Aussichtspunkt Totengrund

Fahrrad-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 306 von 318 Fahrradfahrern

Tipps

  • JR56

    Der Totengrund - Ein Tal von überirdischer Schönheit
    Das mystische Tal mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, einen Kilometer südöstlich von Wilsede. Spukt es hier? Nein, was sich so mystisch anhört, ist in Wirklichkeit eine der schönsten Heideflächen überhaupt. Wenn hier im August die Heide blüht, hat man von den Talrändern einen wunderbaren Blick auf das Blütenmeer. Die lila Heidepracht bringt den Kessel bildhaft zum Überlaufen.
    Doch der Totengrund ist nicht nur zur Heideblüte ein Traum. Auch im Frühjahr, wenn die Natur erwacht, ist der Totengrund ein lohnendes Ziel. Liebhaber schätzen den Totengrund besonders im Winter oder bei Nebel, da sich dann das mystische Bild einstellt. Eben eine Landschaft wie ein Aquarellbild, fast unrealistisch. Deshalb gehört der Totengrund auch zu den meistfotografierten Bereichen der Lüneburger Heide.Bereits 1906 rettete der Heidepastor Wilhelm Bode den Totengrund vor geplanten Baumaßnahmen und besiegelte so die Entstehung des ersten Naturschutzgebietes in Deutschland. Im Jahre 1921 wurde dann die Heidefläche unter Naturschutz gestellt. Heute zählt der Totengrund zu den schönsten und meistbesuchten Heideflächen in der gesamten Lüneburger Heide.Der Totengrund ist ein Talkessel und kann nur auf den ausgeschilderten Wegen betreten werden. Wanderwege führen aber an seinem oberen Rand entlang und gewähren eine besondere Aussicht in das Tal. Sie können einmal rund um den Totengrund wandern.Den Totengrund erreicht man auch mit der Pferdekutsche von Oberhaverbeck, Niederhaverbeck, Undeloh, Döhle oder Sudermühlen oder zu Fuß sowie mit dem Rad. lueneburger-heide.de/natur/sehenswuerdigkeit/1074/totengrund-lueneburger-heide.html

    • 19. Mai 2020

  • Silke

    Der Rundweg um den Totengrund bietet viel Abwechslung und für diese Gegend auch kleine Anstiege. Besser mit dicken Reifen ;-) Wunderschön!

    • 20. Dezember 2016

  • 🚴‍♂️ Teuto Radler Stukenbrock 🚴‍♂️

    Der Totengrund ist ein etwa 30 ha großer Talkessel, der am Rande des Wilseder Bergs nahe Wilsede, einem Dorf in der Lüneburger Heide, liegt. Es handelt sich um einen höchstwahrscheinlich eiszeitlich entstandenen Kessel, der heute mit Heidekraut und Wacholderbüschen bestanden ist. Neben dem Wilseder Berg zählt er zu den bekanntesten Landschaftsteilen der Lüneburger Heide. Der Egestorfer Pastor Wilhelm Bode kaufte das Gelände 1906 mit Spendengeldern an. Dadurch wurde der Totengrund zur Keimzelle des 1921 eingerichteten Naturschutzgebietes Lüneburger Heide als eines der ersten und größten Naturschutzgebiete in Deutschland.Die Benennung des Totengrunds ist nicht zweifelsfrei zu klären. Es gibt zahlreiche Theorien und Erzählungen darüber, was zur Benennung geführt hat. Der wahrscheinlichste Grund ist die Bedeutung als Toter Grund. Er lässt sich darauf zurückführen, dass es sich für die Heidebauern früher um wenig fruchtbaren, also toten Boden handelte, denn der Talkessel ist als Trockental sehr wasserarm.Nach einer weiteren Hypothese sollen Verstorbene aus Wilsede auf dem Weg zur Beerdigung über einen Umweg durch das Tal gefahren worden sein, um nicht die üblichen Straßen zu benutzen.Ohne dass ein direkter Bezug zur Namensgebung hergestellt wird, ist der Totengrund in der Sagenwelt der Lüneburger Heide allerdings der Ort, an dem die Opfer der Auseinandersetzung zweier verfeindeter und militärisch organisierter Riesengruppen (der aus Reinsehlen und der aus Einem) begraben sind.Quelle: Wikipedia

