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Züscher Hammer

Züscher Hammer

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzer:innen erstellt
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Tipps

  • Hunsbuckel 🇺🇦

    Züsch und die Züscher Burg werden 1222 zum ersten Mal urkundlich erwähnt; um 1300 die Schmelze und das Pochwerk im Allbachtal – der Züscher Hammer.

    Während des 30-jährigen Krieges wurden Burg, Dorf und Hammer zerstört. Der Wiederaufbau von Dorf und Hammer begann. Unter der Fuchtel des wallonischen Einwanderers Joseph Hauzeur entstand am Ende des 17. Jahrhunderts das größte Eisenhüttenwerk im Hunsrück. Der Züscher Hammer sicherte fortan Holzfällern, Köhlern, Hauern, Schmelzern und Schmieden Lohn und Brot.

    Wegen unrentabler Produktion und ungünstigen Absatzverhältnissen wurde das Werk 1852 aufgegeben. Damit endete die etwa 150 Jahre dauernde Eisenindustrie am Züscher Hammer.

    Öffnungszeiten (Mai bis Oktober):
    ab 20. Juni 2021 sonntags zwischen 10:00 und 16:00 Uhr wieder geöffnet!
    Das Gelände mit Wasserrad, Kohlemeiler und Infotafeln ist ganzjährig begehbar.

    *** Empfehlenswert: ***
    Am 12.09.2021 Tag des offenen Denkmals mit Vorführungen und Rahmenprogramm!

    Infos: zuescher-hammer.de

    • 1. September 2019

  • Martin

    größtes Eisenhüttenwerk des Hunsrücks im 17. Jahrhundert

    • 22. März 2017

  • Wahlium

    vorindustrielles Bauwerk. Eisenhüttenwerk.
    Hier entstand Anfang des 17 Jhd. das größte Eisenhüttenwerk des Hunsrücks

    • 30. August 2017

  • Steffi

    Sehr interessant und lehrreich. Dafür sollte man sich auf jeden Fall ein paar Minuten Zeit nehmen.

    • 13. August 2018

  • Rasche der Wandersmann

    Sehr schön und liebevoll
    restaurierte Anlage

    • 3. Oktober 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Züsch

    Erstmals wird 1225 der Besitzer von Züsch erwähnt - ,,Ritter Symon von Sussaü" -; er bewohnte dort eine Burg. Um 1300 kam diese in den Besitz derer von Hunolstein von 1437 bis 1776 gehörte Züsch der Hinteren Grafschaft Sponheim als '‘pfälzisch-badische Gemeinsherrschaft an. 1504 war Züsch völlig zerstört worden. Vor 1569 wurde die Reformation eingeführt: 1574 wohnten in Züsch 20 Familien, Um 1606 bestand das Dorf aus zwei Teilen - das obere und das untere - mit 6 bzw, 7 Häusern. In den Wirren des 30jährigen Krieges fielen 1635 Burg und Dorf Züsch erneut einer völligen Zerstörung anheim. Erst zu Anfang des 18. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung immer mehr zu. Die Beschäftigung der Ernährer lag in der Landwirtschaft, im Eisenwerk oder im Handwerk. Von 1776 bis 1796 war Züsch badisches Territorium unter dem Markgrafen Karl Friedrich. 1792 besetzten die Franzosen die hiesige Gegend; 1797 wurde sie französisches Staatsgebiet, ehe sie 1815 dem Königreich Preußen zugeordnet wurde. Die im Jahre 1724 errichtete lutherische Kirche wurde 1836/37 durch den Neubau der heutigen evangelischen Kirche ersetzt. Die 1783/84 im Barockstil erbaute kath. Kirche wurde 1848/51 und 1910/11 erweitert und zählt heute zu den ältesten Kirchen in hiesiger Gegend. Im Jahre 1972 wurde das 750-jährige Bestehen des Ortes gefeiert. Quelle: Text Infotafel

