Burgtor

Wander-Highlight

Empfohlen von 66 von 70 Wanderern

Tipps

  • R🅰️ndn🅾️tiz

    Das Burgtor ist "nur" der nach außen gewandte Teil einer riesigen, alten Burg- und Klosteranlage, aufgebaut auf einer noch älteren Burg aus dem 13. Jahrhundert (Burg Bucu).

    • 26.12.2018

  • Rosefahrer

    Nicht so berĂĽhmt wie das Holstentor, aber trotzdem beeindruckend und sehenswert.

    • 10.06.2019

  • Siegfried LG

    Seinen Namen hat das LĂĽbecker Burgtor nach der alten, hoch ĂĽber der Trave gelegenen LĂĽbecker Burg, die 1227 zum Burgkloster umgebaut wurde.

    Als Teil der ehemaligen Befestigungsanlage der Hansestadt Lübeck, sollte dieses Backsteintor auf der Nördlichen Seite vor Eindringlingen schützen und die Reichtümer der Stadt bewahren. Das Burgtor ist eines der Tore, welches als einziges von ehemals drei hintereinander liegenden Toren erhalten geblieben ist. Deren Modelle können heute in kleinen Schaukästen am früheren Standort besichtigt werden.

    Nach den Plänen des Stadtbaumeister Nicolas Peck, anstelle eines romanischen Tores, wurde das heutige Burgtor im Jahre 1444, innerhalb einer Befestigungsanlage fertig gestellt. An das Tor grenzen ein Zollhaus und ein Marstall in dem damals Pferde und ihr Geschirr Platz fanden.

    Durch den Wandel der Zeit verlor das Burgtor als Befestigungstor mehr und mehr an Bedeutung und stand oftmals kurz vor dem Abriss. Im 19. Jahrhundert wurde in der Lübecker Bürgerschaft erwogen, das Burgtor abzureißen, es sollte Bauplatz geschaffen werden. Der Vorschlag wurde schließlich einstimmig von der Lübecker Bürgerschaft abgelehnt und verhinderte so erfolgreich den Abriss des Stadttores. Grund: Man würde ein Altertümliches Gebäude zerstören; das sei nicht tragbar.

    Um dem im Laufe der Jahre immer größer werdenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, entschied man stattdessen, den Durchgang durch das Burgtor zu erweitern.

    Quelle und mehr:
    luebeck.de/tourismus/sightseeing/sehenswuerdigkeiten/stadttore/burgtor.html

    • 07.11.2018

  • gheikamp

    Ein wahrhaft beeindruckendes Museum das einen Besuch lohnt!!

    • 03.03.2019

  • JR

    Von den ursprünglich vier Lübecker Stadttoren sind nur noch das Holstentor und das Burgtor erhalten. Seine heutige Erscheinung geht auf eine spätgotische Überformung des im Kern noch vorhandenen romanischen Tores von 1444 zurück. Das Burgtor war der stadtseitige Teil einer nach außen hin gestaffelten Befestigungsanlage, zu der zwei weitere Tore gehörten. In einem Schaukasten vor dem Burgtor kann man diesen Aufbau betrachten.
    Das Burgtor trägt seinen Namen nach dem Standort der früheren Lübecker Burg, die bereits 1227 zum Burgkloster umgebaut wurde. Es markierte früher den einzigen Landzugang von Norden zur Lübecker Altstadtinsel. Bei den Bauarbeiten des 1900 eröffneten Elbe-Lübeck-Kanals wurde der Landzugang durchstochen, um die Kanal-Trave mit der Stadttrave zu verbinden, was erhebliche Erleichtungen für die Schifffahrt bedeutete. Den Durchstich überbrücken heute die Burgtorbrücke und etwas tiefer gelegen die Hubbrücken.
    Ursprünglich trug das fünfstöckige Burgtor ein hohes Spitzdach, welches 1685 durch einen barocken Turmhelm ersetzt wurde. Von der Feldseite aus kann man noch beeindruckende Teile der alten Stadtmauer erkennen zu der auch mehrere Türme rechts und links des Burgtores gehören.
    Von der Stadt aus gesehen unmittelbar rechts an das Tor grenzt das alte Zollhaus von 1577 an, das im letzten Jahrhundert zur Wohnstätte bekannter Lübecker Persönlichkeiten wurde. Zunächst erhielt die Schriftstellerin Ida Boy-Ed das Wohnrecht im Zollhaus, da sie sich um das kulturelle Leben in Lübeck sehr verdient gemacht hatte. Nach ihr bezog Museumsdirektor Carl Georg Heise die Wohnung. Ihm folgte die Kunstweberin Alen Müller-Hellwig. Heute lebt und arbeitet ihre Schülerin Ruth Löbe in den historischen Gemäuern, auch sie betreibt eine Handweberei.
    Links an das Burgtor grenzt der Marstall an, ein klassizistischer Bau von 1803. Dazu gehörte ein kleiner Gebäudekomplex um einen Innenhof, worin sich früher die Pferdeställe und der Fuhrpark des Lübecker Rates befanden. Später wurde der Marstall als Gefängnis genutzt. Seit 50 Jahren ist dort ein städtisches Jugendzentrum untergebracht.
    luebeck-info.com/sehenswuerdigkeiten/burgtor_mehr.html

    • 03.04.2019

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Ort: Schleswig-Holstein, Deutschland

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