Dauerausstellung „Prenzlauer, Ecke Fröbelstraße“

Fahrrad-Highlight

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Tipps

  • Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.

    Von 1945 bis 1950 nutzte die sowjetische Millitärkommandantur mehrere Gebäude auf dem heutigen Bezirksamtsareal. In Keller von Haus 3 richtete der Geheimdienst ein Gefängnis mit 30 Zellen ein, offiziell zur Internierung von deutschen Nationalsozialisten und Kriegsverbrechern. Historische Forschungen haben jedoch gezeigt, dass rund zwei Drittel der hier Inhaftierten vor allem Kritiker der sowjetischen Besatzungsmacht waren. Dazu zählten Gegner der Zwangsvereinigung der Parteien KPD und SPD ebenso wie Mitglieder kirchlicher Jugendgruppen mit Kontakten zu britischen Besatzungskräften. Ab 1950 übernahm das DDR-Ministerium für Staatssicherheit das Gefängnis, bis es 1956 geschlossen wurde. Heute ist das Gebäude ein Gedenkort, markiert durch ein umlaufendes Band aus schwarzem Acrylglas, das die Künstlerin Karla Sachse gestaltet hat. Es konfrontiert Betrachter mit Fragen wie: „wer schloss die eiserne Tür?“ „wie kalt war die Wand?“Haus 3, wie auch alle anderen Gebäude des Areals, waren ursprünglich als Hospital und Obdachlosenasyl errichtet worden, nach Plänen des Stadtbaurats Hermann Blankenstein. Die gesamte wechselvolle Geschichte von 1886 bis 1989 wird in der Dauerausstellung mit zahlreichen Fotos zum Leben erweckt.Dauerausstellung in den Fluren der Häuser 3 und 6 sowie auf dem Außengelände
    Zugang über: Fröbelstraße 17, 10405 Berlin

    • 30. Januar 2020

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