    Züscher Hammer

    "In nur 3,5 Kilometer Entfernung vom Staudamm liegt der Züscher Hammer, ein besonders beeindruckendes Zeugnis vorindustrieller Geschichte des Hochwaldes. Bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg hat es in der Gegend eine blühende Eisenindustrie gegeben. Anfang des 17. Jh. entstand in Züsch das größte Eisenwerk des Hunsrücks. Auf Initiative des Fördervereins „Züscher Hammer“ wurde das alte Hammerwerk rekonstruiert und 2001 in Betrieb genommen. Zusammen mit den Mauerresten einer ehemaligen Lagerhalle und dem Gedenkkreuz für die erste Kirche der Schmelze vermittelt es einen lebendigen Eindruck von Arbeit und Leben der Menschen in den Wäldern um den heutigen Stausee." Quelle: Text und weitere Infos talsperrenverband-nonnweiler.de/zuescher-hammer

    • 4. Oktober 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Geschichte Züscher Hammer Teil 1

    1627 - Lorenz Barth, ein Eisenschmelzer, zieht „in gleicher Eigenschaft" von Abentheuer nach Züsch.

    1635 - Zerstörung der Eisenschmelze im 30jährigen Krieg

    1694 - Vogt Ernst Ludwig von Hunolstein - Herr über Züsch - schließt mit dem Hüttenmeister Remacle Joseph de Hauzeur einen Vertrag über den Aufbau der brach liegenden Anlage im Tal

    1696- Errichtung einer Holzkapelle in der Nähe des Hammers.

    1697 - Der Hüttenbetrieb wird aufgenommen.

    1734 - Der Kurtrierische Lehnhof belegt die Herrschaft Züsch mit einem Sequester (einstweilige Verwaltung); der Betrieb steht etwa 2 1/2 Jahre still.

    1737 - Das Werk geht von Hauzeur an seine Tochter Gräfin Roussel

    1750 - Der Zöllner des Amtes Grimburg führt unter den zollpflichtigen Waren an: „ein Karren Ware von Züsch, Waren von Züsch und Nonnweiler nach Trier, ein Karren Ware von Züsch nach Lüttich", folglich ist der Hammer noch in Betrieb.

    1765 - Die Schmelze wird in eine Mahlmühle umgewandelt

    1765 - Vogt Friedrich Christoph von Hunolstein schließt mit dem Hüttenmeister Rene Leopold Choisy aus Trier einen Vertrag, über die Erbauung eines neuen Eisenhammers „auf dem alten Hammerplatz unter der Schmelz“

    1782 - Der Hüttenmeister Johann Carl Alberti gelangt in den Besitz des Hammers.

    1784 -  Alberti verkauft den Hammer an Heinrich Pastert von der Weitersbacher Hütte. Dieser erhielt ihn in Erbbestand von Markgraf Friedrich von Baden-Durlach.

    1792 - Nach der Besetzung durch die Franzosen kommt es erneut zum Stillstand

    1799- Der Wert des Werkes wird mit 1658 Livres (alte französische Münze) angegeben.

    1804/05 - Der Hochofen wird wegen Holzmangels ausgeblasen, der Kleinhammer steht still, nur ein Frischfeuer wird unterhalten, 8 Arbeiter sind noch tätig

    1808 - Von den zwei Frischfeuern ist seit mehreren Jahren wegen Holzmangels nur eines in Betrieb

    1819 - Zwei Arbeiter sind auf dem Hammer tätig; es wird Schmiedeeisen hergestellt, 1 Zentner Schmiedeeisen erbringt 5 Taler, 12 Groschen und 4 Pfennige.

    1821 - Die Belegschaft des Hammers sinkt auf vier Arbeiter

    1833 - Vertrag zwischen Maximilian Pasterts und dem Hüttenherr Carl Rıchard Gottbill von der Mariahütte über den Verkauf des Hammers Züsch für 12 000 Taler.

    1834 - Die Familie Gottbill, Mariahütte, wird Besitzer des Hammergeländs

    1836 - Das Werk besteht aus einem Reckhammer zur Erzeugung von Klein- und Feineisen; auch Wagenachsen wurden hergestellt.

    • 4. Oktober 2021

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    Geschichte Züscher Hammer Teil 2

    1841 -  „Züscher Hammer, welcher das Vorbereitungseisen aus eigenem Roheisen zu Nageleisen liefert. Brennmaterial - Holzkohlen, 4 Arbeiterfamilien mit 20 Seelen, ein Frischfeuer“

    1843 - Auf dem Eisenhammer Züsch wohnen in zwei Gebäuden 10 männliche und 6 weibliche katholische Personen.

    1852 - Der Hammer Züsch ,,ist seit einigen Jahren der ungünstigen Absatzverhältnisse wegen außer Betrieb.

