Kirche in Beyenburg

Wander-Highlight

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Tipps

  • Hetti

    Die Kirche Maria Magdalena in Beyenburg ist eine Station auf dem bergischen Jakobsweg

    • 16. August 2017

  • Miodrag Knežević

    Der ruhigste und gepflegteste Stadtteil Wuppertals. Immer einen Abstecher wert. Sehr viele Wander- und Radmöglichkeiten. Und dem Text von Peter_H_65 🐻 ist nichts mehr hinzuzufügen 👍🏼

    • 14. August 2019

  • Peter_H_65 🐻

    Geschichte
    Die Geschichte der Gemeinde geht auf die Gründung des Klosters zum Steinhaus zurück. Erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1298: Konrad von Berg, ehemals Domprobst und Archidiakon in Köln, überträgt die Kapelle zum Steinhaus den dort lebenden Kreuzbrüdern, denen sein verstorbener Bruder Graf Adolf die Kapelle bereits geschenkt hatte.
    Die Kreuzbrüder führten hier ihr Klosterleben, verrichteten das Chorgebet und betreuten die Bewohner der umliegenden Höfe.
    Da die an der Kapelle vorbeiführende Hansastraße „und die bösen Sitten der Vorüberziehenden dem Gebet und dem göttlichen Dienst nicht obliegen konnten“ schenkte im Jahre 1302 Graf Wilhelm dem Kloster den „Berg Beyenburg“. Auf diesem von der Wupper umflossenen Bergrücken bauten die Kreuzbrüder ihr Kloster und eine Klosterkirche.
    Im 15. Jahrhundert stand das Kloster in voller Blüte. Dann brach mit der Reformation eine schwere Zeit über das Kloster und die Gemeinde St. Maria Magdalena herein. Im Gegensatz zu den Nachbargemeinden blieb man dem katholischen Glauben treu.
    Im 17. und 18. Jahrhundert brachten der 30 jährige und der 7 jährige Krieg Elend und Not über das Land und in den Jahren 1615, 1678 und 1735 wurden Kloster und Kirche von Feuerbrünsten heimgesucht. Nach dem Brand von 1678 erhielt die Klosterkirche ihre prachtvolle Barockausstattung, deren Mittelpunkt das Altargemälde aus der Rubensschule darstellt. Im Jahre 1804 wurde die Ordensniederlassung durch den Reichsdeputationshauptschluss aufgehoben. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche von Beyenburg erhoben. Danach kam eine große Notzeit. Das Kloster wurde großenteils abgerissen. 1818 war die Kirche vom Einsturz bedroht und wurde später wiederhergestellt.
    Vom 1. Mai 1907 bis 1968 unterhielten die Augustinerinnen ein Alten- Pflegeheim; zeitweise diente es als Entbindungsstation.
    Im Jahre 1963 übergab Kardinal Frings die Pfarrgemeinde wieder dem Kreuzherrenorden. Seit dieser Zeit wurden Kirche und Klostergebäude restauriert und als Pfarrheim ausgebaut, der Klosterhof neu gestaltet.
    de.wikipedia.org/wiki/Klosterkirche_Sankt_Maria_Magdalena

    • 1. August 2018

  • Paul P

    Schöne alte Kirche. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

    • 8. August 2018

  • Jojo

    Interessante Gegend zum Wandern mit vielen Variationsmöglichkeiten.

    • 1. Mai 2019

  • Peter_H_65 🐻

    Ein altes Kloster umgeben von Fachwerkhäusern, ein stiller See und lichte Laubwälder auf den Hügeln – wer nach Beyenburg im Osten Wuppertals kommt, ist der Großstadt plötzlich ganz fern.Der kleine Ort mit seinen verwinkelten Straßen liegt zwischen Wäldern und Feldern in einer Schleife der Wupper. Seine romantische Silhouette mit der Klosterkirche spiegelt sich im ruhigen Wasser des Stausees. Die imposante und doch anmutig wirkende Kirche St. Maria Magdalena, der „Beyenburger Dom“, ist eines der schönsten Beispiele spätgotischer Architektur in der Region. Sie wurde im 14. Jahrhundert zusammen mit dem Kloster Steinhaus auf dem Beyenberg errichtet. Der stimmungsvolle Klosterhof lässt heute kaum erahnen, wie wechselvoll die Geschichte war - mit verheerenden Bränden, aber auch Zeiten, in denen das Klosterleben blühte. Von der Blütezeit zeugen heute noch der üppige barocke Hochaltar und die Orgel (1693).
    Seit dem Mittelalter war Beyenburg eine wichtige Wegestation: Der Ort lag genau in der Mitte zwischen Köln und Dortmund, jeweils eine Tagesreise von beiden Städten entfernt, direkt an einem alten Heerweg und einer Handelsstraße, die weiter bis nach Magdeburg und in den Ostseeraum führte. Das Gastgewerbe blühte. Pilger auf dem Jakobsweg fanden im Kloster Steinhaus eine sichere Unterkunft.
    Ende des 18. Jahrhunderts verlor Beyenburg an Bedeutung: Der Weg war ungepflegt und holprig, Reisende nutzten nun lieber bequemere alternative Strecken, die an Rhein und Ruhr entstanden waren.
    Wer über die kleine Brücke an der Beyenburger Furt die Wupper überquert und ein Stück am Beyenburger Stausee entlang geht, wird mit einem wunderschönen Blick auf Ort, Kloster und Kirche auf dem Beyenberg belohnt.

    • 20. Mai 2019

  • Singharaja Garden - Alli

    Das alte Kloster gemeinsam mit dem Ort Beyenburg sind ein Highlight und die Umgebung bieten neben dem Jakobsweg weitere tolle Wander- oder Mountainbike-Möglichkeiten. Viel Spaß :-)

    • 25. Mai 2019

  • Fcl

    Ein Ruheort! Oase für die Sinne und die Seele. zu jeder Jahreszeit!

    • 17. Juni 2019

  • Koonga

    Die Klosterkirche ist ein Highlight in Beyenburg.

    • 10. Oktober 2020

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Beliebte Wanderungen zu Kirche in Beyenburg

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Ort: Ennepetal, Ennepe-Ruhr-Kreis, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Informationen

  • Höhe240 m

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