Quedlinburg: Das Stift

Wander-Highlight

Empfohlen von 63 von 65 Wanderern

Tipps

  • Siegfried LG

    Der älteste Teil des Stiftes befindet sich in dem romanischen Keller. Dort befindet sich auch eine Ausstellung aus der ottonischen Zeit, hier bekommt auch den besten Eindruck aus der Frühen Zeit.Oben bekommt man den Reichtum der Stiftsdamen zu spüren, beim durchqueren der Räume. Da das Stift eine eigen Garnison hatte, sind dort auch alte Waffen zu bewundern.Ein Kombiticket mit Besichtigung der Stiftskirche kostet 7 €

    • 01.02.2017

  • manulie

    Sher interessantes Museum zur Geschichte der Ottonen (in den Ottonengewölben) und sehr schön restaurierte Prunkgemächer. Im Museum finden sich auch bronzezeitliche Funde.Öffnungszeiten:
    April bis Oktober:
    Dienstag bis Sonntag: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
    November bis März:
    Dienstag bis Sonntag: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
    (ganzjährig Montag geschlossen, außer Ostermontag und Pfingstmontag)
    Das Museum ist am 24.,25.12. sowie am 01.01. geschlossen.
    Eintrittspreise:Aufgrund von Baumaßnahmen am und dadurch auch im Schlossmuseum kommt es zu Einschränkungen.
    Ab 15. Juni 2017 reduzierte Eintrittspreise :
    Erwachsene: 3.50 € neu (4.50€ alt )
    Ermäßigung: 2.50 € neu (3.00€ alt )
    Familienkarte: 8.00 € neu (9.00€ alt )
    Kombiticket (Schloss + Kirche): 7.00 € (neu + alt, 1€ Ersparnis gegenüber Einzelticket )
    Kombiticket (Schloss + Kirche): 4.50 € (neu + alt, 1€ Ersparnis gegenüber Einzelticket )
    Kulturticket (alle 3 Städtischen Museen): 8.00 € neu (alt 9.00€ )

    • 20.11.2017

  • Siegfried LG

    Das Stift Quedlinburg wurde 936 auf Fürsprache Mathildes, der Witwe des 936 verstorbenen ostfränkisch-deutschen Königs Heinrich I., von ihrem Sohn Otto I. auf dem Burgberg von Quedlinburg gegründet. Es war seinem Charakter nach ein königliches Familienstift und kam nach seiner Gründung durch reiche Beschenkung zu baldiger Blüte. Die Hauptaufgabe bestand in der Memoria, also im Totengedenken für den am 2. Juli 936 verstorbenen Heinrich I.
    Das „Kaiserlich freie weltliche Reichsstift Quedlinburg“, wie es bis zu seiner Auflösung 1802 offiziell genannt wurde, war eine Gemeinschaft unverheirateter Töchter hochadliger Familien, die in diesem Frauenstift ein gottgefälliges Leben führen wollten. Der Begriff „weltlich“ im Namen ist dabei als Gegensatz zu „klösterlich“ zu verstehen.
    Die größten und berühmtesten Frauenstifte dieser Art waren die Stifte in Essen, Gandersheim, Gernrode, Köln und Herford. In dem letztgenannten Stift wurde die junge Königin Mathilde von ihrer Großmutter, die dort Äbtissin war, erzogen. Mathilde hatte 936 vergeblich versucht, den Konvent des Klosters Wendhusen vollständig nach Quedlinburg zu verlegen. Im Laufe der Zeit gestaltete sich die Verbindung der beiden Stifte aber so, dass die Pröpstinnen von Wendhusen aus dem Quedlinburger Stiftskapitel gewählt wurden.Im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren die Frauenstifte wichtige Zentren, um unverheiratete adlige Frauen und Witwen zu versorgen. Die Stiftsdamen waren häufig gelehrt und verrichteten kunstfertige Handarbeiten.Nach Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Quedlinburg und dem Bischof von Halberstadt einerseits und Äbtissin Hedwig von Sachsen und ihren Brüdern Ernst und Albrecht von Sachsen andererseits wurde 1477/79 die kursächsische Vogtei über das Reichsstift festgeschrieben. Diese wurde 1697 an Kurbrandenburg verkauft, was am 30. Januar 1698 zur Besetzung des Stiftsgebietes durch Brandenburg-Preußen führte.Nach der Säkularisation 1802 und 1803 wurde das Reichsstift als Fürstentum Quedlinburg von Preußen in Besitz genommen. Es gehörte zwischen 1807 und 1814 zum Königreich Westfalen.
    Link:
    de.wikipedia.org/wiki/Stift_Quedlinburg

    • 01.02.2017

  • Gabriele

    Die erste Erwähnung der Burg auf dem Quedlinburger Burgberg erfolgte im Zusammenhang mit dem Geschlecht der Billinger (siehe auch Band II.). Sie kam dann in den Besitz der Liudolfinger und König Heinrich I. erweiterte sie zur königlichen Pfalz. Nach Heinrichs Tod im Jahr 936 wandelte sein Sohn Otto I. auf Betreiben seiner Mutter, Königin Mathilde, die Pfalz in ein Stift um. Seinem Charakter nach handelte es sich dabei um ein königliches Familienstift, das dem Zweck der Versorgung der Königswitwe sowie der Memoria für Heinrich I. diente.Schon bei seiner Gründung wurde das kaiserlich freie weltliche Reichsstift Quedlinburg mit umfangreichen Privilegien und zahlreichen Schenkungen ausgestattet. Es war ein Frauenstift, eine Gemeinschaft unverheirateter Töchter hochadliger Familien, und der Begriff „weltlich“ ist dabei als Gegensatz zu „klösterlich“ zu verstehen. Was bedeutet, dass die jungen Damen im Stift erzogen und ausgebildet wurden, um später das Stift in Richtung Ehe wieder zu verlassen.Der Burgberg von Quedlinburg im 1. Viertel des 10. Jahrhunderts
    Rekonstruktionsversuch von H. Wäscher
    Da es das Damenstift des Königshauses war, entwickelte sich das Stift Quedlinburg schnell zu einem regionalen Machtfaktor. Mathilde, die selbst von ihrer Großmutter im Frauenstift zu Herford erzogen worden war, kannte also das Stiftsleben aus eigenem Erfahren. Dreißig Jahre lang sollte Mathilde dann dem Stift vorstehen. In dieser Zeit stattete der König dem Stift oftmals Besuche ab, besonders seine Osterfeste in Quedlinburg sind legendär. Aber auch über Otto I. hinaus war Quedlinburg bis zum 12. Jahrhundert beliebter Aufenthaltsort für die Könige und Kaiser jener Zeit – 69 davon sind urkundlich nachweisbar. Königshof und Stift führten schnell dazu, dass sich eine florierende Siedlung um das Stift bildete. Mit der Verleihung der Markt-, Münz- und Zollrechte durch Otto III. im Jahr 994 an die erste Äbtissin Mathilde, die gleichnamige Tochter Ottos des Großen, waren dann die Voraussetzungen für eine städtische Entwicklung schon sehr früh gegeben.Quelle: harz-geschichte.de/page-band03/stift-quedlinburg.htm

    • 14.05.2018

  • Holger

    Geschichte pur und zum anfassen!

    • 22.10.2018

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Ort: Quedlinburg, Harz, Harz, Sachsen-Anhalt, Deutschland

Informationen

  • Höhe140 m

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