Tegeler Hafenbrücke

Wander-Highlight

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Tipps

  • Sebastian Kowalke

    Denkmalgeschützte Brücke am Tegeler Hafen, die mit einer Länge von 91 Metern die Mündung des Tegeler Fließes und die Hafenzufahrt überspannt. Der Name 'Sechserbrücke' stammt noch aus dem frühen 20. Jahrhundert. Damals zahlte man einen 'Sechser', einen halben Groschen, Brückenzoll, wenn man über die Brücke schlendern wollte.

    • 06.07.2018

  • Turbo

    Hier überquert man die Hafeneinfahrt, in denen auch der Nordgraben und das Tegeler Fließ münden

    • 19.12.2018

  • Elfriede

    Die Tegeler Hafenbrücke im Berliner Ortsteil Tegel, im Volksmund „Sechserbrücke“ genannt, überspannt als Fußgängerbrücke die Einfahrt des Tegeler Hafens und die Mündung des Tegeler Fließes. Sie wurde 1908 als 91 Meter lange stählerne Fachwerkbogenbrücke gemeinsam mit dem Hafen und der Tegel-Friedrichsfelder Industriebahn erbaut; erst 1921 folgte der südliche Torbau mit zwei Kassenhäuschen.

    Am nördlichen Ufer des Tegeler Sees entwickelte sich am Ende des 19. Jahrhunderts ein reger Ausflugsverkehr: Die Leute schlenderten über die Uferstraße (die heutige Greenwichpromenade) um den Großen Malchsee herum bis zum Freibad Tegelsee. Dazu mussten sie allerdings das Tegeler Fließ überqueren. Der ansässige Fischer Siebert verdiente sich mit dem Übersetzen der Wanderer über das Fließ mit seinem Kahn für fünf Pfennig (einen sogenannten „Sechser“) ein Zubrot. Um die Jahrhundertwende wuchs der Ausflugsverkehr weiter an und immer mehr Berliner wollten zum Großen Malchsee, an dem sich inzwischen zahlreiche Ausflugslokale etabliert hatten, so zum Beispiel das Klippsteinsche Sommeretablissement und der Kaiserpavillon. Mit seinem Kahn konnte der Fischer das erhöhte Aufkommen nicht mehr bewältigen und so baute er eine kleine Holzbrücke über das Fließ und verlangte von jedem, der sie überqueren wollte, weiterhin fünf Pfennige.

    Der Sechsling wurde erstmals im Jahr 1388 von der Stadt Lübeck geprägt. Mit dem Rezess von 1392 wurde der Sechsling Vereinsmünze im Wendischen Münzverein und neben Lübeck auch von den Städten Hamburg, Lüneburg und Wismar ausgegeben. Ihnen folgten andere Städte.

    Die Bezeichnung Sechsling für eine 5 Pfennigmünze hat sich aus alter Zeit erhalten, als ein Groschen noch 12 Pfennig wert war und daher ein halber Grochen auch Sechser oder Sechsling genannt wurde. Die letzten Sechslinge prägte Hamburg 1855.

    • 12.01.2017

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Ort: rund um Berlin, Deutschland

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