Lüneburg, Am Kalkberg

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 27 von 28 Wanderern

Tipps

  • Siegfried LG

    Bis Februar 1371 stand eine Burg auf dem Kalkberg, von der aus das Fürstentum Lüneburg-Braunschweig regiert wurde. Im Rahmen des Lüneburger Erbfolgekriegs wurde die landesherrliche Burg auf dem Kalkberg ebenso zerstört wie das nahe Benediktinerkloster St. Michael, das daraufhin in die Stadt umzog.Der Obelisk auf halber Höhe erinnert an die Garnisonskirche, die 1663 für die herzoglichen Truppen auf dem Kalkberg errichtet und wegen Baufälligkeit 1783 abgerissen wurde.Die Kanone auf dem Gipfel ist neueren Ursprungs und wurde nur abgefeuert, wenn Sträflinge aus dem benachbarten Zuchthaus entflohen waren.Der Lüneburger Baurat Eduard Schlöbcke setzte durch, dass der Rest des Kalkbergs 1932 eines der ersten Naturschutzgebiete Deutschlands wurde. Der ehemalige Steinbruch ist noch an schroffen Steilwänden erkennbar. Am Grund des Kalkbergs existiert ein kleines Feuchtbiotop mit Schilfflächen und Sumpfzonen. Die Felswände weisen nur eine sehr spärliche Vegetation mit Tieren und Pflanzen der Trockenrasengesellschaften auf. Auf einer Fläche von 3,6 Hektar siedelten sich 180 Arten von Blütenpflanzen an, darunter einige wärme-, licht- und kalkliebende Arten, die sonst nur im südlichen Mitteleuropa beheimatet sind. Einige kleinere Höhlen werden von Fledermäusen bewohnt.Quellen:
    de.wikipedia.org/wiki/Lüneburger_Kalkberg
    kalkberg-lueneburg.de

    • 13. September 2017

  • R🅰️ndn🅾️tiz

    Ein wunderbares Natur-Kleinod inmitten der Stadt Lüneburg und beliebtes Ausflugs- und Freizeitziel. Hier kann man wunderbar herumklettern und -steigen und einen tollen Blick über die Stadt genießen.

    • 6. April 2019

  • JR56

    Der Lüneburger Kalkberg hat eine lange und sehr interessante Geschichte: Im Mittelalter stand hier die Hliuniburg, die unserer Stadt einst ihren Namen gab. Rund um das Jahr 956 von Hermann von Billung gebaut, ging die Burg später in den Besitz der Welfen über. Nachdem die Lüneburger Linie der Welfen ausgestorben war, brach 1370 der sogenannte Lüneburger Erbfolgekrieg aus. Nach der Besetzung durch Braunschweiger Herzog Magnus Torquatus, waren es schließlich die Lüneburger selbst, die die Burg im Februar 1371 vollständig zerstörten um den Herzog so zurück in seine Residenz nach Celle zu drängen. Einen Eindruck der Hliuniburg erhalten Besucher heute auf den Altartafeln in der St. Nicolaikirche. Zwei Beutestücke, eine aufwendig gearbeitete Tür und der älteste erhaltene Falttisch aus dem Jahre 1330, sind im Rathaus und im Museum Lüneburg ausgestellt.Noch im selben Jahr, am 21. Oktober 1371, überwand Herzog Magnus Torquatus mit seinen Soldaten die Stadtbefestigung, um die aufmüpfigen Lüneburger zur Raison zu bringen. Doch die Lüneburger ließen sich nicht übertölpeln: Sie überreichten dem Herzog zwar die Stadtschlüssel, doch nur um zum direkten Gegenschlag auszuholen. Während sich der Herzog und seine Mannen siegessicher über die Wein- und Biervorräte Lüneburgs hermachten, rüsteten die Lüneburger sich auf und eroberten ihre Stadt noch im Morgengrauen zurück.Strenggenommen müsste der Kalkberg eigentlich Gipsberg heißen. Schließlich brachte der unter Lüneburger lagernde Salzstock den wertvollen Baustoff Gips zum Vorschein. Bis ins Jahr 1878 bauten die Lüneburger hier fleißig Gips ab, sodass der einst 80 m hohe Berg heute nur noch 1/16 seines ursprünglichen Umfangs und 58 m misst. den restlichen Lüneburger Berg zum Naturschutzgebiet und Naturdenkmal. Ein Besuch des Kalkberges ist dennoch absolut lohnenswert, denn von hier oben hat man eine wunderbare Aussicht auf die Lüneburger Altstadt rund um die St. Michaeliskirche.lueneburg.info/de/kultur/kalkberg

    • 17. Januar 2020

  • scaurum

    Ja, es ist nett hier. Mich wundert nur, dass die Stadt den Park so "verwildern" lässt. Die Wege und Anlage könnte man sicher ein bisschen besser pflegen.

    • 12. August 2020

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Ort: Lüneburger Heide, Niedersachsen, Deutschland

Informationen

  • Höhe40 m

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