Lüneburg: St.Michaelis

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 53 von 53 Wanderern

Tipps

  • Siegfried LG

    St. Michaelis, eine der drei Hauptkirche Lüneburgs, ist der markante Punkt im alten Handwerkerviertel. Erbaut im 14. Jahrhundert als Klosterkirche des ehemaligen Michaeliskloster. Auffällig ist der Turm mit seiner Spitze. Johann-Sebastian-Bach ist eine Gedenktafel für seinen zweijährigen Aufenthalt als Chorknabe (1700-1702) gewidmet. Dementsprechend heißt der Platz vor der Kirche danach.Auch diese Kirche hat mit dem Senkungsgebiet zu kämpfen und wurde aufwendig renoviert. Nachdem Netze gespannt werde mussten, den Leuten in der Kirche sollte nicht der Putz oder gar Steine auf dem Kopf fallen.Zu den Öffnungszeiten kommt man hinein am Turm (vom Platz aus), kann im Inneren das alte mechanische Uhrwerk bestaunen und sollte einen Blick nach oben in das Turmgewölbe werfen. Durch eine Glastür betritt man den Innenraum mit Blick auf den Chor. Rechts neben dem Altarraum geht es hinunter zur Krypta. Eine Turmbesteigung ist nicht möglich, nur mit Sondergenehmigung der Landeskirche Hannover.
    Öffnungszeiten: Mo - Sa 10-16 Uhr und So 14-16 Uhr (im Winter). Im Sommer etwas länger, und im Januar und Februar ist sie geschlossen. Offizieller Link: sankt-michaelis.de
    Die der Stadt namensgebende Burg befand sich oberhalb von St.Michaelis auf dem Kalkberg. Die Burg wurde von den Lüneburgern am 01.02.1371 erobert, dem folgte der Lüneburger Erbfolgekrieg zwischen Welfen und Wittenberger. Da ging es in den folgenden Jahren heftig hin und her. Letztendlich konnten die Lüneburger Kaufleute Ihren Schnitt machen und hätten es fast zu einem reichsunmittelbaren Status geschafft. Die Burg diente den Lüneburger als Baumaterial für die Stadt, sowie der Kalkberg selbst.Der Niedergang der Hanse und ausbleibende Heringsschwärme führten zur Verarmung (kein Bedarf an Salz). Das Freikaufen im 30-Jährigen Krieg verschonte zwar die Stadt, trieb die Schulden aber um so mehr in die Höhe.

    • 22. Dezember 2016

  • Siegfried LG

    Wenn man den Innenraum zum ersten Mal betritt, fällt auf: Die Säulen stehen schief, aber warum? Hier ist das Senkungsgebiet schuld. Lüneburg steht auf einem Salzsockel bis 40 m unter der Erde. Bedingt durch den Salzabbau sind große Kavernen entstanden.
    Die Kirche droht nach links ins ehemalige Michaeliskloster zukippen. Vor ca.100 Jahren hat man die Säulen mit Stahlankern verbunden, verkleidet mit Holz. Einen unverkleideten Anker sieht direkt vor der Orgel. Sinn und Zweck ist die Stabilität zu erhöhen.
    Man kann nur hoffen, das die Senkungen nachlassen. Wissen kann man es nicht.

    • 8. Januar 2017

  • JR56

    St. Michaelis ist eine ehemalige Klosterkirche des Benediktinerklosters Str. Michael und eine der Hauptkirchen der Stadt Lüneburg.
    Das Kloster spielte früher eine bedeutende Rolle, der Abt hatte innerhalb der Region eine hohe Stellung. Die Klosterschule war sehr bekannt und im Mettenchor sang von 1700 bis 1702 sogar Johann Sebastian Bach als Chorknabe. Aus diesem Grund heisst der Kirchplatz heute Johann Sebastian Bach Platz.
    Im Jahr 956 erlaubt Otto I., der Große, dem Michaeliskloster Zolleinnahmen aus der Salzgewinnung der Lüneburger Saline zu. Diese Urkunde ist die älteste, in dem das Kloster erwähnt wird und zugleich der älteste Existenzbeweis für die Stadt Lüneburg.
    Ursprünglich war die Kirche und das Kloster auf dem Lüneburger Kalkberg erbaut, wurden aber nach einem Sturm der Lüneburger Bürger dann abgetragen und innerhalb der Stadtmauern im Fusse des Kalkbergs wieder neu aufgebaut. Die Grundsteinlegung für die heutige St. Michaelis Kirche geschah im Jahr 1376, am Turm wurde bis 1434 gebaut. Ein Problem des Baus ist bis heute die Statik, steht die Kirche doch auf einer Abbruchkante des unterirdischen Salzstocks. Bis zu 70 cm sind die mächtigen Säulen im Inneren der Kirche schon aus dem Lot geraten.
    Als einziges Kloster im Fürstentum Lüneburg wurde das Kloster St. Michaelis anlässlich der Reformation nicht aufgehoben und bestand als Männerkloster weiter. Heute gehört die Kirche der Klosterkammer Hannover, die auch für ihren Unterhalt zuständig ist.
    Die Kirche St. Michaelis ist ein bedeutendes Werk der Backsteingotik und als verlässlich geöffnete Kirche tagsüber, außer zu Gottesdienstzeiten, für Besucher geöffnet.
    Quelle: lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/83/lueneburg-michaelis-kirche.html

    • 6. Dezember 2018

  • u.s.

    auch mal die Rückseite anschauen

    • 27. Oktober 2018

  • Gadabout

    Sehr schöne imposante Kirche, ein prächtiges Kirchenschiff und eine schöne Orgel.

