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Eisenhüttenwehr am Traunbach

Eisenhüttenwehr am Traunbach

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzer:innen erstellt
37 von 41 Wanderern empfehlen das

Tipps

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Eisenverhüttung in Abentheuer.
    Auf der gegenüberliegenden Seite des Weges befindet sich ein Teil der historischen Abentheuerer Eisenhütte. Mit dem Eisenhüttenwehr in der Traun konnte der Zufluss des Wassers in das Hüttengelände reguliert werden.Rund um den Ort Abentheuer fanden sich alle Rohstoffe, die man zur Herstellung von Eisen benötigte: Die Erzgruben in der Region boten Eisenerz als Ausgangsmaterial. In den Wäldern rundum konnte Holz zur Herstellung von Kohle geschlagen werden, mit der das Feuer in der Eisenschmelze in Gang gehalten wurde.Mit der Kraft des Wassers aus dem Traunbach wurden die Mühlräder des Hammerwerkes auf dem Hüttengelände angetrieben. Die Wassermenge im Bach schwankte zu den unterschiedlichen Jahreszeiten. Damit dies für die Hütte nicht zu Problemen führte, legte man Weiher und Teiche an, um in Trockenzeiten und Frostperioden immer genug Wasser zur Verfügung zu haben. Mit dem Wehr im Traunbach ließ sich die Wassermenge steuern, die in das ausgeklügelte System von Kanälen und Weihern floss.Die Verhüttung von Eisen ist für Abentheuer bereits im 15. Jahrhundert schriftlich belegt. 1763 ging die Abentheurer Hütte in den Besitz der Unternemerfamilie Stumm über, die bereits über andere Hütten und Hammerwerke in der Region verfügte. So war z.B. die Asbacher Hütte ebenfalls im Familienbesitz der Stumms.Schon bald reichten die Hunsrücker Erzvorkommen für die Produktion nicht mehr aus, sodass ab ca. 1770 überwiegend importiertes Roheisen verarbeitet wurde. 1835 wurde die Abentheuerer Hütte an die Gebrüder Böcking vererbt. Nach 1870 wurde der Betrieb infolge des Übergangs vom Holzkohle zum Koks-Hochofenbetrieb mehr und mehr eingeschränkt und 1875 wurde die Fertigung eingestellt. Die Besitzer siedelten zur Halbergerhütte an die Saar.

    • 6. Juli 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Eisenhüttenwehr

    Eisenverhüttung in Abentheuer.
    Auf der gegenüberliegenden Seite des Weges befindet sich ein Teil der historischen Abentheuerer Eisenhütte. Mit dem Eisenhüttenwehr in der Traun konnte der Zufluss des Wassers in das Hüttengelände reguliert werden.Rund um den Ort Abentheuer fanden sich alle Rohstoffe, die man zur Herstellung von Eisen benötigte: Die Erzgruben in der Region boten Eisenerz als Ausgangsmaterial. In den Wäldern rundum konnte Holz zur Herstellung von Kohle geschlagen werden, mit der das Feuer in der Eisenschmelze in Gang gehalten wurde.Mit der Kraft des Wassers aus dem Traunbach wurden die Mühlräder des Hammerwerkes auf dem Hüttengelände angetrieben. Die Wassermenge im Bach schwankte zu den unterschiedlichen Jahreszeiten. Damit dies für die Hütte nicht zu Problemen führte, legte man Weiher und Teiche an, um in Trockenzeiten und Frostperioden immer genug Wasser zur Verfügung zu haben. Mit dem Wehr im Traunbach ließ sich die Wassermenge steuern, die in das ausgeklügelte System von Kanälen und Weihern floss.Die Verhüttung von Eisen ist für Abentheuer bereits im 15. Jahrhundert schriftlich belegt. 1763 ging die Abentheurer Hütte in den Besitz der Unternemerfamilie Stumm über, die bereits über andere Hütten und Hammerwerke in der Region verfügte. So war z.B. die Asbacher Hütte ebenfalls im Familienbesitz der Stumms.Schon bald reichten die Hunsrücker Erzvorkommen für die Produktion nicht mehr aus, sodass ab ca. 1770 überwiegend importiertes Roheisen verarbeitet wurde. 1835 wurde die Abentheuerer Hütte an die Gebrüder Böcking vererbt. Nach 1870 wurde der Betrieb infolge des Übergangs vom Holzkohle zum Koks-Hochofenbetrieb mehr und mehr eingeschränkt und 1875 wurde die Fertigung eingestellt. Die Besitzer siedelten zur Halbergerhütte an die Saar.