    1855 - Der Besitz der Gottbillchen Erben besteht u.a. aus dem Hammer, Kohleschuppen und Wohnhaus.

    1982 - Auf dem Gelände des Hammers werden Ausgrabungsarbeiten durchgeführt. „Die Grundmauern werden freigelegt, vermessen und teilweise konserviert. Im Westen wird das durch ein, Kanalsystem mit einem Stauweiher im Osten verbundenen Hammerwerk lokalisiert, wovon Reste eines Schmelzofens, einer Holzkonstruktion (dendrochronologisch frühestens 1778 datiert) und als Funde das Fragment eines eisernen Wasserrades, Eisenbarren sowie ein eiserner Winkelhaken zeugen. Ein größerer Quadratbau mit zahlreichen Eisenschlacken im Süden (Lagergebäude?) und ein östlich gelegener, wohl zu Wohnzwecken genutzter Rechteckbau mit Raumeinteilung und drei separaten Eingängen vervollständigen den Grundriß der im 19. Jahrhundert aufgegebenen Anlage“

    2001 - Rekonstruktion des Hammerwerkes

    2007 - Errichtung von Schmiede und Werkzeugausstellung

    • 4. Oktober 2021

  • 𝒯𝒶𝓃𝒿𝒶

    Im Hochwald war schon vor dem 30-jähirgen Krieg eine blühende Eisenindustrie beheimatet. Erzvorkommen an verschiedenen Orten der Region und der Wasserreichtum bildeten die Grundlagen für die Entwicklung der Eisenindustrie. Hinzu kamen ausgedehnte Wälder, die das Holz bzw. die von Köhlern hergestellte Holzkohle für das Schmelzen der Erze lieferten. Zu den Erbauern der Hüttenwerke zählen der aus der Nähe von Lüttich stammende Remacle de Hauzeur, der auch Betreiber der Hütten Abentheuer, Eberswald und der Mariahütte (im Volksmund später „Buß" genannt) war. Weiterhin die Familien Heinrich Pasterts, Leopold Choisy, Carl Richard Gottbill und Stumm. Der Hunsrück war die Wiege der saarländischen Eisenindustrie. Die Antriebskraft für den Betrieb des Hammers stellte das Wasser des Altbaches, das vor der Anlage in einem 10m breiten und einem 48m langen Weiher angestaut wurde. Über den 2m hohen Damm wurde das Wasser durch einen 6m breiten und 60m langen Zufluss auf das hölzerne Wasserrad gelenkt. Direkt hinter dem Damm befand sich ein Wohngebäude in den Maßen, von 7x13m. In dem Hammergebäude - 10x17m befanden sich das Frischfeuer und u.a. eine Holzwelle, die mit dem Wasserrad verbunden und mit Nocken oder Holzzähnen versehen war. Durch das Drehen der Nockenwelle wurde der Hammer nach oben gebracht. - Nach Passieren der Zähne fiel er mit seinem Eigengewicht auf das glühende Eisen. Durch das Feuer wurde das Roheisen wiederholt erhitzt, bis der Kohlenstoff zu einem großen Teil verbrannt war. Durch diese Verfahren wurde Stahl erzeugt. Diesen konnte der Schmied unter dem Hammer beliebig verformen, ob Flacheisen für Waffen oder Messerschmied oder Vierkanteisen für den Dorfschmied. Das Wasser wurde unterhalb des Rades durch einen 10m langen Kanal und durch einen 1.50m hohen und 40m langen Tunnel in den Altbach zurückgeleitet. Quelle: Text Infotafe

    • 4. Oktober 2021

  • Daniel B.

    Das Altbachtal mit dem Züscher Hammer ist ein sehr schöner Wegabschnitt am Premiumwanderweg Dollbergschleife. Wasser, Rastplätze, Stege und ein historischer Industriebau mitten im Grünen. Der Platz lädt zum Verweilen ein.

    de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCscher_Hammer

    • 5. Juli 2020

  • Jürgen Weiß🌳👫

    Schöne Anlage zum Rasten, in der Nähe befindet sich noch ein intaktes Mühlenrad

    • 21. Juni 2021

  • Mutter Theresa

    Es rauscht und zischt der Wasserfall wenns nicht mehr rauscht is Wasser all 🤪

    • 25. Dezember 2020

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Ort: Züsch, Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz, Deutschland

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  • Höhe500 m

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