    • 12. September 2017

  • Siegfried LG

    Der Totengrund ist die Keimzelle des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide."Der Egestorfer Pastor Wilhelm Bode wollte Ende des 19. Jahrhunderts heidetypische Regionen für die Nachwelt erhalten. Er engagierte sich für den Schutz der Heideflächen rund um das Heidedorf Wilsede mit seinen Besonderheiten Wilseder Berg und Totengrund. Einen kapitalkräftigen Sponsor für den Geländeankauf fand er in dem Universitätsprofessor Andreas Thomsen aus Münster. So konnte er 1906 den Totengrund (zumindest teilsweise) erwerben und vor der Zersiedelung bewahren.Heute gehört der Totengrund zum Eigentum des 1909 gegründeten Vereins Naturschutzpark e.V. (VNP). Er übernahm diesen und weitere Flächen und pflegt sie noch heute. Bis 1913 erwarb der Verein fast 3000 ha Land rund um Wilsede. 1921 erfolgte die erste Unterschutzstellung – heute umfasst das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide 234 Quadratkilometer."Quellen:
    bispingen-touristik.de/heide-natur/natur-erleben/totengrund.html
    de.wikipedia.org/wiki/Totengrund_%28Wilseder_Berg%29

    • 18. Juni 2018

  • 🚴‍♂️ Teuto Radler Stukenbrock 🚴‍♂️

    Landschaftlich wirklich einmalig. Mit Tourenrad schwieriger zu befahren. Besser MTB

    • 20. September 2017

  • 🚴‍♂️ Teuto Radler Stukenbrock 🚴‍♂️

    Die Lüneburger Heide (niederdeutsch Lümbörger Heid) ist eine große, geografisch überwiegend flachwellige Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens in den Einzugsbereichen der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie ist benannt nach der Stadt Lüneburg und umfasst den Hauptteil des früheren Fürstentums Lüneburg.Besonders in den zentralen Teilen der Lüneburger Heide sind weiträumige Heideflächen erhalten. Sie bedeckten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts weite Teile Norddeutschlands, sind aber inzwischen außerhalb der Lüneburger Heide fast vollständig verschwunden. Die Heidelandschaften sind seit der Jungsteinzeit durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf unfruchtbaren Sandböden im Bereich der Geest entstanden. Die noch vorhandenen Reste dieser historischen Kulturlandschaft werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehaltenDie Lüneburger Heide liegt zwischen der Elbe im Nordosten und der Aller im Südwesten, zu deren breiten, als Urstromtäler entstandenen Niederungen die Heide markant abfällt. Im Westen geht die Lüneburger Heide in die von Niederungen durchsetzte Stader Geest über und im Osten in die Altmark mit der Lüchower Niederung (Wendland)

    • 12. September 2017

  • Siegfried LG

    Der Totengrund ist Naturschutzgebiet und darf nicht betreten werden. Es gibt einen Aussichtspunkt und auf dem Hermann-Löns-Weg kann man ihn umrunden. Der direkte Abstieg vom Aussichtspunkt zum Hermann-Löns-Weg geht über den Professor-Thomsen-Weg. Er ist nicht leicht zu finden, aber er beginnt links am Aussichtspunkt. Die verschiedenen Einsichten lohnen sich auf jeden Fall und lassen erahnen, was so viele an diesem Tal berührt.

    • 21. Juni 2018

  • 🚴‍♂️ Teuto Radler Stukenbrock 🚴‍♂️

    Landschaftlich sehr schön. Besonders während der Heideblüte

    • 20. September 2017

  • taxxus

    Wegen der vielen Wege sollte man sich vorher gut orientieren. Sehenswertes gibt es an jeder Ecke.

    • 7. September 2017

  • FRED

    Milder Berg

    • 31. August 2019

  • 🚴‍♂️ Teuto Radler Stukenbrock 🚴‍♂️

    Leider kein Foto.

    • 12. September 2017

Du kennst dich aus? Melde dich an, um einen Tipp für andere Outdoor-Abenteurer hinzuzufügen!

Die beliebtesten Radtouren zu Aussichtspunkt Totengrund

Unsere Tourenvorschläge basieren auf tausenden von Aktivitäten, die andere Personen mit komoot durchgeführt haben.

Ort: Bispingen, Heidekreis, Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland

Informationen

  • Höhe180 m

Meistbesucht im

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wetter - Bispingen