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Lüneburg: St. Nicolai

Lüneburg: St. Nicolai

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
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Tipps

  • JR56

    St. Nicolai Kirche in Lüneburg
    Die dreischiffige Basilika im Wasserviertel zählt zu den drei Hauptkirchen Lüneburgs. Die jüngste und kleinste der Kirchen entstand um 1420 aus einer Kapelle, die schnell zu klein für die wachsende Bevölkerung wurde. Im Stile der Backsteingotik erbaut war die St. Nicolai Kirche ein Gotteshaus der Schiffer und der von der Handelsschifffahrt lebenden Handwerker. Unvollendete Erweiterungen in den folgenden Jahrzehnten führten zu erheblichen Bauschäden. Eine gründliche Instandsetzung der Kirche erfolgte erst ab 1869, weshalb die Kirche weitgehend vom 19. Jahrhundert geprägt ist. So ziert eine der letzten Backsteinbasiliken ein neugotischer Turm, der mit seinen rund 93 Metern zu den höchsten Kirchtürmen Niedersachsens gehört.
    Im Inneren jedoch kann der Besucher sich nach wie vor an mittelalterlichem Gepräge sowie gotischer Malerei und Schnitzkunst erfreuen. So ziert zum Beispiel ein dreiflügeliger Wandelaltar aus dem 15. Jahrhundert den Innenraum. Beeindruckend ist auch das Mittelschiff, welches in über 28 Metern Höhe ein in Norddeutschland einmaliges achtzackiges Sternengewölbe aufweist. Die prächtige Gestaltung des Innenraums lockt jährlich rund 110.000 Besucher, denen die Kirche jeden Tag offen steht.
    Quelle: lueneburg-travel.de/Regionales/Lueneburg-Sehenswuerdigkeiten-Highlights/St-Nicolai-Kirche

    • 6. Dezember 2018

  • Siegfried LG

    St. Nicolai, geweiht St. Nicolaos dem Schutzheiligen der Schiffer und Seeleute. Finanziert und im Auftrag der Patrizier und Gilde der Schiffer erbaut. Das Wahrzeichen des Wasserviertels in Lüneburg. Genannt auch die" Bürgerbasilika". Baubeginn war im Jahr 1407.Ragt mächtig in die Höhe und hat eine bauliche Besonderheit, durch einen architektonischen Trick wirkt sie von innen länger als sie ist, wenn man auf den Chor schaut. Umkehrt hat man das Gefühl, alle sitzen in der ersten Reihe. Sie ist fast so hoch, wie sie lang ist.Die Kirche gehört zum Bautyp Basilika, währenddessen St. Johannes und St. Michaelis Hallenkirchen sind. Vorbild war St. Marien in Lübeck und St. Nicolai in Wismar. Besonders beeindruckend ist das etwa 7,20 Meter breite und 28,70 Meter hohe gotische Mittelschiff mit dem in Norddeutschland einmaligen achtzackigen Sternengewölbe und mit seinem mittelalterlichen Gepräge.Der Hochaltar stammt aus der 1861 abgerissenen St.Lambertikirche, heisst dementsprechend Lamberti-Altar. Hinter dem Altar befinden sich die Schautafeln des Heiligenthaler Altars, mit der wahrscheinlich ältesten Abbildung von Lüneburg.Offizieller Link: st-nicolai.euHier erfährt man alles Wissenswerte (Öffnungszeiten etc.) und kann einen virtuellen Rundgang durch den eindrucksvollen Innenraum machen. Im Eingang kann man auch einen kleinen Führer erstehen, dieser erklärt einem das Wesentliche in Bild und Text. Er kostet 3€ und dient auch zum Unterhalt. Ich kenne diese Kirche seit 1990, da versuchten Birken die Kirche zu erobern.

    • 21. Dezember 2016

  • Siegfried LG
    • 4. Januar 2017

  • Kathrin

    Die Nicolaikirche ist die jüngste unter den Stadtkirchen. Ihr Bau begann 1406 und endete 1440. Der Turm wurde erst 1587 vollendet, doch das Fundament wurde instabil. Um 1830 wurde der Kirchturm abgerissen, da 20 Jahre zuvor die Spitze durch einen Blitz zerstört wurde. Der heutige Kirchturm wurde 1895 fertiggestellt. Die St. Nicolai ist im Gegensatz zu den anderen beiden Stadtkirchen eine Basilika und keine Hallenkirche.
    Auffallend sind das Sterngewölbe und der Hauptaltar (Wandelaltar) mit mittelalterlichen Stadtansichten Lüneburgs, der ursprünglich aus der nicht mehr exisitierenden St. Lamberti-Kirche stammt.
    kirchenkreis-lueneburg.de/ihre_gemeinden/kirchengemeinden_innenstadt/st_nicolai

    • 7. November 2020

  • Andy

    Die Kirche St. Nicolai ist die jüngste und kleinste der drei Hauptkirchen der Stadt Lüneburg. Die dem heiligen Nikolaus von Myra geweihte Kirche wurde von 1407 bis 1440 im Stil der Backsteingotik errichtet.

    • 18. Oktober 2020

  • Kathrin

    Die Nicolaikirche ist Station 15 des Friedenspfad Lüneburg: Memorialstein für Hinrik Viscule; Gedenktafel für Günther SmendGünther Smend wurde am 29. November 1912 in Trier geboren. Er wuchs zuerst dort, später dann in Berlin und in Mühlheim an der Ruhr auf. Nach dem Abitur im Jahr 1932 begann er als Offiziersanwärter in der Reichswehr im Infanterie-Regiment 18 in Detmold und machte von da an in der Wehrmacht schnell Karriere. Später gehörte er zum engeren Kreis des militärischen Widerstandes gegen Adolf Hitler.Nach seinem Ausstoß Mitte August 1944 aus der Wehrmacht unterstand er dem Volksgerichtshof. In der Gerichtverhandlung am 29./30. August wurde er zum Tode verurteilt. Nach dem Urteilsspruch war er in Berlin-Plötzensee inhaftiert. Wegen seiner Beteiligung am Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurde Günther Smend dort am 8. September 1944 im Alter von 31 Jahren erhängt.Die Tafel ist somit Erinnerung an den militärischen Widerstand gegen Hitler und im Speziellen an Günter Smend, einen Widerständler aus der örtlichen direkten Umgebung, dem Einzugsbereich von St. Nicolai Lüneburg.
    Über der erwähnten Tafelinschrift ist der Bibelvers 2. Timotheus 4,7 zitiert:
    „Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben behalten.“friedenspfad-lueneburg.de/index.asp?cid=24&tree_id=11

    • vor 23 Stunden

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Ort: Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland

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