Klosterruine Gnadenberg

Wander-Highlight

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Tipps

  • Timber

    Kloster Gnadenberg wurde 1426 als erstes Birgittenkloster in Süddeutschland von Pfalzgraf Johann I. von Neumarkt und seiner Gattin Katharina, der Tochter des Herzogs Wratislaw VII. von Pommern, gegründet.

    Katharina von Pommern-Stolp wurde von ihrer Großtante Margarethe I., Königin von Dänemark, Norwegen und Schweden erzogen. Nachdem eine geplante Vermählung mit Heinrich V. aus dem englischen Königshaus nicht zu Stande kam, heiratete Katharina im Jahre 1407 den Pfalzgrafen Johann von Neumarkt-Neunburg.

    1430 kamen die ersten Mönche aus Dänemark in das als Doppelkloster angelegte Birgittenkloster Gnadenberg, ihnen folgten nach Fertigstellung der Gebäude die Nonnen fünf Jahre später.

    • 3. Mai 2019

  • Söhni 🏃

    Der geschichtsträchtige Ort Gnadenberg, welcher ursprünglich Eichelberg hieß, hat seinen Namen seit der Gründung des Birgittenklosters im 15. Jhdt. Bis 1978 bildete Gnadenberg mit den Orten Ober- und Unterölsbach, Reichenholz und Irleshof die Gemeinde Oberölsbach. Seit dem 1.5.1978 ist Gnadenberg ein Ortsteil der Gemeinde Berg.

    • 13. Mai 2020

  • Cathrin

    Gleich nach dem Eingangstor links befindet sich ein Strauch und da dahinter ist eine kleine Gittertür. Sie ist nicht verschlossen. Sie führt über eine Wendeltreppe nach oben auf zwei Aussichtsebenen. Bitte macht nichts kaputt und nehmt eure Taschentücher mit dann bleibt die Tür vermutlich auch weiterhin geöffnet 😉

    • 1. Mai 2020

  • 〽️Markus

    Mitten in dem kleinen Ort Gnadenberg stehen die mächtigen Ruinen einer Klosterkirche. Kein Dach, kein Fußboden, nur die Außenmauern mit ihren riesigen gotischen Fenstern stehen noch. Gnadenberg war ein Kloster der Birgitterinnen, auch das eine Rarität. Es wurde als eines von 27 Klöstern 1420 erbaut und im Dreißigjährigen Krieg zerstört.In dem Kloster lebten 60 Nonnen und maximal 25 Männer: Priester, Diakone, Brüder. und hier gaben die Frauen den Ton. Sie kümmerten sich um die wirtschaftlichen Belange! Chefin des Klosters war die Äbtissin.

    • 2. Mai 2020

  • ihikenature🏔

    Schöne, gut erhaltene Ruine des ehemaligen Frauenklosters aus dem 15. Jahrhundert

    • 31. Dezember 2018

  • Timber

    Hier noch die Sage:
    Eines schönen Morgens ritt der Pfalzgraf Johannes von fünfen seiner Ritter begleitet gen Altdorf. Als sie sich dem Eichelberge nahten, gewahrte der Fürst eine höhere Erscheinung, denn es leuchtete ihm gar freundlich ein Licht von fünf Sternlein umgeben. Der Pfalzgraf fragte seine Begleiter, was das bedeute, worauf Christoph von Wolfstein erwiederte: »Edler Herr! das Wunder bedeutet, daß, so wir heute stürben, uns das himmlische Licht leuchten würde.« »Mag sein,« entgegnete der Pfalzgraf, »ohne Denkzeichen soll diese Stätte nicht bleiben.« Darauf beschloß der Pfalzgraf, den von ihm beschlossenen Klosterbau auf dem »Fuchsberge« nach dem »Eichelberge« zu versetzen, welcher fortan »Gnadenberg« genannt worden. Im Jahre 1635 hauseten um Gnadenberg die Schweden, das Kloster aber wurde von den Truppen geschont aus Rücksicht seiner Stifter. Da fiel auf eine Reiterabtheilung des schwedischen Nachtrabes von Gnadenberg aus ein Schuß und tödtete das Pferd eines Trompeters, was die Zerstörung des Klosters und der Kirche zur Folge hatte. Noch heut zu Tage gibt dieß eine Inschrift auf einer Dachziegel am Eingang in die alte Kirche mit folgenden Worten kund: »Anno 1635 ist das Kloster Gnadenberg durch etliche schwedische Völker und theils altdorfische Bürger im Beisein selbigen Pflegers und des Löffelholz (Kriegshauptmannes) zu Nürnberg eines Pferdes halber, so den Schweden erschossen, abgebrannt worden.« Auch beim Brande des Klosters schwebten wieder fünf Sternlein ob der Kirche, die vor dem Verschwinden noch einen mächtigen Lichtglanz verbreiteten. Noch stehen die vier Wände der Kirche mit ihren prachtvollen Fensterbögen und bilden jetzt die kolossale Umzäunung eines Baumgartens, bemooste Obstbäume bilden das Dach der Gräber, Käuzchen und Eule singen die Hore, ob aber die fünf Sternlein je wieder sich zeigen werden, davon schweigt die Sage.

    • 3. Mai 2019

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Ort: Berg bei Neumarkt in der Oberpfalz, Neumarkt in der Oberpfalz, Oberpfalz, Bayern, Deutschland

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