Lüneburg: St. Johannis

Wander-Highlight

Empfohlen von 58 von 61 Wanderern

Tipps

  • Siegfried LG

    Mächtig ragt der Turm von St. Johannis am Sande in die Höhe, aber er ist schief. Darum rankt sich eine alte Lüneburger Legende. Nach einem Blitzschlag 1406 mußte der der Turm nach einem Brand erneuert werden. Als der Baumeister sah, das der Turm schief geworden war, stürzte er sich in die Tiefe, fiel in einen Heuwagen und überlebte. Den abschließenden Absturz in der Kneipe überlebte er nicht. (Ob das stimmt, weiß heute kein Mensch mehr). Die Spitze ist etwa 220 cm aus dem Lot.

    St. Johannis ist vom Bautyp eine Hallenkirche und geht mächtig in die Breite. Baubeginn 1289, genaueres ist nachzulesen im Link: st-johanniskirche.de

    In der Sakristei sind einige Kostbarkeiten aufbewahrt: Der Reliquien-Kopf der Hl. Cecilie und einiges mehr. Die Lichtverhältnisse sind sehr speziell und Aufnahmen mit Blitz sind obsolet.

    • 30. Dezember 2016

  • Pittsen

    Neben der Sehenswürdigkeit finden außerdem sehr schöne Konzerte in dieser Kirche statt!

    • 8. Februar 2017

  • Mike 🇪🇺

    Die bekannteste der Lüneburger Kirche. Sie besteht aus fünf Schiffen und somit die höchste als auch die breiteste Kirche. Der Kirchturm ist 108,71 Metern. Erbaut wurde die Kirche zwischen 1270 und 1372.

    • 10. April 2018

  • JR56

    Lüneburg: St. Johannis Kirche
    Die älteste Kirche in Lüneburg ist St. Johannis, sie fällt dem Besucher schon von weitem auf, denn ihr 108 Meter hoher Turm ragt schief in den Himmel.
    Der Turm ist während des Baus um 1384 nach Westen hin 2,20 Meter aus dem Lot geraten. Er sollte zwar schief sein, denn Kirchtürme wurden immer etwas in den Wind gestellt, damit sie nicht die volle Windlast frontal abbekamen, jedoch nicht so stark ausgeprägt.
    Und noch heute erzählt man sich in Lüneburg die Legende von dem Baumeister, der den schiefen Turm errichtete: Nach dem Bau sah er, was er angerichtet hatte. Daraufhin stieg er die Treppen zum Kirchturm hoch und stürzte sich voller Scham durch ein Fenster in die Tiefe.
    Allerdings fuhr gerade in dem Moment ein Heuwagen vorbei. Der Baumeister landete weich und überlebte den Sturz. Er dachte bei sich: "Wenn ich nach diesem Sprung noch lebe, dann muss es Gottes Wille sein, dass der Turm so schief ist." Mit dieser Gewissheit wollte er das Ereignis feiern, betrank sich in einer Kneipe, fiel dort von der Bank, brach sich das Genick und war tot.
    Schon 927 als Taufkirche genannt, ist die St. Johannis-Kirche eine der ältesten in Niedersachsen. Sie diente als Vorbild vieler Hallenkirchen in Norddeutschland, so zum Beispiel in Stendal, Brandenburg, Hannover und Tangermünde. Die fünfschiffige Hallenkirche mit nahezu quadratischem Grundriss enthielt einst 39 Altäre. Der berühmte Hochaltar mit Gemälden Hinrik Funhoffs und die prächtige Barockorgel sind unbedingt sehenswert. Der junge Johann Sebastian Bach lernte hier das Orgelspielen und Komponieren bei seinem Onkel Georg Böhm, der von 1698 bis 1733 als Kantor und Komponist in der St. Johannis-Kirche arbeitete.
    Quelle und weitere Infos: lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/77/lueneburg-johannis-kirche.html

    • 6. Dezember 2018

  • Gerhard H.

    Die evangelisch-lutherische Hauptkirche St. Johannis ist die älteste Kirche der Stadt Lüneburg. Sie liegt an dem Platz Am Sande im Stadtzentrum und gilt als bedeutendes Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik.

    • 8. September 2019

  • RaMona

    Die älteste Kirche Lüneburgs ist die St. Johannis Kirche, eine fünfschiffige gotischen Hallenkirche im Herzen der Stadt. Das touristisch sehr beliebte Gotteshaus gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik und diente viele weiteren Kirchen der Region als Vorbild.
    Der Vorgängerbau der St. Johannis Kirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut. Ein Großteil des heute bekannten Bauwerks wurde bis 1372 erbaut. Der Bau galt aber erst 1470 als vollendet. Eine Besonderheit ist der um 1384 entstandene Kirchturm, denn der rund 110 Meter hohe Riese ragt schief gen Himmel. So weicht die Turmspitze gut 1,30 Meter nach Süden und 2,20 Meter nach Westen vom Lot ab!

    • 26. September 2019

  • JR56

    Das Wanderhighlight St. Johannis gibt es schon - außerdem ist es hier nicht richtig positioniert. Ich habe Komoot heute um Korrektur gebeten.

    • 17. Januar 2020

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Ort: Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland

Informationen

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