Pestsäule

Wander-Highlight

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Empfohlen von 91 von 97 Wanderern

Tipps

  • 〽️Markus

    Die Wiener Pestsäule ist eine barocke Dreifaltigkeitssäule am Graben (einem so benannten Straßenzug) in der Wiener Innenstadt. Sie wurde nach einer Pestepidemie 1679 errichtet und ist eines der bekanntesten und markantesten plastischen Kunstwerke im Stadtgebiet.

    • 24. Juni 2017

  • Peter Türk 😊

    11.12.2019 - Ein wunderschönes Barockes Denkmal immer von vielen Touristen umzingelt, die es wegen seiner Schönheit bewundern. Man darf aber nicht vergessen wieso diese 21 Meter hohe barocke Säule hier am Graben steht. Im Gedenken an eine rabenschwarze Zeit, die Pest, sie hat damals tausende Menschen das Leben gekostet - O Gott behüte uns in diesen Jahrhundert vor solchen Seuchen!

    • 27. Dezember 2019

  • Peter Türk 😊

    Sie verdankt ihr Entstehen einem Gelübde, das Leopold I. anlässlich der Pestepidemie 1679 abgelegt hatte, und war ursprünglich nur aus Holz gefertigt.

    • 27. Mai 2017

  • CEYOND

    Die Wiener Pestsäule ist eine Dreifaltigkeitssäule am Graben (einem so benannten Straßenzug) in der Wiener Innenstadt. Sie wurde nach der Pestepidemie von 1679 errichtet und am 29. Oktober 1693 geweiht. Die 21 Meter hohe barocke Säule ist eines der bekanntesten und markantesten plastischen Kunstwerke im Stadtgebiet.

    de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Pests%C3%A4ule

    • 30. Oktober 2019

  • Peter_H_65 🐻

    Die Pestsäule am Graben in Wien - Ein barockes Monument zum Dank
    Den Grundstein zur heutigen Pestsäule legte Kaiser Leopold I. am 30.Juli 1687 an derselben Stelle, an der sich bereits die vorherige hölzerne Dreifaltigkeitssäule befunden hatte. Die Geldmittel waren knapp: Nach der verheerenden Seuche 1679 stand nur vier Jahre später der Großwesir Kara Mustafa mit seinem osmanischem Heer vor den Toren Wiens. Die Belagerung konnte abgewehrt werden, doch die Verluste waren enorm. Ein komplizierter Finanzierungsplan sicherte nun eine kontinuierliche Weiterarbeit an der Pestsäule. Der Kaiser selbst trat als Stifter auf und stellte größere Summen zur Verfügung, aber auch Mautgebühren und Opfergelder wurden zum Bau herangezogen.

    Nach diesen überstandenen Katastrophen entwickelte sich die kaiserliche Residenzstadt zu einem Anziehungspunkt für junge, ehrgeizige Künstler. Von ihnen kamen innovative Impulse für eine Neugestaltung der Pestsäule. Der Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656 - 1723), der später in Wien mit Aufträgen überhäuft wurde, griff entscheidend mit seinen Bildideen ein. Er erhob die Forderung nach etwas "Ungemeinen" - also nach etwas Ungewöhnlichem. Nach seinen Vorstellungen sollte das Podest nicht nur einfach als Standfläche für die neun Engel dienen, sondern vielmehr ein selbstständiges Element der Architektur bilden, ausgestattet mit zwölf Reliefs nach seinen eigenen Entwürfen.

    Vehement wandte sich Fischer von Erlach gegen die Aufstellung einer Säule, da sie seiner Meinung schon überall auf den Dörfern zu sehen waren. Auch sollte nach seinen Vorschlägen die Trinität nicht mehr als "Gnadenstuhl" dargestellt, sondern durch eine neue Form der Versinnbildlichung ersetzt werden. Der bereits in kaiserlichen Diensten stehende Theateringenieur und Architekt Ludovico Burnacini (1636-1707) übernahm die Umgestaltung der Säule: Nach mehreren Entwürfen, die sich zum Teil erhalten haben, entwickelte er eine Wolkenpyramide, auf die er neun Engel aufstellen konnte.