    • 6. Juli 2021

  • Hunsbuckel 🇺🇦

    Die Eisenhütte Abentheuer wird erstmals 1499 erwähnt, zu dieser Zeit bekommen Hans Eisenschmitt und sein Sohn Matthäus einen Temporalbestand zum Betrieb einer Eisenhütte.
    Um 1635 wird die Eisenhütte im 30jährigen Krieg zerstört. 1672 betreibt Johann Hujet in Abentheuer ein Hammerwerk, das sein Sohn bis 1699 weiter betreibt. 1699 übernimmt Joseph Remacle de Hauzeur die Eisenhütte und errichtet wieder einen Hochofen. Seine Erben betreiben das Werk, bis sie es 1763 an Johann Heinrich Stumm verkaufen.
    Die Familie Stumm betreibt die Eisenhütte Abentheuer, bis sie ins Saarland abwandert. 1835 wird die Eisenhütte Abentheuer an die Familie Böcking weitergegeben. Diese halten den Betrieb bis zur Schließung 1875 weiterhin aufrecht, können aber gegen Ende nicht mehr den wesentlich günstiger und effektiver arbeitenden Eisenhütten im Saargebiet standhalten. Teile der Familie arbeiten danach in der Halbergerhütte bei Saarbrücken weiter.

    • 21. Dezember 2021

  • Norbert59

    eine tolle Wanderstrecke so schön

    • 30. Juli 2020

  • Norbert

    Schöne Passage beginnt hinter Abenteuer

    • 26. Juni 2021

  • Barbarber

    EisenhüttenwehrEisenverhüttung in AbentheuerAuf der gegenüberliegenden Seite des Weges befindet sich ein Teil der historischen Abentheuerer Eisenhütte. Mit dem Eisenhüttenwehr in der Traun konnte der Zufluss des Wassers in das Hüttengelände reguliert werdenRund um den Ort Abentheuer fanden sich alle Rohstoffe, die man zur Herstellung von Eisen benötigte: Die Erzgruben in der Region boten Eisenerz als Ausgangsmaterial. In den Wäldern rundum konnte Holz zur Herstellung von Kohle geschlagen werden, mit der das Feuer in der Eisenschmelzen in Gang gehalten wurde.Mit der Kraft des Wassers aus dem Traunbach wurden die Mühlräder des Hammerwerkes auf dem Hüttengelände angetrieben. Die Wassermenge im Bach schwankte zu den unterschiedlichen Jahreszeiten. Damit dies für die Hütte nicht zu Problemen führte, legte man Weiher und Teiche an, um in Trockenzeiten und Frostperioden immer genug Wasser zur Verfügung zu haben. Mit dem Wehr im Traunbach ließ sich die Wassermenge steuern, die in das ausgeklügelte System von Kanälen und Weihern floss.
    Die Verhüttung von Eisen ist für Abentheuer bereits im 15. Jahrhundert schriftlich belegt. 1763 ging die Abentheurer Hütte in den Besitz der Unternehmerfamilie Stumm über, die bereits über andere Hütten und Hammerwerke in der Region verfügte. So war z.B. die Asbacher Hütte ebenfalls im Familienbesitz der Stumms.
    Schon bald reichten die Hunsrücker Erzvorkommen für die Produktion nicht mehr aus, sodass ab ca. 1770 überwiegend importiertes Roheisen verarbeitet wurde. 1835 wurde die Abentheuerer Hütte an die Gebrüder Böcking vererbt. Nach 1870 wurde der Betrieb infolge des Übergangs vom Holzkohlen- zum Koks-Hochofenbetrieb mehr und mehr eingeschränkt und 1875 wurde die Fertigung eingestellt. Die Besitzer siedelten zur Halbergerhütte an die Saar.

    • 13. Juni 2021

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  • Schwer
    05:55
    21,7 km
    3,7 km/h
    330 m
    340 m
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Ort: Abentheuer, Birkenfeld, Naheland, Rheinland-Pfalz, Deutschland

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  • Höhe490 m

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