Kirche und Engelsfriedhof aus dem 18. Jh.

Wander-Highlight

Empfohlen von 210 von 228 Wanderern

Tipps

  • Landlinien

    In der Nähe der Schloss Burg (Solingen-Unterburg) liegt etwas versteckt am Ufer der Wupper eine beschauliche evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Der angrenzende Friedhof wurde kurz nach dem Bau der Kirche im Jahr 1744 angelegt. Das besondere daran sind die damals 105 Grabsteine aus Sandstein, von denen heute noch 52 erhalten sind. Wenn man genau hinschaut erkennt man noch einen Engelskopf, der jeden dieser Grabsteine einst zierte. Zusätzlich wurden damals noch der Familienname in Form eines Bildes oder eines Symbols (z.B. ein Fisch für Fischer) ergänzt.

    • 11. Februar 2016

  • Olli "ROTE HOSE"😄

    Der kleine Stadtteil Burg besteht wegen des Höhenunterschiedes aus den beiden Ortsteilen Oberburg und Unterburg. Die Burger legten früh Wert darauf, in der Oberburger Pfarrkirche St. Martinus die Religion ihrer Wahl praktizieren zu dürfen. Im Jahre 1553 konvertierte fast die gesamte Gemeinde zum lutherischen Glauben. Später nutzten Lutheraner und Katholiken das Gotteshaus abwechselnd. Über den Besitz an der Kirche wurde lange Jahre gestritten.[1]Im 17. Jahrhundert spalteten sich die Lutheraner durch eine Gegenreformation in zwei Lager. Durch die Zerstörung der Kirche im Dreißigjährigen Krieg kamen die Lutheraner zunächst in einem Wohnhaus an der heutigen Müngstener Straße unter, ehe sie zwischen 1732 und 1735 aus den Überresten des zerstörten Schlosses dort auch ihre erste eigene Kirche errichteten. Dieser Vorgang führte zur konfessionellen Spaltung des Ortes in das lutherische Unter- und das katholische Oberburg. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 8. Mai 1732.Das Gebäude am Ufer der Wupper ist ein schmuckloser Saal aus Bruchstein im bergischen Barockstil. Gegen den Widerstand der Katholiken blieb es den Lutheranern zunächst verwehrt dem Saalbau einen Turm mit Glocken vorzusetzen, da man in Oberburg von den Gottesdiensten in Unterburg nichts mitbekommen wollte. Erst 1786 erlaubte die kurfürstliche Regierung den Bau des Turmes. Der Turm wurde im Jahre 1787 vollendet, seither ziert auch die Jahreszahl 1787 den Turmbau. Er ist mit einem flachen Zeltdach gedeckt. Von 1786 bis 1787 wurden drei Glocken erworben, die aus einer verfallenen Kirche in Nürburg stammten. Die Innenausstattung entspricht der einer evangelischen Predigtkirche.[1]Evangelischer Friedhof
    In unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche wurde im Jahre 1744 der evangelische Friedhof angelegt. Alle seine Grabsteine bestehen aus Doppeltafeln mit bekrönenden Engelsköpfen. Zwischen Kirche und Wupper wurde 1831/1832 nach Plänen des Landbauinspektors von Gloeden das evangelische Pfarrhaus errichtet. Es handelt sich dabei um einen zweigeschossigen traufständigen Putzbau mit Krüppelwalmdach.Wikipedia

    • 4. Februar 2017

  • Marcel

    Diese evangelische Kirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde im Jahre 1744 der evangelische Friedhof angelegt. Zwischen Kirche und Wupper wurde das evangelische Pfarrhaus errichtet.

    • 28. Juli 2017

  • Silvia

    1951-1953 Vollständige Restaurierung
    1952 Freilegung ornamentaler Malerei ("Volkskunst") an Altar und Kanzel, vermutlich aus der Entstehungszeit der Kirche. Renovierung des Orgel-Kanzel-Prospekts; Wiederherstellung im alten Stil
    Denkmal

