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Tunnelkette Waldbahn

Tunnelkette Waldbahn

Mountainbike-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
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Tipps

  • Martin Donat

    Waldbahnen waren in Österreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts unverzichtbares Hilfsmittel der Forstarbeiter. Mit ihnen holte man das Holz aus den schwer zugänglichen Hängen, was gerade nach dem zweiten Weltkrieg einen Höhepunkt erreichte, da die Holznachfrage extrem groß war. 1974 rollte die letzte Waldbahn vom Gleis und beendete damit eine Ära.

    Heute ist die Nutzung der alten Reichramiger Waldbahntrasse aber eh viel cooler. Denn heute ist sie ein Radweg, auf dem du fahren und die Kalkalpen hautnah erleben kannst. Absolutes Highlight des Weges sind die 17 Tunnel, welche diese Strecke zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.

    • 18. Dezember 2017

  • orlige

    Achtung. Wie ich heute erfahren konnte gibt es beim Bahnhof Reichraming keine Parkerlaubniss für Radtouristen welche mit dem Auto anreisen. Es droht Besitzstörungsklage
    Parkmöglichkeiten im Ortskern am besten hinter dem E-Bike Verleih. Parkplatz Gebührenfrei

    • 20. August 2019

  • Hannes

    Auf der ehemaligen Trasse der Waldbahn führt ein gemütlicher Radweg in das Reichraminger Hintergebirge, ins Herz des Nationalpark Kalkalpen. Vom Parkplatz Anzenbach bis zur bewirtschafteten Große Klaushütte ist die Strecke auch gut für Familien mit Kindern geeignet - wenig Steigung! Dann beginnt es langsam zu steigen, bei der Kreuzung in Weißwasser geht es zunächst zur Blabergalm rauf mit Steigungen bis zu 18%. Diese Almhütte ist am Wochenende bewirtschaftet und liegt traumhaft eingebettet in einer saftig grünen Almenlandschaft. Sehr freundliche Wirtsleute und ausgezeichnete Jause.
    Dann wieder runter bis zur Kreuzung in Weißwasser und den Weg zur Anlaufalm nehmen. Auch sind sind beträchtliche Steigungen zu bewältigen. Für die Mühe wird man mit einem Aufenthalt in der Anlaufalm belohnt.

    • 30. September 2019

  • Alex

    Während des 1. Weltkrieges zerstörte ein starker Wintersturm hier riesige Waldflächen. Wegen des Arbeitskräftemangels konnte das Holz nicht schnell genug abtransportiert werden und so konnte sich der Borkenkäfer rasant ausbreiten. Zwischen 1919 und 1922 wurde daher die Waldbahn errichtet, welche dann für einen schnelleren Abtransport des Holzes sorgte. Statt mit der Bahn, kann man diese Strecke heute mit dem Rad fahren. Ein Radweg führt entlang der ehemaligen Bahntrasse durch viele Tunnels und die wunderschöne Natur. Die Tunnel sind zwar teilweise beleuchtet, aber vor allem in den Längeren ist ein eigenes Fahrrad Licht von Vorteil. Entlang dieser Strecke gibt es viel Interessantes über diese Bahn, die Holzfäller und deren Geschichte zu erfahren.
    Unbedingt ansehen (und viel Zeit einplanen), ist auf jeden Fall ein Top Highlight!

