Lüneburg: St.Michaelis

Wander-Highlight

Empfohlen von 12 von 13 Wanderern

Tipps

  • Siegfried LG

    St. Michaelis, eine der drei Hauptkirche Lüneburgs, ist der markante Punkt im alten Handwerkerviertel. Erbaut im 14. Jahrhundert als Klosterkirche des ehemaligen Michaeliskloster. Auffällig ist der Turm mit seiner Spitze. Johann-Sebastian-Bach ist eine Gedenktafel für seinen zweijährigen Aufenthalt als Chorknabe (1700-1702) gewidmet. Dementsprechend heißt der Platz vor der Kirche danach.Auch diese Kirche hat mit dem Senkungsgebiet zu kämpfen und wurde aufwendig renoviert. Nachdem Netze gespannt werde mussten, den Leuten in der Kirche sollte nicht der Putz oder gar Steine auf dem Kopf fallen.Zu den Öffnungszeiten kommt man hinein am Turm (vom Platz aus), kann im Inneren das alte mechanische Uhrwerk bestaunen und sollte einen Blick nach oben in das Turmgewölbe werfen. Durch eine Glastür betritt man den Innenraum mit Blick auf den Chor. Rechts neben dem Altarraum geht es hinunter zur Krypta. Eine Turmbesteigung ist nicht möglich, nur mit Sondergenehmigung der Landeskirche Hannover.
    Öffnungszeiten: Mo - Sa 10-16 Uhr und So 14-16 Uhr (im Winter). Im Sommer etwas länger, und im Januar und Februar ist sie geschlossen. Offizieller Link: sankt-michaelis.de
    Die der Stadt namensgebende Burg befand sich oberhalb von St.Michaelis auf dem Kalkberg. Die Burg wurde von den Lüneburgern am 01.02.1371 erobert, dem folgte der Lüneburger Erbfolgekrieg zwischen Welfen und Wittenberger. Da ging es in den folgenden Jahren heftig hin und her. Letztendlich konnten die Lüneburger Kaufleute Ihren Schnitt machen und hätten es fast zu einem reichsunmittelbaren Status geschafft. Die Burg diente den Lüneburger als Baumaterial für die Stadt, sowie der Kalkberg selbst.Der Niedergang der Hanse und ausbleibende Heringsschwärme führten zur Verarmung (kein Bedarf an Salz). Das Freikaufen im 30-Jährigen Krieg verschonte zwar die Stadt, trieb die Schulden aber um so mehr in die Höhe.

    • 22. Dezember 2016

  • Siegfried LG

    Wenn man den Innenraum zum ersten Mal betritt, fällt auf: Die Säulen stehen schief, aber warum? Hier ist das Senkungsgebiet schuld. Lüneburg steht auf einem Salzsockel bis 40 m unter der Erde. Bedingt durch den Salzabbau sind große Kavernen entstanden.
    Die Kirche droht nach links ins ehemalige Michaeliskloster zukippen. Vor ca.100 Jahren hat man die Säulen mit Stahlankern verbunden, verkleidet mit Holz. Einen unverkleideten Anker sieht direkt vor der Orgel. Sinn und Zweck ist die Stabilität zu erhöhen.
    Man kann nur hoffen, das die Senkungen nachlassen. Wissen kann man es nicht.

    • 8. Januar 2017

  • R🅰️ndn🅾️tiz

    Die Kirche gibt es noch, vom ehemaligen Kloster existieren nur noch fragmentarische Reste, das Foto umfaßt praktisch den gesamten noch existenten Bereich.

    • 6. April 2019

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Ort: Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland

Informationen

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