze mit plötzlichen weiten Ausblicken und kleinen versteckten Naturschönheiten: Hier gibt es sogar kleine Badestellen. Du solltest also auf jeden Fall dein Badezeug einpacken. Der Weg ist sehr einsam und bietet erst am Ende eine Einkehrmöglichkeit. Es empfiehlt sich daher auch, reichlich Verpflegung mitzunehmen.

Wandern an Madeiras Küsten

Küstenwanderungen sind auf Madeira nicht immer gleichbedeutend mit einem leicht zu gehenden Weg. Auch wenn viele Rundwege gerade um die größeren Orte gut ausgebaut und relativ entspannt zu laufen sind, findest du auch schwierige Wege und anspruchsvolle Herausforderungen. Der Steilküstenweg zwischen Jardim do Mar und Paúl do Mar ist ein Rundweg, der deine Kondition fordert. Der Blick die Steilküste hinab auf das endlose blaue Meer ist sagenhaft und wird dich beeindrucken. Nach einem steilen Abstieg geht es am steinigen Strand entlang. Hier musst du teilweise über mächtige Steinblöcke klettern, die es am dortigen Kiesstrand in großer Zahl gibt.

Ganzjähriger Wanderspaß

Durch das milde atlantische Klima, das im Süden der Insel fast tropisch wird, ist es immer recht mild, ohne dass die Temperaturen zu hoch steigen. Selbst im Dezember ist es selten kühler als 15°C. Wegen den im Winter und Frühjahr zahlreicheren Regentagen ist jedoch die Zeit von Mai bis September zum Wandern auf Madeira am besten geeignet. Dann regnet es auf der Insel so gut wie nie.


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