    • 11. Dezember 2017

  • Olli "ROTE HOSE"😄

    Der kleine Stadtteil Burg besteht wegen des Höhenunterschiedes aus den beiden Ortsteilen Oberburg und Unterburg. Die Burger legten früh Wert darauf, in der Oberburger Pfarrkirche St. Martinus die Religion ihrer Wahl praktizieren zu dürfen. Im Jahre 1553 konvertierte fast die gesamte Gemeinde zum lutherischen Glauben. Später nutzten Lutheraner und Katholiken das Gotteshaus abwechselnd. Über den Besitz an der Kirche wurde lange Jahre gestritten.[1]Im 17. Jahrhundert spalteten sich die Lutheraner durch eine Gegenreformation in zwei Lager. Durch die Zerstörung der Kirche im Dreißigjährigen Krieg kamen die Lutheraner zunächst in einem Wohnhaus an der heutigen Müngstener Straße unter, ehe sie zwischen 1732 und 1735 aus den Überresten des zerstörten Schlosses dort auch ihre erste eigene Kirche errichteten. Dieser Vorgang führte zur konfessionellen Spaltung des Ortes in das lutherische Unter- und das katholische Oberburg. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 8. Mai 1732.Das Gebäude am Ufer der Wupper ist ein schmuckloser Saal aus Bruchstein im bergischen Barockstil. Gegen den Widerstand der Katholiken blieb es den Lutheranern zunächst verwehrt dem Saalbau einen Turm mit Glocken vorzusetzen, da man in Oberburg von den Gottesdiensten in Unterburg nichts mitbekommen wollte. Erst 1786 erlaubte die kurfürstliche Regierung den Bau des Turmes. Der Turm wurde im Jahre 1787 vollendet, seither ziert auch die Jahreszahl 1787 den Turmbau. Er ist mit einem flachen Zeltdach gedeckt. Von 1786 bis 1787 wurden drei Glocken erworben, die aus einer verfallenen Kirche in Nürburg stammten. Die Innenausstattung entspricht der einer evangelischen Predigtkirche.[1]Evangelischer Friedhof
    In unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche wurde im Jahre 1744 der evangelische Friedhof angelegt. Alle seine Grabsteine bestehen aus Doppeltafeln mit bekrönenden Engelsköpfen. Zwischen Kirche und Wupper wurde 1831/1832 nach Plänen des Landbauinspektors von Gloeden das evangelische Pfarrhaus errichtet. Es handelt sich dabei um einen zweigeschossigen traufständigen Putzbau mit Krüppelwalmdach.
    Wikipedia

    • 4. Februar 2017

  • Hans Peter

    Mein Tipp : Eine Heidelandschaft in den Niederlanden in der Nähe der deutschen Grenze. Man wandert vielfach über weissen Sand und durch Wälder, in denen Pferde frei leben. Kleine Seen, die aus still gelegten Torfabbaugruben entstanden, runden das Naturerlebnis ab.
    Die Anfahrt : über die Autobahn 61 in nördlicher Richtung bis Kreuz Wanlo, dann auf die A 46 bis Hueckelhoven - West, dann Richtung Norden durch Ratheim, dann weiter an Wassenberg vorbei zum Grenzort Rothenbach und auch hier auf der Straße weiter Richtung Roermond bleiben. Nach ca. 3 km hinter einer Tankstelle rechts in eine Allee einbiegen und dort dann nach ca. 1 km an einem Bahnübergang auf einem Wanderparkplatz parken.

    • 3. November 2016

  • TomCook

    Der in Jahre 1744 angelegte Friedhof neben der evangelischen Kirche in Unterburg wurde im Jahr 1854 aufgegeben. Der Friedhof liegt direkt neben der Wupper, und strahlt einen morbiden Charme aus. Sowas kenne ich sonst nur von alten anglikanischen Kirchen in England und Schottland.
    Die Kirche in Unterburg ist sonntags von 11 – 17 Uhr geöffnet.
    Müngstener Straße 23
    42659 Solingen
    Quelle ekwk.de/kirchen-gemh/kirche-unterburg

    • 26. April 2018

  • Silvia

    1951-1953 Vollständige Restaurierung 1952 Freilegung ornamentaler Malerei ("Volkskunst") an Altar und Kanzel, vermutlich aus der Entstehungszeit der Kirche. Renovierung des Orgel-Kanzel-Prospekts; Wiederherstellung im alten Stil Denkmal

    • 8. Dezember 2017

  • wuseltiere

    Schöne alte Kirche mit angrenzendem Friedhof

    • 28. März 2017

  • Sandra

    Eine evangelische Kirche ist in der Gegend ja an sich schon ungewöhnlich, aber diese wurde zudem auch schon im Jahre 1734 gebaut.

    • 19. Februar 2019

Du kennst dich aus? Melde dich an, um einen Tipp für andere Outdoor-Abenteurer hinzuzufügen!

Beliebte Wanderungen zu Kirche und Engelsfriedhof aus dem 18. Jh.

Ort: Bergisches Land, Regierungsbezirk Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Meistbesucht im

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wetter - Bergisches Land