Das Meerfelder Maar

Wander-Highlight (Abschnitt)

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Tipps

  • ZEIT Wissen

    Es ist das größte Maar der Vulkaneifel. Der Krater hat einen Durchmesser von etwa 1,7 Kilometern. Nach neuen Datierungen des GFZ Potsdam entstand das Maar bei einem Ausbruch vor ca. 70.000 Jahren. Die tiefste Stelle ist 18 Meter tief. Für Klimaforscher ist das Maar ein wertvolles Klimaarchiv, weil der See so windgeschützt ist. Jahr für Jahr lagern sich Blätter und Algen am Boden ab. Klimaforscher des GFZ Potsdam haben 45 Meter tief in die Sedimente gebohrt. Die in den Bohrkernen gespeicherten Pollen und Moleküle geben Aufschluss über das Klima der vergangenen 15.000 Jahre. Auch der Ausbruch des benachbarten Laacher Vulkans hat Spuren hinterlassen: als 7 bis 8 Zentimeter dicke Aschenschicht in den Bohrkernen, neun bis zehn Meter tief im Boden. 1877 hat Kaiser Wilhelm I. den Wasserspiegel um zwei Meter senken lassen, um fruchtbares Land trocken zu legen. Daran erinnert heute ein Gedenkstein am östlichen Ufer. Im folgenden Audio-Beitrag erklärt Achim Brauer vom Geoforschungszentrum Potsdam, wie die Maare in der Eifel entstanden sind, und warum sie für Klimaforscher so wichtig sind: soundcloud.com/zeitwissen/von-vulkanen-und-maaren (Internetverbindung erforderlich)

    • 9. Mai 2017

  • Jo

    Der Krater hat eine Ausdehnung von 1400 m in Ost-West- und 1200 m in Nord-Süd-Richtung und ist damit circa 125 ha groß.
    Die höchste Kraterranderhebung liegt an der Nordseite bei ca. 516 Meter über NN. Hier befindet sich ein 12 m hoher hölzerner Aussichtsturm - der Landesblick. Etwa die Hälfte des Maarkessels wird heute vom Maarsee eingenommen. Das Dorf Meerfeld liegt am südlichen Rand noch innerhalb des Kessels.

    • 11. Dezember 2018

  • 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

    Das Meerfelder Maar ist nach neuesten Erkenntnissen vor etwa 80.000 Jahren durch eine gewaltige unterirdische Wasserdampf-Explosion entstanden. Bei solchen phreatomagmatischen Explosionen trifft heißes Magma beim Aufsteigen auf eine wasserreiche Gesteinsschicht. Gesteinsschichten werden zerstört und nach oben geschleudert. Ein sichtbarer Kraterwall ist das Resultat. Der entstandene Hohlraum füllt sich wieder mit Gestein und an der Oberfläche entsteht ein Einbruchstrichter, der sich nach und nach mit Wasser füllt. Der Gesamtkrater des Maares, das heute nur noch teilweise mit Wasser gefüllt ist, ist der Größte der Eifel.

    • 28. November 2019

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Beliebte Wanderungen zu Das Meerfelder Maar

Ort: Meerfeld, Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Informationen

  • Distanz3,73 km
  • Bergauf160 m
  • Bergab180 m

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