Felsengarten Sanspareil

Wander-Highlight

Empfohlen von 82 von 86 Wanderern

Tipps

  • Wolly

    Sanspareil ([sɑ̃paˈʀɛj], deutsch ohnegleichen, die Einheimischen sprechen das Wort Sanspareil jedoch deutsch aus) ist eine Ortschaft in der Gemeinde Wonsees (Landkreis Kulmbach in Oberfranken), die durch den Felsengarten Sanspareil unterhalb der mittelalterlichen Hohenzollernburg Zwernitz bekannt wurde.
    Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen, im Jahre 1744. Als Architekten des Felsengartens werden Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi genannt. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohnegleichen!). Markgräfin Wilhelmine beabsichtigte auch, hier damals übliche Wasserspiele anlegen zu lassen. Dies war jedoch angesichts der Lage mit damaligen Mitteln nicht machbar, so dass sich die Gesamtanlage nicht weiter ausbauen ließ. Das Interesse der Markgräfin ließ daher wesentlich nach. Ergänzt wurde der Garten von Markgraf Carl Alexander. Das Felsentheater wurde als römische Ruine gestaltet, bei der eine natürliche Felsgrotte als Zuschauerraum dient.
    In den nachfolgenden Jahrhunderten verfiel die Anlage. Die vielen Bauten verschwanden, da sie – vor allem im Park – nur aus Holz gefertigt waren, oder wurden auf Abbruch verkauft, um für eine Straße Platz zu schaffen. Gegenwärtig sind nur noch der Morgenländische Bau, das Felsentheater und der Küchenbau vorhanden. 1984 wurde das abgesenkte Parterre zwischen dem Morgenländischen Bau und dem Küchenbau nach einer Stichvorlage von 1748 rekonstruiert.

    • 25. September 2015

  • Birgit

    Auch für Rollstuhlfahrer gekennzeichnete Wege. Sehr saubere Anlage und viele Bänke zum ausruhen.

    • 3. Mai 2017

  • alpen_wasser

    Der Felsengarten ist besonders für Kinder ein schönes Erlebnis. Hunde an der Leine erlaubt. Kostet keinen Eintritt. Einkehrmöglichkeit.

    • 29. Mai 2016

  • APunkt

    Im Herbst (Oktober) waren die Möglichkeiten zur Einkehr (Biergärten) leider sehr übersichtlich.

    • 2. April 2018

  • APunkt

    Im Herbst (Oktober) waren die Möglichkeiten zur Einkehr (Biergärten) leider sehr übersichtlich.

    • 2. April 2018

  • Naxxos

    Der Besuch des Felsengarten von Sanspareil lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

    • 11. Juli 2018

  • Roland

    wenn man schon mal da ist, dann sollte man auf jeden Fall die Sybillengrotte auch besuchen.

    • 18. August 2018

  • Timber

    Beim Anblick des Felsengartens soll eine Hofdame 1746 ausgerufen haben: "Ah, c'est sans pareil" – "Das ist ohnegleichen!", worauf Markgraf Friedrich im selben Jahr die Umbenennung des Ortes Zwernitz in Sanspareil anordnete. Und in der Tat ist diese Bezeichnung für den Felsengarten sehr treffend. Einzelne geometrische Gartenbezirke waren eingebettet in eine beinahe naturbelassene Waldumgebung, die durch bizarre Felsformationen geprägt ist.
    Auf einigen der Felsen wurden exotisch anmutende Häuschen und ländliche Hütten gebaut, die als Rückzugsorte in der "Eremitage Sanspareil" dienten. Viele dieser Bauten verfielen im Laufe der Zeit oder wurden im 19. Jahrhundert "auf Abbruch" verkauft.
    Heute noch vorhanden ist dagegen das Ruinentheater – eine Mischung aus Grotte und Ruine. Der Zuschauerraum befindet sich unter einem mächtigen natürlichen Felsenbogen; der Orchestergraben, die Kulissenbögen und die Rückwand sind aus Bruchsteinen gemauert.
    "Hinter diesem Wunderbogen aber sieht man das Theater, wie aus Felsen erwachsen, und von der Hand der Kunst verschönert und berichtigt … Das Ganze macht in seiner Lage, Form und Anordnung einen mächtigen und unbeschreiblichen Eindruck …"
    (Aus einer Reisebeschreibung von 1812)

