Schanze

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 59 von 64 Wanderern

Tipps

  • Söhni 🏃

    Oberhof verfügt über zwei große Schanzenanlagen. Diese befinden sich am Wadeberg und im Kanzlersgrund. Auf allen Schanzen ist ein ganzjähriger Betrieb möglich, da sie alle mit Matten ausgestattet sind.

    • 7. Mai 2017

  • Steffen

    Wunderschöner Wanderweg

    • 23. März 2019

  • Sopho & Micha

    Die erste Schanze in Oberhof entstand 1906 und lag an der Tambacher Straße, 1908 wurde dann die erste Schanze am Wadeberg von dem Norweger Rolf W. Thune errichtet. Auf der 25-Meter-Schanze fanden zahlreiche deutsche und thüringer Meisterschaften statt, wobei Ende der 20er Jahre Weiten bis 38 Meter erzielt wurden.
    Im Jahre 1928 wurde die Thüringenschanze am Wadeberg vor ca. 30 000 Zuschauern eingeweiht. Am 16.02.1931 fand dann was WM-Springen der Nordischen Ski-WM in Oberhof statt, es siegte der 19-jährige Birger Ruud. Während der NS-Zeit bis 1945 trug die 70-Meter-Schanze den Namen „Hindenburgschanze“ und wurde 1937/38 für die NS-Winterkampfspiele umgebaut.
    Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Thüringenschanze im Herbst 1948 wieder hergerichtet und im Februar 1949 die Meisterschaften der sowjetischen Besatzungszone durchgeführt. Eine grundlegende Modernisierung und die Errichtung des Kampfrichterturmes fand 1950/51 statt. Zu den DDR-Meisterschaften im Februar 1951 kamen dann 120.000 Zuschauer nach Oberhof. Im Jahr 1955 wurde die 80-Meter-Schanze mit Matten belegt. Zu dieser Zeit fanden zahlreiche internationale Wettkämpfe dort statt, doch mit der Eröffnung der Schanze am Rennsteig 1961 wurde sie hauptsächlich für Trainingszwecke genutzt. Im Februar 1981 sprang der 16-jährige Oberwiesenthaler Jens Weißflog bei den 15. Oberhofer Skispielen den letzten Schanzenrekord mit 83,5 m. Der Anlaufturm wurde 1986 abgerissen und heute ist nur noch der verwilderte Aufsprunghügel und Schanzentisch zu erkennen.
    Die 66-Meter-Jugendschanze wurde von 1951 bis 1952 neben der alten Thüringenschanze erbaut und war 1954 die erste Mattenschanze der Welt. Am 20.11.1954 erzielte Werner Lesser dabei die Mattenbestweite von 42 m. Doch zuvor hatte bereits am 31.10.1954 ein inoffizielles Probespringen auf der alten Regenbergschanze in Zella-Mehlis stattgefunden. Erfinder der Plastikmatten war DDR-Nationaltrainer Hans Renner, nachdem später die Großschanze benannt wurde.
    Umbauten der Wadebergschanze erfolgten später 1988 und 1994. Gegenüber der alten Thüringenschanze standen auch die beiden Matten-Schülerschanzen K48 und K34, die Kinderschanze K13 standen unter ihr.
    Zusätzlich wurde 2011 auch noch das Planungsverfahren zum Bau einer neuen K80 (HS 85)-Schanze am Wadeberg für ca. 2,5 Mio. Euro gestartet. Begonnen wurde mit dem Bau jedoch erst im Frühjahr 2018. In diesem Zuge wurden auch die kleineren Schanzen komplett abgerissen. Die neue, mittelgroße Schanze am Wadeberg wurde schließlich als HS 70 umgesetzt, die den ortsansässigen Athleten den Übergang von den kleinen (derzeit fehlenden) Schanzen auf die Schanzen am Kanzlersgrund ermöglichen soll. Im Dezember 2018 wurden die schlussendlich insgesamt 5,4 Mio. Euro teuren Bauarbeiten für den Winter-Sprungbetrieb bereits abgeschlossen und im Frühjahr 2019 wird die Schanze noch mit Matten ausgestattet.
    (Quelle: skisprungschanzen.com)

    • 20. Juli 2019

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Ort: Oberhof, Schmalkalden-Meiningen, Thüringen, Deutschland

Informationen

  • Höhe840 m

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