Ringwallanlage Houbirg

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 321 von 338 Wanderern

Tipps

  • Biene

    Der Ringwall auf der Houbirg befindet sich in einem imposanten Zustand. Mehrere Tafeln erläutern die geschichtlichen Zusammenhänge (s. Foto). Einige Wanderwege verlaufen phasenweise auf der Krone des Ringwalls, der immerhin 4,5km lang ist.

    • 5. März 2018

  • Mpaege

    Der Ringwall auf der Houbirg umfasst eine ehemalige Keltensiedlung. Er hat einen Umfang von 4,5km. Zum Vergleich umfasst die Stadtmauer um die Nürnberger Altstadt 4km. Dies lässt erahnen, wie groß diese Ansiedlung gewesen sein musst, und welche Leistung hier erbracht worden ist, ohne Maschinen diese Masse an Material zu bewegen um diese Anlage zu verrichten. Mehrere Tafeln erläutern die geschichtlichen Zusammenhänge.
    Einige Wanderwege verlaufen phasenweise auf der Krone des Ringwalls.

    • 2. April 2018

  • Mpaege

    In der Hallstattzeit und frühen Latènezeit (ca. 500 v. Chr. bis etwa 330 v. Chr.) befand sich auf dieser Hochebene ein keltisches Oppidum, von dem Wall- und Grabenreste heute noch sichtbar sind. Die Anlage liegt auf dem Bergplateau in 486 bis 617 Meter Höhe in strategisch günstiger Lage über den Seitentälern des Pegnitztales. Sie war damals eine der größten Wallburgen Süddeutschlands. Aus jener Zeit wurden Keramikscherben und Bronzefibeln sowie Glasperlen gefunden. Die Houbirg war etwa bis zur Zeitenwende bewohnt. Nach einer längeren Unterbrechung wurde sie dann erst wieder in der Spätantike um 400 n. Chr. von Germanen (vermutlich Juthungen) besiedelt. Die Anlage gehört damit auch in eine Reihe von völkerwanderungszeitlichen Höhenburgen im Gebiet rechts des Rheins.

    • 2. April 2018

  • Max Volker

    Aufstieg durch einen schönen Mischwald hinauf zum "Hohen Fels". Der Aufstieg erfordert zwischendurch etwas Trittsicherheit. Ist aber gerade zu Beginn der Tour gut zu bewältigen.

    Beim Aufstieg passiert man die Stollen der Doggerwerke.
    Der Doggerstollen (auch Doggerwerk genannt) ist ein Stollensystem im Bergstock der Houbirg. Der Stollen wurde von Mai 1944 bis April 1945 von Häftlingen des KZ-Außenlagers Hers­bruck, einem Nebenlager des KZ Flossenbürg, in Zwangsarbeit angelegt. Hier sollten für eine geplante unterirdische Fabrik kriegswichtige Flugzeugmotoren produziert werden.
    Bis zum Einmarsch der Amerikaner hatte die Anlage eine Länge von 4,03 km erreicht. Die Stollen sind heute zugemauert, verschlossen und nur mit Sondergenehmigung zu be­tre­ten.

    Nach diesem dunklen Kapitel der Geschichte geht es weiter zur "Houbirg," eine vor- und frühgeschichtliche Höhensiedlung mit Ringwall

    • 1. Juli 2018

  • Christian S.

    Der Wanderweg verläuft auf dem sehr beeindruckenden insgesamt ca. 4,5 km langen Ringwall aus keltischer Zeit.

    • 21. Oktober 2018

  • Christian

    Sehr abwechslungsreicher Pfad, mal etwas anderes als flacher Waldweg

    • 18. November 2018

  • Alwin 70

    Wandern auf einen Keltischen Ringwall, wie cool ist das denn,
    Das ganze Areal hat 85 ha, ⚔️

    • 30. Juli 2020

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Ort: Happurg, Nürnberger Land, Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Informationen

  • Höhe630 m

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