    • 31. Juli 2019

  • Frankenhiker

    Anlegen ließ diesen Garten Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrichs des Großen, im Jahre 1744. Als Architekten des Felsengartens werden Joseph Saint-Pierre und Giovanni Battista Pedrozzi genannt. Der Name des Parks geht auf den Ausruf einer Hofdame des Bayreuther Markgrafen zurück: „C’est sans pareil!“ (Dies ist ohnegleichen!). Markgräfin Wilhelmine beabsichtigte auch, hier damals übliche Wasserspiele anlegen zu lassen. Dies war jedoch angesichts der Lage mit damaligen Mitteln nicht machbar, so dass sich die Gesamtanlage nicht weiter ausbauen ließ. Das Interesse der Markgräfin ließ daher wesentlich nach. Ergänzt wurde der Garten von Markgraf Carl Alexander. Das Felsentheater wurde als römische Ruine gestaltet, bei der eine natürliche Felsgrotte als Zuschauerraum dient.
    In den nachfolgenden Jahrhunderten verfiel die Anlage. Die vielen Bauten verschwanden, da sie – vor allem im Park – nur aus Holz gefertigt waren, oder wurden auf Abbruch verkauft, um für eine Straße Platz zu schaffen. Gegenwärtig sind nur noch der Morgenländische Bau, das Felsentheater und der Küchenbau vorhanden. 1984 wurde das abgesenkte Parterre zwischen dem Morgenländischen Bau und dem Küchenbau nach einer Stichvorlage von 1748 rekonstruiert.
    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sanspareil
    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Felsengarten_Sanspareil

    • 19. August 2017

  • Naxxos

    Wunderbar verschlungene Wege führen durch den etwa 13 Hektar großen Felsengarten, der von Markgräfin Wilhelmine in einem herrlichen Buchenhain angelegt wurde.

    • 11. Juli 2018

  • Naxxos

    Benannt ist der Aeolusturm nach dem griechischen Windgott Aeolus, dem auch Odysseus bei seiner Irrfahrt begegnete.

    • 11. Juli 2018

  • Roland

    ein Besuch des Mystische Felsengarten Sanspareil lohnt sich immer.

    • 18. August 2018

  • Roland

    leider war der Weg dorthin gesperrt, aber ein Besuch lohnt sich trotzdem

    • 18. August 2018

  • Roland

    Wunderschöne Wege, so dass es einfach Spass mach durch den Park zu laufen

    • 18. August 2018

  • Robert

    Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, Schwester Friedrichs des Großen, ließ den Garten ab 1744 anlegen. Der Roman des französischen Schriftstellers François de Salignac de La Mothe-Fénelon „Die Abenteuer des Telemach“, der die Grundprinzipien des vorbildlichen Herrschertums vermitteln soll, inspirierte sie dabei.

    Hier gibt es ausführliche Infos: bayreuth-wilhelmine.de/deutsch/sanspar/felseng.htm

    • 21. Juli 2019

  • Robert Köhler

    Hotspot in der Region. Schön angelegt und Top gepflegt. Ideal zum Fotografieren.

    • 16. September 2019

  • APunkt

    Wir haben uns inspirieren lassen und wurden mit einer herrlichen Wanderung belohnt. Wir waren am 21.10.17 da, der Herbstwald ist da schon ein Highlight für sich, leider ist die Biergartensaison aber scheinbar schon beendet. Die gastronomischen Möglichkeiten waren daher leider nur eingeschränkt verfügbar. Kein Problem - wir konnten auf unsere Reiseverpflegung zurückgreifen. Danke fürs herführen.

    • 7. Januar 2018

  • Roland

    Der Felsengarten Sanspareil (französisch sans pareil [sɑ̃paˈʀɛj] = ohnegleichen) ist ein 1744–1748 geschaffener englischer Landschaftsgarten in der Nähe der oberfränkischen Gemeinde Wonsees im Landkreis Kulmbach. Der Garten schließt die vorhandene Felsenstruktur des Fränkischen Juras sowie die mittelalterliche Burg Zwernitz als Staffagen in das Gartenkonzept ein, dessen Ausführung Markgraf Friedrich von Bayreuth begann und seine Gattin Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth nach ihren Vorstellungen vollendete (Wikipedia)

    • 4. März 2018

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Ort: Wonsees, Kulmbach, Oberfranken, Bayern, Deutschland

Informationen

  • Höhe520 m

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