    • 11. Juli 2018

  • CEYOND

    Die Wiener Pestsäule ist eine Dreifaltigkeitssäule am Graben (einem so benannten Straßenzug) in der Wiener Innenstadt. Sie wurde nach der Pestepidemie von 1679 errichtet und am 29. Oktober 1693 geweiht. Die 21 Meter hohe barocke Säule ist eines der bekanntesten und markantesten plastischen Kunstwerke im Stadtgebiet.

    de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Pests%C3%A4ule

    • 1. November 2019

  • Dorothea 🌅🚴🏻‍♀️🏞️🏃🏻‍♀️🏰

    Eine sehenswerte Säule, die an die Pest erinnert. Sie steht mitten in einer trubeligen Einkaufszone.

    • 27. September 2019

  • Gerd

    Die 1690 von Kaiser Leopold I. gestiftete Pestsäule befindet sich im sog. Graben. Der Kaiser ist auch am Sockel dargestellt. Über ihm türmt sich eine Wolkenpyramide, die von Engeln umringt ist und ganz oben die Heilige Dreifaltigkeit trägt.

    • 22. Januar 2019

  • Peter_H_65 🐻

    Den Grundstein zur heutigen Pestsäule legte Kaiser Leopold I. am 30.Juli 1687 an derselben Stelle, an der sich bereits die vorherige hölzerne Dreifaltigkeitssäule befunden hatte. Die Geldmittel waren knapp: Nach der verheerenden Seuche 1679 stand nur vier Jahre später der Großwesir Kara Mustafa mit seinem osmanischem Heer vor den Toren Wiens. Die Belagerung konnte abgewehrt werden, doch die Verluste waren enorm. Ein komplizierter Finanzierungsplan sicherte nun eine kontinuierliche Weiterarbeit an der Pestsäule. Der Kaiser selbst trat als Stifter auf und stellte größere Summen zur Verfügung, aber auch Mautgebühren und Opfergelder wurden zum Bau herangezogen.
    Nach diesen überstandenen Katastrophen entwickelte sich die kaiserliche Residenzstadt zu einem Anziehungspunkt für junge, ehrgeizige Künstler. Von ihnen kamen innovative Impulse für eine Neugestaltung der Pestsäule. Der Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656 - 1723), der später in Wien mit Aufträgen überhäuft wurde, griff entscheidend mit seinen Bildideen ein. Er erhob die Forderung nach etwas "Ungemeinen" - also nach etwas Ungewöhnlichem. Nach seinen Vorstellungen sollte das Podest nicht nur einfach als Standfläche für die neun Engel dienen, sondern vielmehr ein selbstständiges Element der Architektur bilden, ausgestattet mit zwölf Reliefs nach seinen eigenen Entwürfen.
    Vehement wandte sich Fischer von Erlach gegen die Aufstellung einer Säule, da sie seiner Meinung schon überall auf den Dörfern zu sehen waren. Auch sollte nach seinen Vorschlägen die Trinität nicht mehr als "Gnadenstuhl" dargestellt, sondern durch eine neue Form der Versinnbildlichung ersetzt werden. Der bereits in kaiserlichen Diensten stehende Theateringenieur und Architekt Ludovico Burnacini (1636-1707) übernahm die Umgestaltung der Säule: Nach mehreren Entwürfen, die sich zum Teil erhalten haben, entwickelte er eine Wolkenpyramide, auf die er neun Engel aufstellen konnte.
    Einen großen Anteil an der Ausführung des neuen Monuments kommt dem Bildhauer Paul Strudel (1648-1708) zu. Er setzte nicht nur kongenial die Entwürfe in ihre plastische Realisierung um, sondern von ihm stammen unter anderem die Figur des knienden Kaisers und die darunter angebrachte Gruppe "Der Glaube besiegt die Pest". Strudel fertigte auch das Holzmodell für die "Heilige Dreifaltigkeit" an, nach dem der Augsburger Johann Baptist Kilian (1623-1697) die Bekrönung in Kupfer mit Feuervergoldung ausführte.

    • 17. April 2019

  • Funkymaus

    Wunderschön besonders in der Weihnachtszeit

    • 18. Januar 2020

  • ampfortas

    Hochbarocke Architekturplastik, welche von Kaiser Leopold I. während der Pestepidemie 1679 gestiftet wurde.

    • 26. Februar 2020

  • beardman🏴‍☠️

    Sehr eindrucksvolle barocke Säule, leider immer belagert.

    • 12. Juli 2020

  • Jens

    Die Pestsäule liegt fast unweigerlich auf dem Weg durch die City von Wien und ist ein Besuch wert.

    • 28. Juni 2019

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Ort: Wienerwald, Niederösterreich, Österreich

Informationen

  • Höhe170 m

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