Weiße Marter bei Köttweinsdorf

Wander-Highlight

Empfohlen von 36 von 39 Wanderern

Tipps

  • Söhni 🏃

    Viele Wallfahrten zum Dreifaltigkeitswallfahrtsort Gößweinstein ziehen an der Weißen Marter vorbei und machen dort Station.

    • 7. August 2017

  • Harald

    Mit 4,8 m Höhe ist die Bildsäule die größte und wohl auch schönste Marter der Fränkischen Schweiz.

    • 8. März 2016

  • Hase

    Die Weiße Marter bei Köttweinsdorf ist ein sehr alter Gedenkstein. Der Ort läd zu einer gemütlichen Pause ein und bietet einen schönen Blick in die Landschaft.

    • 8. April 2018

  • Timber

    In Kronach lebte ein Metzgermeister namens Otto Wich, der eine gutgehende Metzgerei besaß. So war er mit sich und der Welt zufrieden, bis er eines Tages schwer krank wurde. Er konsultierte einige Ärzte, doch keiner erkannte die Art der Krankheit, kein Medikament half. In seiner bitteren Not tat er den Schwur, eine Wallfahrt zur Basilika nach Gößweinstein zu unternehmen falls ihm Gott seine Gesundheit wiedergäbe. Und tatsächlich, wenige Tage nach seinem Gelübde besserte sich sein Zustand. Ein paar Wochen später glaubte er sich so weit bei Kräften, das Gelöbnis einzulösen und machte sich auf den Weg. Über Bayreuth, Waischenfeld, durchs Rabenecker Tal, dann den Waldweg hoch kam er um 1764 nach Köttweinsdorf und weiter auf die alte Verbindungsstraße Oberailsfeld-Moschendorf - Behringersmühle. Plötzlich und unerwartet sah er in der Ferne die Zwillingstürme der Dreifaltigkeitsbasilika in der Sonne glänzen. Dieser Anblick beeindruckte ihn dermaßen, daß er aus Freude darüber ein weiteres Gelübde ablegte. Hier an dieser Stelle wolle er zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit eine Gedenksäule errichten lassen. Auf dem Rückweg von Gößweinstein machte er hier nochmal eine kleine Rast, bestätigte für sich diesen Wunsch und genoß die Aussicht, die heute leider von hohen Fichtenwäldern verwehrt ist. Schon 3 Jahre später, im Sommer 1767 brachten Fuhrwerke dieses monumentale Geschenk in vier Teilen und stellten die Marter auf. Bis in die 30er Jahre erinnerten sich die Kronacher daran und hielten hier auf dem Wallfahrtsweg nach Gößweinstein eine kleine Andacht. Einige Köttweinsdorfer Bürger erzählen die Geschichte etwas anders. Sie verbinden die Tatsache, daß Wich die Türme der Basilika plötzlich und unerwartet sah damit, daß Wich als Blinder hierherkam und plötzlich an der Stelle der Bildsäule wieder sehend wurde. Manche meinen auch, Wich kam mit seinem blinden Sohn hierher, der dann wieder das Augenlicht zurückbekam. Wie es auch sein mag, wir sollten uns freuen, eine so schöne Bildsäule in der Gemeinde zu haben. Sie ist es wert, gepflegt zu werden.

    • 22. Juli 2019

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Ort: Waischenfeld, Bayreuth, Fränkische Schweiz, Oberfranken, Bayern, Deutschland

Informationen

  • Höhe420 m

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