Fügeler-Kanone

Wander-Highlight

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Tipps

  • Aloys

    Aussicht von der Fügeler-Kanone auf dem Burgrondell auf die Kirche Maria im Weinberg

    • 31. August 2015

  • JR56

    Fünf Tonnen wiegt das Rohr, eine Tonne die Lafette: An der "Fügeler"-Kanone kommt kein Tourist in Warburg vorbei.
    Die heute auf dem Rondell aufgestellte Kanone ist ein Nachbau der Warburger "Fügeler". Die Fügeler war eines der größten Geschütze des ausgehenden Mittelalters. "Die Warburger Fügeler-Kanone wurde um 1500 von dem Warburger Geschützmeister Manegold gegossen". An Meister Manegold erinnert noch heute die stählerne Tafel auf dem Kanonenrohr.
    Die Kanone war ein Prachtstück, das die Aufmerksamkeit von Fürstbischof Franz von Waldeck auf sich zog. "Er beschlagnahmte die Fügeler, um sie gegen die Wiedertäufer in Münster einzusetzen". Ob jemals eine Kugel mit ihr abgefeuert wurde, das sei allerdings ungewiss. "1540 gelangte die Kanone völlig ruiniert nach Warburg zurück, wo sie eingeschmolzen wurde".
    Rund 440 Jahre später gossen sich die Warburger eine neue Fügeler, die auf dem Kälkenfest 1979/1980 präsentiert wurde. "Initiator war Dr. Albert Kröger, ehemaliger Geschäftsführer des Warburger Heimat- und Verkehrsvereins", erinnert sich sein Nachfolger. Gefertigt wurde das neue Rohr von Anton Kröger, Christoph Dölle, Eckhardt Kröger und den Lehrlingen der Firma Stelzer.
    Jahre später sei die Kanone dann auf dem Rondell in Stellung gebracht worden. "Aber das hat nichts mit Militarismus zu tun, sondern es geht allein um die Warburger Geschichte.
    Quelle: nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/2964254_Die-Kanone-in-Schuss-gebracht.html

    • 18. November 2018

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Ort: Warburg, Höxter, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Informationen

  • Höhe240 m

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