Kapellenruine Arzlohe

Wander-Highlight

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Tipps

  • Max Volker

    Ältester (indirekter) Nach­weis über dieses Kirchlein ist eine Notiz über eine Kirchenvisitation durch das Bistum Eichstätt im Jahre 1480. Dort wird eine Filialkirche „im Paum“ genannt. Nach W. Schwemmer soll die 1520 urkundlich erwähnte Bezeichnung „Zum heiligen Baum“ auf eine vorchristliche Kultstätte hindeuten. Andere Heimatforscher vermuten, dass der einschiffige spätgotische Bau als Pestkapelle entstand (mehrere Pestwellen im 14. Jh.). 1504 heißt es „Zum Paum, ein capeln, heißt zu Sant leonhart“.

    1508 wird die Kapelle – damals wohl schon Ruine – in Zusammenhang mit einem Mord erwähnt. 1733 wird die Kapelle in den „Delicae Norimbergensis“ wieder genannt. Nach Aufzeichnungen von Pfarrer Otnets, der von 1637 bis 1659 in Pommelsbrunn wirkte, gab es eine Urkunde (Jahreszahl nicht bekannt), nach der vor der Zerstörung der Kapelle an sechs ver­schie­denen Tagen Gottesdienst gehalten wurde; danach wohl nur noch an Jacobi. Heute wird wieder am Pfingst­mon­tag, an der Kirch­weih und zur Waldweihnacht (21.12. – Thomastag) ein Gottesdienst abgehalten.

    • 1. Juli 2018

  • Stephan

    Historische Nachweise einer Kapelle, deren Reste an dieser Stelle zu sehen sind, sind äußerst spärlich. Wahrscheinlich an der Stelle einer frühchristlichen Kultstätte entstanden, stammt die erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahre 1480. Geweiht war die Kapelle dem Hl. Rochus und Hl. Sebastian und hatte ihre erste urkundliche Erwähnung 1508 im Zusammenhang mit einem Mord. In diesem Jahr war die Kapelle wohl schon zerstört. 1526 kam die Kapelle zur neu gegründeten Kirchengemeinde Pommelsbrunn. Letztmals erfolgte 1733 die Erwähnung der Kapelle in einer Urkunde. Heute werden an der Kapelle noch 3 Gottesdienste abgehalten: am Pfingsmontag, an der Kirchweih (mit der einzigen evangelischen Prozession, die vom Ort Arzlohe heraufführt) und am 21.12., an dem die Waldweihnacht an dieser Kapelle gefeiert wird.

    • 20. März 2020

  • Biene

    Sehr romantisch. Ein Platz zum Innehalten.

    • 1. November 2016

  • Manu 🙋🏻‍♀️ & Zenzi 🐕

    Ein kleines Stück Geschichte. Die übrig gebliebene Mauern sind gut erhalten.

    • 12. September 2019

  • Rombea

    In der Kapellenruine "Zum heiligen Baum" wird einmal im Jahr ein Gottesdienst abgehalten, untermalt vom Posaunenchor, Waldweihnacht am Thomastag. Eine Andacht gibt es auch an der Kirchweih. Ältester (indirekter) Nachweis ist eine Notiz über eine Kirchenvisitation durch das Bistum Eichstätt im Jahre 1480.

    • 15. Juli 2020

  • APunkt

    Auch im Winter ein schöner Platz zum Rast machen.

    • 2. April 2018

  • APunkt

    Auch im Winter ein schöner Platz zum Rast machen.

    • 2. April 2018

  • Marcus

    Es lohnt sich eine Pause einzulegen bei der Kapellenruine und diese anzuschauen.

    • 22. April 2019

  • Markus R.

    Passender Ort für eine kleine Verschnaufpause. Vor allem bei stechend heißer Sonne bietet die Kapelle schattige Stellen.

    • 6. Juli 2019

  • Manuela

    Ort der Stille
    Meditation unter freiem Himmel

    • 22. August 2019

  • Michael

    Ruine einer Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, die aber auf Vorgängerkapellen aus dem 11. Jahrhundert hinweist. Imposante mächtige Linde überragt die Mauerreste und markiert den Ort von Weitem. Jährlich wird ein Gottesdienst abgehalten.

    • 29. September 2019

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Ort: Pommelsbrunn, Nürnberger Land, Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Informationen

  • Höhe550 m

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