    • 24. Oktober 2019

  • Karawankenbär

    Bevor es zum Bau der Waldbahn kam, wurden die Baumstämme aus dem Hintergebirge auf dem Großen Bach (Reichramingbach) bis zum Rechen in der Schallau getriftet, der Weitertransport zum Bahnhof Reichraming erfolgte zuerst per Pferdefuhrwerk, später auf einer Rollbahn (Spur 60 cm).Eine andere (privat errichtete) Rollbahn (Länge ca. 3 km, Spur 76 cm) gab es seit 1912 entlang des Weißenbaches vom Kreuzeckbach bis zum Ramingbach, wo die Stämme ins Wasser gelassen wurden. Diese Bahn wurde 1916 um 164 m bis zum Lager Weißenbach verlängert. 1918 begann die Heeresverwaltungmit dem Bau einer Verlängerung bis in die Schallau. Noch im selben Jahr wurden die Arbeiten mit Kriegsende wieder eingestellt. 1919 wurden die Arbeiten erneut aufgenommen, ein Jahr später war die Strecke (Länge 9,4 km) samt einer Brücke über den Ramingbach fertig.Gleichzeitig wurde in den Jahren 1910 bis 1912 von den Bundesforsten ein Projekt zur Erschließung der Wälder bei Brunnbach erstellt, aber nicht verwirklicht. Durch eine Windkatastrophe gab es 1916 im Hintergebirge eine große Menge an Schadholz, das aber wegen des Krieges nicht aufgearbeitet werden konnte. Der Schaden infolge des Borkenkäferbefalls war gewaltig. Daher kam man 1918 wieder auf die Pläne von 1912 zurück und errichtete bis 1922 den Abschnitt von der Abzweigung Weißenbach (Kilometer 4,2) über die Maieralm nach Brunnbach, im folgenden Jahr verlängert zum Hanselgraben. Kunstbauten waren fast keine erforderlich, ausgenommen ein kurzer Tunnel nach dem Anzenstückl und zwei Brücken über den Plaissabach auf der Brunnalm.Aus strategischen Gründen musste die Strecke in bosnischer Spur (760 mm) gebaut werden, der kleinste Radius betrug 40 m. Gleichzeitig wurde die Rollbahn zu Bahnhof Reichraming umgespurt und mit der Waldbahn verbunden. Dort gab es unter der ÖBB-Brücke allerdings einen Bogen mit nur 32 m Radius. Ausweichen gab es in der Schallau, beim Gleisdreieck Weißenbach, beim Wilden Graben, bei der Maieralm, bei Brunnbach und beim Bäckerlager.Als 1936 die Trift am Großen Bach eingestellt wurde, kam kein Holz mehr aus dem Hintergebirge nach Reichraming, daher begann man mit dem Bau einer Zweigstrecke entlang des Großen Baches. Diese Arbeiten wurden kriegsbedingt 1942 wieder eingestellt, aber 1947 erneut aufgenommen, und schließlich wurde die Strecke von der Maieralm nach Unterweißwasser bzw. zur Wällerhütte 1951 fertiggestellt. Dieser neue Abschnitt führte aufwändig trassiert durch die Schluchten des Großen Baches (11 Tunnel), des Schwarzen Baches (5 Tunnel) und des Haselbaches (2 Tunnel), dazu gab es eine Ausweiche kurz nach der Klaushütte. Gleichzeitig wurde die Verladung am Bahnhof Reichraming rationalisiert: das Ladegleis auf dem Bahnhofvorplatz wurde durch ein erhöhtes Rampengleis auf der Südseite des Bahnhofes ersetzt. Dazu war der Einbau einer Kreuzung zwischen Voll- und Schmalspur erforderlich. Zusammen mit den Seitenstrecken, Neben- und Ausweichgleisen ergab sich eine Gesamtstreckenlänge von 40,7 km, dazu kamen 19 Tunnel (Gesamtlänge 1,922 km) und 41 Brücken.Die im Jahr 1971 stillgelegte Waldbahn Reichraming war eine der größten und am längsten in Betrieb stehenden Waldbahnen Österreichs. Nach ihrer Einstellung wurden die Gleise abgetragen und auf den Bahnkörpern Forststraßen angelegt, dazu die Mehrzahl der Tunnel und alle Brücken verbreitert, zwei Tunnel allerdings versperrt (der erste Kraixen-Tunnel und der Tunnel vor dem Annerlsteg), zwei andere komplett abgetragen (der Roterde- und der zweite Kraixen-Tunnel).

    • 30. Juni 2020

  • Alex

    Während des 1. Weltkrieges zerstörte ein starker Wintersturm hier riesige Waldflächen. Wegen des Arbeitskräftemangels konnte das Holz nicht schnell genug abtransportiert werden und so konnte sich der Borkenkäfer rasant ausbreiten. Zwischen 1919 und 1922 wurde daher die Waldbahn errichtet, welche dann für einen schnelleren Abtransport des Holzes sorgte. Statt mit der Bahn, kann man diese Strecke heute mit dem Rad fahren. Ein Radweg führt entlang der ehemaligen Bahntrasse durch viele Tunnels und die wunderschöne Natur. Die Tunnel sind zwar teilweise beleuchtet, aber vor allem in den Längeren ist ein eigenes Fahrrad Licht von Vorteil. Entlang dieser Strecke gibt es viel Interessantes über diese Bahn, die Holzfäller und deren Geschichte zu erfahren.
    Unbedingt ansehen (und viel Zeit einplanen), ist auf jeden Fall ein Top Highlight!

    • 24. Oktober 2019

  • Gerhard Hayek - NoFatman

    Unglaublich tolle Landschaft und Tiere

    • 9. April 2020

  • Markus H.🚴‍♂️👀📸

    Unbedingt die Geschichte um die Waldbahn recherchieren, sie birgt eine Faszination in sich.

    • 28. Juli 2020

  • Eduard

    Eine wirklich super schöne Runde

    • 8. März 2021

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Ort: Reichraming, Steyr, Oberösterreich, Österreich

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