    • 23. Juli 2019

  • R🅰️ndn🅾️tiz

    Die Kirche gibt es noch, vom ehemaligen Kloster existieren nur noch fragmentarische Reste, das Foto umfaßt praktisch den gesamten noch existenten Bereich.

    • 6. April 2019

  • JR56

    St. Michaelis ist eine ehemalige Klosterkirche des Benediktinerklosters Str. Michael und eine der Hauptkirchen der Stadt Lüneburg.
    Das Kloster spielte früher eine bedeutende Rolle, der Abt hatte innerhalb der Region eine hohe Stellung. Die Klosterschule war sehr bekannt und im Mettenchor sang von 1700 bis 1702 sogar Johann Sebastian Bach als Chorknabe. Aus diesem Grund heißt der Kirchplatz heute Johann Sebastian Bach Platz.
    Im Jahr 956 erlaubt Otto I., der Große, dem Michaeliskloster Zolleinnahmen aus der Salzgewinnung der Lüneburger Saline zu. Diese Urkunde ist die älteste, in dem das Kloster erwähnt wird und zugleich der älteste Existenzbeweis für die Stadt Lüneburg.
    Ursprünglich waren die Kirche und das Kloster auf dem Lüneburger Kalkberg erbaut, wurden aber nach einem Sturm der Lüneburger Bürger abgetragen und innerhalb der Stadtmauern am Fuße des Kalkbergs wieder neu aufgebaut. Die Grundsteinlegung für die heutige St. Michaelis Kirche geschah im Jahr 1376, am Turm wurde bis 1434 gebaut. Ein Problem des Baus ist bis heute die Statik, steht die Kirche doch auf einer Abbruchkante des unterirdischen Salzstocks. Bis zu 70 cm sind die mächtigen Säulen im Inneren der Kirche schon aus dem Lot geraten.
    Als einziges Kloster im Fürstentum Lüneburg wurde das Kloster St. Michaelis anlässlich der Reformation nicht aufgehoben und bestand als Männerkloster weiter. Heute gehört die Kirche der Klosterkammer Hannover, die auch für ihren Unterhalt zuständig ist.
    Die Kirche St. Michaelis ist ein bedeutendes Werk der Backsteingotik und als verlässlich geöffnete Kirche tagsüber, außer zu Gottesdienstzeiten, für Besucher geöffnet.lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/83/lueneburg-michaelis-kirche.html

    • 16. Januar 2020

  • R🅰️ndn🅾️tiz

    Die Kirche gibt es noch, vom ehemaligen Kloster existieren nur noch fragmentarische Reste, das Foto umfaßt praktisch den gesamten noch existenten Bereich.

    • 6. April 2019

  • Kathrin

    Die Klosterkirche des ehemaligen Benediktinerklosters St. Michael zählt zu den Hauptkirchen Lüneburgs und liegt am Fuße des Kalkbergs unweit vom Alten Rathaus. Das Michaeliskloster legte 1376 den Grundstein für den Bau der uns heute bekannten Kirche. Das Kloster selbst bestand jedoch schon viele Jahre zuvor. Eine Urkunde von 956 erwähnte bereits das Michaeliskloster. Das Dokument ist zugleich der älteste Beleg für die Existenz der Stadt.Die Unterkirche des Backsteinbaus wurde 1379 fertig gestellt, die Hauptkirche wurde 1412 vollendet. Insgesamt misst die Kirche 53 Meter in der Länge und 27 Meter in der Breite. St. Michaelis ist stark von Senkungen betroffen. Ein Indiz dafür sind schiefe Säulen im Kircheninneren, die jedoch der großartigen Raumwirkung keinen Abbruch tun. Eine Kanzel aus dem Jahre 1602 sowie ein Orgelprospekt von 1708 dominieren den Innenraum. Zu den Kunstwerken der Kirche gehört ein Kruzifix an der Nordseite, ein Epitaph im westlichen Kirchenschiff sowie vier Ölgemälde, welche die vier Evangelisten abbilden. Wie auch in der St. Johannis Kirche bestritt Johann Sebastian Bach einen kleinen Teil seines musikalischen Werdegangs in St. Michaelis, wo er von 1701 bis 1702 zu den Chorsängern der Klosterschule gehörte. Quelle:
    lueneburg-travel.de/Regionales/Lueneburg-Sehenswuerdigkeiten-Highlights/St-Michaelis-Kirche

    • 23. Juni 2020

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Ort: Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland

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